Bernd Ernst Vollpension mit Therapie

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Inhaltsangabe zu „Vollpension mit Therapie“ von Bernd Ernst

Bernd Ernst zieht in seinen Erzählungen alle Register des Satirischen und Absurden. Die Charaktere seiner Kurzgeschichten stranden in den Reizfluten des (all-)täglichen Wahnsinns, rudern, strampeln, schreien nach Hilfe, ziehen sich mit letzter Kraft an Land, nur um dann mit „Zärtlichkeiten für Havarierende“ belohnt zu werden – dem berühmten Tritt in die Fresse. Schrill, witzig und böse.

Teils bitterböse, aber immer sehr unterhaltsam!

— Sibylle_Meister
Sibylle_Meister

Tolle Kurzgeschichten mit schrägem Humor!

— JuliaB
JuliaB

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  • Teils bitterböse, aber immer sehr unterhaltsam!

    Vollpension mit Therapie
    Sibylle_Meister

    Sibylle_Meister

    03. December 2013 um 16:23

    Nach zwei veröffentlichten Lyrikbändchen wechselt Bernd Ernst das Genre und präsentiert in seinem neuen Buch 21 Kurzgeschichten. Einige davon sind eher ruhig und nachdenklich, die meisten aber beginnen ganz harmlos, kippen dann aber ins Absurde. Dabei lässt Bernd Ernst seine Figuren immer wieder grandios scheitern oder zumindest ins Leere laufen. Ob Goldfisch mit einer Neigung zu Rock’n’Roll, schreibende Domina oder untergetauchter Stasi-Agent, sie alle kämpfen mit den Widrigkeiten des Alltags und den Fallstricken der modernen Welt. Dabei sorgt viel schwarzer Humor dafür, dass dieser Kampf für den Leser nie langweilig oder gar deprimierend wird. Im Gegenteil, Scheitern war selten so unterhaltsam!

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  • 21 Kurzgeschichten mit einem satirischen Blick auf die Widrigkeiten des Alltags

    Vollpension mit Therapie
    JuliaB

    JuliaB

    12. November 2013 um 18:42

    Wie schafft man es als ambitionierter Jungautor, nicht nur einen lukrativen Vertrag bei seinem Wunschverlag, sondern auch die Aufmerksamkeit der Medien und eine Literatur-Casting-Show im Fernsehen zu bekommen? Was macht man als Präsident eines Fußballvereins, wenn dem Club wegen Geldmangel der Abstieg in die zweite Liga droht, man sich aber eben gewaltig mit dem finanzkräftigen Sponsor aus dem Nahen Osten verkracht hat? Wie denkt ein Goldfisch über all das, was er bei den vergangenen 3'567'312 Umrundungen seines öden Goldfischglases von seinem Mitbewohner zu sehen bekommt? Und was musste alles geschehen, damit ein ehemals gutes Nachbarschaftsverhältnis immer mehr eskaliert und schließlich in einem blutigen „Pas de deux“ mit Kettensäge und Machete endet? Die Antworten auf diese Fragen und noch viel mehr findet man in „Vollpension mit Therapie“, dem neuen Buch von Bernd Ernst, der nach zwei Lyrikbänden nun zu den Kurzgeschichten wechselt. Dass der Autor ursprünglich von der Poesie her kommt, merkt man an der sehr bildhaften Sprache und der eher knappen, aber doch recht emotionalen Ausdrucksweise. Daneben fällt vor allem der schwarze Humor auf, mit dem Bernd Ernst seine Protagonisten in absurde Alltagssituationen stolpern lässt. Die meisten der 21 Geschichten sind daher nicht nur kurz, sondern vor allem sehr kurzweilig und unterhaltsam und enden in wohlgesetzten Pointen. Und wie so oft bei Kurzgeschichten im Taschenbuchformat ist auch „Vollpension mit Therapie“ ein idealer Begleiter für Unterwegs, der dem Leser schon morgens in Bus oder S-Bahn ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.

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