Bernd Flessner Geniale Denker und clevere Tüftler

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Inhaltsangabe zu „Geniale Denker und clevere Tüftler“ von Bernd Flessner

Schottland, im Jahr 1768: Endlich hat James Watt einen Geldgeber von seiner Idee überzeugt und kann seine Dampfmaschine bauen – diese Erfindung wird die Welt verändern. Wer aber war James Watt? Wie funktioniert seine Dampfmaschine? Warum bringt sie das Leben der Menschen in Bewegung? Darauf gibt Bernd Flessner kenntnisreich, spannend und anschaulich Antwort.Und dass die Dampfmaschine nur ein Höhepunkt in der Geschichte der Erfindungen ist, beweist dieser Band, der die 20 wichtigsten und bahnbrechendsten Erfindungen der Menschheit vorstellt: vom Feuer bis zur Raumfahrt.

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  • Rezension zu "Geniale Denker und clevere Tüftler" von Bernd Flessner

    Geniale Denker und clevere Tüftler

    HeikeG

    12. August 2008 um 17:40

    Das Pferd frisst keinen Gurkensalat Von der nutzbringenden Zähmung des Feuers durch den Menschen vor über 800 000 Jahren bis zur Inbesitznahme des Weltalls in der Gegenwart berichtet dieses Buch, welches in Zusammenarbeit mit dem Jugend-Brockhaus entstand. Vorgestellt werden 20 bahnbrechende Erfindungen der Menschheit und der manchmal auch sehr schwierige Weg ihrer genialen Denker und cleveren Tüftler, die nicht immer am Erfolg partizipieren konnten. Entstanden ist ein interessantes und sehr kurzweiliges Buch für Kinder ab 10 Jahren, was auch Erwachsene begeistern wird. "Wer über die Welt informiert sein will, muss lesen können.", so steht es auf einer Seite dieses wunderbaren Kindersachbuches. Kluge Worte des Autors Bernd Flessner. Seine Helden waren ebenso blitzgescheite, manchmal auch nur gewiefte Leute, die mit ihren Ideen dazu beitrugen, dass man zum Beispiel solch intelligente, bisweilen genauso weniger intelligente Worte einer größeren Mehrheit zugängig machen konnte. Denn ohne die Innovation eines begabten Goldschmieds aus Mainz, mit Namen Johannes Gutenberg, wären solch schöne und lehrreiche Bücher wie das vorliegende niemals möglich gewesen. So ganz nebenbei trug seine Erfindung - die des Buchdrucks - zur Verbreitung von Lesen und Schreiben bei. Denn nun konnten sich auch Kaufleute und Handwerker Bücher leisten. Zuvor schrieben eigens ausgebildete Mönche in ihren Skriptorien wertvolle Schriften noch von Hand ab - unbezahlbar für den Großteil der Bevölkerung. Bleiben wir beim Lesen. Was machen eigentlich Leute, deren Sehkraft nicht mehr so stark ist? Na das weiß doch jedes Kind! Dafür gibt es die Brille. Auch dass nicht immer die Sonne scheinen muss, um ein Buch lesen zu können, ist wohl allen klar. Wird es zu dunkel im Zimmer, knipst man einfach die Lampe an. Die Lösung einer schwierigen Hausaufgabe? Auch das heutzutage kein Problem mehr. Das Internet hält so manche Antwort parat: schwups kopiert und ausgedruckt. Hat der Drucker eigentlich noch genug Papier? Wenn nicht, setzt du dich auf dein Fahrrad oder zu deinen Eltern ins Auto und ihr fahrt in den Schreibwarenladen. Chronologisch angelegte Zeitreise All diese Selbstverständlichkeiten des alltäglichen Lebens mussten jedoch erst einmal erfunden werden, sei es nun die Brille, welche einem relativ häufig vorkommenden Edelstein - dem Beryll - ihren Namen verdankt und der geschliffen als Lesestein fungierte. Oder aber die elektrische Beleuchtung, deren Vorreiter Nikola Tesla, der den Wechselstrom revolutionierte und der Erfinder der ersten Glühbirne, Thomas Edinson, waren. Internet und Computer gehören zu den jüngsten Erfindungen. Papier hingegen gibt es schon viel länger. Bereits vor Christi Geburt wurde es in China hergestellt, doch erst 1 200 Jahre später in Europa. Das FahrRAD - wie es der Name schon sagt - verdankt wiederum einer 6 000 Jahre alten Erfindung - dem Rad - seinen Namen. Autos haben zwar auch Räder, die rollen, aber nicht mehr durch eigene Körperkraft. Den gleichnamigen Motor des Herrn Otto hat Johannes Benz als erster erfolgreich in sein Vehikel integriert. Seine Frau Bertha trug entscheidend zum anschließenden Siegeszug bei, denn sie steckte nicht nur ihr ganzes Geld in die Entwicklung, sondern fuhr am 5. August 1885 als erste Frau allein - im Auto nur noch ihre beiden kleinen Söhne - die 106 Kilometer von Mannheim nach Pforzheim. Nur einige Beispiele, wie Erfindungen "genialer Denker und cleverer Tüftler" unser Leben angenehmer machen, bereichern und beinahe selbstverständlich geworden sind. Schön, dass man sich mit diesem Buch noch einmal vergegenwärtigen kann, welch zum Teil mühsamer Weg dahinter steckte. Mit der Nutzbarmachung des Feuers in der Steinzeit beginnt die chronologisch angelegt Zeitreise durch die Welt der menschlichen Zivilisation und ihres permanenten technischen Fortschritts. Außer den erwähnten Themen werden noch viele andere bahnbrechende oder auch nützliche Entdeckungen vorgestellt, sei es nun Kompass, Dampfmaschine, Roboter, Fernsehen und Rakete, der Röntgenapparat oder aber auch Stahl, Gummi, Glas, Kühlschrank und die Erfindung der Blechdose werden erwähnt. Hoher Unterhaltungswert, inhaltliches Niveau Aufgebaut sind die zwanzig Kapitel nach einem einheitlichen Schema. Bernd Flessner, Universitätsdozent, Zukunftsforscher und Autor von Spielen, Büchern und Sendungen für Kinder, startet jeweils mit einem Einführungs-"Spot", der den Leser direkt an Ort und Zeit der Erfindung "beamt". Dort kann man dem Entdecker bei seiner bahnbrechenden Erfindung oder der Vorführung selbiger vor einem staunenden Publikum über die Schulter schauen. Danach folgt ein in kurzen Sätzen gehaltener, lockerer und lebendiger Beitrag, der gleichfalls aufzeigt, auf welchem Wissen die Tüftler aufgebaut haben. Trotz ihres hohen Unterhaltungswertes bieten alle Beiträge ein erstaunlich inhaltliches Niveau. Farblich unterlegte Themen und Stichpunkte unter der Überschrift "Wissen spezial" - vertiefen von Zeit zu Zeit das Gelesene und lockern den Text angenehm auf. Diese Infokästen, viele bunte Zeichnungen, Fotografien, die reiche Bebilderung, eine Zeitleiste der Erfindungen und ein Register im Anhang gestalten dieses Buch äußerst lesefreundlich. Erfinder hatten es jedoch nicht immer leicht, auch wenn manche Innovationen mit solch lustig-luftig-leichten Sätzen verbunden sind, wie der aus der Rezensionsüberschrift. "Das Pferd frisst keinen Gurkensalat" war der erste Satz, der 1861 per Telefon übertragen wurde. Warum der deutsche Erfinder dieses "Ferntonapparates" - Philipp Reis - diese ungewöhnliche Wortfolge ausgewählt hat, kann man ebenfalls im Buch lesen. Reis erlebte den Siegeszug des Telefons leider nicht mehr; er starb 1874 an Lungentuberkulose. Auch wird er nicht als offizieller Telefonerfinder geführt, denn der Schotte Alexander Graham Bell ließ sich 1876 als erster seinen Fernsprechapparat patentieren. Fazit: Von den "großen Klassikern" wie Rad, Buchdruck, Kompass oder Telefon, über nützliche Haushaltshelfer wie Kühlschrank und Blechdose bis hin zu Schelllackplatten oder Gummi stellt Bernd Flessner 20 bahnbrechende Erfindungen der Menschheit in äußerst unterhaltsamer und wissenswerter Weise vor. Empfohlen für Kinder ab 10 Jahren.

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