Bernd Flessner Kühne Abenteurer und furchtlose Entdecker

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Inhaltsangabe zu „Kühne Abenteurer und furchtlose Entdecker“ von Bernd Flessner

Spektakuläre Expeditionen: Kein Ort scheint dem Menschen zu unwirtlich, ihn entdecken und erkunden zu wollen. Mit einem ausgeprägten Gespür für spannende Augenblicke erzählt Bernd Flessner von 20 mutigen Abenteurern, die nicht nur die vier Himmelsrichtungen, sondern auch das All, die Berge und die Tiefsee erforschten. Aus dem Inhalt: Die Entdeckung der Welt: Mittelmeer • Asien • Amerika • Afrika • Australien • Süd- und Nordpol • Entdeckungsflüge über Land und über die Ozeane • Tauchgänge in die Tiefsee • Besteigung der höchsten Gipfel • Forschungsreisen ins All u.v.m.

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  • Rezension zu "Kühne Abenteurer und furchtlose Entdecker" von Bernd Flessner

    Kühne Abenteurer und furchtlose Entdecker
    HeikeG

    HeikeG

    12. August 2008 um 17:51

    Der Welt auf den Kopf gespuckt Auf interessante und sehr kurzweilige Art und Weise und mit erstaunlich hohem Niveau wird Kindern ab 10/11 Jahren Allgemein- und Hintergrundwissen über die Erkundung und Erforschung unserer Welt und deren Ursprungsgeschichte dargebracht. Eine Entdeckungstour, die sogar Erwachsene in ihren Bann zieht. "LIVE DABEI", so heißt die neue Kindersachbuchreihe des BELTZ & Gelberg Verlages, die in Zusammenarbeit mit dem Jugend Brockhaus entstand. Vier äußerst spannende Bücher sind bis dato erschienen, in denen der Leser an genialen Erfindungen teilnimmt, sich in die Antike begibt oder einen virtuellen Flug durch die Weltgeschichte unternimmt. Wie schon im Band "Geniale Denker und clevere Tüftler" zeichnet auch in diesem Buch Bernd Flessner, Universitätsdozent, Zukunftsforscher und Autor von Spielen, Büchern und Sendungen für Kinder, für den textlichen Inhalt verantwortlich. Doch dieses Mal sind es nicht die Tüftler in ihren stillen Kämmerlein, deren Türen uns der Autor öffnet. In "Kühne Abenteurer und furchtlose Entdecker" geht es hinaus in unerforschtes Land, in Wildnis, Eis und Schnee oder die Tiefen des Meeres. Wagemutige und furchtlose Abenteurer waren sie auf jeden Fall, die Männer, die sich Gefahren stellten, um unerforschte Gebiete zu erkunden, Naturgewalten aussetzen oder aber misstrauischen Eingeborenen gegenübertraten. Nicht immer endeten solche Entdeckerfahrten ruhmreich, war nicht immer alles Gold, was glänzt. Vielfach ging die Inbesitznahme neuer Ländereien mit einer Versklavung und brutalen Unterdrückung ihrer ursprünglichen Einwohner einher, was Bernd Flessner nicht unerwähnt lässt. Gerade die unrühmliche Eroberung des amerikanischen Kontinents durch Christoph Kolumbus oder die skrupellose Ausbeutung Afrikas wird offen angesprochen. Säulen des Herakles Mit der Seefahrt und den Phönizier beginnt Flessner. Ihren Namen verdanken sie übrigens ihren außergewöhnlich guten Handwerkern, die im Mittelmeer Purpurschnecken fingen und mit deren Farbstoff die begehrten purpurrot gefärbten Stoffe herstellten. Purpurrot heißt auf Griechisch "phoinix". Dieses Volk bereist als erstes den ganzen Mittelmeerraum und treibt Handel mit vielen Küstenstädten. Sein damaliger Herrscher Hanno, König von Karthago, will jedoch weiter hinaus. Um das Jahr 470 v. Chr. sticht er mit 60 Segelschiffen in See, fährt durch die "Säulen des Herakles" - die Meerenge von Gibraltar - in den Atlantik und erkundet die Westküste Afrikas. Über das "große Meer" wagen sie sich jedoch noch nicht hinaus. Bis es soweit ist, sollten noch einige Jahrhunderte vergehen. Dass Kolumbus nicht der erste Entdecker Amerika war, ist mittlerweile bewiesen. Bereits 500 Jahre vor ihm waren die Wikinger um Leif Eriksson (970-1020) die ersten Europäer, die ihren Fuß auf diese Erde setzten. Mit der Entdeckung weiterer Kontinente (1770 Australien durch James Cook), für die Seefahrt wertvoller Passagen (1520 Magellanstraße) und der Erforschung des Afrikanischen Kontinents geht es weiter, bevor auch die südlichsten und nördlichsten Punkte unseres Planeten von Menschen erreicht werden. Das spektakuläre und tragische Wettrennen um die Eroberung des Südpols von Robert Falcon Scott und Roald Amundsen (1911) dürfte wohl jedem bekannt sein. Reise zum Mittelpunkt der Erde oder in 80 Tagen um die Welt Der Leser dieses großartigen Buches sollte genauso höhentauglich wie kälte- und hitzeunempfindlich sein. Denn Bernd Flessner steigt mit uns aufs Dach der Welt (1953 wird der Mount Everest durch Edmund Hillary und seinen Sherpa Tensing Norgay bezwungen), um gleich darauf den tiefsten Punkt der Erde, den 10.910 Meter unter der Meeresoberfläche liegenden Mariengraben, mit einer Spezial-Tauchkugel zu erkunden (1960 Don Walsh und Jacques Piccard). Wir fliegen das erste Mal in einem Flugzeug über den Atlantik (1927 Charles Lindbergh) oder im "Graf Zeppelin" einmal um die Erde (1929) oder besuchen Ausgrabungsstätten von Saurierskeletten oder dem sagenhaften Troja (1873 Heinz Schliemann). Und so ganz "nebenbei" erfahren wir auch etwas über Plattentektonik und dem Auseinandertriften einzelner Kontinente. Am Ende erheben wir uns gar über unsere Erde hinaus, umkreisen 1961 mit Juri Gagarin das erste Mal in einem Orbitalflug in 327 Kilometer Höhe unseren Planeten oder betreten 1969 mit Neil Armstrong, Michael Collins und Edwin Aldrin als erste Menschen die Mondoberfläche. Alle Bände zeichnen sich durch einen einheitlichen Aufbau aus und sind jeweils in zwanzig Kapitel gegliedert. Bernd Flessner startet jede "Entdeckungsfahrt" mit einem (fiktiven) Livebericht an Ort und Stelle des Geschehens. Danach folgt ein in kurzen Sätzen gehaltener, lockerer und lebendiger Beitrag, der gleichfalls vorangegangene Entwicklungen aufzeigt und ähnliche Eroberungen erwähnt. Trotz ihres hohen Unterhaltungswertes bieten alle Beiträge ein erstaunlich inhaltliches Niveau. Farblich unterlegte Themen und Stichpunkte unter der Überschrift "Wissen spezial" - vertiefen von Zeit zu Zeit das Gelesene und lockern den Text angenehm auf. Diese Infokästen, viele bunte Zeichnungen, Fotografien, die reiche Bebilderung, eine Zeitleiste der Entdeckungen und Expeditionen auf einen Blick und ein Register im Anhang gestalten dieses Buch äußerst lesefreundlich. Fazit: Von der Eroberung der Meere, über die Erklimmung des "Daches der Welt" bis zur Erkundung ferner Planeten und Sonnensysteme stellt Bernd Flessner 20 spektakuläre Expeditionen rund um den Globus in äußerst unterhaltsamer und wissenswerter Weise vor. Empfohlen für Kinder ab 10/11 Jahren.

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