Bernd Franzinger Goldrausch

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Inhaltsangabe zu „Goldrausch“ von Bernd Franzinger

Brand in einer renommierten Softwarefirma! Bei der Brandnachschau finden Feuerwehrleute im Büro des Finanzvorstandes einen stark verkohlten Leichnam, dessen Schädel mit einem schweren Gegenstand brutal zertrümmert wurde. Hauptkommissar Tannenberg nimmt nur widerwillig die Ermittlungen auf, denn sie führen in eine Welt, in der er sich ganz und gar nicht zu Hause fühlt. Während er sich, genervt von einem cleveren Anwalt und überhäuft von privaten Problemen, mit der frustrierenden kriminalistischen Alltagsarbeit herumplagt, werden seine Kollegen vom Virus der Geldgier infiziert. Der Traum vom mühelosen Reichtum wird schließlich so dominant, dass selbst der heimtückische Mord an einem Obdachlosen von den Mitarbeitern des K1 nur als störende Randerscheinung wahrgenommen wird. Doch plötzlich überstürzen sich die Ereignisse …

Die Reih beginnt mir Spaß zu machen!

— MickeyK

Leider etwas schwächer als der Vorgänger

— ChattysBuecherblog

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    Goldrausch

    ChattysBuecherblog

    16. August 2015 um 07:34

    2. Band der Tannenberg Reihe Meine Meinung: Ich gebe es zu: ich bin ein Serienjunkie. Deshalb war mir auch nach dem Lesen des Vorgängerbandes "Pilzsaison" klar, dass ich unbedingt mehr über den Hauptkommissar Wolfram Tannenberg wissen möchte. Was liegt also näher, als die Fortsetzung zu lesen. Auch in diesem Band besticht der Autor, Dr. Bernd Franzinger, wieder durch seinen Schreibstil. Er beschreibt mit feinen, sanften Worten Szenen, die ich bildhaft vor mir hatte. z.B. die Kaffeeszene gleich zu Beginn. (Seite 8) "... tupfte mit der Zunge die süßen Kristalle behutsam ab und verteilte sie im Mund. ... Genüsslich sog sie die ersten Tropfen der zartherben Flüssigkeit auf..." um dann mit Pauken und Trompeten zum Krimi zurück zu kommen mit den Worten "Es war der letzte angenehme Sinneseindrücke ihres Lebens".  Wie ich finde, eine hervorragend beschriebene Szene, die den Leser in unterschiedliche emotionalen Ebenen beamt. Sehr zu meinem Leidwesen, bin ich nun mit meiner Neugier zu Tannenberg Privatleben nicht wirklich schlauer, da dieses im vorliegenden Band leider keine Röller spielt. Anfangs wird davon berichtet, dann endet dieses jedoch abrupt. Schade eigentlich, denn das macht den Hauptkommissar doch etwas menschlicher. Es handelt sich hier aber nicht nur um einen Krimi, nein, der Leser lernt automatisch auch ich dazu. Wie z.B., dass fast jeder Mensch zu barbarischen Handlungen fähig ist. Hauptsächlich Männer scheinen jedoch betroffen zu sein. Man zeigt dieses am Beispiel eines liebevollen Familienvater auf, der im Blutrausch zu einem bestialischen Kriegsverbrecher werden kann. Beispiele eines solchen Verhaltens haben wir wohl alle schon mal gehört oder gelesen. Der Leser lernt zudem, dass es beim Trinken von Federweissen, bei einigen Menschen zu Problemen im Verdauungstrakt kommen kann. Nein, nicht so, wie man gleich vermutet, sondern eher mit der Hefe, die mit einer hohen Konzentration im neuen Wein vorzufinden ist. Lange Zeit nimmt der Geniessende die Wirkung kaum wahr, dann haut es ihn um. Blackout! Fazit:  Selbstverständlich werde ich der Reihe weiterhin treu bleiben (die Fortsetzung liegt auch schon griffbereit). Eine Reihe, die ich absolut empfehlen kann.

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  • Dem Geld und der Gier verfallen

    Goldrausch

    maxibiene

    28. August 2013 um 22:48

    Sie war Vorstandsmitglied der erfolgreichen Softwarefirma FIT.net. Jetzt liegt Susanne Niebergall nur noch tot und verkohlt in ihrem Büro. Zuvor wurde sie brutal niedergeschlagen, der Kopf komplett zerschmettert. Hauptkommissar Tannenberg und sein Team haben die schwere Aufgabe, den wenigen Spuren zu folgen und den Mörder der zuständigen Finanzchefin und Mitgesellschafterin der Firma zu finden. Erst nach geraumer Zeit, als sich ein weiterer Mord ereignet, gibt es erste Hinweise für einen brauchbaren Ermittlungsansatz. Zum zweiten Mal ermittelt Hauptkommissar Wolfram Tannenberg in einem spektakulären Mordfall, der ihn in den Bereich der Finanzen, der Aktienwelt und Fonds katapultiert, womit er ja gar nichts am Hut zu haben scheint und sich Null dafür interessiert. Während seine Kollegen sich dem Rausch und der Geldgier hingeben, nachdem sich Kommissar Geiger offensichtlich mit seinem Anlagevermögen bzw. seinem Gewinn größere Anschaffungen erlauben konnte, sieht sich Tannenberg nur noch dieser Euphorie der Kollegen ausgesetzt. Nur Tannenberg und sein junger Kollege Fouquet scheinen dagegen resistent zu sein. Umso schwieriger gestalten sich die Ermittlungen zum Mordfall an Susanne Niebergall. Sämtliche Indizien, die die Mordkommission zusammen getragen hat, führen zu keinem Erfolg. Erst mit dem Tod des Obdachlosen kommt etwas Schwung in die Ermittlungen, die sich bis dato mehr recht als schlecht durch die Handlung zogen. Diese ist mehr geprägt von den Familienleben des Kommissaars Tannenberg. Zwar sind diese nicht unbedingt ermüdend, aber auch nicht für eine Krimihandlung förderlich. Viel zu dominant sind diese Ausschweifungen, wodurch die eigentliche Ermittlungsarbeit mehr ins Hinterrücken gerät. Einzig und allein die Handlungen des Vaters Jakob Tannenberg ließen das Ganze etwas erheitern. Die Protagonisten sind für Meindafürhalten auch noch etwas zu farblos gestaltet. Mir fehlt ein bisschen die Vorstellungskraft, da nur wenig bzw. oberflächlich auf sie eingegangen wird. Charakterlich sind sie bis auf wenige Ausnahmen nur schwach beschrieben. Viel zu sehr liegt das Augenmerk auf Tannenberg, den ich nach zwei Folgen der Serie immer noch als gefühllos und eisig beschreiben kann und für mich mit Abstand der unsympathischste Kommissar ist, mit dem ich es je zu tun hatte. Auch bin ich der Meinung, dass der Autor Bernd Franzinger, der zwar einen guten und flüssigen Schreibstil hat, doch etwas mehr die Polizeiarbeit recherchieren sollte. Viel zu viele Fehler haben sich dort eingeschlichen. Was ich auch absolut nervend fand, war, dass der Autor immer und immer wieder vom Leiter der Kaiserlauterer Mordkommission schrieb. Fast jeder neue Absatz, bei dem es um Tannenberg ging, wurde so eröffnet. Spannungsmäßig hatte ich mir eigentlich mehr versprochen, der Plot plätscherte so dahin und erst im letzten Viertel des Buches kam etwas Lebendigkeit und die fehlende Spannung ins Spiel. Nichtsdestotrotz wurde ich auch hier ganz gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Goldrausch" von Bernd Franzinger

    Goldrausch

    Jens65

    08. July 2008 um 19:40

    Der Autor führt den Leser wieder in die Pfalz mit den Besonderheiten, die diese Landschaft, die Menschen und deren Beziehungen (auch die ökonomischen) auszeichnen und prägen. Franzinger beschreibt den Abgrund und die Probleme von menschlichen Beziehungen, die zu fürchterlichen Taten führen. Außerdem wird die Beziehungsgeschichte mit den bereits bekannten Personen der Handlung fortgesetzt. Auch versteht es der Autor gut den Leser an die eigentliche Problematik des Romans heranzuführen, die Auseinandersetzung und die Gier um Reichtum und Konsum. Trotz fast 400 Seiten lässt sich das Buch in einem Rutsch verschlingen. Wie stilvoll der Autor zu schreiben vermag, zeigt schon die Eingangssequenz, in der er aus der Beschreibung des Trinkens einer Tasse Espresso einen wahren Genuss macht ...

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