Bernd Franzinger Ohnmacht

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Inhaltsangabe zu „Ohnmacht“ von Bernd Franzinger

Von einem Eisenbahntunnel herunter wird ein betäubter Mann auf die Gleise geworfen und kurz danach von einem Intercity überrollt. Exakt 48 Stunden später wiederholt sich dieses makabere Szenario. Aber das ist nicht das Einzige, was die Toten miteinander verbindet: beide waren nackt, ihre Hinterteile zierte die gleiche auffällige Tätowierung. Da die Mordopfer ansonsten keinerlei Identifikationsmerkmale aufweisen, gestaltet sich die Ermittlungsarbeit zunächst äußerst schwierig. In Wolfram Tannenbergs privatem Umfeld ereignen sich derweil erfreuliche Dinge: Nichte Marieke hat ihren Traummann gefunden. Umso größer ist der Schock, als sie erfährt, dass ihr Freund nach einem Motorradunfall in eine Privatklinik eingeliefert werden musste.

3. Band der spannenden Tannenberg Reihe

— ChattysBuecherblog
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  • 3. Band der spannenden Tannenberg Reihe

    Ohnmacht
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    24. August 2015 um 18:52

    "Wein ist die Muttermilch für alte Männer" (s. Seite 29)   Auch im vorliegenden dritten Band der Reihe um den Kaiserslauterer Hauptkommissar Wolfram Tannenberg,  entführt der Autor den Leser in einen spannenden Fall. Voller Wortwitz gepaart mit einem echt schrägen Ermittler wird es nie langweilig der Geschichte zu folgen. Man muss nicht unbedingt die Örtlichkeiten in und um Kaiserslautern kennen, um viel Spaß zu erleben. Der Autor verschafft durch seinen Schreibstil eine ganz besondere Atmosphäre, die den Leser - auch ohne Ortskenntnis - in seinen Ban ziehen wird. Durch die detaillierten Beschreibungen, fällt es dem Leser leicht, sich in gewisse Situationen zu versetzen. Beispielsweise wird das Sitten einer Mücke beschrieben. Da die Szene, in der dieses Geräusch auftaucht sowieso etwas angespannt ist. wird man sich dabei ertappen, wie man diese Mücke verscheuchen möchte. Wohlgemerkt, man ist aber nur Leser. Aber diese Szene ist so hervorragend beschrieben, dass einem dieses Geräusch auch schon auf die Nerven geht - obwohl man ja nur davon liest. Durch diese detaillierten Beschreibungen ist es mir auch leicht gefallen, mich in die jeweiligen Personen hinein zu versetzen und Gedankengänge nachzuvollziehen.   Fazit: Inzwischen bin ich bekennender Tannenberg- Fan, und das, obwohl ich nicht aus Kaiserslautern komme. Krimiliebhaber, die neben regionalen Ereignissen auch noch die etwas frecheren Ermittler mögen, werden mit dieser Reihe voll und ganz auf ihre Kosten kommen. Meine Empfehlung für diese Serie! ©2015 by Diana Jacoby für Chattys Bücherblog  

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  • Der war ja schon tot, als er ermordet worden ist

    Ohnmacht
    maxibiene

    maxibiene

    16. September 2013 um 20:37

    Zwei Tote innerhalb nur weniger Stunden. Zwei Leichen, die die gleichen Merkmale aufweisen und auf identische Art und Weise getötet worden sind. Sie wurden betäubt und anschließend vor dem Eisenbahntunnel auf die Bahnschienen gelegt. Was von ihnen übrig blieb, wurde dem Rechtsmediziner Dr. Schönthaler zur Obduktion vorgelegt. Hauptkommissar Wolf Tannenberg von der Kaiserslauterer Mordkommission und seine Mitarbeiter stehen vor einem Rätsel, denn es gibt nichts, womit sie die Leichen identifizieren könnten. Es ist der Beginn einer Sisyphusarbeit, worauf Tannenberg so gar keinen Bock hat. Bernd Franzinger hat sich in seinem dritten Krimi einem neuen heiklen Thema gewidmet, das zu Beginn der Ermittlungen erst einmal gar nicht zur Sprache kommt. Die Ermittlungsarbeit der Kripobeamten, die anfänglich einen guten Eindruck hinterließen, ebbten rasch ab, sodass Nebensächlichkeiten die Handlung dominierten. Diese wurde vorwiegend von den Belanglosigkeiten der Familie Tannenberg, egal ob es sich um den Pflegedackel oder um den eingeschnappten Vater Tannenbergs handelt, geprägt. Mehr und mehr gerieten die Ermittlungen ins Hinterrücken und man gewann den Eindruck, dass es nur noch um ´s Essen, Trinken und irgendwelcher Diäten ging. Erst im letzten Drittel kam die eigentliche Kripoarbeit wieder in Schwung. Dies aber mehr aus Eigennutz, da Mareike, Wolfs Nichte, über den Unfall und den damit verbundenen festgestellten Hirntod des Freundes, nicht hinweg kommen wollte. Dass Tannenberg anschließend in das Vertrauen des Staatsanwaltes sowie des Polizeichefs bezüglich des Ermittlungsstandes gezogen und dieser zur absoluten Verschwiegenheit, mit Androhung des Jobverlustes, verdonnert worden ist, macht die Sache nicht einfacher. Tannenberg befindet sich im Zwiespalt mit sich selbst und trifft zunächst die falschen Entscheidungen. Gerade in dem Moment, als Tannenberg wieder aktiv wird, steigt auch die Spannung, die bis dato völlig fehlte. Leider viel zu spät, denn nach weniger als 30 Seiten war der finale Höhepunkt auch schon erreicht. Franzinger hat schon das Potential einen guten Krimi zu schreiben, doch bisher konnte er mich davon nicht überzeugen. Sein Schreibstil ist locker und flüssig. Hin und wieder erreichen sogar mich seine humoristischen Einlagen. Dafür sind seine Protagonisten recht farblos dargestellt und Wolfram Tannenberg, genannt Wolf, der Leiter der Kaiserslauterer Mordkommission (die Bezeichnung wurde übrigens 41 Mal selbst im privaten Bereich verwandt) stellt nach wie vor, einen überaus übellaunigen und aggressiven Menschen dar, den ich noch immer total unsympathisch finde. Abgesehen von den wenig aussagenden Dialogen ist es trotzdem ein gutes Unterhaltungswerk.

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  • Rezension zu "Ohnmacht" von Bernd Franzinger

    Ohnmacht
    Jens65

    Jens65

    08. July 2008 um 19:44

    Als ich in meiner Buchhandlung in "Ohnmacht" hineinschaute, und ich die ersten Seiten gelesen hatte, wusste ich, dieses Buch muss ich haben. Der Mittelteil zieht sich sehr lange hin, hat bei mir aber zum Spannungsaufbau für den Schlussteil beigetragen. Ich habe das Buch innerhalb von 5-6 Stunden gelesen und war restlos begeistert. Der überraschende Schluss versetze der Geschichte das i-Tüpfchen. Vor allem die Dramaturgie des Mittelteils bewegt zum weiterlesen.

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