Bernd Franzinger Pilzsaison

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Inhaltsangabe zu „Pilzsaison“ von Bernd Franzinger

Wolfram Tannenberg, frischgebackener Leiter der Kaiserslauterer Mordkommission, wird in seinem ersten Fall gleich mit einem mysteriösen Verbrechen konfrontiert. Im Stadtwald wird eine weibliche Leiche entdeckt, in deren aufgeschlitzter Kehle mehrere Pilze stecken. Der Kommissar kann weder eine Spur zu einem Verdächtigen finden, noch ist auch nur der Ansatz eines möglichen Tatmotivs zu erkennen. Wenige Tage später finden Spaziergänger eine weitere Frauenleiche. Tannenbergs Gegner - offenbar ein Serienmörder - erscheint übermächtig, denn er ist ein geschickter Stratege, ein leidenschaftlicher Spieler, der immer eine Überraschung für seine Häscher bereit hält. Im Gmeiner-Verlag war sofort klar: Das ist der Top-Titel im Herbst 2003 und der Autor ein neuer Stern am Krimihimmel!

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    Pilzsaison

    ChattysBuecherblog

    26. July 2015 um 21:39

    1. Fall für Wolfram Tannenberg Klappentext: Wolfram Tannenberg, frischgebackener Leiter der Kaiserslauterer Mordkommission, wird in seinem ersten Fall gleich mit einem mysteriösen Verbrechen konfrontiert. Im Stadtwald wird eine weibliche Leiche entdeckt, in deren aufgeschlitzter Kehle mehrere Pilze stecken. Der Kommissar kann weder eine Spur zu einem Verdächtigen finden, noch ist auch nur der Ansatz eines möglichen Tatmotivs zu erkennen. Wenige Tage später finden Spaziergänger eine weitere Frauenleiche. Tannenbergs Gegner - offenbar ein Serienmörder - erscheint übermächtig, denn er ist ein geschickter Stratege, ein leidenschaftlicher Spieler, der immer eine Überraschung für seine Häscher bereit hält.Dieses Buch hatte ich lange Zeit auf meinem SUB liegen, nun durch eine Challenge war der Titel sehr passend und ..... ich war überrascht. Ich weiß gar nicht, weshalb ich das Buch nicht schon früher gelesen habe. Meine Meinung: Der Protagonist, Wolfram Tannenberg, wird vom Autor so lebensnah dargestellt, dass ich mehrfach das Gefühl hatte, diesen Typen zu kennen. Möglicherweise macht es auch die richtige Portion an Lokalkolorit aus, dass alles so echt erscheint. Ich habe mich weniger als Leser, sondern fast schon als Kollegin des Ermittlerteams gefühlt. Die Story selbst klingt so banal, könnte aber jederzeit wieder passieren. Auch das Lied "Mama" wird dem Leser am Ende nicht mehr aus dem Kopf gehen. Fazit: Da es sich um den ersten Band des sympathischen Ermittler aus Kaiserslautern handelt, wird wohl in den Folgebänden noch mehr auf das Liebesleben eingegangen werden. Kurzum, ich muss unbedingt wissen, wie es mit Tannenberg weiter geht und welche Fälle ihn noch erwarten.

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  • Pilzsaison

    Pilzsaison

    maxibiene

    27. August 2013 um 17:40

    Während ihres gemeinsamen frühmorgendlichen Spazierganges entdecken die beiden Männer, der Revierförster Kreilinger und sein Nachbar Erwin Konopka, eine im Stadtwald auf einer roten Sandsteinplatte drapierte Frauenleiche. Doch nur einer der Rentner teilt den Fund mit, da der Andere berechtigte Sorgen haben muss, sich der Polizei erkenntlich zu zeigen. Denn er ist kein unbeschriebenes Blatt und aktenkundig und somit gefundenes Fressen für einen möglichen Tatverdächtigen. Schon bald muss Hauptkommissar Wolfram Tannenberg erkennen, dass seine wenigen Spuren ihn in das Nichts führen, als nur wenige Tage später eine zweite Frauenleiche auftaucht, die ebenfalls die Handschrift des vorherigen Mörders trägt. „Pilzsaison“ ist das Krimidebüt des Kaiserlauterer Schriftstellers Bernd Franzinger, das er recht gut gemeistert hat. In seinem ersten Ermittlungsfall den der Autor bereits 2003 präsentiert hat, muss der frisch gebackene Hauptkommissar und Leiter der Mordkommission von Kaiserslautern, Wolfram Tannenberg, einen Mordfall aufklären, der allerdings schnell als Serienmord beschrieben wird. Mit dem Fund der Leiche hat Tannenberg und sein Team ein Rätsel zu lösen, das scheinbar unlösbar zu sein scheint. Keinerlei Spuren führen die Ermittler in eine vielversprechende Richtung, die es ihnen ermöglicht einen Tatverdächtigen festzunehmen. Wie in jedem Krimi, so auch hier, führen die wenigen brauchbaren Hinweise zu einem möglichen Verdächtigen, der keiner ist. Erst als die zweite weibliche Leiche gefunden und die Bevölkerung um Mithilfe gebeten wird, gibt es die ersten brauchbaren Anhaltspunkte. Durch die Unterstützung einer Fallanalytikerin (die der Autor fälschlicherweise als Profilerin benannt hat) kommt nicht nur Schwung in die Ermittlungen, sondern auch in Tannenbergs Privatleben. Tannenberg lernt man eigentlich nur als übellaunig und machtbesessen gegenüber seinen Unterstellten kennen. Die Dialoge finde ich ziemlich spitzfindig, mitunter auch makaber, gerade wenn es um die Toten geht. Die humoristischen Einlagen des Autors wirken mehr gekünstelt als das sie wirklich erheitern. Im Übrigen finde ich die Handlung sehr emotionslos geschrieben. Der Schreibstil allerdings ist flüssig und mitreißend, sodass man das Buch gut in einem Zug lesen kann. Auf jeden Fall ist noch Potential vorhanden, das Bernd Franzinger hoffentlich in seinen vielen anderen Fällen noch genutzt hat, um die wenigen Schwächen abzulegen. Sein erster Fall hat mich jedenfalls gut unterhalten.

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  • Rezension zu "Pilzsaison" von Bernd Franzinger

    Pilzsaison

    Jens65

    08. July 2008 um 19:38

    Verschachtelt, komplex, viel drin verpackt- ein grandioser Krimi, interessante Protagonisten, sehr witzig-lakonische Sprache. Ich war von meinem ersten "Franzinger" begeistert und werde die anderen nachlesen! Absolut empfehlenswert, wenn auch anders als das gängige. Dieser Krimi bietet alles, was ich in einem guten Buch vorfinden möchte: Eine ebenso spannende wie originelle Geschichte, eine stimmige Kulisse und interessante Charaktere. Besonders die literarische Hauptfigur des Autors ist mir gleich ans Herz gewachsen. Tannenberg ist ein Typ mit Ecken und Kanten, vom Leben arg gebeutelt, aber trotzdem einfach nicht unterzukriegen.

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  • Rezension zu "Pilzsaison" von Bernd Franzinger

    Pilzsaison

    nordy

    08. May 2008 um 22:11

    Endlich mal wieder ein deutscher Krimi, dachte ich mir, als ich die Empfehlung las. Leider bin ich wieder enttäuscht worden. Warum müssen deutsche Krimis immer in diesem albernen Schulaufsatzstil geschrieben werden?! Jeder Satz wird ausgeschmückt (lukullisches Mahl, dampfender Espresso usw). Vor lauter Nebensächlichkeiten, die ausführlich ausgewalzt werden, rückt die Täter- und Motivsuche ganz in den Hintergrund. Nach 150 Seiten gab ich entnervt auf. Schnell noch hinten die letzten Seiten gelesen, damit ich wußte, wer nun der Mörder war und das wars.

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