Bernd Frenz Bannkrieger

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Inhaltsangabe zu „Bannkrieger“ von Bernd Frenz

Kaum bricht die Dunkelheit herein, fallen die Lederhäuter über Rorns Dorf her. Die unheimlichen Gestalten scheinen unverwundbar zu sein, und der junge Schmied sieht nur eine Möglichkeit, wie er seine Familie und Freunde retten kann. Er zwingt die Sumpfhexe Hatra, ihm mit ihrer Magie beizustehen. Tatsächlich hilft ihm der Zauber der Alten, die Lederhäuter zu vertreiben. Doch dann erkennt Rorn, dass sich ein einmal ausgesprochener Bann nicht wieder ablegen lässt ...

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  • Actionfantasy mit Stärken und Schwächen

    Bannkrieger
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 02:09

    Laut Klappentext handelt das Buch vom jungen Schmied Rorn, der um sein Dorf vor fremdartigen Angreifern zu beschützen, keine andere Wahl sieht, als sich von der Sumpfhexe Hatra mit einem Bann belegen zu lassen. Sein Plan geht auf und Rorn muss später mit den Folgen des Banns leben. Einerseits ist der Klappentext völlig richtig, andererseits ist die Geschichte um Rorn nur ein kleiner Ausschnitt aus der Geschichte. Vielmehr geht es um zwei Nationen (Iskan und Baros) und den Konflikt zwischen diesen. Desweiteren kann man sagen, dass Magie eine - wenn nicht die - zentrale Rolle in diesem Buch spielt. Alle beteiligten Parteien nutzen Magie für ihre Zwecke und auch die Welt insgesamt ist sehr magisch. Trotzdem sind fast alle Protagonisten menschlich und die üblichen Fantasyvölker (Zwerge, Elfen, Orks,...) fehlen ganz. Obwohl die Geschichte sehr actionlastig ist (Der Verlag stuft das Buch als Heroic oder Action Fantasy ein.), weißt es nicht die übliche schwarz-weiß Malerei auf, der sich ähnliche Bücher oft bedienen, vielmehr benutzt der Autor auch reichlich Grautöne um die Motivationen der einzelnen Handelnden zu schildern. Insgesamt gelingt dem Autor der Wechsel zwischen ruhigen und actionreichen Passagen ganz gut, wobei ich den Eindruck hatte, dass dem Buch ein langsamerer Einstieg gut getan hätte. Für mich hatte das Buch aber auch einige Schwächen. Zum einen fand ich einige Begrifflichkeiten sehr unglücklich. Da werden erfundene Worte benutzt um bekannte Sachverhalte zu beschreiben, bekannte Worte werden mit einer neuen Bedeutung belegt und sogar eine der Fantasyrassen wird mit dem Begriff für eine andere belegt. Das größte Manko ist jedoch meines Erachtens der Schluß. Kurz vor Ende gibt es eine grandiose Aufklärung für viele Dinge, die ich tatsächlich als perfekt bezeichnen würde, doch das eigentliche Ende ist dann für mich - auch nach mehreren Erklärungsversuchen durch den Autor (im Rahmen einer autorenbegleiteten Leserunde) - leider nicht völlig nachvollziehbar. Mein Fazit: Das Buch hat mich über große Strecken gut unterhalten, weil der Konflikt der beiden Nationen und der Versuch diesen zu verstehen wirklich spannend war, aber das Ende war für mich enttäuschend, weil ich es logisch nicht nachvollziehen kann. Für ein Erstlingswerk würde ich wohl vier von fünf Sternen vergeben, in Anbetracht des erfahreneren Autors nur drei.

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  • Rezension zu "Bannkrieger" von Bernd Frenz

    Bannkrieger
    Traumfeder

    Traumfeder

    22. August 2012 um 15:01

    Klappentext Kaum bricht die Dunkelheit herein, fallen die Lederhäuter über Rorns Dorf her. Die unheimlichen Gestalten scheinen unverwundbar zu sein, und der junge Schmied sieht nur eine Möglichkeit, wie er seine Familie und Freunde retten kann. Er zwingt die Sumpfhexe Hatra, ihm mit ihrer Magie beizustehen. Tatsächlich hilft ihm der Zauber der Alten, die Lederhäuter zu vertreiben. Doch dann erkennt Rorn, dass sich ein einmal ausgesprochener Bann nicht wieder ablegen lässt ... Meine Meinung Das Land Iskan steht kurz vor dem Untergang. Die Menschen hungern, während ihre Nachbarn in Baros ein schönes Leben haben. Um die Ungerechtigkeit zu begleichen ruft der Schamane der Iskander Kräfte herbei, die nichts und niemand aufhalten kann. Die Wut richtet sich besonders gegen die Jadeträgerin, die mit ihrem Bann Baros beschützt. Als der junge Schmied Rorn eben diese vor Angreifern rettet, ahnt er nicht welches Leid er damit auf sich zieht. Plötzlich wird sein Dorf von geheimnisvollen Gestalten angegriffen und Rorn sieht keine andere Möglichkeit als die Hexe Hatra um Hilfe zu bitten. Doch der Bann, den sie über den Jungen spricht, kann mehr Fluch als Segen sein. Viel zu spät muss Rorn erkennen, dass ein ausgesprochener Bann nicht zurück genommen werden kann. Von nun an ist sein Weg als Bannkrieger von Blut gezeichnet. Ich gebe zu, liest man meine Beschreibung des Inhalts durch, bekommt man den Eindruck, es ginge nur um Kampf und Blutvergießen. Doch dieses Buch bietet viel mehr. Für mich stellt es die traurige Geschichte eines jungen Mannes dar. Rorn hatte alles, was er für ein gutes Leben brauchte, seine Familie und das Mädchen seiner Träume. Doch das Schicksal entscheidet sich gegen ihn. Bei einem Angriff auf sein Dorf verliert er alles. Zwar versucht er von der Hexe Hatra Hilfe zu bekommen, doch sie kann die Dorfbewohner nicht retten. Der Bann, den die Hexe über Rorn gesprochen hat, bestimmt von da an sein Leben. Als Bannkrieger wird er ein geschickterer Schwertkämpfer als er es je war, doch gleichzeitig wird er kälter. Es scheint, als würde die Kälte, die sein Schwert ausstrahlt, auf ihn übergehen und von ihm Besitz ergreifen. Mit jedem Kampf, den er führen muss, verliert er sein früheres Ich und wird ganz und gar der Bannkrieger. Neben Rorns Weg, wird auch der der Jadeträgerin aufgezeigt. Ihr Leben ist geprägt von Ritualen und Regeln. Auch wenn sie viel Ansehen genießt und bewundert wird, auch wenn sie sich als etwas besseres sieht und hochnäsig zeigt, ist sie eigentlich nichts anderes als eine Gefangene ihres Amtes. Auch wenn es nicht so scheint, trägt sie eine schwere Last. Als die wahren Ausmaße ihrer Taten, die für sie verborgen blieben oder besser gesagt vor ihr verborgen wurden, ans Licht kommen, kann sie die Last der Schuld nicht mehr tragen. Eigentlich scheinen diese beiden Charaktere nichts gemeinsam zu haben, außer das ihre Wege sich kreuzten, doch eben diese Begegnung scheint alles auszulösen. Von diesem Moment an sind alle Menschen um sie herum dem Untergang geweiht. Das Schicksal dieser Charaktere hat mich berührt, weshalb sie mir noch einige Zeit im Gedächtnis bleiben werden. Bernd Frenz beschreibt hier ein Schicksal, welches sicherlich keiner von uns tragen wollen würde. Er schafft es aus dieser traurigen Geschichte ein Buch zu kreieren, dass von Seite zu Seite mehr von sich offenbart. Der tolle Schreibstil erlaubt es in die Szenerie einzutauchen und somit mit allen Sinnen dem Geschehen beizuwohnen. Die Charaktere, die ihre eigenen Geschichten haben, helfen mit ihren Gedanken und Äußerungen auch die menschlichen Komponenten zu verstehen. Mit Rorn hat der Autor einen Charakter geschaffen, über den noch einiges erzählt werden könnte. Sein Schicksal als Bannkrieger hat nämlich gerade erst begonnen Fazit In "Bannkrieger" findet sich ein faszinierendes Abenteuer in einer fremden Welt. Als Leser folgt man dem Bannkrieger und unterstützt ihn bei seinen Kämpfen. Doch für mich macht erst die Gefühlsebene dieses Buch zu etwas besonderem.

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  • Rezension zu "Bannkrieger" von Bernd Frenz

    Bannkrieger
    Garion

    Garion

    10. October 2011 um 19:28

    Inhalt: Rorn, der Sohn des Dorfschmiedes, trifft während eines "Jagdausflugs" auf auf eine unfreundliche Gruppe rund um die Jadeträgerin. Um Ihnen ihr Verhalten heimzuzahlen schickt er diese in die Irre. Als er kurze Zeit später einer weiteren Gruppe den Weg zeigt, den er der Jadeträgerin gewiesen hat, hat er sich unrettbar in den Konflikt zwischen den Iskandern und Barosern eingemischt. Dies hat bittere Folgen für ihn und seine Umgebung, da die Iskander sich mit dunklen Mächten verbündet haben, welche alsbald über Rorns Dorf herfallen und ihn zu Entscheidungen/Handlungen zwingen, welche aus ihm den Bannkrieger machen werden. Ich habe mir von dem Buch zwar keine orignelle, tiefgehende Story erwartet, aber doch auf ein actionreiches und mitreißendes Buch gehofft. Diese Erwartungshaltung führte zu positiven, als auch leider zu negativen Überraschungen. Als positiv ist für mich die atypische Handlung hervorzuheben, bei der auf das absolute Gut-gegen-Böse-Szenario verzichtet wird. So sind hier zum Schluss alle Seiten und Handlungen größtenteils plausibel und auf ihre Art auch nachvollziehbar (natürlich im begrenzten Maße). Gut fande ich auch die "Bösewichte", die zumindest zu Beginn auch einen leichten Horror-Touch hatten. Generell fand die Passagen über die "böse Seite" fast immer interessanter, als die anderen Passagen. Nun zu den negativen Punkten, bei denen ich als ersten und grundlegensten Punkt die mangelhafte Ausführung interessanter Aspekte und die vernachlässigten Weltenschaffung anbringen möchte. Hier hat der Autor mMn sehr viel Potenzial verschenkt und dadurch dafür gesorgt, dass das Buch nicht mehr als Durchschnitt ist. Sehr viele Dinge wurden kurz angesprochen, doch nie wieder aufgenommen und ausgeführt (z.B. Magiesystem, Fluch von Rorn, andere Rassen, Götter, Bannschwert usw.). Ich bin nach Ende des Buches mit einem enttäuschten Gefühl zurückgeblieben, da ich einfach auf die Erklärung/Beschreibung vieler Dinge gehofft hatte. Auch die Charaktere bleiben das gesamte Buch über blass und man findet kaum einen Draht zu Ihnen. Des Weiteren wurden auch einige Entscheidungen oder Motivationen sehr "naiv" oder irrational geschildert, sodass auch hier teilweise wenig Glaubhaftigkeit herüberkam. Insgesamt gesehen ist Bannkrieger kein schlechtes Buch, krankt an einer mangelhaften Ausführung guter Ideen und vergebenen Potenzial, sodass ich meine Wunschwertung von 3,5 Sternen auf 3 Sterne runtergeschraubt habe, da 4 Sterne definitiv zu viel wären.

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  • Rezension zu "Bannkrieger" von Bernd Frenz

    Bannkrieger
    Steppenwolf

    Steppenwolf

    03. October 2011 um 10:22

    Eine tolle Idee leidet an Detailarmut und mattem Hauptcharakter Der junge Schmied Rorn begegnet der Jademeisterin, die dafür verantwortlich ist, dass die Einwohner in seinem Heimatland ein Leben ohne Sorgen und Plagen führen können, mit fruchtbaren Feldern und reicher Ernte. Doch da er der Jademeisterin seine Hilfe angeboten hat, wird er ungewollt in Ereignisse verstrickt, die er nicht vorausahnen konnte. Mysteriöse in Lederflicken gehüllte Krieger, beschworen vom ihnen feindlich gesinnten Nachbarvolk, greifen hierauf Rorns Dorf an. Seine letzte Rettung ist die alte Hexe Hatra, die ihn widerwillig mit einem mächtigen Bann belegt. Als Bannkrieger stellt sich Rorn den mächtigen Feinden in den Weg, doch sein Schicksal verläuft anders als er es sich erahnen konnte. Die ersten Kapitel beginnen viel versprechend. Es ist zunächst nicht klar wen man zu den Bösen, und wen zu den Guten zählen kann. Es gibt in Bezug hierauf einige interessante Wendungen. Damit ist ein wirklich guter Grundstein gelegt und die Spannung scheint garantiert. Was sich aber leider wie ein roter Faden durch das gesamte Buch zieht, sind die fehlenden Details und Ausschmückungen. Man erfährt einfach zu wenig, sowohl über die Welt als auch über ihre Bewohner. Die Charaktere bleiben zum größten Teil oberflächlich und auch im Verhältnis zu anderen Büchern übermäßig unsympathisch. Besonders der Hauptcharakter erscheint matt, farblos und zudem, für mein Empfinden, unpassend impulsiv und wankelmütig. Zunächst heißt es, Rorn sei ein guter Schmied, der sich auch ausgezeichnet aufs Jagen versteht. Zwei Berufe in denen Geduld sicherlich eine große Rolle spielt. Im nächsten Moment aber ist Rorn das genaue Gegenteil. Magie spielt in der beschriebenen Welt eine wichtige Rolle, wird aber genau wie vieles andere nicht näher erläutert. So hat man eigentlich nicht den leisesten Schimmer, was es nun mit diesem Bann und dem damit erzeugten Bannkrieger tatsächlich auf sich hat. Seine Fähigkeiten müssten immens sein, aber eine richtige Überlegenheit war nicht auszumachen. Nun gut, das muss nicht schlecht sein, aber warum dann diese ganze Bann-Geschichte? Vielleicht weiß Rorn auch einfach nicht damit umzugehen. Nur fragen kann er auch niemanden,… was bringt also ein noch so mächtiger Bann, wenn man ihn dann nicht auch nutzen kann? Man hat also beim Lesen immer wieder das Gefühl als fehlen einem wesentliche Informationen. Die Ereignisse plätschern zur Buchmitte irgendwann einfach nur dahin und alles was dem Leser geboten wird, sind etliche Action-Szenen, deren Ablauf man teilweise nur schwer folgen kann. Die Schilderung der Kampfhandlungen ist stellenweise etwas unglücklich geraten. Auf den letzten 70 Seiten gewinnt die Geschichte dann aber doch noch etwas an Fahrt, allerdings hat zuvor bereits zu viel gefehlt, sodass das Finale dies leider nicht wettmachen kann. Der große Mittelteil enttäuscht durch Detailarmut und den fehlenden Blick fürs Wesentliche. Viele Fragen werden aufgeworfen und nicht beantwortet und so hat man immer wieder das Gefühl als fehle etwas. Der Schreibstil ist in Ordnung, das Buch lässt sich recht flüssig lesen, wenn auch an manchen Stellen etwas holprig. Eine unbestreitbar gute Idee steckt hinter den Ereignissen, doch wird ihr Potential bei weitem nicht ausgeschöpft. Möglicherweise kann jedoch mit einer Fortsetzung der Reihe Abhilfe geleistet werden. Zwar wirkt der Roman abgeschlossen, aber laut Verlagsinformationen wird Bannkrieger voraussichtlich im August 2012 mit Bannstreiter fortgeführt. Bislang ist nichts über weitere Fortsetzung bekannt, aber auch die ordentlich gestalteten Karten im Buch deuten auf mehr hin, hier waren sie praktisch überflüssig. Fazit: Bannkrieger hat ein wirklich immenses Potential an guten Ideen, nur leidet die Handlung an Detailarmut, teilweise recht oberflächlichen Charakteren und einem farblosen Protagonisten. Das Interesse wird zwischenzeitlich zwar immer wieder geweckt, aber letztlich hält sich die Spannung arg in Grenzen. Größtes Manko sind eindeutig die fehlenden Ausschmückungen. Schade, denn das Buch ist wirklich nicht schlecht, aber hier wäre deutlich mehr möglich gewesen.

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  • Rezension zu "Bannkrieger" von Bernd Frenz

    Bannkrieger
    Ahotep

    Ahotep

    17. September 2011 um 20:06

    Bannkrieger ist ein sehr spannendes Buch, das mich vom Prinzip her sehr anspricht und eine Menge Potenzial hat. Die Stimmung des gesamten Buches ist ziemlich düster und geheimnisvoll gehalten. Die Geschichte beginnt recht interessant und auf einem guten Niveau. Dabei ist positiv anzumerken, dass die Grenzen von Gut und Böse ineinander übergehen, so dass Überraschungen im Laufe der Handlung garantiert sind. Generell ist einiges unvorhersagbar. So kann man sich beispielsweise nie sicher sein, wer das Ganze überlebt und wer nicht. Des Weiteren wirkten fast alle Charaktere auf mich sehr unsympathisch. Im Besonderen gilt dies für den Protagonisten Rorn, da er vor allem ziemlich unberechenbar und rücksichtslos handelt. Der allgemeine Mangel an Sympathie führte dazu, dass ich die Geschichte irgendwann recht unberührt verfolgte. Zudem wurden Beschreibungen nur sehr oberflächlich verwendet, da sich mehr auf die Action im Buch konzentriert wurde, was diesen Abstand zur Geschichte bei mir noch vergrößerte. Leider waren für mich viele Dinge nicht nachvollziehbar, wie beispielsweise der Bannzauber, mit dem Rorn zu Beginn des Buches belegt wurde. Seine wahre Auswirkung auf das Verhalten von Rorn und seine Fähigkeiten bleibt dem Leser verborgen, da man zum einen Rorn davor noch nicht ausreichend kennengelernt hat und zum anderen weitere Faktoren hinzukommen, die das Ausmaß verschleiern. Das Ende des Buches war für mich nicht zufriedenstellend. Die gesamte Zeit über stapeln sich Fragen über Fragen, doch nur wenige wurden letztendlich beantwortet. Insgesamt gesehen gestaltet sich das Lesevergnügen leicht holprig, durch teils unglückliche Formulierungen und möglicherweise Formulierungen, die vermutlich nicht in den Stil des restlichen Textes passen, sowie in seltenen Fällen inkonsistente Wortnutzungen. Das ist aber eher nicht die Regel, so dass es nicht so sehr ins Gewicht fällt. Fazit Bannkrieger ist ein sehr actionlastiges Buch, bei dem wenig Zeit für ausführlichere Beschreibungen bleibt. Wem das nicht stört, dem kann ich das Buch uneingeschränkt empfehlen, auch wenn das für mich nichts ist. Denn die Geschichte selbst ist aus meiner Sicht neuartig und faszinierend. Ich denke nur, dass man noch mehr aus dieser Idee herausholen könnte. Möglicherweise schon alleine mit ein wenig mehr Erklärungen z.B. bezüglich der Funktionsweise der Magie.

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