Bernd Frenz Das Blut der Nibelungen

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Inhaltsangabe zu „Das Blut der Nibelungen“ von Bernd Frenz

Ein Ereignis – zu schrecklich für seine Zeit, um es in Worte zu fassen. Ein Mythos – gewaltig genug, um den Niedergang der Burgunder dem einfachen Volke verständlich zu machen. Ein Roman – der zum ersten Mal das wahre Drama der Nibelungen erzählt. Burgund in längst vergangenen Zeiten. Als der Drache Fafnir von einem unbekannten Ritter erschlagen wird, wissen die Menschen an den Ufern des Rheins, dass für sie dunkle Zeiten anbrechen. Denn eine alte Legende besagt, das jeder, der im Drachenblut badet, zum unbesiegbaren Gegner wird. Kurze Zeit später verwüsten schreckliche Horden das Land. Sie kämpfen wie Berserker und scheinen unbesiegbar zu sein. Gerüchte machen die Runde, dass es sich um Draugar handelt – Lebende Tote, die es nicht mehr in ihren Gräbern hält. Niemand weiß, wie diese schrecklichen Krieger aufzuhalten sind, bis ein mysteriöser Recke erscheint, der auf den Namen Siegfried hört. Er selbst nennt sich allerdings nur „Draugar-Schlächter“.

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  • Kein Zombie-Mash-Up im engeren Sinne

    Das Blut der Nibelungen
    Originaldibbler

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 01:34

    Seit STOLZ UND VORURTEIL UND ZOMBIES überrollt eine regelrechte Lawine von Zombie Mash-Up Romanen die Bücherwelt. Dieses Buch gehört jedoch nicht wirklich dazu. Sicherlich würde es dieses Buch ohne die Mash-Up-Welle nicht geben aber es unterscheidet sich schon von den anderen. Während Zmobie-Mash-up eigentlich bedeutet Zombies irgendwo einzufügen, wo sie überheupt nicht hin passen/gehören, wie zum Beispiel in einen Jane Austen Roman, wurde hier lediglich die Rolle der Zombies verändert und weiter in den Vordergrund gestellt. Untote - Draugar genannt - kommen in den altnordischen Sagen ja durchaus vor... DAS BLUT DER NIBELUNGEN ist eine Umdichtung der Nibelungen-Saga, bei der die Zombies nun im Mittelpunkt stehen. Doch was erwartet den Leser? Fans von Bernd Frenz werden von diesem Buch nicht enttäuscht sein. Konsequent wendet er seinen actionreichen Erzählstil auch auf diese Geschichte an. Sie sollten dieses Buch lesen, wenn: -sie seichte, actionreiche Unterhaltung mögen -sie Zombiefan sind -sie damit leben können, dass eine alte Geschichte "verfälscht" wird Sie sollten dieses Buch nicht lesen, wenn: -sie ein anspruchsvolles Buch erwarten -sie nicht damit leben können, dass eine alte Geschichte "verfälscht" wird

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  • Rezension zu "Das Blut der Nibelungen" von Bernd Frenz

    Das Blut der Nibelungen
    Tanzmaus

    Tanzmaus

    02. April 2012 um 16:41

    Ein Mönch erzählt die Geschichte der Nibelungen neu. Dabei beginnt er beim Drachen Fafnir, der zuerst befreit und dann grausam hingerichtet wird. Der Ritter bleibt zunächst unbekannt und auch die Zwerge können sich den Vorfall nicht erklären. Aber sie ahnen schlimmes... und ehe sie es sich versehen, bricht ein Kampf gegen Draugars aus und nur Siegfried weiß ihnen Einhalt zu gebieten. Das Buch ist flüssig und spannend geschrieben, allerdings nichts für zart besaitete Leser. Die Kampfszenen werden sehr detailiert beschreiben und das Kopfkino erlebt die blutigen Schlachten live mit. Der Leser trifft auf bei der geschichte auf bekannte Nibelungengestalten wie Hagen von Tronje, Siegfried oder Krimhild. Leider blieben mir die Figuren etwas farblos, dafür ist die Handlung um so genauer und detaillierter beschrieben. Fazit: Die Nibelungensage in einem neuen - sehr blutigen - Gewnad, das nichts für schwache Nerven ist. Auch wenn das Buch nur rund 300 Seiten hat, bekommt der Leser viel geboten.

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  • Rezension zu "Das Blut der Nibelungen" von Bernd Frenz

    Das Blut der Nibelungen
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    24. January 2012 um 14:20

    Mit dieser Adaption der klassischen Nibelungensage hat Panini Books einen echten Überraschungshit bei mir gelandet. Das Verquicken des Nibelungenlieds mit einer klassischen Zombiestory ist mutig, erst nachdem ich den Band fast durch hatte stellte ich fest, dass eine ganze Reihe dieser Adaptionen existiert. Der Schreibe von Bernd Frenz merkt man sofort an, dass der Autor sein Handwerk versteht und bereits einige Romane im Fantasygenre geschrieben hat. Zwar ein bisschen einfach, aber sehr geschickt fädelt er die Geschichte um den mysteriösen Ritter in Goldrüstung in eine Rahmenhandlung mit höfischen Intrigen, Schwertkämpfen und Mittelalterromantik ein. Die Charaktere bleiben zwar alle ein bisschen eindimensional, aber dafür stets glaubhaft. Glücklicherweise verkommt der Roman nicht zu einem puren Gemetzel. Vielmehr sind die Schlachten gegen die anrückenden „Draugar“ (=Zombies) rar gesät, dann aber um so drastischer beschrieben. Hier wird nicht mit Blut und Knochenbrei gespart. Dieses clevere Einstreuen von Splatter verleiht dem Buch auch einen Teil seines Reizes. Ich bin zwar kein Experte, was das Nibelungenlied angeht, aber ich glaube, die meisten Hauptfiguren hat Frenz untergebracht, auch wenn ich den einen oder anderen Charakter anders in Erinnerung hatte. Das „Problem“ des Buches ist, dass der Schreibstil ein bisschen auf junge Erwachsene ausgerichtet ist, für den klassischen Jugendbuchmarkt aber doch eine Spur zu brutal sein dürfte. Vielleicht wäre es strategisch klüger gewesen, entweder ein echtes Jugendbuch oder aber einen Erwachsenenroman schreiben zu lassen. So hat mein ein bisschen was von beidem in der Hand, was nicht aber nicht unbedingt schlecht ist. Nur, passionierten Lesern der Generation Ü20 ist dieser Roman wahrscheinlich in seiner Gesamtheit ein bisschen zu einfach, als dass der Band zum Behaltebuch werden könnte. „Das Blut der Nibelungen“ ist perfekt geeignet zum unterhaltsamen Lesen, ohne den Verstand anstrengen zu müssen. Wer mit der Nibelungensage und/oder mit Zombies seinen Spaß haben kann, der sollte einen Blick riskieren.

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