Projekt Fernweh. Eisenbahn-Abenteuer auf fünf Kontinenten

von Bernd Hasenfratz und Lena Kessler
4,0 Sterne bei1 Bewertungen
Projekt Fernweh. Eisenbahn-Abenteuer auf fünf Kontinenten
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Inhaltsangabe zu "Projekt Fernweh. Eisenbahn-Abenteuer auf fünf Kontinenten"

Wie könnte man sich auf einer Weltreise besser bewegen als auf Schienen? Das dachten sich auch Bernd Hasenfratz und Lena Kessler – und berichteten darüber fleißig auf ihrem Reiseblog »Projekt Fernweh«. Das Beste daraus erscheint nun im Buchformat: ein bildgewaltiges und ganz persönliches Reiseabenteuer auf Schienen, gemächlich per Bahn, nah dran an fremden Kulturen und fantastischen Landschaften. Ergänzt um Reiseanekdoten und Tipps.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783956130366
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:192 Seiten
Verlag:GeraMond Verlag
Erscheinungsdatum:08.12.2017

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    michael_lehmann-papevor 8 Monaten
    Anregende Einblick in Text und Bild

    Anregende Einblick in Text und Bild

    Manche von Fernweh getriebenen Globetrotter nehmen das Camping-Mobil, andere das Motorrad oder einen robusten PKW, andere nutzen über tausende von Kilometern das Fahrrad oder umschiffen die Welt.

    Lena Kessler und Bernd Hasenfratz haben sich für ihre Reise auf fünf Kontinente für ein ganz traditionelles, inzwischen aber für ein solches Vorhaben fast schon „randständiges“ Transportmittel entschieden, die Eisenbahn.

    Und tatsächlich kommt beim Lesen der Texte und Betrachten der vielfältigen Fotografien von Beginn an beim Leser ein gutes stückweit jene „Eisenbahnromantik“ mit zum Tragen, die seit ehedem das genussvolle Reisen mitbegleitet hat.

    Alls verkauft und das alte Leben fürs Erste abgebrochen, so machten sich die beiden Autoren auf den Weg in exotische Länder fremde Sitten und, natürlich, intensive Reiseerlebnisse mit der Eisenbahn, die je anders, lokal und einprägsam sich von der Deutschen Art, sich auf Schienen zu bewegen, unterscheiden. Was nicht nur das Erscheinungsbild der Menschen in fernen Ländern oder deren Kleidung und die lokalen Lebensmittel angeht.

    „Die Kombination aus Schienenabenteuer und Individualität abseits der Touristenströme sind – gepaart mit der Exotik – ein Garant für großartige Geschichten und eindrucksvolle Bilder“.

    So die Überlegung der beiden Reisenden vorweg und so der Eindruck, den dieser Reisebericht in Text und Bild eindrucksvoll vermittelt. Sei es dabei die wunderbaren Landschaften der Rocky Mountains oder die Skyline von Seattle mitsamt der, für europäische Verhältnisse, überbordend langen Züge der USA und Kanadas, sei es der „Höhenbahnhof“ von La Raya auf über 4000 Meter mitsamt der bunten, traditionell gekleideten Peruaner oder die schiere Masse an wartenden Menschen auf Motorrollern am Bahnübergang in Indonesien, vielfach und sehr unterschiedlich sind die Reiseerlebnisse und das Leben je vor Ort.

    Von den Eindrücken über „Unterhaltungsprogramme in der 3. Klasse“ oder das vorsichtige Herantasten an die ersten Begegnungen im Anblick des Zugverkehrs durch die Slums von Dhaka auf den Philippinen, vielfache, bestens getroffene Schnappschüsse sind es vor allem, die den Reiz des Buches ausmachen.

    In den Texten eher umgangssprachlich im Ton gehalten („Die kleinen Racker haben großen Spaß dabei, auf der Lokomotive zu posen“) bieten die schriftlichen Erläuterungen dennoch vertiefende Einblicke bis hin zur „Mission Zugdach“, der Reise in eigener Person auf dem Waggondach in Bangladesch ist dabei ebenso abenteuerlich, wie die futuristische Atmosphäre beim Betrachten des „Limited Express Rapit“ mitsamt dem vielfach dicht und breit ausgebauten Schienenverkehr in Japan.

    Alles in allem eine Lektüre, die sich lohnt für die Eindrücke aus fremden Welten und im Rahmen derer das eigene Fernweh erwacht. Es muss ja nicht gleich eine Weltreise sein. Bestens auf jeden Fall verhilft die Lektüre zu persönlichen Eindrücken und damit zu der Möglichkeit einer eigenen Auswahl vielleicht sogar, was als nächste Reiseziele persönlich anstehen könnten.

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