Bernd Hertling Habichte Uber Karthago

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Inhaltsangabe zu „Habichte Uber Karthago“ von Bernd Hertling

Nordafrika im Jahre 430 n. Chr.: In den Wirren der Völkerwanderung ist das Volk der Vandalen bis an den Rand Europas gedrängt worden. Ihr König Geiserich beschließt, nach Süden zu ziehen und die römische Provinz Africa anzugreifen. Arwid, der friedliebende Sohn des Königs, Truchthari, sein ehrgeiziger Freund, und die geheimnisvolle Druidin Ceridwen geraten in einen Strudel von Ereignissen, die die Weltkarte verändern werden.

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  • Rezension zu "Habichte Uber Karthago" von Bernd Hertling

    Habichte Uber Karthago

    sabisteb

    13. August 2010 um 11:28

    Karthago 430 n. Chr.: Der römische General Bonifatius spielt ein falsches Spiel. Er lädt germanische Truppen nach Karthago ein, um sie für seine eigenen Ränkespiele zu missbrauchen, aus denen er selber als Herrscher von Afrika hervorgehen möchte. Er hat die Vandalen jedoch unterschätzt. Nun belagert der Vandalenkönig Geiserich mit seinem Volk das römische Karthago und sie haben das afrikanische Volk auf ihrer Seite, denn die Invasoren betreiben eine soziale Revolution im großen Stil. Geiserich führt nur Krieg gegen die römische Oberschicht und den Klerus und nimmt fast sozialistische Umverteilungen vor. Diese Geschichte wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt, zum einen aus der Sich von Geiserichs unehelichem Sohn und Philosophen Arwid, seinem bodenständigen Freund Truchthari und der keltischen Druidin Ceridwen, die mit beiden Männern ihr Spiel spielt Zum anderen aus der Sicht einiger Bewohner der belagerten und Eroberten Städte, wie der Edelhure Ischtoreth. Der Zabern Verlag war für mich bisher immer ein Garant für hochkarätige historische Romane, dieses Buch jedoch hat mich sehr geärgert. Zum einen ist die Aufteilung der Kapitel kapriziös. Kapitel 1 spiel 430 n. Chr., Kapitel 2 419 n. Chr., Kapitel 3 429 n. Chr., dann springt der Autor sowohl zwischen den Sichtweisen alsauch zwischen den Jahren 430 n. Chr. und 429 n. Chr., statt lieber wirklich parallel laufenden Handlungen zu beschreiben oder die geschilderten lieber chronologisch wiederzugeben, den einen wirklichen Grund für diese Zeitenverwirrung gibt es in der Handlung nicht. Einige Handlungsstränge sind dann teilweise auch noch (bis zum Ende des Buches) unabgeschlossen oder irgendwie unmotiviert nicht in die Geschichte eingebunden, wie die Episoden um den Lehrer Arwids und Truchtharis, oder die Szene in welcher Ceridwen Arwid erzählt sie sei schwanger, aber nie wird geklärt was mit dem Kind geschieht, wird es geboren, stirbt es, war es eine Fehlgeburt oder log Ceridwen. Ich könnte hier noch einige solche Fehlende Enden aufzählen. Die verschiedenen Blickwinkel auf diese geschichtlichen Ereignisse verbinden sich zwar irgendwann für kurze Zeit, aber dieser Roman hätte durch eine einheitliche Schilderung aus einer Sicht deutlich gewonnen, so wirkt diese Erzählweise einfach nur unfertig und halbgar. Keine der Handelnden Personen wird wirklich lebendig, alle bleiben irgendwie leblos, bis auf Ceridwen die sehr moderne feministische Druidin, die andauernd eine nervige Diskussion über Frauenrechte anfängt und zu Beginn des Buches auch tatsächliche Psi Kräfte demonstriert, so dass ich zu Beginn des Buches dachte, dass es vielleicht möglicherweise doch ein Fantasy Buch in der Art der Nebel von Avalon werden könnte. Anders als üblich, fehlt in diesem Buch eine Karte, es ist kein Nachwort enthalten, dass Fiktion von Tatsächlichen Begebenheiten trennt, keine Historische Tabelle oder eine Erläuterung der Intentionen des Autors. Das Glossar ist kurz und sehr unvollständig. Zusätzlich strotzt das Buch von Anachronismen wie Puderkoffer (S. 58) oder "schieß los", die ein anderer Rezensent bereits ausfühlich gelistet hat. Die Sprache des Autors ist streckenweise fast bis zur Unleserlichkeit blumig und antikisierend. Dennoch versucht sich der Autor in durchaus gelehrten Witzen indem er den froschartig beschrieben Verwalter bei der königlichen Marine Rana (rana = biologischer Gattungsname der echten Frösche) nennt. Fazit: Das Buch wirkt unfertig, schafft es nicht zu fesseln und strotzt von Anachronismen. Ein nicht sonderlich gelungenes Erstlingswerk, welches mich schwer enttäuscht hat.

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