Bernd Imgrund

 3.1 Sterne bei 27 Bewertungen
Autor von 111 Kölner Orte die man gesehen haben muss, Fränki und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Korrupt

Erscheint am 20.12.2018 als Taschenbuch bei Kiepenheuer & Witsch.

111 Orte in der Eifel, die man gesehen haben muss, Band 2

Erscheint am 21.02.2019 als Taschenbuch bei Emons Verlag.

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111 Kölner Orte die man gesehen haben muss

111 Kölner Orte die man gesehen haben muss

 (6)
Erschienen am 22.03.2017
111 Whiskys, die man getrunken haben muss

111 Whiskys, die man getrunken haben muss

 (3)
Erschienen am 24.08.2017
Quinn Kuul

Quinn Kuul

 (3)
Erschienen am 01.02.2007
Fränki

Fränki

 (5)
Erschienen am 01.01.2008
Kölner Sammelsurium

Kölner Sammelsurium

 (1)
Erschienen am 01.03.2006

Neue Rezensionen zu Bernd Imgrund

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Igelmanu66s avatar

Rezension zu "Deutschland in 101 Ereignissen" von Bernd Imgrund

Interessante Ausflugstipps quer durch Deutschland
Igelmanu66vor 9 Monaten

»Geschichte erlesen, Geschichte erleben – auf zweimal 101 Seiten.«

 

Ich liebe es zu reisen. Auch innerhalb von Deutschland. Dabei stelle ich regelmäßig fest, wie viele interessante Dinge es (beinahe) vor der eigenen Haustür zu entdecken gibt. Von diesem Reiseführer versprach ich mir neue Inspirationen und wurde auch nicht enttäuscht.

Wie der Titel schon sagt, hat der Autor sich 101 Ereignisse vorgenommen, die Deutschland veränderten und ihnen die passenden Orte der Erinnerung zugeordnet. Die Art der Ereignisse ist äußerst vielfältig, sie können mal aus dem Bereich Kirche, mal aus der Politik oder Kunst kommen, sind mal kultureller und mal sportlicher Natur.

 

Der Aufbau ist chronologisch, beginnt im Jahre 9 n. Chr. mit der Varusschlacht und den dazu passenden Orten der Erinnerung wie zum Beispiel dem Hermannsdenkmal. Das Ende stellt das „Sommermärchen“ dar, die Fußball-WM 2006 in Deutschland. Hier gehört zu den Ereignisorten beispielsweise die Fanmeile vor dem Brandenburger Tor.

Die 2000 Jahre dazwischen werden wie gesagt sehr vielfältig gefüllt. Da gibt es „ernsthafte“ Themen, wie den Bau des Limes, den 1. Hansetag in Lübeck oder die Wannsee-Konferenz, es gibt aber auch unterhaltsame, wie zum Beispiel die 1. Klappe von Babelsberg oder die Eröffnung des ersten „Fachgeschäfts für Ehehygiene“, dem 1. Beate Uhse Shop in Flensburg.

Jedem Ereignis ist eine Doppelseite gewidmet, wobei sich auf der einen Seite Text, auf der anderen Fotos oder andere Abbildungen befinden. Bei einer Seite Text sind natürlich nur grundlegende Infos möglich, wenn ein Thema besonders interessiert, muss es anderweitig vertieft werden.

Auch die Auswahl wird vermutlich nicht jeden zufriedenstellen, denn obwohl sie umfangreich ist, kann sie natürlich nicht alle bedeutenden Ereignisse behandeln. Ich habe mich persönlich von der Themenvielfalt sehr angesprochen gefühlt.

 

Gut gefiel mir auch, dass es im Anhang eine Auflistung sämtlicher Adressen der genannten Museen, Denkmäler, Kirchen usw. gibt, jeweils mit Webadressen und Öffnungszeiten. Sehr schön fand ich auch die Übersichtskarte von Deutschland, auf der alle Erinnerungsorte eingetragen sind. Das ist sehr übersichtlich und hilfreich, man sieht auf einen Blick, wo sich in der Umgebung etwas von Interesse befindet. Aber leider ist in der Mitte durch die Bindung ein Streifen der Karte nicht lesbar. Sehr schade und nicht gut durchdacht!

 

Diese Aussage passt meiner Meinung nach auch zum Cover. Was sollen die Bierkrüge darauf? Womit soll der potentielle Leser rechnen, wenn er auf das Cover schaut? Mit 101 deutschen Volksfesten? Den schönsten Biergarten-Eröffnungen und Fassanstichen? Ein Kapitel ist dem Reinheitsgebot gewidmet, das war es dann aber auch mit dem Bier. Ich wurde beim Lesen schon angesprochen („was liest du denn da???“). Das Cover ruft einen richtig falschen Eindruck hervor und wird dem Buch nicht gerecht.

 

Fazit: Nicht vom Cover täuschen lassen! Dieses Buch ist sehr informativ und bietet interessante Ausflugstipps quer durch Deutschland.

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Sikals avatar

Rezension zu "111 Whiskys, die man getrunken haben muss" von Bernd Imgrund

111 Whiskys, die man getrunken haben muss
Sikalvor einem Jahr

Eines vorweg – es gibt keinen einzigen Whisky, den man getrunken haben MUSS. Wenn man allerdings ein Vergleichsbuch für Whiskys sucht, so ist dieses Werk ein Anfang.
Anfang? Ja und auch nicht mehr – die Vielfalt der Whiskys auf dieser Erde würde aber auch den Umfang jedes anderen Buches sprengen. Warum also nicht mit diesem beginnen.

 

Alphabetisch geordnet finden sich hier bekannte und weniger bekannte, neben ausgezeichneten Whiskysorten und welchen, die sich in jedem Supermarktregal finden lassen.

Wirklich interessant wird es bei den exotischen Getränken oder jenen Whiskys, die aus Japan oder Indien stammen – nicht nur Schottland oder Amerika kennen das Geheimnis, einen guten Whisky zu destillieren.

 

Einige dieser (Standard)Whiskys enthüllen aber in diesem Buch warum sie erwähnenswert sind – und bei den meisten ist es die Geschichte der Brennereien.
Um diese Geschichten dreht sich auch hauptsächlich dieses Buch, die Eigenschaften der Destillate werden eher nur in den Fußzeilen erwähnt. Wie soll man auch solche Geschmäcker, Düfte und Aromen beschreiben? Hier ist wohl der Leser selbst gefragt – testen und selbst feststellen, welche dieser 111 vorgestellten Gebrannten am meisten den eigenen Geschmack treffen.

So gesehen sind es dann doch wieder 111 Whiskys die man getrunken haben muss.

4 Sterne, da es sich hier mehr um eine grobe Einführung handelt als um einen tiefgehenden Führer.

Kommentare: 1
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Bellis-Perenniss avatar

Rezension zu "111 Whiskys, die man getrunken haben muss" von Bernd Imgrund

"Slainte" - wie man auf gälisch sagt
Bellis-Perennisvor einem Jahr

Mit diesem Buch erfreut der Emons-Verlag Whisky-Freunde und solche, die es noch werden möchten.
Fein säuberlich werden 111 Whisky-Marken alphabetisch geordnet vorgestellt. Der Bogen spannt sich vom bekannten schottischen Single Malt über amerikanische Bourbons zu Exoten wie japanische und/oder deutsche bzw. österreichische Whiskys.

Der Charakter jedes Whiskys wird – ähnlich einer Weinverkostung – beschrieben. Ein kurzer Abriss der Entstehungsgeschichte der Destillerie bzw. bisschen Ausblick auf die lokalen Gegebenheiten machen so richtig Lust, den Entstehungsort des „uisge beatha“ (gälisch für „Wasser des Lebens“)
Kennenzulernen.

Zu guter Letzt gibt es eine kurze Zusammenfassung inklusive der Angabe in welches Preissegmnet (* = niedrig, ** = mittel und *** = hoch) die Spirituose fällt.

Die Fotos der einzelnen Flaschen sind ansprechend und gut gelungen. Das in schwarz/gold gehaltene Cover wirkt edel und die erhabene Prägung macht das Angreifen zu einem haptischen Erlebnis.

Leider haben nicht alle Whisky-Marken Aufnahme in das Buch gefunden. Aber, das ist eine andere Geschichte …

Fazit:

Aufgrund der gelungenen Fotografien und der eleganten Beschreibung ein gelungenes Mitbringsel. 5 Sterne

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