Bernd Imgrund Quinn Kuul

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Inhaltsangabe zu „Quinn Kuul“ von Bernd Imgrund

„Die einen fuhren Golf. Wir anderen waren Kuul.” N. Kermani

Quinn Kuul.

Bernd Imgrunds rasanter 80er-Jahre-Roman.

Sein Name ist Kuul. Quinn Kuul. Und sein Kuul-Girl ist Frl. Sylvie. Frl. Sylvie ist Kassierin in der benachbarten Supermarkt-Filiale. Wieder einmal hat Quinn Kuul träumerische Minuten unter dem Fenster der Wohnung seiner Angebeteten zugebracht. Dabei ist Quinn nicht der Träumer-Typ, sondern versteht sich als politisch bewusst.
Und nach diesem besinnlichen Einstieg brennt auch gleich die ganze Hütte. Auf geht es zur Demonstration vorm Amerikahaus gegen den amerikanischen Präsidenten und ehemaligen B-Schauspieler Ronald Reagan und die Nachrüstung. Quinn Kuul ist dagegen. Und gegen Krieg, Wehrdienst, Umweltzerstörung, Atomkraftwerke, das Kapital und alles weitere.
Hausbesetzungen hingegen sind gut. Aber Quinn Kuul ist ja erst achtzehn Jahre jung.

Verfolgen wir ihn in einem aufhaltsamen Erziehungs-, Entwicklungs-, Generations-, Abenteuer-, Agenten-, Arbeitswelt-, Schelmen-, Köln-, Kneipen- und Liebes-Roman durch die Zeit der achtziger Jahren bis zum Ende des Eisernen Vorhangs.
Von wegen Generation Golf: Bernd Imgrund hat der Generation zwischen 1968 und Mauerfall eine Stimme gegeben.

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  • Rezension zu "Quinn Kuul. Roman." von Bernd Imgrund

    Quinn Kuul

    Duffy

    20. August 2010 um 07:40

    Einen Kneipen-Köln-Liebes-Agenten-Abenteur-etc-Roman kündigt der Umschlagtext an. Der Autor nennt das Bericht und die Wahrheit liegt irgendwo... Am Anfang geht das irgendwo gut los, man hat das Gefühl, dass das die Art von Roman ist, die man gerne liest. Die Hauptfigur, Quinn Kuul, Absacker aus einem Rußwerk und seine Alltgagserlebnisse, vermischt mit einigen interessanten Verwicklungen. Doch dann kommt's dicke. Aus jedem vierten Nebensatz macht Irmgrund einen neuen Exkurs, die Geschichte in der Geschichte quasi und kommt so vom Hundertstel ins Tausendstel, kommt dann wieder auf den Hauptstrang zurück, der sich dann zum Ende hin als eine gute Idee erweist, aber dann doch zum angestrengten Konstrukt mutiert. Leider hat Irmgrund nicht den trockenen und präzisen Humor eines Goosen und die erzählerische Brilanz eines Schultz. So stellt sich auf den 570 Seiten so manches Mal die Frage, ob man das Buch nicht beiseite legen sollte. Hätte der Autor (oder Lektor) die Hälfte gestrichen, wäre ein guter Roman herausgekommen, so aber verbringt man viel Zeit mit Unnötigem und das kann ärgerlich sein.

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