Bernd Ingmar Gutberlet Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte

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Inhaltsangabe zu „Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte“ von Bernd Ingmar Gutberlet

"Irren ist menschlich!", sagte bereits Marcus Tullius Cicero. Von der biblischen Sintflut bis in die jüngste Vergangenheit geht Bestseller-Autor Bernd Ingmar Gutberlet deshalb fünfzig ausgewählten Lügen und Legenden auf den Grund, die sich bis heute hartnäckig in der öffentlichen Meinung halten. Überprüfen Sie sich selbst: Was wissen Sie wirklich über Atlantis und Kleopatra, über die Konstantinische Schenkung und die Entdeckung Amerikas? Stimmt es tatsächlich, das Deutsch im 18. Jahrhundert fast zur Weltsprache wurde? Und was ist dran an den Gerüchten über die Hollywood-Inszenierung der ersten Mondlandung?

Wirklich sehr spannend gestaltet! Die großen Ereignisse wurden in meine Augen ziemlich gut zusammengefasst :)

— MoWilliams
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  • Rezension zu "Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte" von Bernd Ingmar Gutberlet

    Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte
    melvil

    melvil

    25. November 2012 um 00:24

    Inhalt: In diesem Buch werden die laut Titel "50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte" auf ihren Wahrheitsgehalt hin überprüft. Pro Thema gibt es ein vier bis sechs Seiten langes Kapitel. Meine Eindrücke: Leider sind die meisten der Themen nicht besonders spannend, sondern drehen sich einfach nur um bedeutungslose ereignisgeschichtliche Fakten. Als Beispiel kann man da das Kapitel "Kleopathra - schönste Frau der Welt?" anführen. Die Überschrift könnte die eines BILD-Artikels sein. Aber auch der eher strukturgeschichtliche Gegenentwurf "Das Mittelalter - finstere Epoche?" vermag nicht zu überzeugen, da viereinhalb Seiten doch ein bisschen wenig sind, um eine gesamte Epoche zu charakterisieren. Auch das Sprachniveau der Texte langweilt den Leser spätestens nach drei Kapiteln. Sehr nervig sind zum Beispiel die vielen unpassenden Superlative, die vermutlich dazu dienen sollen, die geschilderten Belanglosigkeiten bedeutsam erscheinen zu lassen. Fazit: Das Buch ist weder besonders lehrreich noch unterhaltsam. Es wirkt auf mich so, als wäre der Titel der Teil des Buches, auf den bei der Entstehung die meiste Denkarbeit aufgewendet worden ist.

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  • Rezension zu "Die 50 grössten Lügen und Legenden der Weltgeschichte" von Bernd Ingmar Gutberlet

    Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte
    HeikeG

    HeikeG

    18. August 2008 um 18:31

    Wahr oder Falsch? "Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte" hat Bernd Ingmar Gutberlet auf 257 Seiten zusammengetragen und versucht sie zu widerlegen bzw. richtig zu stellen. 257 Seiten und 50 Abhandlungen?! Da werden die Mathematiker unter den Lesern sofort erstaunt aufmerken: Nur reichlich fünf Seiten stehen somit für jedes Thema zur Verfügung. Damit scheint der Stempel "Oberflächlichkeit und Vermittlung populistischer Volksweisheiten" bereits aufgedrückt. Sicherlich ist Gutberlets Kompendium keine tiefgründige wissenschaftliche Abhandlung. Doch diesen Anspruch erhebt der Autor auch nicht. Wer mehr wissen will, findet im bibliografischen Anhang ein sehr übersichtlich gestaltetes Literaturverzeichnis mit vielen Hinweisen auf weiterführende und tiefgründige Sekundärliteratur. Gutberlet, ist jemand, der seine Ausbildung zur Popularisierung von Wissen nutzt. Er möchte aus Geschichte keine trockene Angelegenheit machen. Und sein knapper, journalistischer Stil vermittelt durchaus viel Verständnis von historischen Zusammenhängen und bietet einen groben, aber guten Überblick über historische Irrtümer, die sich mehr oder weniger in den Köpfen der Menschen eingebrannt haben. Doch als absolutistischer Missionar tritt der Autor nicht auf. Auch sind nicht alle seiner Lügen wissenschaftlich widerlegt. Der Autor stützt sich vielmehr auf verschiedenste, teilweise äußerst fundierte Theorien und nähert sich der Wahrheit behutsam an. Am Beginn eines Kapitels rollt er als erstes die Legende oder den Mythos auf und macht den Leser mit der "Materie" vertraut. Schon das allein ist äußerst informativ und fördert so manches verloren gegangenes Geschichtswissen wieder zu Tage. Danach versucht der Autor an Hand differenzierter wissenschaftlicher Abhandlungen, den Wahrheitsgehalt ins Wackeln zu bringen, ohne sich auf eine bestimmte Theorie festzulegen. Er beginnt seine Darstellung buchstäblich am Anfang, in den grauen Zonen der Vorgeschichte, nämlich bei der Sintflut. Diese scheint tatsächlich stattgefunden zu haben, allerdings nicht weltweit, sondern dort, wo sich heute das Schwarze Meer ausdehnt. In größeren manchmal auch kleiner Schritten klettert er auf dem historischen Zeitstrahl empor: über die versunkene Kultur von Atlantis, den Ursprung des Marathonlaufs, die angeblich atemberaubende Schönheit Kleopatras. Er philosophiert über den genauen Geburtstag bzw. das Geburtsjahr des Jesus von Nazareth und setzt sich mit einigen der offensichtlich grausamsten Despoten der Römerzeit (Kaiser Tiberius, Nero) auseinander. Er wandert durch die angeblich so düstere Epoche des Mittelalters (u. a. Eleonore von Aquitanien, die Mongolenschlacht bei Liegnitz, Héloise und Abaelard, Robin Hood, Graf Dracula, Galileo Galilei) bis in die Neuzeit (z. Bsp. Französische Revolution und Marie Antoinette, Amerikanischer Bürgerkrieg, Tschaikowskis Tod, der Untergang der Titanic, Armenier-Massaker). Marilyn Monroe und JFKs mysteriöse Todesfälle werden genauso besprochen wie die angeblich getürkte Mondlandung der USA. Der letzte Eintrag betrifft den Zerfall Jugoslawiens in den neunziger Jahren des letzten Jahrhunderts. Fazit: "Die 50 größten Lügen und Legenden der Weltgeschichte" ist eine pointiert vorgetragene, vielseitige Sammlung mit Erkenntnisgewinn und großem Unterhaltungswert. Was immer man glauben will, interessant ist das Buch jedenfalls.

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