Bernd Köstering Goetheglut

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Inhaltsangabe zu „Goetheglut“ von Bernd Köstering

Weimar im Sommer 2004. In der Ilm wird ein Toter gefunden. Hendrik Wilmut, Literaturexperte aus Frankfurt am Main, gerät unter Mordverdacht. Seine Freunde ziehen sich zurück, nur sein Cousin Benno lässt ihn nicht im Stich. Mit seiner Hilfe vollzieht Wilmut eine erstaunliche Wandlung: Er wird vom Gejagten zum Jäger, vom Angeklagten zum Ermittler. So kommen sie dem Geheimnis des Kassibers sehr nahe. Doch dann verbrennt der vermutliche Beweis seiner Unschuld in der Herzogin Anna Amalia-Bibliothek. Jetzt gibt es nur noch eine Frau, die ihn retten kann …

Fazit: Ein ruhig angelegter Krimi mit einem sympathischen Protagonisten und einer glaubwürdig umgesetzten Story. Zudem wird das ganze immer wieder mit interessanten Informationen rund um Johann Wolfgang von Goethe und Weimar gespickt.

— Bellexr
Bellexr

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  • Sehr guter regionaler Krimi

    Goetheglut
    Biankas_Buecherkiste

    Biankas_Buecherkiste

    09. March 2016 um 11:01

    Goetheglut ist mir beim Shoppen in einem Buchhandel aufgefallen. Da dieser Krimi in Thüringen, in meinem Heimatbundesland spielt, war ich gleich doppelt an dieser spannenden Story interessiert. Deshalb ist es gleich in meinem Warenkorb gewandert und nun endlich konnte ich das Buch lesen und euch meine Meinung darüber schreiben. Ich bin seit kurzem auf dem Krimi-Trip und ich bereue es garnicht. Man bekommt eine spannende Geschichte geliefert, die einen in den Bann zieht. So das man garnicht aufhören möchte. Ich habe teilweise Krimis wie diesen hier innerhalb von 2 Tagen durchgelesen bzw. durchgesuchtet. Nachdem ich mich etwas eingelesen habe, ist mir die Tatsache, das dies der zweite Teil der Reihe ist, ziemlich egal geworden. Man erfährt ein paar Hinweise was im ersten Teil passiert ist. Ein paar Minuspunkte muss ich in Form der Täternamen geben, denn der Tätername vom ersten Fall wird genannt, und dies ist verheerend wenn man den ersten Teil noch nicht gelesen hat. Dies fand ich nicht so schön und hat mir auch das Lesen vom ersten Teil vermiest. Im Buch kommt ein Ereignis zur Sprache, welche die Literaturgesellschaft an den Rande der Verzweiflung gebracht hat, der Brand der Herzogin-Anna-Amalia-Bibliothek am 2. September 2004. Dieser Brand war grausam, da beim Brand mehrere tausende Bücher und andere Schriftstücke aus den vorherigen Jahrhunderten verbrannt sind. Wenn sie nicht verbrannt sind, so dauern die Restaurierung heute noch an. Es wurden bereits viele Gelder ausgegeben, um die Bibliothek wieder herzustellen. Aber zurück zum Buch zu kommen. Goetheglut ist der zweite Teil eines Dreiteilers. Eine Krimiserie, welche im beschaulichen Weimar in Thüringen spielt. Es ist ein spannender Krimi, welchen ich verschlungen habe. Es war nur schade, das dies der zweite Teil war und somit der Täter vom ersten Teil verraten wurde. Aus diesem Grund werde ich mir den wohl nicht holen. :( Das Cover ist passend zur Klassikerstadt Weimar mit einem alten Buch und einem Federhalter. Es zeugt von der Geschichte die in Weimar zugange ist.

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  • Rezension zu "Goetheglut" von Bernd Köstering

    Goetheglut
    Bellexr

    Bellexr

    24. July 2011 um 19:09

    „… Freiheit sei des Menschen höchstes Gut …“ . In der Ilm bei Weimar wird im August 2004 eine Leiche gefunden. Schon kurze Zeit später gerät Hendrik Wilmut, Goethe-Kenner und Literaturdozent, unter Mordverdacht und kommt in Untersuchungshaft. Doch Wilmut kannte den Toten überhaupt nicht und sein Freund, Kriminalhauptkommissar Siggi Dorst, wird wegen Befangenheit von dem Fall abgezogen. So ist Wilmut ziemlich auf sich alleine gestellt als er aus der Untersuchungshaft entlassen wird. Zusammen mit seinem Freund Benno macht sich Wilmut auf die Suche nach Demjenigen, der ihm diesen Mord offensichtlich anzuhängen versucht. Ein entscheidender Hinweis weist auf Schriften hin, die sich in der Herzogin Anna-Amalia-Bibliothek befinden sollen. Doch bevor Wilmut und Benno dieser Spur nachgehen können, bricht ein verheerendes Feuer in der weltberühmten Bibliothek aus. . Bereits nach wenigen Seiten stellt man fest, dass Bernd Köstering über ein fundiertes Wissen zu Goethe verfügt und so ist der Literaturkrimi immer wieder mit Informationen und kleinen Gedichten des großen Dichters durchsetzt. Diese sind jedoch meist mehr so nebenbei in die Story eingebaut und dadurch gut dosiert, sodass es durchweg immer interessant und unterhaltsam ist, diese zu lesen. Hinzu kommt, dass der Autor sich offenbar sehr gut in Weimar auskennt und einem dadurch ein sehr gutes Bild der geschichtsträchtigen Stadt vermitteln kann. So verfügt der Krimi über viel Lokalkolorit und wirkt atmosphärisch dicht umgesetzt. . Hendrik Wilmut erzählt einem selbst die Geschichte und dadurch lernt man den sympathischen Literaturexperten und Espresso-Fan schnell gut kennen. Hendrik Wilmut ist ein absolut friedliebender Mensch und durch die Ich-Form kann man gut seine Hilflosigkeit und Verwirrung nachvollziehen, als er unter Mordverdacht gerät. Allerdings bedrückt dieser ihn so stark, dass auch der friedliebende Goethe-Fan irgendwann mal die Beherrschung verliert. Mit seiner Freundin Hanna, die er schon aus Jugendtagen kennt, führt er seit einigen Jahren eine liebevolle Beziehung. Doch die momentane Situation geht auch nicht spurlos an ihrer Beziehung vorbei, zudem Hanna zusätzlich noch private Probleme hat, die sie vor Wilmut verbirgt. So bezieht der Autor auch stark das private Umfeld von Wilmut mit ein und dadurch lernt man nach und nach die weiteren Mitwirkenden kennen, die ebenfalls schnell Konturen annehmen und authentisch und nachvollziehbar beschrieben sind. . Der Schreibstil von Bernd Köstering ist eher ruhig und anfangs mehr unterhaltsam als spannend. So verfolgt man erst einmal die Suche von Wilmut und Benno nach dem Täter wie auch nach dem Grund für sein Vorgehen. Denn augenscheinlich muss dieser einen ganz bestimmten Grund verfolgen, dass er den Mord unbedingt Wilmut anhängen will. Ab und an wechselt der Autor jedoch auch den Erzählstrang und lässt einen hageren jungen Mann zu Wort kommen. Schnell ist klar, dass es sich hierbei um den Mörder handeln muss. Sein Motiv wie auch seine Identität erfährt man jedoch erst ganz zum Schluss. Dadurch ist die Neugier zwar über die komplette Story hin vorhanden, spannend wird der Krimi jedoch erst zum Ende hin. Und dann fiebert man neugierig und gespannt der Auflösung entgegen. . Fazit: Ein ruhig angelegter Krimi mit einem sympathischen Protagonisten und einer glaubwürdig umgesetzten Story. Zudem wird das ganze immer wieder mit interessanten Informationen rund um Johann Wolfgang von Goethe und Weimar gespickt.

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