Bernd Köstering Goetheruh

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Inhaltsangabe zu „Goetheruh“ von Bernd Köstering

Ganz Weimar fiebert den Feierlichkeiten zur „Kulturhauptstadt Europas“ entgegen. Doch mitten in den Vorbereitungen werden aus dem Goethehaus wertvolle Exponate gestohlen, die in direktem Zusammenhang mit dem Leben des berühmten Dichters stehen. Die einzigen Hinweise sind Goethe-Zitate, die der Täter - einem Rätsel gleich - an Stadtrat Kessler sendet. Hendrik Wilmut, Dozent für Literaturgeschichte an der Universität Frankfurt am Main und ausgewiesener Goethe-Kenner, wird von Kessler gebeten, diese Zitate zu analysieren. Langsam und geduldig tastet sich Wilmut durch die Literatur und die Psyche des Täters. Als er sich fast am Ziel wähnt, muss er erkennen, dass er sich auf gefährliches Terrain begeben hat: Die Frau, die ihm mehr bedeutet als die deutsche Klassik, ist durch sein Verschulden in höchste Gefahr geraten …

Fazit: Der Literaturkrimi von Bernd Köstering macht seinem Namen alle Ehre und nicht nur Freunde und Kenner des Dichters werden ihre Freude an ihm haben.

— Bellexr

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  • Ein Krimi der ruhigeren Art

    Goetheruh

    Zabou1964

    02. July 2013 um 23:19

    Auf dieses Buch aufmerksam geworden bin ich durch das schöne Cover, das das Gartenhaus Goethes in Weimar zeigt. Da mich die Stadt Weimar und Goethe interessieren, habe ich mich entschlossen, diesen Kriminalroman aus der Feder Bernd Kösterings zu lesen. Weimar im Jahr 1999 – die Feierlichkeiten zur Kulturhauptstadt Europas und die Aufnahme in die Liste des UNESCO Weltkulturerbes stehen bevor. Hendrik Wilmut ist gebürtig aus Weimar, arbeitet mittlerweile aber in Frankfurt/Main als Dozent für Literaturgeschichte. Einen Zweitwohnsitz in seiner Heimatstadt hat er allerdings behalten. Bei einem Besuch erfährt er von seinem Cousin, dem Stadtrat Kessler, dass wertvolle Stücke aus dem Goethehaus gestohlen wurden. Der Täter schickte per E-Mail Zitate Goethes an Kessler. Als Kenner Goethes soll Hendrik diese deuten. Doch der Dieb stiehlt weiter. Gemeinsam mit einem Expertenteam kommt Hendrik ihm nach und nach auf die Schliche. Sehr gut gefallen haben mir die Beschreibungen Weimars und die Hintergrundinformationen zu Goethe und seinem Leben. Wobei ich sagen muss, dass der Autor bei der Beschreibung der Strecken, die der Protagonist zurücklegt, meines Erachtens zu sehr ins Detail geht. Ich muss nicht jeden Straßennamen in Weimars Innenstadt kennen. Die Ermittlungen gestalten sich interessant durch die Vielzahl der Experten. Etwa in der Mitte des Romans verläuft die Handlung allerdings etwas zäh, als das Team nicht weiterkommt. Hendrik Wilmut ist ein sympathischer Charakter, von dem ich gerne mehr lesen würde. Eine Begegnung mit einer Jugendliebe bietet zudem noch etwas fürs Herz. In kurzen Einschüben bekommt der Leser immer wieder Einblick in die Denkweise des Täters. Das hat mir sehr gut gefallen, denn so war ich dem Expertenteam immer einen Schritt voraus und wusste Details, die ihnen noch unbekannt waren. Die anderen Teile der Reihe liegen schon bei mir bereit. Ich freue mich schon darauf, sie demnächst zu lesen. Fazit: Ein spannender Krimi der etwas ruhigeren Art, der interessante Einblicke in das Leben und Werk Goethes und in Weimar bietet.

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  • Rezension zu "Goetheruh" von Bernd Köstering

    Goetheruh

    zbaubf

    20. December 2011 um 10:49

    Hervorragender Literaturkrimi

  • Rezension zu "Goetheruh" von Bernd Köstering

    Goetheruh

    Bellexr

    03. March 2010 um 07:51

    Im Sommer 1999 reist der Literaturdozent und Goethe-Kenner Hendrik Wilmut in seine Heimatstadt Weimar, um seinem Cousin und Stadtrat Benno Kessler sowie der ortsansässigen Polizei bei Diebstählen aus dem Goethe-Haus zu unterstützen. Trotz intensiven Sicherheitsvorkehrungen gelingt es dem Dieb immer wieder, Exponate aus dem Goethe-Haus zu stehlen. Die extra eingerichtete Sonderkommission JWG, der auch Hendrik Wilmut angehört, ist ratlos. Wie gelingt es dem offensichtlich intelligenten Serientäter immer wieder unbemerkt in das gut gesicherte Goethe-Haus zu gelangen und vor allem, was haben die Goethe-Zitate zu bedeuten, die er im Anschluss an seinen Raub verschickt? Wilmut heftet sich an seine Fersen und schon bald muss er feststellen, dass er sich hierdurch in große Gefahr begibt. . Schon nach wenigen Seiten stellt man fest, dass der Autor Bernd Köstering über ein sehr fundiertes Wissen in Bezug auf den Dichter verfügt. Der Literaturkrimi ist gespickt mit vielen interessanten Informationen über Johann Wolfang von Goethe und diese sind gut in den Krimi eingebaut und wohldosiert, dass es durchweg informativ und unterhaltsam ist, diese zu lesen. Auch ist deutlich zu merken, dass sich der Autor bestens in Weimar auskennt und man so einen sehr guten Eindruck der Stadt erhält. . Der Krimi wird rückblickend von Hendrik Wilmut erzählt. So lernt man ihn hierdurch sehr schnell kennen und er wird einem praktisch von der ersten Seite an sympathisch. So ist Hendrik ein Mann Mitte Vierzig, der seinen Espresso liebt, ein absoluter Goethe-Freund ist und sein profundes Wissen gerne anderen mitteilt, seine Heimatstadt wie auch seine Jugendfreundin Hanna liebt und sich sehr für seine Freunde einsetzt. Auch die weiteren Charaktere sind detailreich herausgearbeitet, haben Ecken und Kanten und sind stellenweise auch etwas rätselhaft angelegt, was spannungsfördernd ist. . Die Spannung in dem Krimi ist eher unterschwellig und ruhig angelegt. Man begleitet die Ermittlungen, die Suche nach dem Serientäter, spürt die Verzweiflung der Polizei bei Rückschlägen und lernt so ganz nebenbei immer mehr von dem Leben Goethes kennen. Dies ist durchweg unterhaltsam und niemals langatmig beschrieben. Erst zum Ende hin erweist sich das Buch wirklich als ein richtiger Krimi und ab da ist man wirklich gefesselt von der Geschichte und fiebert neugierig und gespannt der Auflösung entgegen. Geschickt versteht es Bernd Köstering auch, immer wieder neue Spuren auszulegen, so revidiert man öfter einmal seine Meinung in Bezug auf den Serientäter. . Fazit: Der Literaturkrimi von Bernd Köstering macht seinem Namen alle Ehre und nicht nur Freunde und Kenner des Dichters werden ihre Freude an ihm haben.

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