Bernd Kübler

Alle Bücher von Bernd Kübler

Cover des Buches Flashman und die Rothäute (ISBN: 9783942270977)

Flashman und die Rothäute

 (1)
Erschienen am 13.06.2013
Cover des Buches Flashman im Großen Spiel (ISBN: 9783942270953)

Flashman im Großen Spiel

 (1)
Erschienen am 14.06.2012
Cover des Buches Der unvollendete Band 21 (ISBN: 9783942270304)

Der unvollendete Band 21

 (2)
Erschienen am 08.11.2012
Cover des Buches Flashmans Lady (ISBN: 9783942270960)

Flashmans Lady

 (1)
Erschienen am 17.08.2012

Neue Rezensionen zu Bernd Kübler

Cover des Buches Der unvollendete Band 21 (ISBN: 9783942270304)benfis avatar

Rezension zu "Der unvollendete Band 21" von Patrick O'Brian

Abschied von Patrick O'Brian...
benfivor 4 Jahren

KURZBESCHREIBUNG:
Nach erledigter Mission in Peru erhält Jack Aubrey neue Befehle. Er wird erneut Konter-Admiral und soll eine Flotte nach Südafrika befehligen. Außerdem hat er jede Menge Zeit, seine Fregatte 'Surprise' bestens auszustatten, bevor er mit dem Flottenverband zusammentrifft. Sorgen bereiten ihm und seinem Freund Stephen Maturin jedoch die Nachrichten aus der Heimat: Brigid, die Tochter des eigenwilligen Doktors, scheint sich gar nicht mehr mit den Zwillingen von Aubrey zu verstehen und seine Frau Sophie sowie Stephens Angebetete Christine stehen der Situation überfordert gegenüber. Drum beschließen die beiden Freunde, die gesamten Familien auf die 'Suffolk', dem neuen Befehlsschiff von Aubrey, bringen zu lassen ...

KOMMENTAR:
Das waren auch schon die letzten Seiten aus dem angedachten 21. Roman, an dem der Autor Patrick O'Brian schrieb, bevor er im Januar des Jahres 2000 das Zeitliche segnete. Für drei Kapitel lang kann der Leser sich nochmal auf die Planken zu Aubrey und Maturin begeben, um Abschied zu nehmen. Diese Rohfassung ist allerdings eine genau solche - das wird jedem Freund der Aubrey & Maturin - Romane schnell deutlich. Stellenweise zwar vertraut wirkt der Schreibstil jedoch hölzern und die Handlung noch nicht richtig ausgebaut. So ergibt 'Der unvollendete Band 21' nicht nur ein trauriges, sondern auch säuerliches Bild ab. Es kann sein, dass der Hardcore-Fan dieser Serie die letzte Hinterlassenschaft von O'Brian mal gerne lesen wollte, jedoch bekommt man hier in keinster Weise ein fertiges Mal vorgesetzt, was die Anmerkungen des englischen Herausgeber wie des deutschen Übersetzers nur unterstreichen. Also stellt sich die Frage, warum das Ganze für denselben Preis eines ganzen Romans veröffentlicht werden sollte? Klar, ein Kleinverlag hat nun mal teurere Herstellungskosten als ein großer dieser Zunft. Aber ob das sein musste? Die Kopien der handgeschriebenen Seiten mögen wirklich nur dem großen Fan interessant vorkommen und warum Rezensionen von Hörbüchern angehängt wurden, ist mir fast noch das größte Rätsel. Mich persönlich überraschte, wie schnell hier auf diesen ansonsten eher ruhigen Zeilen alles vonstatten ging. Mal eben ums Kap gesegelt und die gesamte Familie aus dem fernen England holen lassen. Da wären ansonsten mehrere Romanseiten für vergangen. Es wirkt einfach nicht komplett. Ich denke, dieses Projekt hätte einen Sinn ergeben, wenn sich ein guter Autor im Bereich maritimer Roman dem Material angenommen und daraus einen kompletten Roman erschaffen hätte. So wirkt das Ganze - wenn auch mit gutem Willen gestartet - nach ein wenig ungerechter Bereicherung. Schade, ich hatte mir ehrlich gesagt mehr versprochen - trotzdem: danke an Patrick O'Brian für tolle Lesestunden!
3,0 Sterne

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Cover des Buches Flashman im Großen Spiel (ISBN: 9783942270953)

Rezension zu "Flashman im Großen Spiel" von George MacDonald Fraser

Flashman im Sepoy-Aufstand
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Die Anzeichen verdichten sich, doch niemand rechnet wirklich damit: Der Große Indische Aufstand, der auch Sepoy-Krieg genannt wird, bricht 1857 aus. Harry Flashman ist politischer Agent, eine Rolle, die ihm eigentlich gut gefällt, da sie ungefährlich erscheint und man keine Ergebnisse vorweisen muss. Aber wie üblich hat er sich verrechnet und er gerät in die Brennpunkte des Aufstandes. Er lernt die wunderschöne Rani Lakschmibai kennen und lieben, er ist beim Massaker von Kanpur dabei und trifft seinen Freund Ilderim, den Paschtunen. Spannend, abwechslungsreich und voller historischer Details, politisch gewohnt unkorrekt und mit speziellem Humor.

Es beginnt mit einem Besuch auf Schloss Balmoral. Prinz Albert lädt zur Jagd und dabei entgeht Harry Flashman nur knapp dem Anschlag eines russischen Agenten. Die Russen wollen versuchen in Indien Unruhe zu stiften um dadurch die Briten zu schwächen. Seit einiger Zeit mehren sich die beunruhigenden Nachrichten vom Subkontinent. Man befürchtet, dass es zu Aufständen kommen könnte. Und wer wäre besser geeignet, um in Indien wertvolle Nachrichtenarbeit zu leisten als der weltgewandte, vielgereiste noch dazu multilinguale Flashman.

Selbstverständlich ist der Betroffene davon wenig begeistert. Kaum an seinem Bestimmungsort angekommen wird Flashman auf einen Undercover-Einsatz geschickt.

„Sie mögen meinen, dass es unmöglich für einen weißen Mann ist, sich unter eingeborenen Soldaten als Eingeborener auszugeben, und tatsächlich glaube ich selbst nicht, dass das irgendwann schon vorher einmal geschehen ist. Aber wenn Sie gezwungen gewesen sind so viele Rollen zu spielen, wie ich es getan habe, ist das nur eine Bagatelle: Nun ja, ich bin ein dänischer Prinz gewesen, ein Sklavenhändler in Texas, ein arabischer Scheich, ein Cheyenne-Söldner und ein Marineleutnant der Yankees, seinerzeit, und manches andere, und nichts davon war so schwierig zu ertragen wie meine lebenslange Darstellung eines britischen Offiziers und Gentleman. In Wahrheit leben wir doch alle den größten Teil unseres Lebens unter Vorspiegelung falscher Tatsachen; man braucht nur mit kühner Stirn aufzutreten und möglichst arrogant zu sein.“

Zu seinem Unglück kommt er gerade rechtzeitig, um den Beginn des Sepoy-Krieges mitzuerleben. Letztendlich ist es eine triviale religiöse Angelegenheit die den Funken des Konflikts entzündet, doch auch die Kurzsichtigkeit der britischen Besatzer trägt dabei eine nicht unerhebliche Mitschuld.

Flashman begegnet Lakschmibai, einer der Anführerinnen des Aufstands und verliebt sich in sie. Noch heute kennt in Indien jeder Lakschmibai, die Maharani von Jhansi, sie wurde als indische Jeanne D’Arc bezeichnet und gilt als Heldin der Geschichte.

„Können Sie denn nicht begreifen, dass das nicht unsere Art ist – dass unsere Art in nichts Ihre Art ist? Sie reden von Ihren Reformen und den Vorteilen britischer Gesetze und des Sirkar – und nie denken Sie daran, dass Ihre Ideen anderen ganz du gar nicht gefallen mögen; dass wir unsere eigenen Bräuche haben, die Ihnen befremdlich und närrisch erscheinen, und vielleicht sind sie das ja auch, aber es sind unsere, unsere eigenen! Sie kommen hier an mit Ihrer Stärke und Ihrer Gewissheit, mit Ihren kalten Augen und blassen Gesichtern, wie …wie Maschinen, die aus ihrem nördlichen Eis gen Süden marschieren, und wollen alles in Ordnung bringen. Sie zertrampeln alles, wie Ihre Soldaten, egal ob Sie erobern oder zivilisieren – wie Sie das wohl nennen -, ob das die Betroffenen wollen oder nicht. Können Sie nicht begreifen, dass es besser ist, andere Völker in Frieden zu lassen – sie sich selbst zu überlassen?“

Was immer man von diesen Ansichten hält, Fakt ist, dass Einmischungen in fremder Länder Angelegenheiten selten etwas Positives hervorbringen. Immer wieder kann man bei Flashman Parallelen zur heutigen Weltpolitik ziehen, und man erkennt: Es hat sich kaum etwas geändert.

Eines der wiederkehrenden Motive der Flashman-Romane ist dann auch, dass man versuchen sollte fremde Kulturen zu respektieren und zu verstehen ohne sie dabei zu verklären wie es manche Gutmenschen tun. Es gibt keinen Grund anzunehmen, dass fremde Zivilisationen besser wären als unsere eigene, aber ebenso wenig Sinn hat es sie zu dämonisieren. Flashman mag ein feiger Schuft sein, aber er besitzt ein klares Urteilsvermögen und versteht es die Dinge nüchtern und unparteiisch zu betrachten.

Besonders interessant ist es, wie es Fraser gelingt der Figur neue Facetten hinzuzufügen, wir erleben hier einen reiferen, sensibleren Flashman. Er zeigt sich aufrichtig entsetzt beim Anblick der Kriegsgräuel, vergießt Tränen beim Tod eines Freundes, und er verliebt sich ernsthaft – etwas das man bisher nicht für möglich gehalten hätte.

In solchen verlogenen, scheinheiligen Zeiten wie wir sie heute erleben, ist es eine wahre Freude die Flashman-Romane in ihrer ganzen politischen Unkorrektheit genießen zu können.

Aber diese Bücher zeichnen sich nicht nur durch ihren frechen Humor und die spannenden Abenteuer aus, es gibt auch eine viel ernsthaftere menschliche Seite, die immer wieder zum Ausdruck kommt: Eine tiefe Skepsis gegenüber der Politik und der offiziellen Geschichtsschreibung und ein großes Verständnis für die Leidtragenden der politischen Fehlentscheidungen.

Lassen wir zum Abschluss noch mal George MacDonald Fraser zu Wort kommen:

„Auch heute ist es noch schwierig manche Aspekte des Großen Aufstands zu diskutieren, ohne dass sich Emotionen einschleichen; die Vorgänge waren von blutiger Grausamkeit, und es ist nicht leicht, die gewaltige Gefühlsintensität auf beiden Seiten nachzuempfinden. …

Flashmans Beobachtungen sind nicht ohne Interesse, es ist überflüssig, sie zu kommentieren; für vernünftige Menschen sollte es gar nicht in Frage kommen, die schrecklichen Zahlenkolonnen gegeneinander aufzurechnen oder zu versuchen, die schlimmere „Schuld“ der einen oder anderen Seite zuzuschieben. In diesen Dingen wechselt die Mode, wie Flashman bemerkt, und vor modischen Urteilen sollte man sich hüten. Die Feststellung genügt, dass Angst, Schrecken, Unkenntnis sowie rassische und religiöse Intoleranz auf beiden Seiten zusammenkamen, um bei einigen Individuen und Gruppen – Briten, Hindus und Moslems – aber keineswegs bei allen, einen Hass am Rande des Wahnsinns hervorzubringen.“

Gleichzeitig muss daran erinnert werden, dass der Kampf, der soviel Grausamkeit und Schande mit sich brachte, auch von zahllosen Beispielen der Selbstaufopferung und fast unverständlicher menschlicher Freundlichkeit, der Hingabe und des Heldentums charakterisiert wurde, sowohl auf britischer als auch indischer Seite, die im Gedächtnis ewig fortleben werden.“

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Cover des Buches Flashmans Lady (ISBN: 9783942270960)

Rezension zu "Flashmans Lady" von George MacDonald Fraser

Flashmans Lady
Ein LovelyBooks-Nutzervor 7 Jahren

Der Roman beginnt scheinbar harmlos mit einem Cricket-Spiel, aber dann muss Harry Flashman nach Singapur und – auf der Suche nach seiner entführten Gemahlin Elspeth, die ihren Entführer gar nicht so übel findet – nach Borneo und Afrika. Im fremdenfeindlichen Madagaskar lernt Harry die gefährliche Königin Ranavalona I. und ihre Eigenarten beim Herrschen und im Bett kennen. Während des anglo-französischen Angriffes auf Fort Tamatave versucht er, mit Elspeth von der Insel zu fliehen.


Flashmans Lady ist der sechste Teil der Flashman-Papers, Harry Flashmans fiktiver Memoiren, folgt aber chronologisch auf Teil 1.

 
Worum geht es: Nachdem er durch den ansonsten katastrophal fehgeschlagenen Afghanistanfeldzug zum Kriegshelden aufgestiegen ist, sonnt sich Harry Flashman im Ruhm. Von allen Seiten hagelt es Einladungen, wovon Mrs. Flashman ganz begeistert ist. Man genießt das Gesellschaftsleben der High Society in vollen Zügen.


Durch einen Zufall entdeckt Flashman seine Liebe zum Cricket-Spiel wieder. Wir erfahren, dass er zu seiner Schulzeit einer der besten im Team war und sogar eine Profikarriere hätte starten können. Nun trifft er auf einen alten Schulkameraden, der ihn zu einem Freundschaftsspiel einlädt. Dort läuft es so gut, dass bald weitere Spiele folgen. Flashman verhilft seinem Team zum Sieg und seine Leistung wird sogar von berühmten Cricket-Spielern gewürdigt.


Zunächst dreht sich also alles um Sport.
Ich kenne mich mit diesem beeindruckenden britischen Nationalsport nicht aus, glücklicherweise gibt es aber für Cricket unwissende deutsche Leser einen Anhang, in dem die wichtigsten Begriffe erklärt werden.
Wussten Sie übrigens, dass Mick Jagger ein großer Cricket-Fan ist? Und sein Bandkollege Keith Richards ist ein großer Fan der Harry-Flashman-Romane. Da haben sich wohl zwei Schwerenöter gefunden.


Aber bleiben wir bei der Handlung: Abseits des Spielfeldes machen die Flashmans eine interessante Bekanntschaft. Solomon Haslam hat die Manieren eines britischen Gentlemans, verfügt reichlich über finanzielle Mittel und scheint den Flashmans große Sympathien entgegenzubringen, bzw. vor allem Lady Flashman. Der undurchsichtige Ausländer beginnt eine immer größere Rolle im Leben Flashys und seiner Gattin zu spielen. Flashman ist ganz schön eifersüchtig, was ihn nicht daran hindert mit anderen Frauen anzubändeln. Doch seine Untreue wird entdeckt und dann meldet sich auch noch die Wettmaffia bei ihm. Es wird eng für unseren Helden.


Flashys Zeit in wohltuender Muße ist schon sehr bald wieder vorbei und es geht auf zu einer Weltreise, nach Singapur und Sarawak und ins finstere Madagaskar. In den Kampf gegen Kannibalen und Piraten, wobei Flashman, stets darauf bedacht die eigene Haut zu retten, doch immer tiefer ins Schlammassel gerät.


Auch diesmal hat Fraser einige faszinierende historische Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts ausgegraben. So wie James Brooke, den weißen Radscha von Sarawak. Der Abenteurer gründete mit nur wenigen Unterstützern ein eigenes Königreich in Borneo und bekämpfte die Piraten und kannibalistischen Kopfjäger, wodurch er die Verehrung der Einheimischen erlangte. Für Fraser stand er für die gute Seite des britischen Kolonialismus. Auch wenn liberale Politiker in daheim zu diskreditieren versuchten.


Eine weitere interessante Gestalt (wenn auch auf weniger positive Art), die in dem Buch auftaucht, ist Ranavalona I., Königin von Madagaskar, unter deren Schreckensherrschaft Zehntausende zu Tode gefoltert und ermordet wurden. Die furchtbare Herrscherin wurde in den vorherigen Flashman-Bänden immer wieder am Rande erwähnt, nun ist es endlich soweit: Wir erfahren, was Flashman bei ihr widerfahren ist. Fraser erzählt mit großem Vergnügen von den schier unglaublichen Verhältnissen in diesem seltsamen Inselreich, dessen Geschichte heute längst in Vergessenheit geraten ist.

Flashman über Ranavalona:
„Ihre Bedürfnisse waren einfach: Sie brauchte nur reichlichen Nachschub an Opfern, die sie verstümmeln und an denen sie sich weiden konnte, dann war sie glücklich. Das merkte man zwar nicht, wenn man sie anschaute, und ich habe in der Tat manche Leute sagen hören, sie sei einfach völlig wahnsinnig und wisse nicht mehr, was sie tue; aber das ist eine alte Ausrede zu der Durchschnittsmenschen Zuflucht nehmen, weil sie nicht glauben möchten, dass es Leute gibt denen es Spaß macht, anderen Schmerzen zuzufügen. „Der ist wahnsinnig“, - sagen sie, aber das sagen sie nur, weil sie in dem Tyrannen auch ein bisschen von sich selbst erkennen und das gern schnell verdrängen möchten, wie sich das für wohlerzogene kleine Christen gehört. Wahnsinnig? Ja doch, Ranavalona war in vieler Hinsicht vollkommen wahnsinnig, aber nicht, was Grausamkeit anbelangt. Da wusste sie genau, was sie tat, war bemüht die Sache noch besser zu machen, und empfand tiefe Befriedigung dabei – und das ist die Expertenmeinung des freundlichen alten Dr. Flashman, der selber ein altgedienter Leuteschinder ist.“


Doch trotz blutrünstiger Königinnen, Urwaldschlachten und jeder Menge schlüpfriger Szenen ist Flashmans Lady doch ein eher durchwachsenes Leseerlebnis. Das liegt daran, dass (Fraser untypisch) diesmal die Handlung nicht wirklich überzeugen kann. Es fühlt sich eher so an als hätte der Autor drei unabhängige Kurzromane miteinander verbunden. Der Cricket-Teil ist eindeutig zu lang, während der Teil um James Brooke für meinen Geschmack viel zu kurz ausfällt und dann muss Fraser auch noch ganz schön hanebüchene Wendungen aus dem Hut zaubern, um Flashman am Ende noch nach Madagaskar zu bringen. Dafür opfert er auch den Bösewicht, der im finalen Drittel einfach mir nichts dir nichts von der Bildfläche verschwindet


Fazit: Wer Harry Flashman kennen lernen möchte sollte nicht zu Flashmans Lady greifen. Das ist einer der schwächeren Teile der Reihe, Fans, die Flashy bereits ins Herz geschlossen haben, mögen das Verzeihen, Neueinsteiger dürften dagegen weniger geduldig sein.

 

P. S.

Wenn Sie das N-Wort nicht mögen, d. h. selbst in satirischer Form anstößig finden, sollten Sie einen hohen Bogen um dieses Buch machen. Flashman ist zutiefst politisch unkorrekt, sexistisch, rassistisch, feige, egoistisch mitunter sogar grausam. Verständlich also, wenn nicht alle ihn lieben, mir ist der alte Schweinehund mittlerweile aber einfach ans Herz gewachsen.

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