Bernd Leix Fächertraum

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Inhaltsangabe zu „Fächertraum“ von Bernd Leix

Oskar Lindt, unter der Last der Jahre in die Breite gegangener Chefermittler der Karlsruher Mordkommission, tut sich zunehmend schwer mit seinem Beruf. Frühere Fälle verfolgen ihn in Albträumen, Kollegen aus anderen Abteilungen mobben ihn und setzen ihn unter Druck. Doch es kommt noch schlimmer: Als der Filialleiter eines Bettenmarkts brutal ermordet wird und Lindt einen Verdächtigen unsanft überwältigt, hängt man ihm ein Verfahren wegen Körperverletzung an, das ausgerechnet seine Erzfeindin, die Oberstaatsanwältin Lea Frey, genüsslich gegen ihn einleitet. Eine erste Spur führt in das Milieu des äußerst profitablen Zigarettenschmuggels. Aber die Ermittlungen verlaufen zäh und als ein zweiter Mord geschieht, steckt der erfolgsverwöhnte Fächerstadt-Kommissar endgültig in der Krise.

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  • Ein klassischer Regionalkrimi

    Fächertraum
    Lilli33

    Lilli33

    28. February 2017 um 09:20

    Taschenbuch: 230 SeitenVerlag: Gmeiner-Verlag (7. Juli 2009)Sprache: DeutschISBN-13: 978-3839210109Preis: 9,90€auch als E-Book erhältlich Ein klassischer Regionalkrimi Inhalt:In Karlsruhe wird der Filialleiter eines Matratzenladens ermordet. Die Spur führt ins Schmugglermilieu. Wenig später wird im Hardtwald eine zweite Leiche gefunden, und der Geschäftsführer eines insolventen Unternehmens verschwindet spurlos. Hängen die drei Fälle womöglich zusammen? Kommissar Lindt von der Mordkommission tappt mit seinem Team im Dunkeln.Meine Meinung:Dies ist bereits der 5. Fall für Oskar Lindt. Ich habe bisher lediglich den 3., Hackschnitzel, gelesen, was für das Verständnis aber kein Problem darstellt. Die Bücher sind unabhängig voneinander zu lesen. Natürlich entwickelt sich der Protagonist von Band zu Band weiter, doch wenn man hier nicht alles verfolgt hat, ist das nicht schlimm. Der Karlsruher Kriminalkommissar Oskar Lindt ist nur noch wenige Jahre von der Pension entfernt. Nach 30 Jahren harter Arbeit scheint er ein wenig dienstmüde zu sein. Doch seine langjährige Erfahrung macht das wieder wett. Da können ihm auch seine Träume von vergangenen Fällen nichts anhaben, und auch nicht seine Erzfeindin, die Staatsanwältin Frey, genannt die Eiserne Lea. Mir gefällt die Figur des Oskar Lindt sehr gut. Er ist etwas eigen, dabei aber recht sympathisch. Seine Gedanken und Probleme konnte ich sehr gut nachvollziehen. Da es sich hier um einen klassischen Regionalkrimi handelt, legt Bernd Leix viel Wert auf detaillierte Beschreibungen der Stadt. Wer sich in Karlsruhe auskennt, wird die einzelnen Straßen und Plätze oder auch Stadtteile kennen und kann so genau nachverfolgen, wo die Kommissare sich herumtreiben. Da ich aus der Gegend bin, gefällt mir dieses Lokalkolorit sehr gut. Der Roman wirkt dadurch sehr authentisch, was durch die unaufgeregte Schreibweise des Autors noch unterstützt wird. Rasante Action wird man hier vergebens suchen, dafür mehr über realistische Ermittlungsarbeit lesen. Ein paar Seiten mehr hätten der Geschichte allerdings nicht geschadet. Am Ende bleibt mir Leix doch noch ein paar Antworten schuldig, die ich mir zwar denken kann, die aber nicht hundertprozentig geklärt wurden. Die Oskar-Lindt-Reihe:1. Bucheckern2. Zuckerblut3. Hackschnitzel4. Waldstadt5. Fächertraum6. Fächergrün7. Fächerkalt8. Mordschwarzwald9. Blutspecht10. Schwarzwald Hölle ★★★★☆

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  • Rezension zu "Fächertraum" von Bernd Leix

    Fächertraum
    catchthesummer

    catchthesummer

    30. September 2011 um 21:05

    ganz netter krimi.. bleibt aber unterm tatort-niveau

  • Rezension zu "Fächertraum" von Bernd Leix

    Fächertraum
    haTikva

    haTikva

    28. September 2009 um 23:18

    Dies ist der fünfte Kriminalfall mit Kommissar Oskar Lindt, den man übrigens nie ohne seine Pfeife antrifft. Er scheint ein recht netter und geselliger Kerl zu sein, der sein Privatleben allerdings eher für sich behält. Es war mein erster Kontakt mit dem Kommissar und seinem Team und als Quereinsteiger kam ich gut zurecht. Zwar wurden die Charaktere nicht sehr ausführlich beschrieben, aber das machte mir persönlich nichts. Allerdings würde ich jedem Leser empfehlen, mit dem ersten Band um Kommissar Lindt anzufangen. In den vorherigen Büchern werden die Figuren vermutlich genauer vorgestellt, sodass man deren Handeln besser nachvollziehen kann. Es fängt kurz angebunden mit der Tat an, um dann etwas ruhiger ein paar Beschreibungen von Kommissar Lindts Situation in der Mordkommission darzustellen. Durch einen Zwischenfall bei einer Zeugenvernehmung hat der Kommissar nun selbst mit der Justiz zu tun, in Form einer Staatsanwältin mit dem Spitznamen die "eiserne" Lea. Körperverletzung lautet die Anklage gegen ihn. Dies führt dazu, dass Lindt in leichte Depressionen stürzt und so in seinem Schmugglerfall nicht weiter kommt. Zwischenzeitlich sind die Ermittler, mehr oder weniger durch Zufall, auf eine weitere Leiche gestoßen. Ob diese mit dem ersten Totschlag zusammenhängt? In beiden Situationen gibt es jeweils eine interessante Wendung. In der Sache mit der Staatsanwältin ging es mir als Leser allerdings etwas zu schnell. Es tauchte dazu eine Figur auf, die Lindt von früher kennt. Doch auf sie wurde leider nicht weiter eingegangen, obwohl die Figur ihren Teil dazu beitrug, dass es zu dieser Wendung kam. Auch bei der zweiten Drehung, Lindts Fall mit den Schmugglern, war ich ziemlich überrascht, welchen Weg die Beweislage einschlug. Damit hätte ich nicht gerechnet. Ob Lindts Melancholie auch mit diesen seltsamen Träumen zusammenhängt? Denn ihn verfolgen seit geraumer Zeit alte Fälle und so langsam hat er den Verdacht, er drehe bald durch oder werde verrückt. Diese Träume kommen ohne Vorankündigung. Sie sind so gut in die Geschehnisse um den Kommissar herum eingeflochten, dass ich etwas brauchte um zu bemerken, dass es sich um einen Traum und nicht die Wirklichkeit handelte. Aber mit der Zeit konnte ich mit der Vorgehensweise des Autors umgehen. Zwischendrin legte sich die Spannung immer wieder und man bekam mit, wie der Kommissar versucht, ohne Indizien und Beweise, zu ermitteln. Diese Berg- und Talfahrt machte mir nichts aus, doch dadurch konnte mich der Krimi leider nie vollständig fesseln. Die Örtlichkeiten sind sehr schön beschrieben, ich konnte mir die Schauplätze gut vorstellen. Ebenso sind die Kapitel gut bestückt mit Abschnitten und der Krimi wird aus der personellen Perspektive erzählt. Meist aus Sicht des Kommissars. Das Cover zeigt einen Turm des Karlsruher Schlosses auf den ein Weg zuläuft. Man sieht, dass es Herbst ist, da auf dem Weg Laub von den Bäumen liegt, die den Weg säumen. Fazit: Ein interessanter Karlsruher Krimi mit einem Pfeife rauchenden und Traum deutenden Kommissar. Ich vergebe vier Sterne.

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