Bernd Leix Mordschwarzwald

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Inhaltsangabe zu „Mordschwarzwald“ von Bernd Leix

Aufruhr im nördlichen Schwarzwald: Die grün-rote Landesregierung plant einen Nationalpark! Die Bevölkerung zwischen Bad Wildbad und Freudenstadt ist gespalten: Tourismusmagnet oder Ökodiktatur? Befürworter und Gegner des Projekts stehen sich unversöhnlich gegenüber. Als die heftigen Unruhen sich immer weiter ausbreiten, schickt die Landesregierung den erfahrenen Karlsruher Kommissar Oskar Lindt als verdeckten Ermittler in das Krisengebiet …

Viel heiße Luft, ohne dass wirklich etwas passiert. Nett geschrieben aber nicht mehr. Der bisher schwächste Roman des Autors.

— Einserl

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  • Aufruhr im oberen Murgtal

    Mordschwarzwald

    gaby2707

    21. September 2014 um 17:43

    Im oberen Murgtal herrscht Aufruhr. Frieder Finkenbeiner, der als glühender Befürworter des von der rot-grünen Landesregierung geplanten National-parks gilt, kommt bei der Fahrt von seiner derzeitigen Geliebten von der Straße ab und verunglückt schwer. Oskar Lindt, Kriminalhauptkommissar der Mordkommission Karlsruhe, der sich zusammen mit seiner Frau inkognito in einer Pension eingemietet hat, ist als einer der ersten am Unfallort und schließt einen Mordanschlag nicht aus. Indizien hierfür gibt es. Als Elmar Jakob, Abgeordneter des Bündnis-Grüne im Stuttgarter Landtag, eine tote Katze an die Haustür gehängt wird, schaltet sich die Staatsanwalt-schaft ein. Es brodelt gewaltig im oberen Murgtal. Befürworter und Gegner stehen sich unversöhnlich gegenüber. Eine neue spektakuläre Art des Widerstandes nimmt ihren Lauf... Bernd Leix nimmt mich in seinem Roman mit in einen Landstrich, den ich von diversen Urlauben in meiner Kindheit her kenne. Ich fühle mich sofort in die Geschichte hinein gezogen. Es geht hoch her im oberen Murgtal und ein Racheakt jagt den nächsten. Ich komme kaum dazu, das Buch aus der Hand zu legen, denn ich will unbedingt immer weiter lesen. Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, jedoch ohne allzu großes Blutvergießen, was ich sehr schätze, leide ich mit den Nationalpark-Gegnern mit. Durch gelungene Argumentationen kann ich aber auch die Gegenseite verstehen. Was mir anfangs etwas Probleme bereitet hat, waren die vielen Namen der unterschiedlichen Polizeibediensteten der verschiedenen Polizeiposten. Freudenstadt, Baiersbronn, Karlsruhe - von überall war irgendwie immer jemand irgendwie involviert. Aber bis zum Schluss hat sich auch dieses Knäuel in meinem Kopf aufgelöst. Ein Kriminalroman mit einer brandaktuellen Geschichte, wie sie heute überall vorkommen könnte, der mich sehr gut unterhalten und auch informiert hat. Lesenswert!   

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  • Mord im Schwarzwald

    Mordschwarzwald

    Tamy_s

    09. February 2014 um 19:26

    Im Schwarzwald brodelt es: der Nationalpark soll kommen! Die Bevölkerung spaltet sich und Gegner und Befürworter stehen sich gegenüber. Immer wieder kommt es zu Auseinandersetzungen – die Unruhen werden größer und verherender: zunächst eine Drohung, dann eine Entführung und schließlich ein Mord. Oskar Lindt, der Karlsruher Kommisar, wird zusammen mit seinem Kollegen als verdeckter Ermittler in das "Krisengebiet" geschickt. Es gibt nur eine Schwierigkeit: Die Dorfbewohner sind äußerst misstrauisch gegenüber den Fremden. So muss Lindt versuchen, immer zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein um Gespräche der Bewohner untereinander mitzubekommen und herauszufinden, wer hinter den Anschlägen steckt. Es ist "einfach" geschrieben, man hört in Gedanken den typischen Dialekt der Karlsruher/Badner im breitesten badisch (ich mag das!). Sprachlichen ist es eher leichte Kost und es liest sich sehr gut. Man ist von der ersten bis zur letzten Seite an dieses Buch gefesselt und immer wieder kommt das eigenen Kommisargespür hoch. Als Schwarzwälderin muss mir dieses Buch irgendwie einfach gefallen! Bernd Leix hat gut recherchiert und mir kamen sofort die passenden Bilder vor die Augen. Außerdem hat er sich gut mit den tatsächlichen Vor- und Nachteilen zum Nationalpark auseinander gesetzt.

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  • Rezension zu Mordschwarzwald

    Mordschwarzwald

    nadines-lesewelt

    12. July 2013 um 08:18

    Also ich weiß hier gar nicht so richtig wo ich anfangen wollte. Nachdem ich zuletzt „Plötzlich Fee“ lass, wollte ich etwas völlig anderes lesen, bevor ich den vierten Band in Angriff nehmen würde. Dabei landete ich beim Krimi „Mordschwarzwald“. Dieses Buch hatte ich meinem Vater zu Ostern geschenkt, weil er es unbedingt haben wollte. Als er mir neulich erzählt hatte, dass es durch habe bzw. es schon an zwei Leute weiter gegeben habe, wurde ich doch Neugierig. Also beschloss ich es zu lesen. Ehrlich gesagt enttäuscht das Buch bei mir auf ganze Linie. Am Anfang werden haufenweise Namen in den Raum geschmissen und man fragt sie ob die wirklich alle noch für das Buch relevant sind. Am liebsten hätte ich mir einen Block geholt und die Namen aufgeschrieben, damit ich nachher noch weiß wer es ist. Außerdem hieß es dieses Buch sei ein Krimi, aber irgendwie kam kein richtiger Mord vor. Es gab zwar so viele Taten, aber das waren doch alles sehr viele verschiedene Geschichten die nebeneinander liefen. Die Spannung fehlte mir einfach, das Mitfiebern und mit raten, wer ist der Täter und das Warum? Einzig die Szenen um den Friedensbaum brachte mich zum Schmunzeln, das war aber auch das das einzig Positive an dem ganzen Buch. Fazit: Ich kann dem Buch gerade mal einen Stern geben, ich hab mich wirklich durch gequält und Stellenweise hatte ich auch gar keine Lust mehr weiter zu lesen.

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  • Mordschwarzwald

    Mordschwarzwald

    Chimiko

    09. April 2013 um 09:28

    Meine Meinung Und schon wieder Baden-Württemberg in Aufruhr, ein neuer Fall für unsere Wutbürger hier, die ja schon seit Stuttgart 21 in aller Munde sind. Dieses Mal allerdings geht um den Nationalpark im Nordschwarzwald. Und geht es zwischen den Gegner und Befürwortern ganz schön heftig hin und er. Und gerade in Baiersbronn brodelt die Stimmung besonders heftig. Das geht von Scheißehaufen auf Mercedeshauben über tote Katzen an der Tür bis hin zum Brand eines großen Hotels. Gerade letzteres hat mich unangenehm an einen Brand von 2008 erinnert, als am Mummelsee, der wahrscheinlich ebenfalls Teil des Nationalparks sein wird, ein Hotel vollständig abgebrannt ist. Tatsächlich ähnelt dieser Brand dem des Buches in manchen Dingen sehr, zumindest für mich. Doch zurück zum Buch: Schließlich wird Kommissar Lindt zusammen mit Frau und Kollegen undercover als französischer Tourist eingeschleust und soll ermitteln. Wie weit werden die verschiedenen Parteien noch gehen? Puh... ehrlich, das war stellenweise beängstigend. Durch Leix' Stil hat das Buch etwas sehr, manchmal zu Reales bekommen. Es gab Momente, da kam es mir so vor, als hätte ich einen Bericht der Ereignisse vor mir liegen, einfach nur eine Zusammenfassung von Dingen, die geschehen sind. Wäre nicht Lindt als Ermittler dabei gewesen - zusammen mit seinen Karlsruher Kollegen -, hätte ich nicht alles für Fiktion gehalten. Leix gelingt nicht nur die Darstellung der Schwarzwälder und ihrer kleinen Eigenarten hervorragend, sondern auch die Entwicklung, dieses Hochschaukeln, diese Aufregen anhand von Kleinigkeiten. Es ist wirklich erschreckend, da kann ich mich nur wiederholen, wie einfach es ist, diese Leute austicken zu lassen und wirklich dumme Dinge anzustellen. Hier wird nicht übertrieben, nicht künstlich aufgebauscht, es passiert einfach und endet letzten Endes auch in Straftaten. Sehr schön fand ich auch, dass beide Seiten zu Wort kamen, beide Seiten ihre Probleme erklärt haben. Lindt wird hier als neutraler Vermittler eingesetzt, denn - und das unterstreicht das Realistische dieses Buches - die Polizisten des betroffenen Gebietes sind das schon lange nicht mehr. Wie auch? Ich habe ja auch meine persönliche Meinung und zwar bin ich Pro Nationalpark, aber ich kann auch gut die Gegner verstehen, schon vor diesem Buch. Doch letzten Endes ist es noch etwas anderes, diese verschiedenen Seiten auf Pressekonferenzen zu hören oder Leserbriefe zu lesen oder irgendwelche Berichte, denn hier, in diesem Buch, wird die große Problematik innerhalb nur eines Ortes richtig aufgezeigt. Und es ist einfach ein Unterschied, ob ein Mitglied des Landrats oder irgendein Gegner (sucht euch was aus) darüber streiten, die noch vom Ort des Geschehens entfernt sind. Gelungen ist auch das Cover, denn Fliegenpilze findet man auch auf den wechselnden Bilder der Seite des Nationalparks Nordschwarzwald. Der Bezug gefällt mir gut. Aber was hier auch besonders auffällt, ist das Motiv auf der... Innenseite des Buchumschlages, dort findet man nämlich genau diese Fliegenpilze noch einmal. Aber diese sind in Grautönen gehalten, was gleich viel bedrohlicher wirkt. Fazit Das Buch hat mich wirklich stellenweise entsetzt, weil die Charaktere einfach so lebensnah, so realistisch gehandelt haben, dass ich mich oft wie in einem Tatsachenbericht fühlte. Die Pro- und Contra-Seiten wurden schön ausgearbeitet, auch hier sehr lebensnah an den Ängsten und Gedanken, die die Anwohner betroffener Dörfer und Städte sich machen können. Ich finde es wirklich gut, dass ein Roman sich mit diesem - für unsere Gegend - sehr aktuellem Thema auf diese hervorragende Art und Weise beschäftigt.

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