Bernd Mann Schwer behindert / leicht bekloppt

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Inhaltsangabe zu „Schwer behindert / leicht bekloppt“ von Bernd Mann

«Schwer behindert / Leicht bekloppt» ist die wahre Geschichte einer unglaublichen Freundschaft. Christian ist schwerstkörperbehindert. Bernd ist sein Betreuer, Pfleger und Freund. Aber ganz normal ist er nicht. Manche finden sogar, er sei bekloppt. Wie kann man nur ein halbes Leben lang freiwillig einen Behinderten betreuen? Bernd Mann kann.
Die Story umfasst die letzten 25 Jahre einer sehr ungewöhnlichen Freundschaft. Ihr Beispiel zeigt, wie Nicht-Behinderte und Behinderte gemeinsam am Leben teilhaben können, respektive zusammen leben müssten. Fast eine soziale Utopie. Und doch möglich. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und Herz. Christian und Bernd sind wirklich beste Freunde. Unglaublicher geht´s nicht.

«Eine Freundschaft über alle Handicaps hinweg»

Super Buch. Schöne Freundschaft

— Flash86

Gut geschrieben, humorig, aber auch selbstkritisch.

— trollchen

Eine ganz besondere Freundschaft die tief berührt und große Hürden überwindet!

— Raven

Ein Buch über eine ungewöhnliche Freundschaft, die einen bewegt und zum Nachdenken animieren sollte.

— claudi-1963

Ein unterhaltsames Buch über die kleinen und größeren Probleme des Alltags im Rollstuhl.

— LaMensch

Tolles Buch über eine besondere Freundschaft, wie es sie öfter geben sollte.

— Andrea_Hahn

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  • Eine ganz besondere Freundschaft

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    buchfeemelanie

    21. December 2016 um 20:11

    Dieses Buch berichtet von vielen Jahren einer ganz besonderen Freundschaft. Berd lernt Christian während seiner Zivi Zeit kennen, wird Pfleger und Freund.Die Aufopferung, der Mut und Lebenswille der Beiden hat mich sehr berührt. Solch ein soziales Verhalten findet man viel zu selten.Wir begleiten die Beiden auf einer großen Strecke ihres gemeinsamen Lebens.Der Schreibstil ist ganz gut, das Buch hochwertig verarbeitet.  Der Leser erfährt viel über dem Kampf mit den Behörden, das Reisen und den tückischen Alltag. Allerdings habe ich eine Prise mehr Humor vermisst. Ein paar Fotos hätten mich sehr erfreut und das gelesene ein bisschen aufgelockert. Fazit: Ein Buch über zwei besondere Menschen, denen man nur alles Gute wünschen kann.

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  • Schwer behindert / leicht bekloppt Rezension

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    missunderline

    10. December 2016 um 15:17

    Klappentext : Dass das Württemberger Weinland ganz bemerkenswerte Gewächse hervorbringt, ist unter Kennern längst bekannt. Ein in dieser Hinsicht sehr guter Jahrgang muss !970 gewesen sein. Es ist das Geburtsjahr von Bernd Mann. Aufgewachsen in Horrheim, einem kleinen Weinbauort im Kreis Ludwigsburg, legt er mit "Schwer behindert- leicht bekloppt" ein Buch vor, dass in jeder Hinsicht außergewöhnlich ist. Es ist die wahre Geschichte einer unglaublichen Freundschaft. Christian ist schwer Körperbehindert. Bernd ist sein Betreuer, Pfleger und Freund. Aber ganz normal ist Bernd nicht. Manche finden sogar, er sei bekloppt. Wie kann man nur ein halbes Leben lang freiwillig einen Behinderten betreuen? Bernd Mann kann.Dieses Buch soll auch andere bestärken, ihren Ideen zu folgen und sie Wirklichkeit werden zu lassen. Hindernisse gibt es genug zu überwinden, und viel zu oft stehen wir uns aber selbst im Weg. Dieses Buch nimmt uns beiseite und zeigt uns, dass auch das scheinbar Unmögliche möglich ist.Eigene Meinung: So viel zum Klappentext. Ich persönlich habe mich diesem Buch gewidmet weil, ich selbst ein Familienmitglied habe das Pflegebedürftig ist. Und deshalb konnte ich mich selber in ein paar dingen wieder erkennen. Die da so passiert sind. Zum Schreibstil muss ich sagen es hat ein wenig gedauert bis ich mich da rein gelesen habe, aber sonst war es sehr flüssig geschrieben. Der Inhalt hat mir sehr gefallen. Wegen wie eben beschrieben persönlichen gründen aber auch weil es nochmal aufzeigt wie der Umgang mit Christian ist. Und das jeder Mensch anders reagiert. Allem in allem hat mir das Buch sehr gut gefallen. Und ich kann es jedem weiterempfehlen der sich für so eine Thematik interessiert. 

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  • Inklusion am tollen Beispiel

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    trollchen

    10. December 2016 um 11:06

    Schwer behindert/leicht beklopptIch durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Münsterverlag für das Leseexemplar. Herausgeber ist Münsterverlag; Auflage: 1 (4. Oktober 2016) und hat 194 Seiten. Kurzinhalt: «Schwer behindert / Leicht bekloppt» ist die wahre Geschichte einer unglaublichen Freundschaft. Christian ist schwerstkörperbehindert. Bernd ist sein Betreuer, Pfleger und Freund. Aber ganz normal ist er nicht. Manche finden sogar, er sei bekloppt. Wie kann man nur ein halbes Leben lang freiwillig einen Behinderten betreuen? Bernd Mann kann. Die Story umfasst die letzten 25 Jahre einer sehr ungewöhnlichen Freundschaft. Ihr Beispiel zeigt, wie Nicht-Behinderte und Behinderte gemeinsam am Leben teilhaben können, respektive zusammen leben müssten. Fast eine soziale Utopie. Und doch möglich. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und Herz. Christian und Bernd sind wirklich beste Freunde. Unglaublicher geht´s nicht. Meine Meinung: Der Autor hat seine eigene Geschichte niedergeschrieben und dass merkt man auch. Es ist sehr authentisch und wirkt trotzdem humorvoll und eher nüchtern. Das bezieht sich darauf, dass es kaum Gespräche in dem Buch gibt, sondern es wird meist nur erzählt. Trotzdem bekommt man einen Einblick in die Schwierigkeiten, die ein Mensch bekommen kann, wenn er an einer Krankheit oder einen Unfall erkrankt. Eins hat das Buch aber bewiesen, man kann viel bewegen, wenn man an etwas glaubt, wenn man stark und trotzdem eigenwillig ist. Auch der Weg, den der Autor gegangen ist, ist nicht immer leicht gewesen, aber er wusste ja immer, um was er kämpft und was für ihn Freundschaft bedeutet. Auch die vielen reisen, die die beiden unternehmen, werden sehr toll beschrieben und welche Hindernisse einen in den Weg gelegt werden, die man eigentlich nur dann wirklich bemerkt, wenn man mal eine Handicap hat. Ich finde, dieses Buch tut einiges zur Aufklärung und Inklusion, die leider in noch nicht allen köpfen drin ist. Es kann Mut machen und auch mal die anderes Seite kennenlernen, nämlich die von Leuten mit Handicap, die leider meist immer noch am Rande der Gesellschaft stehen. Mein Fazit: Ein tolles Buch mit vielen Auf und Abs des Lebens, wenn man Menschen betreut. Ich vergebe 5 Sterne, das einzige, was mir ein wenig gefehlt, waren so Gespräche, denn es war meist nur eine Erzählung, aber super geschrieben.

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  • „Schwer behindert / leicht bekloppt“ von Bernd Mann

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    nancyhett

    09. December 2016 um 09:40

    Klappentext: «Schwer behindert / Leicht bekloppt» ist die wahre Geschichte einer unglaublichen Freundschaft. Christian ist schwerstkörperbehindert. Bernd ist sein Betreuer, Pfleger und Freund. Aber ganz normal ist er nicht. Manche finden sogar, er sei bekloppt. Wie kann man nur ein halbes Leben lang freiwillig einen Behinderten betreuen? Bernd Mann kann.Die Story umfasst die letzten 25 Jahre einer sehr ungewöhnlichen Freundschaft. Ihr Beispiel zeigt, wie Nicht-Behinderte und Behinderte gemeinsam am Leben teilhaben können, respektive zusammen leben müssten. Fast eine soziale Utopie. Und doch möglich. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und Herz. Christian und Bernd sind wirklich beste Freunde. Unglaublicher geht´s nicht.«Eine Freundschaft über alle Handicaps hinweg» Meine Meinung: Eine bewegende Geschichte über eine jahrelange Freundschaft, zwischen Christian und Bernd, die mich sehr berührt hat. Der Schreibstil des Autors ist locker und sehr flüssig, gemischt mit einer guten Prise an Humor. Hier kann man wirklich nur sagen, gesucht und gefunden. Eine tolle Freundschaft! Mein Fazit: Lesenswert!

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    • 2
  • Leserunde zu "Schwer behindert / leicht bekloppt" von Bernd Mann

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    BerndMann

    Ich möchte heute mein Buch in einer Leserunde vorstellen."Schwer behindert, leicht bekloppt" ist autobiografisch und möchte motivieren, Mut machen und für mehr Verständnis untereinander werben.Es geht dabei um die Geschichte einer unglaublichen Freundschaft. Christian ist schwerstkörperbehindert. Bernd ist sein Betreuer, Pfleger und Freund. Aber ganz normal ist er nicht. Manche finden sogar, er sei bekloppt. Wie kann man nur ein halbes Leben lang freiwillig einen Behinderten betreuen? Bernd Mann kann. Die Story umfasst die letzten 25 Jahre einer sehr ungewöhnlichen Freundschaft. Ihr Beispiel zeigt, wie Nicht-Behinderte und Behinderte gemeinsam am Leben teilhaben können, respektive zusammen leben müssten. Fast eine soziale Utopie. Und doch möglich. Es ist eine Geschichte über Freundschaft, Verantwortung und Herz. Christian und Bernd sind wirklich beste Freunde. Unglaublicher geht´s nicht. «Eine Freundschaft über alle Handicaps hinweg»Für die Leserunde stelle ich 6 Bücher zur Verlosung.Wenn Ihr mitmachen wollt bewerbt euch und schreibt was euch an diesem Buch interessiert und warum Ihr an der Leserunde teilnehmen wollt.Da ich ein jungfräulicher Autor bin, sind anschließende Rezensionen gewünscht.Gerne beantworte ich auch Fragen zu unserer Geschichte.

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    • 173
  • Eine berührende, tiefe Freundschaft!

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    Raven

    07. December 2016 um 04:33

    Das Buch "Schwer behindert, leicht bekloppt" von Bernd Mann ist 194 Seiten lang und beim Münsterverlag erschienen.Das Hardcover hat eine schöne robuste Qualität mit dicken Leseseiten. Bernd hat den schwer behinderten und depressiven Christian (damals 15 Jahre alt) als Zivi in einer Klinik kennengelernt. Das sich zwischen den beiden eine Freundschaft entwickelt, die ein ganzes Leben lang anhält, haben beide zu dem Zeitpunkt noch nicht geahnt. Das Buch umfasst 25 Jahre der tiefen, inspirierenden Freundschaft zwischen Bernd und Christian. Da hat schon manch einer zu Bernd gesagt er sei doch bekloppt weil er sein halbes Leben lang einen Behinderten betreut.  Das Buch ist sehr bewegend und inspirierend. Es umfasst das kennenlernen, welches sich wirklich schicksalshaft darstellt und erzählt die folgenden Jahre, als Bernd beschließt Christian zu sich zu nehmen und für ihn zu Sorgen bis zur heutigen Zeit. Dabei gibt es viele Hürden mit Christians Gesundheit und auch mit den Ämtern zu überwinden, die sich grundsätzlich immer quer stellen und wo man ständig die Kraft aufbringen und klagen muss. Das kenne ich leider auch von uns. Das Buch klärt auf, denn ein Behinderter hat es doppelt schwer. Ob es durch zu wenig Aufklärung, Berührungsängste und Vorurteile in der Gesellschaft ist oder durch die ständigen Ablehnungen von Hilfsmittel, Therapien und Vergütungen durch die Ämter oder unwissende Ärzte, die einen als Versuchskaninchen missbrauchen, Fehldiagnosen stellen und durch falsche Medikationen die Gesundheit gefährden oder durch unterlassener Hilfeleistung oder falscher Behandlung die Situation verschlimmern und das Leben sogar beeinträchtigen, im schlimmsten Fall nehmen. Wie gut das Bernd ein Studium abgeschlossen hat, was ihm rechtlich weiterhilft und das er soviel Kraft und Kampfgeist hat um für Christian einzustehen. Aber ist gibt nicht nur Probleme und düstere Zeiten. Beide erleben auch einige Reisen gemeinsam, schöne Momente die tief verbinden und zusammenschweißen.  Ein auf und ab, wie das Leben nun mal so spielt. Ich hätte mir noch ein wenig mehr Gefühle und Details gewünscht, verstehe aber das es schwierig ist eine Balance zu finden, damit man nicht zu persönlich wird und Grenzen überschreitet, die dem Behinderten vielleicht die Würde nehmen könnten. Zum Ende hin muss Christian alleine eine schwierige Entscheidung treffen, welche dann aber offen bleibt und den Leser ohne Antwort zurücklässt. Das liegt jedoch daran, dass es zu dem damaligen Zeitpunkt noch keine Antwort gab und man den Verlauf noch nicht abschätzen konnte oder auch immer noch nicht kann. Aber ich habe mit dem Autor Bernd und auch Christian geschrieben, die über Facebook für Leser immer zu erreichen sind und herzig antworten. Sehr sympathisch bemühen sich die Beiden und freuen sich von Herzen über jedes Feedback. Da geht einem als Leser das Herz auf, man fühlt sich ganz nah und man ist noch stärker gerührt. Wenn ich die komplette Story eines professionellen Autors beurteilen würde, dann müsste ich dem Buch 4 Sterne geben, da aber Bernd Pfleger, Freund und Betreuer von Christian ist und kein professioneller Autor, muss man das komplette Konzept und die Botschaft die dahinter steht mit verdienten 5 Sternen belohnen. Es ist ein Werk das Mut macht, anderen Betroffenen und Angehörigen zeigt, dass sie nicht allein mit ihren Problemen dastehen und es macht einen wichtigen Schritt zur Aufklärung und Inklusion. Das ist wirklich wunderbar! Großartig das es so Menschen gibt wie Bernd Mann, die einen Freund so selbstlos lieben, helfen und für ihn kämpfen. Es gibt reale Superhelden unter uns, Bernd Mann ist einer von ihnen und auch Christian ist ein wirklicher Superheld. Er kämpft stehts, verliert niemals sein Lächeln und seine Hoffnung und überwindet seine größten Ängste. Fazit: Ein Buch welches Betroffenen und Angehörigen Mut macht und einen wichtigen Schritt zur Aufklärung und Inklusion darstellt. Eine wunderschöne Freundschaft mit zwei realen Superhelden. Absolute Leseempfehlung!

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    • 3
  • Ziemlich beste Freunde made in Germany

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    claudi-1963

    05. December 2016 um 13:31

    "Ich glaube, es war auch für mich eine Lösung, nicht nur für ihn." (Zitat von Bernd Mann)Es war in Bernds Zivildienst als sich die Beiden kennenlernten, Christian ein stark körperbehinderter Junge und lebe in der Einrichtung KIZE. Eigentlich war Christian nicht mal in der Bernds Gruppe die er versorgen musste, aber irgendwie viel er ihm gleich auf. Er war ein sehr einsamer Junge, mit Abstand der älteste in dieser Einrichtung und suchte einfach Gesellschaft. Und was Einsamkeit betraf konnte Bernd mitfühlen, den er hatte seine beiden Schwester verloren, Helene mit neunzehn und zwölf Jahre später dann Else bei einem Autounfall. So wurde Bernd zum Einzelkind und Einzelgänger, der auch nach der Schulzeit nicht recht wusste was er machen sollte. Doch Christians Begegnung sollte sein Leben komplett verändern, aus anfänglichen Besuchen wurden immer mehr Ausflüge und auch Reisen miteinander. Bis dann Bernd durch die Freundschaft zu Christians, zu seinem Betreuer wird. Die Freundschaft der beiden erlebt viele Höhen und Tiefen, sei es mit Behörden oder den Beeinträchtigungen wegen Christians Behinderung. Doch trotzdem übersteht ihre Freundschaft alle Unzulänglichkeiten bis heute.Meine Meinung:Mit Ernst aber auch Humor zeigt uns Bernd Mann seinen Alltag mit Christian auf. Ich erlebte die abenteuerlichen Reisen, den Kampf mit Behörden aber auch Szenen die mich haben schmunzeln lassen. Dieses Buch zeigt uns einen Menschen der sein Leben für einen anderen geopfert hat, aus Freundschaft. Diese Freundschaft die gleichzeitig aber auch manchmal vieles von Bernd abverlangt, sei es an Behördengängen, Prozesse bis zur körperlichen Ermüdung. Und es zeigt auf wie behinderte Menschen Aufblühen, wenn sie persönlich betreut werden. Würde es doch nur mehr Menschen wie Bernd geben, dann wären sicher einige Behinderte besser versorgt. Die ersten Seiten waren sehr theoretisch geschrieben, aber danach tauchte ich dann in die Welt von Christian und Bernd ein. Ich hätte mir noch ein bisschen mehr persönliches und emotionelles gewünscht, damit man Bernd und Christian noch besser kennengelernt hätte. Dieses Buch soll uns aber auch klar machen das man viel bewirken kann wenn man über seinen eigenen Schatten springt. Das Cover ist eine Darstellung der Beiden, die an Hand eines Bildes gemacht wurde. Leider waren für mich am Ende noch ein paar Fragen offen, von daher bekommt das Buch von mir gute 3 von 5 Sterne.

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  • Ein Buch über eine Freundschaft, die so einzigartig ist wie keine andere

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    LaMensch

    30. November 2016 um 17:59

    Als Bernd Christian kennenlernt ist er Zivildienstleistender in einer Kinderklinik. Sie lernen sich wie durch Zufall kennen, als Bernd auf einer anderen Station aushelfen muss. Anfangs besuchte ihn außerhalb seiner Arbeitszeit öfter mal. Irgendwann holt er ihn dann einmal ab, um gemeinsam etwas zu unternehmen. Aus diesen langsamen Anfängen entwickelt sich eine tiefe Freundschaft. Gemeinsam gehen sie durch die Höhen und Tiefen, welche man zwangsläufig erlebt, wenn man mit einem Handikap leben muss. Seien es Behörden oder Barrieren der Natur, alles meistern sie gemeinsam und schildern ihre Erlebnisse in diesem Buch.Die Darstellung der einzelnen Situationen und Begegnungen ist sehr gut gelungen, durch eine Prise Humor werden zeitweise ernste Themen auf etwas andere Art beleuchtet. Niemals auf einen lächerliche Art, sondern immer auf einem Niveau, welches definitiv angemessen ist. Der einfache Schreibstil erleichtert dem Leser dass sie leid für kennenlernt der Charaktere (die es auch in Wirklichkeit gibt) auch die Darstellung der Landschaften auf diversen Unternehmungen, welche geschildert werden ist sehr gut gelungen, sodass der Leser zeitweise wirklich mit auf die Reise genommen wird. Ich weiß nicht, was mir genau gefehlt hat, aber irgendwie glaube ich, dass mir das hätte ein bisschen zu offen war, die Geschichte hat abrupt abgebrochen, das ist aber auch der einzige Kritikpunkt den ich wirklich habe.Da dieses Buch eine sehr gute gelungene Darstellung aufweist und nur an wenigen Stellen mich nicht ganz überzeugen konnte vergebe ich volle 4 von 5 Sternen. Weiter so!

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  • Eine Freundschaft der besonderen Art

    Schwer behindert / leicht bekloppt

    Andrea_Hahn

    20. November 2016 um 14:32

    Jetzt liegt es auf meinem Tisch, das langersehnte Belegexemplar zu „Schwer behindert / Leicht bekloppt“, ein Buch von Bernd Mann, das unter Mitarbeit von Christian Kenk und Holger Schaeben entstand. Letzterer hat mich für das Lektorat ins Boot geholt. Es war ein Lektorat der ganz besonderen Art, weil das Buch etwas ganz Besonderes ist. Es schildert die wahre Geschichte einer Freundschaft, die schöner nicht sein könnte – und auch nicht ungewöhnlicher, obwohl diese Art Freundschaft eigentlich das Gewöhnliche sein sollte. Christian ist schwer körperbehindert, Bernd sein Pfleger und bester Freund. Kennengelernt haben sich die beiden vor vielen Jahren im Kinderzentrum Maulbronn, einer Klinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie. Bernd ist zu dieser Zeit 21 Jahre jung und Zivi, Christian 15 und eigentlich schon zu alt für das Kinderzentrum. Er leidet an einer schweren, genetisch bedingten Dystonie, seine Nerven lassen die Muskeln verrücktspielen, verursachen extreme Verspannungen und unkontrollierte Bewegungen. Die beiden befreunden sich, unternehmen Ausflüge, fahren zusammen in Urlaub. Irgendwann ist klar, dass Bernd seinen Freund nicht im Heim lassen kann, dass er ihn zu sich holen muss. So kommt es, dass Christian ein echtes Zuhause findet, Bernd sein Pfleger und sein Manager wird. Umgekehrt zeigt Christian Bernd den Weg zu einer erfüllenden Berufung und wird mit seinem beinahe unerschöpflichen Optimismus zur Kraftquelle für Bernd. Das Buch erzählt vom Wachsen der Freundschaft, von schönen und schweren Zeiten, klärt über medizinische Hintergründe auf, erzählt von Kämpfen mit Behörden und auch von Siegen, vom Unverständnis der Umwelt und von deren Unterstützung. 25 Jahre lang darf man die beiden sympathischen Freunde durch Höhen und Tiefen begleiten, darf sie im Alltag beobachten und mit ihnen durch die Welt reisen, um Vögel zu beobachten – Christians Lieblingsbeschäftigung. Als Lektorin kann ich nicht einfach schnell über Stellen hinweglesen, wenn mir der Inhalt zu nahe geht, ich muss dranbleiben und tief in den Text einsteigen, also stellte ich mich auf eine belastende Lektüre ein, bevor ich mit dem Lektorat anfing. Doch es kam anders: „Schwer behindert / Leicht bekloppt“ ist ein optimistisches und humorvolles Buch, ein Buch, das Mut macht. Selbstmitleid darf schon mal sein, bleibt aber eine Episode, die zu neuen Ideen und Lösungen führt. Es ist ein Buch, das zeigt, wie sehr die Pflege eines behinderten Menschen Opfer verlangt, aber auch welch großes Geschenk sie sein kann. Und es zeigt, wie sehr wir uns um Lebensformen bemühen sollten, durch die wir Menschen mit Behinderung in unsere Mitte holen und nicht wegsperren sollten. Am Ende sind einem Bernd und Christian längst ans Herz gewachsen, man verlässt sie nur ungern und möchte wissen, wie es mit ihnen weitergeht. Ich freue mich sehr, dass ich dieses wunderbare Buch lektorieren durfte. Danke! Zur Website von „Schwer behindert – Leicht bekloppt“

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