Bernd Mannhardt Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

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Inhaltsangabe zu „Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen“ von Bernd Mannhardt

Der Nylonstrumpffabrikkollege unseres Helden manipuliert dessen Nylonstrumpfmaschine derart, dass sie bloß noch Nylonstrümpfe mit Laufmaschen ausspuckt. Der Konflikt liegt blank: Der Sabotierte muss sich entscheiden, ob er gegen die ausgemachte Sauerei aufbegehrt oder es sich doch besser auf der Opferbank gemütlich macht. Der Autor ist ein Meister der Wortspielereien: schwarzer Humor, Ironie, Doppeldeutigkeiten.

Mehrmaliges Hören nötig!

— AnneMayaJannika

Ein weiteres hörenswertes Buch von Bernd Mannhardt mit einer tragischen Geschichte, die zum Nachdenken anregt und leider hochaktuell ist.

— Tulpe29

Lehrreiche Geschichte über das Leben, schön kurzweilig, gut hörbar mit Lehre.

— dieschmitt
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  • 30 Minuten volle Aufmerksamkeit

    Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

    AnneMayaJannika

    23. May 2017 um 15:42

    Inhalt: Es wird die Geschichte des Nylonstrumpfmaschinenführers erzählt, der seine Job verliert und damit "das ganze Elend" anfängt. Meine Meinung:Die Geschichte und die Umsetzung sind grandios, der Sprecher leistet bei den langen, verschachtelten Sätzen einiges. Und genau diese Verschachtelungen, Wiederholungen und Endlossätze machen den Wortwitz dieser Geschichte aus.Aber genauso sind die das Manko der Geschichte, denn man braucht volle Aufmerksamkeit, um zu folgen. Es gibt keine Namen, sondern nur Beschreibungen zu und um "unseren Mann" herum. Und diese werden gnadenlos wiederholt, wodurch die Sätze und Erklärung immer länger und länger werden.Fazit: Nicht für nebenbei zum Hören.30 Minuten volle Aufmerksamkeit.

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  • Lebenserfahrung zum Hören

    Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

    Booky-72

    06. March 2017 um 19:52

    Wundervolle Wortspielereien und dazu die eindrucksvolle Lebensgeschichte unseres Mannes, der mehr will vom Leben, als ihm zum Wollen zugedacht wurde. Auch nachdem ich die Geschichte schon selbst gelesen hatte, war sie als Hörbuch wieder sehr beeindruckend und regt zum Nachdenken über das eigene Wollen im Leben an. Matthias Ernst Holzmann ist dafür wohl die bestgeeignetste Stimme, die diesen Text von Bernd Mannhardt sehr gut umsetzen konnte.

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  • Hörrunde zu "Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen" von Bernd Mannhardt

    Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

    Mannhardt

    HÖRRUNDE ZUM HÖRBUCH "Der Nylontrumpfmaschinenführer. Eine kleine Geschichte vom großen Wollen" Inhalt: Der Nylonstrumpffabrikkollege unseres Helden manipuliert dessen Nylonstrumpfmaschine derart, dass sie bloß noch Nylonstrümpfe mit Laufmaschen ausspuckt. Der Konflikt liegt blank: Der Sabotierte muss sich entscheiden, ob er gegen die ausgemachte Sauerei aufbegehrt oder es sich doch besser auf der Opferbank gemütlich macht. Meinung auf Lovelybooks zum gedruckten Buch: "Der Autor ist ein Meister der Wortspielereien: schwarzer Humor, Ironie, Doppeldeutigkeiten." Spielzeit: 28 Minuten. Für diese Hörrunde werden 15 Hörbuch-Links zum Online-Hören verlost. 

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  • Wollen oder Nichtwollen?

    Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

    Antek

    28. February 2017 um 14:42

    Ich habe die Geschichte aus der Feder von Bernd Mannhardt, einem Autor den ich sehr schätze, bereits vor längerem gelesen und war jetzt extrem neugierig auf die Umsetzung als Hörbuch. Ich denke besser als Herr Holzmann es gemacht hat, hätte man die tragische Geschichte nicht in Szene setzen können, ein ausgesprochen gutes Gesamtkonzept. Der Autor beschreibt in seiner Geschichte den Lebenslauf eines Mannes, der nach einer Enttäuschung im Job beschließt nichts mehr im Leben zu wollen und schaufelt sich damit sein eigenes Grab. Unserem Mann widerfährt Unrecht und jetzt steht er vor der Frage, um sein Recht kämpfen und damit möglicherweise einem anderen schaden, oder Unrecht einfach Unrecht sein lassen? Die Niederlage im Job geht einher damit nun nicht in die beruflichen Fußstapfen seiner Vorfahren treten zu können. Ihm bleibt der Aufstieg verwehrt und deshalb will er sich wenigstens an den Grundsatz, den ihm sein Vater gepredigt hat, folgen. Wenn man am Tag des Jüngsten Gerichts nicht zum Schmoren in der Hölle verurteilt werden möchte, was unser Mann natürlich auf keinen Fall will, darf man niemals einen anderen Menschen, nur des eigenen Vorteils wegen, in Misskredit bringen. Damit scheidet die Alternative um sein Recht zu kämpfen aus. Aber unser Mann spinnt diesen Gedanken weiter, denn seiner Einschätzung nach verhält es sich so, dass man immer nur auf Kosten Dritter etwas Wollen könne, woraufhin er beschließt von nun an gar nichts mehr zu wollen. Unser Mann, wie ihn Bernd Mannhardt in der Geschichte so treffend nennt, ist auch der Mann des Lesers. Jeder trägt wohl ein Stück dieses Mannes in sich, jeder wägt ab und an ab, ob er will oder nicht, jeder würde gerne ab und an einfach nicht wollen. So überspitzt wie unser Mann wird das Nichtwollen mit Sicherheit niemand treiben, jedoch wirft genau das die Frage auf, lebt ein Mensch denn überhaupt noch, wenn er nichts mehr vom Leben will? Ich meine definitiv nein und denke, dass der Autor dies hier auch äußerst gekonnt dargestellt hat. Da der Grundsatz für unseren Mann auch für alle anderen Menschen gilt und er daher allen Mitmenschen gegenüber immer misstrauischer wird, vermittelt der Autor für mich noch eine weitere Botschaft.  Jeder hinterfragt mit Sicherheit auch ab und an, was sich hinter dem Wollen der anderen verbirgt. Wenn ein freundlicher Gruß oder ein Flirtversuch, aber nicht einfach nur mehr eine nette Geste sein kann, ist dies ins Extrem getrieben, was einen direkt ins soziale Abseits katapultiert. So führt der Autor meiner Meinung nach dem Leser vor Augen, wie wichtig auch ein intaktes soziales Gefüge für das Überleben eines Menschen ist. Gleichzeitig findet mit Sicherheit ein jeder einen solchen Mann in seinem Umfeld, einen, der sich isoliert, der nicht grüßt und der einfach in der Menge untergeht. Hier habe ich als Leser den dezenten Wink mit dem Zaunpfahl mitgenommen, wieder ein wenig genauer hinzusehen. Nicht zuletzt schwingt natürlich auch die Botschaft mit, ein gesundes Mittelmaß zu finden, wie eigentlich immer im Leben. Der Sprecher Matthias Ernst Holzmann hat mich von Anfang bis Ende vollkommen überzeugt. Ich habe der mir sehr angenehmen Stimme unheimlich gerne gelauscht. Der Autor ist ein Meister der Wortspielereien. Ich liebe den Sprachstil des Autors einfach. Der schwarze Humor, die Ironie, die Doppeldeutigkeit seiner Worte oder die unterschwelligen Botschaften, sind ganz mein Ding und Herr Holzmann bringt diese so richtig zur Geltung. Das äußerst angenehme Sprechtempo ist langsam genug um die zahlreichen Schachtelsätze und Bezeichnungen wie Obernylonstrumpfmaschinenführer, Nylonstrumpffabrikbesitzer, Gardinensaummaschinenführer oder Zündkerzengewindeschneidmaschinenführer ohne Probleme zu erfassen, aber eben auch nicht zu langsam um einschläfernd zu wirken. Hier hat der Sprecher genau die richtige Balance gefunden. Alles in allem eine von Matthias Ernst Holzmann perfekt in Szene gesetzte Geschichte von einem Mann, der niemanden Schaden wollte um nicht in der Hölle zu schmoren und sich damit sich selbst am meisten geschadet hat, indem er sich eine Hölle auf Erden geschaffen hat. Absolute Hörempfehlung.

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  • Der Loser

    Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

    Tulpe29

    27. February 2017 um 16:18

    Dieser traurige Geschichte ist wie mitten aus dem Leben, leider. Der Protagonist verliert  durch Sabotage seinen Job, der ihm alles bedeutet hat,  und zerbricht daran. Kampflos ergibt er sich seinem Schicksal, was unglaublich scheint, aber sicher öfter vorkommt, als man denkt. Gekonnt beschreibt der Autor den langsamen Untergang dieses Mannes, der ohne Rückenhalt und soziale Kontakte allmählich aus dem Leben geht. Sehr gut vorgetragen wird die Kurzgeschichte  mit sonorer Stimme von Mathias Ernst Holzmann und erhält so den letzten Schliff.

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  • Wie das Leben so spielen kann, und die Frage was man daraus macht.

    Der Nylonstrumpfmaschinenführer: Eine kleine Geschichte vom großen Wollen

    dieschmitt

    27. February 2017 um 14:38

    Die Arme Hauptfigur der Geschichte. Durch eine Sabotage verliert er nicht nur das Rennen um die Beförderung mit dem Konkurrenten, nein er verliert sogar seine Stelle komplett. Im Austausch mit seinem Vater und sich selbst beschließt er ab sofort nichts mehr zu wollen. Dies zum einen weil Wollen an für sich unmoralisch ist, da es immer auf Kosten von anderen umgesetzt wird, und zum Anderen (nehme ich an) um nicht mehr enttäuscht zu werden. Er treibt durch sein Leben und zieht sich mehr und mehr zurück, so dass ihn die Umgebung irgendwann gar nicht mehr wahrnimmt. Er verbringt seine Abende mit Wein und Kerzenschein, was ihn letztlich auch das Leben kostet... da er (wohl) auch nicht überleben will und so auch nicht aktiv handelt. Seine Nachbarn haben ihn - durch sein Verhalten - schlicht und einfach vergessen. Ich würde sagen eine Geschichte über jemanden der aufgehört hat zu Leben... tragisch. Sollte einem zu denken geben. Sich von Rückschlägen nicht komplett entmutigen zu lassen, könnte man als Lehre mitnehmen... wenn man sein Leben dennoch aktiv in die Hand nimmt, geht es immer weiter. Ein sehr gut hörbares, angenehm gesprochenes Hörbuch mit einer Lehre.. finde ich.

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