Bernd Mannhardt Giftzwerg: Kriminalroman

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Inhaltsangabe zu „Giftzwerg: Kriminalroman“ von Bernd Mannhardt

Der übergewichtige Kriminalhauptkommissar Hajo Freisal ist gerade dabei, Sportschuhe für sein neues Fitnessprogramm auszusuchen, als er zum Fundort einer Leiche gerufen wird. Ein älterer Kleingärtner liegt erwürgt in seiner Laube. Über einen Mangel an Verdächtigen kann Freisal nicht klagen: Beinahe jeder im Kleingartenverein hätte ein Motiv gehabt, den überall verhassten »Giftzwerg« umzubringen. Und dann gibt es da offenbar noch eine dunkle Episode in der Vergangenheit des Opfers. Nur über Umwege gelingt es Freisal und seiner pfiffigen Assistentin, Licht ins Dunkel zu bringen.

Mord in einer Kleingartenanlage - Hajo und Yasmine in Hochform!

— mabuerele

Spannender Kriminalfall mit ganz besonderen Ermittlern. Ein wahrer Genuss, bitte mehr davon.

— dieschmitt

Freisal und Gutzeit - garantiert hohes Kriminiveau und perfekte Wortspiele

— Bellis-Perennis

Ein toller dritter Teil der Freisal-Krimis. Absolut lesenswert

— Fleur_de_livres

Erwartungsgemäß ein Krimi nach meinem Geschmack! Humor, Spannung, Berliner Herz und Schnauze inclusive. Was will man mehr?

— Tulpe29
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  • Leserunde zu "Giftzwerg: Kriminalroman" von Bernd Mannhardt

    Giftzwerg: Kriminalroman

    Mannhardt

    +++ DER NEUE FREISAL KOMMT! +++ Eine Leserunde zum dritten Band mit dem "Berliner Bullen mit Herz und Schnauze" findet im September statt. Zur Einstimmung der Buchtrailer:

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    • 340

    Antek

    21. October 2017 um 18:22
    mistellor schreibt Auch 10.Klasse - Abschlussklasse. Die Klassenfahrt wird Mitte 2018 sein, und so Gott und Mannhardt will, nach Berlin gehen. Ich liebe Berlin, meine Mutter ist geborene Berlinerin gewesen. Und als ...

    Da gab es gaaaaaaaaaaaaar nix, Ich war auch schon mal am Gardasee mit 9. so in Mobilehomes auf dem Campingplatz, da hatte ich mal ne Alkoholleiche, schon Jahre her und sonst war bei mir noch nie ...

  • Hajo Freisal - ein sympathischer Ermittler

    Giftzwerg: Kriminalroman

    specialang

    16. October 2017 um 00:30

    Inhalt: Kriminalhauptkommissar Hajo Freisal ist gerade am abnehmen und sucht sich für sein Sport Progamm neue Sportschuhe aus. Da wird er zu einer Leiche in einer Kleingartenanlage gerufen. Verdächtige gibt es viele, denn fast jeder im Kleingartenverein hätte ein Motiv gehabt, den verhassten „Giftzwerg“ um die Ecke zu bringen. Meinung: Dies ist mein erstes Buch mit dem Ermittler Hajo Freisal und es hat mich gleich von der ersten Seite an gefesselt. Der Schreibstil ist flüssig und ich war sofort in der Geschichte drin. Berlin und die Kleingartenanlage werden sehr bildhaft wiedergegeben. So stellt man sich eine Kleingartenanlage vor. Freisal ist ein toller Charakter und mit seiner grummeligen Art hat er sich gleich in mein Herz geschlichen. Einige seiner Sprüche sind einfach nur genial. Auch seine Assistentin Yasmin fand ich sehr sympathisch. Beide sind sehr unterschiedlich, ergänzen sich aber perfekt. Spannung ist von Anfang an vorhanden und lässt auch bis zum Schluss nicht nach. Bei so vielen Verdächtigen, hat es richtig Spaß gemacht, den Ermittlungen zu folgen. Ich liebe es, wenn ich bei einem Krimi miträtseln kann und dies ist hier gegeben. Das Ende war gelungen und es blieben keine Fragen offen. Ein tolles Buch, dass ich jedem Krimi-Liebhaber nur empfehlen kann.

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  • Tod in der Kleingartenanlage

    Giftzwerg: Kriminalroman

    mabuerele

    10. October 2017 um 15:19

    "...Keine überhasteten Aktionen...! Das machen vielleicht die Kollegen im Tatort - wir nicht..." Kriminalhauptkommissar Freisal möchte etwas für seine Gesundheit tun. Momentan steht er in einem Sportfachgechäft und lässt sich von seine Kollegin, Kriminalkommissarin Yasmine Gutzeit, beim Kauf von Laufschuhen beraten. Doch der Sport muss warten. Yasmine erreicht ein Anruf, dass in eine Kleingartenanlage ein Tote neben einem Rollator und einem mobilen Sauerstoffgerät gefunden wurde. Der Autor hat einen spannenden und abwechslungsreichen Krimi kreiert. Die Geschichte lässt sich flott lesen. Es war mein erstes Buch mit den beiden Ermittlern. Ich konnte aber der Handlung problemlos folgen. Horst Kessler, der Tote, war Pächter des Gartens und in der Anlage als Giftzwerg verschrieen. Jede Kleinigkeit, die nicht den Regeln entsprach, wurde von ihm notiert und gegebenenfalls zur Anzeige gebracht. Dementsprechend groß ist nun die Zahl der Verdächtigen. Da in der Anlage gerade das Sommerfest stattfindet, haben die Kommissare Gelegenheit, die ersten Personen zu vernehmen. Der Schriftstil des Buches lässt sich angenehm lesen. Der Autor verfügt über einen feinen Humor. Das zeigt sich insbesondere in den verschiedenen Sprüchen seines Kommissars. Einen habe ich oben zitiert, ein zweiter darf hier folgen: "...Ich habe ja zwei linke Hände. Bin schon beim Einräumen meines Geschirrspülers am Limit..." Allerdings nehmen sich Hajo und Yasmine in ihren Dialogen nichts. Sie agieren fast auf Augenhöhe. Deshalb soll auch ein Zitat von Yasmine nicht fehlen: „...Sind Sie schon im Jogging - Modus? Dann müssen Sie ganz langsam und locker beginnen, nicht so hastig und angespannt...“ Beide arbeiten konzentriert und haben einen Blick für Details. Trotz der kleinen Sticheleien herrscht zwischen ihnen eine angenehme Atmosphäre. In der Kleingartenanlage präsentiert mir der Autor die unterschiedlichsten Protagonisten, wie es eben im Leben so ist. Dem einen rutscht bei seinem Sohn schnell die Hand aus, der zweite möchte seine Laube zur Dauerwohnung umbauen und ein dritter hat für die Kinder ein Baumhaus errichtet, das etwas größer als erlaubt ist. Alle sind auf Kessler nicht gut zu sprechen. Auf die Polizei allerdings auch nicht, weshalb Hajo erst ziemlich deutlich werden muss. Das sind aber noch nicht alle Geheimnisse, die sich in der Kleingartenanlage auftun. Gut beschrieben wird die Anlage, die sich zum Teil auf einem alten Friedhof befindet. Hier gewährt mir der Autor einen Blick in die Berliner Geschichte. Es fallen Namen wie Wilhelm Vogt und Klaus Bonhoeffer. Ab und an ist in die Handlung gekonnt Faktenwissen eingelagert. So erfahre ich einiges über die Beschaffenheit von Papier und das Berliner Hansaviertel. Gut gefallen hat mir, dass Hajo ebenfalls seine weiche Seite zeigen darf. Er kümmert sich um eine ältere Dame im Haus, die zunehmend an Demenz leidet. Da ich als Leser immer über den gleichen Wissensstand wie die Kriminalisten verfüge, kann ich schön mit raten und gehe natürlich auch jeden Irrweg mit. Die Geschichte hat mir ausgezeichnet gefallen. Am Ende bleibt keine Frage offen. Der Fall wurde konsequent logisch durchkonstruiert. Der feine Humor, der die Handlung durchzieht, macht das Lesen zum Vergnügen. Über den verfügt übrigens auch Claus, Hajos Vorgesetzter.

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    • 6
  • Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017

    Warum Lesen glücklich macht

    GrOtEsQuE

    Punkte-Challenge zum SUB-Abbau 2017 Achtung - es handelt sich nicht um eine Leserunde sondern eine Challenge zum SUB-Abbau!!! Es werden keine Bücher verlost. Ich habe es nur als Leserunde erstellt, damit das Ganze etwas übersichtlicher wird.Ich möchte mich 2017 mehr dem SUB-Abbau widmen, daher habe ich mir überlegt eine Challenge zu erstellen. Die Regeln möchte ich so einfach wie möglich halten - es soll ja auch Spaß machen und nicht in Stress ausarten.Es wird jeden Monat ein anderes Motto geben. Für die zum Monatsmotto passenden Bücher, gibt es jeweils einen Extrapunkt. Das Monatsmotto werde ich immer Ende des Vormonats im entsprechenden Unterthema bekannt geben. Den Extrapunkt kann man mehrmals im Monat sammeln, wenn man genügend passende Bücher für das Motto hat.Jeder der mitmachen möchte, postet bitte im Unterthema Sammelbeiträge seinen Sammelbeitrag. Ich werde dann jeden Monat hier im Startbeitrag die Punkte aktualisieren. Bei den einzelnen Sammelbeiträgen ist mir eigentlich nur wichtig, dass in der ersten Zeile die Gesamtpunktzahl steht, ansonsten kann jeder seinen Beitrag so gestalten wie er möchte - entweder nur die Punkte aufschreiben oder auch das gelesene Buch benennen.Man kann jederzeit noch einsteigen - einfach einen Sammelbeitrag posten und los gehts!!! Rezensionen sind keine Pflicht. Es gelten alle Bücher, die in 2017 beendet werden, man kann also ruhig auch die in 2016 angefangen erst in 2017 beenden. Die Punkteverteilung sieht wie folgt aus: Für jedes gelesene Buch gibt es einen Punkt. Für jedes gelesene Buch, was vor 2017 auf dem SUB gelandet ist, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 400 Seiten hat, gibt es einen Extrapunkt. Für jedes gelesene Buch, was mehr als 600 Seiten hat, gibt es zwei Extrapunkte. Für jedes gelesene Buch, was zum Monatsmotto passt, gibt es einen Extrapunkt. Für Comics und Mangas werden nur die Hälfte der Punkte vergeben. Hörbucher zählen auch. Bei den Extrapunkten für die Seiten einfach an dem "echten" Buch orientieren. Wenn es sich um die gekürzte Fassung des Hörbuchs handelt, dann ein dreiviertel der Seiten. (Also mal angenommen das Buch hat 400 Seiten und du hast die gekürzte Fassung des Hörbuchs, zählt es nur für 300 Seiten, also kein Extrapunkt.) Bereits früher gelesene Bücher zählen auch, aber hier gibt es den vor-2017-auf-dem-SUB-gelandet-Punkt nicht, da die Bücher ja nicht mehr zum SUB gehören. Im besten Fall kann man also 5 Punkte pro Buch erhalten. Wer noch Fragen hat, kann sie im Unterthema für Fragen stellen. Nun hoffe ich auf eine rege Teilnahme und wünsch uns schon mal viel Spaß :-) Teilnehmer --- Gesamtpunktzahl --- zuletzt aktualisiert 24.09.2017: _Jassi                                           ---  77 Punkte AmberStClair                             ---   69 Punkte (Gesamtpunkte angeben) Arachn0phobiA                         ---   239 Punkte Astell                                           ---    9 Punkte BeeLu                                         ---   92 Punkte Bellis-Perennis                          ---  646 Punkte Beust                                          ---   302 Punkte Bibliomania                               ---   201 Punkte Buecherkaetzchen                   ---   48 Punkte Buchgespenst                         ---  397,5 Punkte ChattysBuecherblog                --- 253 Punkte Buchperlenblog (CherryGraphics)  ---   130,5 Punkte Code-between-lines                ---  136 Punkte eilatan123                                 ---   53 Punkte Eldfaxi                                       ---   52 Punkte Farbwirbel                                ---   46 Punkte fasersprosse                            ---    35 PunkteFrau-Aragorn                           ---   168 Punkte Frenx51                                     ---  82 Punkte glanzente                                  ---   82 Punkte GrOtEsQuE                               ---   78 Punkte hannelore259                          ---   78 Punkte hannipalanni                           ---   157 Punkte Hortensia13                             ---   130 Punkte Igelchen                                    ---   25 Punkte Igelmanu66                              ---  178 Punkte janaka                                       ---   118 Punkte Janina84                                   ---    95 Punkte jasaju2012                               ---   20 Punkte jenvo82                                    ---   122 Punkte kalestra                                    ---   33 Punkte katha_strophe                        ---   53 Punkte Kattii                                         ---   78 Punkte Katykate                                  ---   110 Punkte Kerdie                                      ---   239 Punkte Kleine1984                              ---   142 Punkte Kuhni77                                   ---   114 Punkte KymLuca                                  ---   103 Punkte LadyMoonlight2012               ---   29 Punkte LadySamira090162                ---   259 Punkte Larii_Mausi                              ---    63 PunkteLeif_Inselmann                       ---   40,5 Punkteleseratte89                               ---   50 Punkte Leseratz_8                                ---   18 Punktelisam                                          ---   226 Punkte louella2209                            ---   69 Punkte lyydja                                       ---   92 Punkte mareike91                              ---    47 Punkte MissSnorkfraeulein                  ---  44 Punkte MissSternchen                          ---  55 Punkte mistellor                                   ---   181 Punkte Mone97                                    ---   55 Punktenaevia                                        ---   17 Punktenatti_Lesemaus                        ---  131 Punkte Nelebooks                               ---  235 Punkte niknak                                       ----  285 Punkte nordfrau                                   ---   97 Punkte PMelittaM                                 ---   213 Punkte PollyMaundrell                         ---   34 Punkte Pucki60                                        --- 37 Punkte QueenSize                                 ---   115 Punkte readergirl                                   ---    5 Punkte Readrat                                      ---   67 Punkte SaintGermain                            ---   139 Punkte samea                                           --- 65 PunkteSandkuchen                              ---   205 Punkteschadow_dragon81                  ---   92 Punkte Schmiesen                                  ---   178 Punkte Schokoloko29                            ---   35 Punkte Somaya                                     ---   279 Punkte SomeBody                                ---   178,5 Punkte Sommerleser                           ---   198 Punkte StefanieFreigericht                  ---   213,5 Punkte tlow                                            ---   149 Punkte Veritas666                                 ---   117 Punkteverruecktnachbuechern         ---   61 Punktevielleser18                                 ---   131 Punkte Vucha                                         ---   151 Punkte Wermoeve                                 ---   17 Punkte widder1987                               ---   69 Punkte Wolly                                          ---   179 Punkte Yolande                                       --   171 Punkte

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    • 2395
  • Wer hat den Giftzwerg auf dem Gewissen?

    Giftzwerg: Kriminalroman

    Bellis-Perennis

    09. October 2017 um 16:28

    Autor Bernd Mannhardt schickt sein kongeniales Ermittler-Duo KHK Hajo Freisal und Yasmine Gutzeit diesmal in eine Kleingartenanlage auf Mördersuche. Einer der Pächter ist ermordet worden. Da das Opfer bei niemand beliebt sondern eher allerorts verhasst war, scheint der Fall sonnenklar. Freisal und Gutzeit könnten aus einer Vielzahl von Verdächtigen wählen. Doch je mehr sie sich mit den Menschen in der Laubenkolonie beschäftigen, desto undurchsichtiger wird der Fall. Erst als die Vergangenheit des Ermordeten genauer untersucht wird, scheint die Lösung des Falles nah.Meine Meinung:Mit Freisal und Gutzeit hat der Autor zwei sich herrlich ergänzende Ermittler geschaffen. Der übergewichtige Freisal, der einen "noch nicht Oldtimer" fährt (einen Mazda MX5 Roadster) und Gutzeit, die ein „Susi“ (Suzuki) reitet. So unterschiedlich die beiden auch sind, gemeinsam sind sie unschlagbar. Wie ein altes Ehepaar werfen sie sich Stichworte zu wie Volleyballer die Bälle. Herrlich sind die Bemühungen Freisals beschrieben mit Gutzeits Unterstützung ein wenig des Übergewichts loszuwerden. So gerät der Kauf von Laufschuhen zu einer amüsanten Angelegenheit. Doch nicht nur die Personen sind bis ins letzte Detail liebevoll beschrieben, nein, auch die Umgebung der Tat ist gekonnt in Szene gesetzt. Man stelle sich bitte die Kleingartenanlage bildlich vor, die auf dem ehemaligen Anstaltsfriedhof des Preußischen Mustergefängnis Moabit errichtet wurde. Nein, das ist nicht erfunden. Die gibt es wirklich und hat es zu einem Eintrag in Wikipedia geführt.https://de.wikipedia.org/wiki/BeamtenfriedhofDie vielen Bonmots zwischen Freisal und Gutzeit sowie die witzigen Sprüche der beiden, finden hoffentlich bald Eingang in ein „Best of Zitate“. Ein paar Beispiele gefällig?„Kundenkennwort Fliegengewicht“„Haarschwamm? - Klingt wie Fußpilz. Ist das ansteckend?“"...Keine überhasteten Aktionen, bitte - danke! Das machen vielleicht die Kollegen im Tatort - wir nicht..." "...Keine Ahnung, wie wir mal ohne elektronische Post klargekommen sind..." (Das frage ich mich allerdings auch häufig).„... wir drehen hier keine Stricke, sondern entflechten Knoten.“ "Wären wir nicht neugierig, säßen wir immer noch auf einem Baum oder hockten in einer Höhle..."Oder der Seitenhieb auf die unendliche Geschichte des neuen Berliner Flughafens:"Nichts gegen die SpuSi, aber der Kollege kommt vielleicht ursprünglich vom Brandschutz unseres Super-Flughafens, kann das sein?"Fazit: Wieder ein fesselnder Kriminalfall mit ganz besonderen Ermittlern. Ein wahrer Genuss ist besonders die "Berliner Schnauze" - bitte mehr davon. Gerne gebe ich 5 Sterne und eine Leseempfehlung. Ich warte mit großer Ungeduld auf den nächsten Fall für Freisal & Co. 

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  • Spannender Kriminalfall mit ganz besonderen Ermittlern. Ein wahrer Genuss, bitte mehr davon.

    Giftzwerg: Kriminalroman

    dieschmitt

    04. October 2017 um 21:33

    Zum Inhalt: Hajo Freisal ermittelt wieder mit Yasemin Gutzeit. Diesmal wird ein Kleingärtner tot in der Gartenkolonie aufgefunden. Bei Recherchen stellt sich heraus, dass die Gartenkollegen den Toten alle nicht mochten und jeder hat seine persönliche Geschichte über den Giftzwerg zu erzählen, somit gibt es erst mal jede Menge Verdächtige.   Meine Meinung: Der Ermittler Freisal mit seiner Kollegin Gutzeit macht sich wieder mal ans Werk. Wer die anderen Bücher rund um den Berliner Ermittler kennt, weiß das wird ein turbulentes Abenteuer mit Berliner Schnauze und Wortwitz. Der „alte Grantler“ ist mit seiner ebenfalls wortgewandten Kollegin auf Täterjagd. Wieder einmal passen die beiden wunderbar zusammen und ermitteln auf ihre ganz eigene, sehr sympathische Art. Der Fall erscheint gar nicht so kompliziert, aber nichts ist so einfach wie es scheint und das merken auch die Ermittler und gehen akribisch auf Tätersuche. Der Autor schafft es wunderbar „seine“ Ermittler zum Leben zu erwecken. Die Beschreibung ist so detailliert und lebendig, dass man meint die beiden direkt vor sich zu sehen. Als Team sind sie nicht nur unschlagbar, sondern auch richtig witzig. Ich habe mehrmals laut lachen müssen. Die Dialoge sind herrlich, aber nicht albern. Der Fall selbst ist spannend von Anfang bis zum Ende und klärt sich wirklich erst ganz zum Ende des Buches auf. Auf die Lösung bin ich bis zum Schluss nicht gekommen. Berlin kenne ich nur von Besuchen, aber die Personen in dem Buch sind so beschrieben, wie ich es mir auch vorstellen würde. Die Gartenkolonie selbst ist auch wunderbar beschrieben. Bitte lieber Herr Freisal nicht aufhören mit ermitteln, die Fälle zu verfolgen macht einfach zu viel Spaß.   Fazit: Spannender Kriminalfall mit ganz besonderen Ermittlern. Ein wahrer Genuss, bitte mehr davon.

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  • Giftzwerg

    Giftzwerg: Kriminalroman

    Fleur_de_livres

    01. October 2017 um 13:28

    📘Meinung: Das Cover ist schlicht und gefällt mir. Der Schreistil des Autors ist locker und flüssig. Seine Beschreibungen sind so detailreich und sein Witz so pointiert, das es wieder eine Freude war, seinen Krimi zu lesen. Manchmal schreibt er so zynisch, dass man schmunzeln muss. Der Tatort ist diesmal eine Berliner Laubenkolonie und deren Bewohner sind manchmal solche Originale, dass sogar die Dialoge „berlinern“. Freisal, diesmal acht Kilo leichter hat nichts an seinem Zynismus, seinen Wortwitz verloren und solche Dialoge sind immer wieder toll zu lesen. Aber auch seine menschliche Seite kommt immer mal wieder hervor, als er sich z.B. um seine demente Nachbarin kümmert. Zusammen mit Yasemin Gutzeit ermittelt er und beide bilden ein tolles Team. Die Dialoge, die beide führen sind herrlich. Und auch die Sprüche von Yasemin können definitv mit denen von Freisal mithalten. Besonders gelungen finde ich, dass sie sich nichts von ihm gefallen lässt. Weiterhin waren auch wieder die Nebencharaktere sehr gut ausgearbeitet und es hat als Leser sehr viel Spaß gemacht, hier den Täter und vor allem das Motiv mit zu ermitteln. 📘Fazit: Schöner dritter Krimi um Freisal. Wer gute Krimis mag, sollte sich diesen nicht entgehen lassen.

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  • Späte Strafe?

    Giftzwerg: Kriminalroman

    Tulpe29

    30. September 2017 um 17:27

    Mir hat auch dieser Krimi von Bernd Mannhardt wieder sehr gut gefallen. Ich bin schon länger  Fan von Hajo und Yasemin, weil sie sich u. a. so schöne Dialoge liefern. Ein prima Ermittlerduo mit Ecken und Kanten, viel Herz und Sinn für Humor. Sie passen zusammen wie zwei linke Latschen. Die Handlung war echt fesselnd und  mit immer neuen Überraschungen gespickt. Man fühlt mit dem Täter, verurteilt das Opfer, obwohl es doch umgekehrt sein müßte. Opfer sind unterm Strich beide, jeder auf seine Art.Spannende Unterhaltung, aufgelockert durch mehrere witzige Situationen und Sprüche- so kennen und schätzen wir ihn.

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  • Giftzweg, ein echter Freisal aus Bernd Mannhardts spitzer Feder eben

    Giftzwerg: Kriminalroman

    Antek

    28. September 2017 um 19:01

    Bernd Mannhardt ist für mich ein Garant für gute Bücher und ganz besonders von seiner Krimireihe um den knauzigen, übergewichtigen Kriminalhauptkommissar bin ich von Anfang an ein richtiger Fan. Ich habe „Giftzwerg“ in kürzester Zeit verschlungen, fast schon leider, denn nun muss ich mich wieder bis zum nächsten Fall gedulden. Inzwischen schon acht Kilo leichter will Freisal sich mit dem Joggen versuchen, doch aus der Laufbandanalyse für den perfekten Schuh wird erst einmal nichts. In der Laubenkolonie an der Lehrter Straße liegt laut einem anonymen Anruf der Dauerstänker Horst Kessler erdrosselt in seiner Hütte. Freisal und Gutzeit machen sich sofort auf den Weg und während beim Sommerfest des Vereins etwas befremdlich noch „Atemlos“ aus vollem Rohr ertönt, haben die beiden auch schon den richtigen Kleingarten gefunden. Gemocht hatte den Giftzwerg keiner, hat er doch bei jedem das Haar in der Suppe gesucht. Da das Baumhaus für die Kinder zu groß, dort der Hund an die Hecke gemacht oder drüben die Hecke zu hoch. Dreiste Drohungen und Klagen, Motive also unter den Laubenpiepern mehr als genug. Beim Sommerfest ist der Stecker schnell gezogen und so manchem Schimpfer wird nach einem kleinen „Warm up“ auf den Zahn gefühlt. Welcher grüne Daumen hat den Toten auf dem Gewissen, oder gibt es am Ende sogar noch ganz andere Motive? Der Fall ist kniffelig und bei einem Giftzwerg wie er im Buche steht, wie der tote Horst Kessler einer war, gibt es Verdächtige mehr als genug. Aber nicht nur das, auch in seiner Vergangenheit ist es mehr als finster. Ich konnte sehr viel kombinieren und bin ganz lange im Dunkeln getappt. Die Auflösung brachten wirklich erst die letzten Seiten und ich habe gebannt gelesen. Dass ich aber so richtig an den Seiten geklebt bin, dafür sorgen einfach Mannhardts Stil samt seinem richtigen Berliner Original Freisal und dessen Kollegin Yasemine Gutzeit. Der pointiert, spitze, teils zynische Schreibstil des Autors liest sich locker, leicht und ich bin regelrecht durch den Krimi geflogen. Zahlreiche zänkische Bemerkungen und bissige Dialoge machen das Lesen zum großen Vergnügen, ganz genau der Humor, wie ich ihn mag. Sprüche wie „Hübsches Tier. Passt zudem in jede Handtasche.“ bei einem Chihuahua oder „Haarschwam? - Klingt wie Fußpilz. Ist das ansteckend?“ beim Betrachten eines Haardutts, kann sich ein Hajo Freisal zum Glück nicht verkneifen. Unzählige Szenen haben mich so richtig zum laut Lachen gebracht. So kann von dem „Kommissär“ schon mal kommen, „Finger weg! Bin ich hier im Geriatriezentrum, oder was?“, wenn ihm der Sportschuhverkäufer vom Laufband helfen will, oder er prahlt mit dem „Geheimrezept. Aus dem Internet“, wenn er seinen sauren Obstsalat an den Mann bringen will. Aber der Autor kann nicht nur witzig, sondern lässt auch immer wieder durchblicken, dass er einfühlsam ebenfalls beherrscht, wenn der Kommissar z.B. an der Trennung von Ehefrau Inge zu knabbern hat, oder ihm die Sorge und die liebe Nachbarin Frau Sorge auch nach einem langen Arbeitstag nicht einfach gedankenlos in seine eigene Wohnung schlappen lässt. „Kundenkennwort Fliegengewicht.“, so wie es Hajo Freisal beim Sportschuhkauf wählt, passt zu seinen 88kg bei 1,65 Körpergröße natürlich perfekt. Hajo ist ein alter Grantler und Geduld ist für ihn ein Fremdwort, aber das Herz hat er genau am rechten Fleck. Mit der pfiffigen Yasemine Gutzeit bildet er ein perfektes Team. Hajos Schule durchlaufen, steht sie ihm in spitzen Sprüchen eigentlich so gut wie nichts mehr nach und es macht ihr riesigen Spaß, wenn er sagen muss, „Seine Sie ehrlich Gutzeit. Sie haben sich vor unserem Meeting hier noch schnell eingelesen in die Materie, um mich aber so was von blöd aussehen zu lassen.“ Ein Highlight sind auch immer wieder die Auftritte von Kriminalrat Claus, laut Freisal ein „Wortklauber“ und „Ein ganz Schlauer“, was er wohl ganz richtig einschätzt. Die anderen Nebendarsteller sind ebenfalls toll ausgewählt und gezeichnet. Paschke vom Imbiss will demnächst eine „janz ruhje Kujel schiebn“, der wird nicht nur Freisal so richtig fehlen, sondern auch mir als treuen Leser. Unbedingt erwähnen muss ich auch noch Hajos Nachbarin, die demente Frau Sorge, die mich immer wieder rührt. Freisal ermittelt in Berlin und das ist deutlich zu spüren. Da wird z.B. in der Moabiter Markthalle, ganz klar bei Paschkes legendärem Kiezimbiss, Rast eingelegt, und in Dialekt so manche „Vermutung jeäußert“. Gut gefällt mir auch, dass man einiges an Fachwissen erhält.So weiß ich jetzt z.B. über den Einsatz und die Entwicklungen eine Fingerabdruck App Bescheid. Alles in allem eine absolute Leseempfehlung und völlig begeisterte fünf Sterne.

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  • Warm-up, dann Butter bei die Fische

    Giftzwerg: Kriminalroman

    tweedledee

    28. September 2017 um 15:18

    Schauplatz Berlin, Moabit: In einer Kleingartenanlage wird die Leiche eines Mannes in seiner Laube gefunden, wenige Meter weiter wird noch das jährliche Kleingartenfest gefeiert. Hajo Freisal und seine Kollegin Yasmine Gutzeit müssen Freisals Sportschuhkauf unterbrechen und eilen zum Tatort. Denn schnell steht fest, dass der Mann keines natürlichen Todes gestorben ist, am Hals finden sich Würgemale. Bei der Befragung der Kleingärtner wird klar, dass der Mann, der von allen nur "Giftzwerg" genannt wurde, bei allen gleichermaßen unbeliebt war. Ein Nörgler, ein Grantler der seine Nachbarn beobachtet hat, um zu sehen, ob sie sich auch an alle Regeln halten. Jeder Verstoß wurde akribisch festgehalten, er war penetrant, aufdringlich, einfach lästig. Da jeder mit ihm auf die ein oder andere Weise aneckte,  kommt auch jeder als potentieller Mörder infrage.... "Giftzwerg" ist schon der dritte Fall für den Berliner Ermittler mit Herz und Schnauze, Hajo Freisal, und seine attraktive Kollegin Yasmine Gutzeit, mit der sich Hajo regelmäßig Wortgefechte liefert. Die beiden sind ein tolles Team, ergänzen sich wunderbar und spielen sich bei den Befragungen der Zeugen gegenseitig die Bälle zu. Zuerst kommt das Warm-up, um eine lockere Atmosphäre zu schaffen, bevor es "Butter bei die Fische" gibt. Da die Krimis in sich abgeschlossen sind können sie eigenständig gelesen werden, viel mehr Spaß macht es aber, wenn man die Protagonisten von Anfang an kennenlernt. Hajo ist in diesem Teil ziemlich angefressen, gute Laune ist Seltenheit, was auch seine Kollegen zu spüren bekommen. Ist aber auch klar, denn privat könnte es momentan nicht schlechter laufen. Seine Frau Inge, die sich von ihm getrennt hat, hat einen Neuen! Dabei hatte Hajo so gehofft, dass sie wieder zu ihm zurück kommt. Immerhin hat er seine Alkoholsucht überwunden und auch schon sein Gewicht reduziert. Aber noch ist das letzte Wort nicht gesprochen. Der Fall scheint auf den ersten Blick klar  zu sein, doch dann kommt ein Geheimnis ans Licht, das den Toten in einem ganz anderen Licht zeigt. Wessen Motiv ist stark genug für einen Mord? Das gilt es herauszufinden und dabei laufen Freisal und Yasmine zu Höchstform auf. Sie liefern sich spritzige und witzige Dialoge dass es kracht. Ein Fall, bei dem man als Leser wunderbar mit rätseln kann wer wohl als Mörder infrage kommt. Tja, da lag ich diesmal gründlich daneben. Wie schon bei den letzten Fällen bietet auch dieser Freisal-Krimi jede Menge Lokalkolorit und Atmosphäre. Da ich die Schauplätze teilweise kenne, hatte ich Kopfkino. Der Autor zeichnet seine Figuren mit spitzer Feder, Hajo  und Yasmine sind zwei sehr sympathische Figuren, sie wirken authentisch und menschlich. Hajos Sprüche sind Kult, allerdings steht ihm Yasmine in nichts nach, auch sie haut einige klasse Sprüche raus. Und noch immer ist das Geheimnis um Yasmines Gspusi bei der Spusi nicht gelöst, aber ich habe einen Verdacht ;-) Genauso wie das Stammpersonal sind auch die Nebenfiguren klasse beschrieben, vor allem die Kleingärtner. Skurrile Typen, die ich bildlich vor mit hatte. Deswegen waren auch die Zeugenbefragungen mit viel Berliner Schnauze mein absolutes Highlight. Interessant war aber auch, Freisal mal von einer ganz anderen Seite kennenzulernen, im Umgang mit seiner dementen Nachbarin Frau Sorge. Fazit: Berlin-Krimi mit jeder Menge Lokalkolorit, Witz und Charme. Einem interessanten Fall und dem Ermittlerdreamteam Hajo und Yasmine. Ich hoffe auf viele weitere Fälle!

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