Herr Schreiber blockiert

von Bernd Mannhardt 
4,4 Sterne bei9 Bewertungen
Herr Schreiber blockiert
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Ro_Kes avatar

Skurriler Wortwitz, der mich in Form dieses Hörbuchs leider nicht gänzlich erreichen konnte.

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Herr Schreiber – urkomisch und tragisch zu gleich auch gehört ein großer Genuss

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Inhaltsangabe zu "Herr Schreiber blockiert"

Herr Schreiber ist Schriftsteller, ein überzeugt erfolgloser zumal. Für alle Fälle hat er seine Ablehnungsschreiben in Kalbsleder binden lassen. "Das macht einen besseren Eindruck - für die Nachwelt", meint er. Dann blitzt ihm unverhofft die Idee zum ganz großen Roman auf - und sein literarischer Hürdenlauf kommt so richtig in Fahrt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B071W921P7
Sprache:Deutsch
Ausgabe:herunterladbare Audio-Datei
Verlag:HÖRMAL!
Erscheinungsdatum:15.06.2017
Das aktuelle Buch ist am 03.05.2017 bei epubli erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    Booky-72s avatar
    Booky-72vor einem Jahr
    Man hört wie der Schreiber denkt

    Die Kurzgeschichte, die mich schon in Schriftform begeistert hat. Noch schöner finde ich sie, da ich sie mit hier von dem genialen Sprecher vorlesen lassen konnte.

    Herr Schreiber überzeugt mich mit seinem Denken und regt mich genauso dazu an. Auch wenn ich hier nicht selber lesen musste, habe ich den Alkohol wieder weggelassen.

    In der Geschichte ist der Schreiber ein Redner, Denker, oder wie man es sonst noch bezeichnen kann und er lässt den geneigten Zuhörer an seinen noch so kleinsten Gedanken teilhaben.Prost!

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    Xynovias avatar
    Xynoviavor einem Jahr
    Ein Ohrenschmaus

    Bernd Mannhardt ist schon lange einer meiner Lieblingsautoren, ich lese nicht nur seine Bücher gern, sondern auch seine Hörbücher sind ein Genuß.


    Klappentext:

    Herr Schreiber ist Schriftsteller, ein beinahe schon überzeugt erfolgloser zumal. Er denkt mehr als er schreibt. Für alle Fälle hat er die Ablehnungsschreiben von Verlagen in Kalbsleder binden lassen. "Das macht einen besseren Eindruck - für die Nachwelt", meint er.  Aber dann blitzt ihm die Idee zum ganz großen Wurf doch noch auf - und Schreibers literarischer Hürdenlauf mit sich selbst kommt jetzt erst so richtig in Fahrt. "Lustiges Selbstgespräch einer traurigen Gestalt." (Berliner Zeitung)


    Meine Meinung:

    „ Herr Schreiber blockiert“ wieder ein Werk von Bernd Mannhardt. Ich habe das Buch schon gelesen und da es mir so gut gefiel, freute ich mich sehr auf das Hörbuch, so konnte ich den durch aus sehr skurrilen Herr Schreiber jetzt auch noch hören. Das Hörbuch wird gesprochen von Matthias Ernst Holzmann.

    Vor einem (vermeintlichem) Publikum stehend klagt Herr Schreiber auf eine humorvolle Art sein Leben. Im Hörbuch war das ganze mit Geräuschen untermalt, wie zum Beispiel das klingeln eines Weckers. Für mich hat es die Persönlichkeit des „Schreiberlings“ noch bildlicher werden lassen.

    Da diese kleine Erzählung gespickt mit Sarkasmus, Zynismus und jede Menge trockener Humor ist, finde ich die Stimme vom Sprecher Matthhias Ernst Holzmann ziemlich passend. Ich mag die Art seiner Stimmlage und wie er die Geschichte betont, genau das, was meiner Meinung nach,das Werk von Bernd Mannhardt ausmachen, richtig lebendig werden lässt.

    Ich hatte jede Menge Spaß und habe auch wieder herzhaft gelacht. Bernd Mannhardt Werke sind ein Schmaus, sowohl als geschriebene Ausgaben , aber auch für die Ohren als Hörbuch.


    Meine Begeisterung kann ich kann kaum in Worte ausdrücken und lasse die 5 Sterne die ich vergebe für sich sprechen.

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    Ro_Kes avatar
    Ro_Kevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Skurriler Wortwitz, der mich in Form dieses Hörbuchs leider nicht gänzlich erreichen konnte.
    Beim Hören leider blockiert

    Vielen Dank an den Autor, der mir das Hörbuch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat. 

    Klappentext (lovelybooks):

    Herr Schreiber ist Schriftsteller, ein überzeugt erfolgloser zumal. Für alle Fälle hat er seine Ablehnungsschreiben in Kalbsleder binden lassen. "Das macht einen besseren Eindruck - für die Nachwelt", meint er. Dann blitzt ihm unverhofft die Idee zum ganz großen Roman auf - und sein literarischer Hürdenlauf kommt so richtig in Fahrt.

    Meine Meinung:

    Mich konnte der gehörte „literarische Hürdenlauf“ nicht gänzlich überzeugen. Ich hatte Probleme mich auf den Vortragsstil zu konzentrieren und auf den durchaus intelligenten Wortwitz des Autors einzulassen. Durch die sehr „tuschartigen“ musikalischen Unterbrechungen fühlte ich mich zudem in eine Karnevalsbüttenrede versetzt. 

    Fazit:

    Die Hörbuchfassung wird meiner Meinung nach dem Inhalt nicht gerecht. Der skurrile Wortwitz hätte mich sicher besser erreicht, wenn ich ihn in meinem eigenen Tempo selber gelesen hätte.

    Ich werde den Autor, in Form des selber Lesens gerne weiterverfolgen, da viel Potenzial in seinen Worten steckt. 

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    dieschmitts avatar
    dieschmittvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Herr Schreiber – urkomisch und tragisch zu gleich auch gehört ein großer Genuss
    Herr Schreiber – urkomisch und tragisch zu gleich auch gehört ein großer Genuss

    Zum Inhalt:

    Herr Schreiber lässt seinen Gedanken freien Lauf. Die Zuhörer können diesen Gedankengängen zuhören und einen Teil des Lebens von Herrn Schreiber, dem verkannten Genie miterleben.

    Zum Hörbuch:

    Ein kleines aber feines Hörbuch, das immer wieder mit passenden Geräuschen hinterlegt ist. So hat man wirklich den Eindruck mit Herrn Schreiber durch den Tag zu gehen. Der Sprecher passt sehr gut zu der schönen Geschichte des Herrn Schreiber, der betrunken sinniert und den Hörer an seinen Gedankengängen und seinem Leben teilhaben lässt.

    Seine spitze Zunge könnte er zwar durchaus auch einmal auf sich selbst anwenden, aber nichts desto trotz ist es sehr angenehm seinen Gedankengängen zu folgen. 

    Fazit:

    Ein schöner Hörgenuss für zwischendurch. Und auch für hinterher, wenn man darüber nachdenkt.

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    Laudia89s avatar
    Laudia89vor einem Jahr
    Kurzmeinung: kleines (Hör-)Buch mit Witz
    kleines (Hör-)Buch mit Witz

    kleines (Hör-)Buch mit Witz

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    Anteks avatar
    Antekvor einem Jahr
    Hier gefällt mir persönlich Selberlesen eindeutig besser

    Bernd Mannhard gehört längst zu meinen Lieblingsautoren, weil ich seine Art von Humor liebe und ich bisher immer großartig unterhalten wurde. Das Duo aus Autor und Sprecher Matthias Ernst Holzmann hat mich schon bei „Der Nylonstrumpfmaschinenenführer“, „Eine italienische Bekanntschaft“ und „Mordsalibi“ überzeugt und deshalb war ich auch auf dieses Hörbuch sehr gespannt.

    Der satirische Monolog Herrn Schreibers beginnt mit Überlegungen bezüglich der Abstammung des Menschen. Zu Studienzwecken besucht der Poet seit drei Jahren jeden zweiten Samstag „Rudolf nebst Katherina, seiner Frau und Siegfried, seinen Sohn. … genügsame Zeitgenossen: bescheidende Behausung, schlichtes Mobiliar – aber Vollpension.“ Eine Stunde harrt er dabei vor dem Paviangehege aus. Hat dies Einfluss auf sein Denkvermögen genommen, oder doch eher die Vollräusche, die jedes Mal Gehirnzellen kosten, die man „Bei Lichte betrachtet, Opfergaben“ bezeichnen könnte? Vielleicht mögen seine gedanklichen Auswüchse aber auch daran liegen, dass er „erst dann zur Höchstform auflaufe, wenn mir die Sonne so richtig auf den Schädel brettert und infolgedessen mein Hirn zu brodeln beginnt.“, wie der Poet selbst behauptet. Auf der Bühne scheint diese ja bekanntlich nicht, weshalb er ein Loblied auf seine geschiedene Frau Renate, die sein „kreatives Haben mit dem Soll“ seines „Bankkonto in Verrechnung bringt“, die Vorteile eines Anrufbeantworters oder eines ordentlichen Berufes wie Klempner, den Nutzen eines Synonymwörterbuches oder auch Gedanken über Humor als unnötigen Irrweg durch sein „brain stormen“ lässt.

    Ich konnte mich wie so oft bei diesem Autor sehr viel schmunzeln. Die Geschichte um den blockierten Schreiberling ist schrullig, sarkastisch, teilweise auch recht zynisch und wieder einmal eine geniale Idee völlig ab vom Mainstream. Ausgefallene Vergleiche wie „dagegen avanciert der Lärm einer Kreissäge zum verträumten Plätschern eines Bergbachs“ oder das „Hirn beginnt zu brodeln, wie eine frisch aus dem Ofen gezogene Lasagne.“ zeugen vom sprachlichen Ideenreichtums Bernd Mannhardts. Ich hoffe sehr dass der Autor niemals wie sein armer Poet in einer „meditativen Schmollphase“ stecken wird, sondern sich weiter fleißig ans Schreiben macht.

    Personen Ortsangaben, eine Art Regieanweisungen und Beschreibungen seines Tuns, die immer wieder den Monolog unterbrechen, bekommt man im Buch inklusive zum Lesen. So kann es z.B. schon einmal geschehen, dass der Wecker klingelt- Ganz klar heißt es dann bei Herrn Schreiber, „Entschuldigung, aber um diese Zeit trinke ich immer.“. Aber das sei ihm erlaubt, denn schließlich gibt es ihm zufolge ja auch „keinen Poeten, der nicht zum Club der Quartalssäufer gehört.“ Hier kann die Hörbuchvariante natürlich punkten, Weckerklingeln, seine Schlürfgeräusche, das macht die Geschichte um einiges lebendiger als den Text. Hier hat man als Leser fast das Gefühl bei einer Theateraufführung zu sitzen, was auch mehr der ursprünglichen Absicht der Geschichte entspricht. Denn der satirische Monolog wurde unverkennbar für die Bühne geschrieben und vor vielen Jahren auch aufgeführt. Der Sprecher Ernst Holzmann kann bei Erzählungen von Treffen mit anderen, oder Telefonanrufen des Vermieters auch mit einer veränderten Stimmlage aufwarten. Auch musikalische Untermalung verleiht dem Hörerlebnis viel Positives.

    Bisher fiel es mir schwer bei vollständigen Lesungen eine eindeutige Empfehlung für das Buch oder das Hörbuch auszusprechen. Hier hat mir aber zum ersten Mal „Selberlesen“ um einiges besser gefallen. Ich habe zuerst gelesen und mir die Stimme des Poeten etwas weinerlicher vorgestellt. Herr Holzmann verfügt über einen angenehm, festen Tonfall. Obwohl das im Nachhinein überdacht auch besser passt, denn der Schreiberling ist ja von sich überzeugt, hat dies aber nicht zu meinem Kopfkino beim Lesen gepasst. Außerdem konnte ich mich beim Lesen irgendwie, denn ich kann es nicht begründen warum, viel besser auf die gedanklichen Auswüchse Herrn Schreibers einlassen und daher mehr amüsieren.  

    „Herr Schreiber blockiert“ hat mich alles in allem als gedrucktes Werk ganz wunderbar kurzweilig unterhalten. Als Hörbuch reicht es für mich aber nicht für 5 Sterne, da werden es „nur“ 4.

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    frenx1vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Eigentlich sollte Herr Schreiber ja schreiben. Wenn da nicht immer etwas dazwischenkommen würde.
    Herr Schreiber auf der Suche nach Inspiration

    Herr Schreiber schreibt nicht. Dafür macht er sich Gedanken. Jede Menge Gedanken. Und Herr Schreiber sucht nach Inspirationen. In seinem Monolog lässt Schreiber den Zuhörer an seinen Versuchen teilhaben, zum Schreiber zu werden. Zwischen den unterschiedlichsten Themen und Selbstbeschauungen springt Herr Schreiber dabei hin und her, dass es einem schwindlig werden könnte.

    So lernen wir Rudolf den Pavian kennen. Doch dem scheint nicht genug literarisches Potenzial innezuwohnen, um Herrn Schreiber zum Schreiben zu bringen.  Wir lernen Schreibers geschiedene Frau Renate kennen, wie auch seinen Vermieter, der nicht nur auf eine Monatsmiete wartet. Doch Schreiber der Humorist hat keinen Erfolg. Außer in seiner Stammkneipe, wo er als vielbeschäftigter Literat gilt. Doch wenn Schreiber Papier anfasst, blühen an seiner Hand Warzen. Kein gutes Omen für die angestrebte schriftstellerische Karriere.

    Schreibers skurrilen Gedanken zu folgen, ist beste Unterhaltung. Wenn er sein Gehirn brain stormen lässt, lernt man die Sahara-Silberameise kennen und ist dabei wenn Schreiber ausgehend von Milan Kundera seinen großen Liebesroman von Horst und Sybille planen will. Für einen Quartalssäufer wie Schreiber kein leichtes Unterfangen. Horst und Sybille? Aber ja doch. Das ideale Liebespaar.

    „Herr Schreiber blockiert“ ist voller Sprachwitz, origineller Ideen. Wenn man das Hörbuch statt des Buches zur Hand nimmt, hat man eine knappe Stunde beste Unterhaltung!  

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    Tulpe29s avatar
    Tulpe29vor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wieder ein gelungenes Hörbuch vom eingespielten Erfolgsduo Mannhardt/Holzmann. Diesmal handelt es von einem verhinderten Schriftsteller.
    Schreibblockade

    Wie das gelungene Cover schon andeutet, erzählt die Geschichte von einem verhinderten und verkannten Genie, der krampfhaft versucht, sein ganzes Ungück und Selbstmitleid im Alkohol zu ertränken.
    Dabei entwickelt Herr Schreiber, der Protagonist, erstaunliche Denkansätze.
    Eine amüsante Geschichte, gekonnt erzählt und zum Nachdenken anregend.

    Sehr gut gesprochen von Mathias Holzmann, dem man immer wieder gern zuhört.



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    Mannhardts avatar
    Mannhardtvor einem Jahr

    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Mannhardts avatar
    HÖRRUNDE! Matthias Ernst Holzmann liest "Herr Schreiber blockiert" von Bernd Mannhardt - Eine Poete-Posse. Spielzeit: 55 Minuten

    Es werden 10 Hörbuch-Download-Links verlost. Das Taschenbuch zum Hörbuch wurde hier auf Lovelybooks schon besprochen.

    https://www.lovelybooks.de/autor/Bernd-Mannhardt/Herr-Schreiber-blockiert-Eine-Poeten-Posse-1449437089-w/

    Die spanende Frage ist, wie schafft es nun der Sprecher Holzmann,  die schräge Type Schreiber herüberzubringen?   

    XXL-Hörprobe zur Einstimmung hier:

    ###YOUTUBE-ID=lKg-XrRZBOw###
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