Bernd Mannhardt Schlussakkord

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Inhaltsangabe zu „Schlussakkord“ von Bernd Mannhardt

Vor der Arminius-Markthalle wird ein Straßenmusiker mit einem gezielten Kopfschuss aus einem Fenster des gegenüberliegenden Rathauses getötet. Kommissar Hajo Freisal sieht sich mit der Vielzahl von Verdächtigen konfrontiert: Ist der Täter einer der Angestellten des Bezirksamtes, die sich von der schrägen Musik des Toten seit Monaten terrorisiert fühlen? Oder gehört er zu einer Bande von Schutzgeld-Erpressern? Die Wahrheit, die allmählich ans Licht kommt, verschlägt selbst dem Gemütsmenschen Freisal die Sprache.

EIn interesssanter Berlin-Krimi - Neuland für mich

— Bellis-Perennis

KHK Hajo Freisal und Yasmine Gutzeit ermitteln wieder! Ein MUSS für alle Mannhardt-Fans und solche die es werden wollen!

— Lesesumm

Starkes Debüt mit Berliner Charme!

— Janosch79

Berlin-Krimi mit viel Spannung und Witz, Mannhardt weiß seine Leser zu packen

— anke3006

Ein genial unblutiger Krimi, spritzig, witzig, frech.

— Kerstin_KeJasBlog

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  • Leserunde zu "Schlussakkord" von Bernd Mannhardt

    Schlussakkord

    Mannhardt

    Bernd Mannhardt Schlussakkord Ein Moabit-Krimi 272 S, Pb. / be.bra-verlag ISBN 978-3-89809-538-9 erscheint Februar 2015 9,95 € Klappentext: "Vor der Arminius-Markthalle wird ein Straßenmusiker mit einem gezielten Kopfschuss aus einem Fenster des gegenüberliegenden Rathauses getötet. Kommissar Hajo Freisal sieht sich mit der Vielzahl von Verdächtigen konfrontiert: Ist der Täter einer der Angestellten des Bezirksamtes, die sich von der schrägen Musik des Toten seit Monaten terrorisiert fühlen? Oder gehört er zu einer Bande von Schutzgeld-Erpressern? Die Wahrheit, die allmählich ans Licht kommt, verschlägt selbst dem Gemütsmenschen Freisal die Sprache ..." "Ein Krimi voller Spannung, Lokalkolorit und einer guten Prise schwarzem Humor." (Verlagskatalog) Der Werbetrailer zum Buch steht hier:

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    • 231
  • Freisal und Gutzeit - ein geniales Ermittlerduo ...

    Schlussakkord

    Bellis-Perennis

    „Schlussakkord“ ist mein erstes Buch von Bernhard Mannhardt. Zu Beginn hat mich das Cover, auf dem drei Heringe (?) abgebildet sind, ein wenig verwirrt. Doch bald ist klar, dass hier irgendetwas gewaltig stinkt. Das Ermittlerduo Hajo Freisal und Yasmine Gutzeit haben eine Menge zu tun. Freisal ist ein übergewichtiger, von seiner Gemahlin verlassener Polizist. Er versucht sein Leben wieder in den Griff zu bekommen. Er fährt einen alten Sportwagen, führt ein „Essensbuch“, ruft drei türkische Jugendliche bei seinen Ermittlungen zu Hilfe und ist auch sonst ein recht unkonventioneller Ermittler. Auch die Motorrad fahrende Yasmine Gutzeit ist alles andere als gewöhnlich. Der Autor präsentiert einige Verdächtige. Er legt Spuren und verwirft sie wieder. Er lässt die Leser mit rätseln. Gemeinsam lösen sie einen Fall, der zu Beginn ganz anders aussieht als er dann tatsächlich ist. Für mich als Wienerin war es zu Beginn schwierig, den Berliner Dialekt zu verstehen. Aber nach kurzer Zeit habe ich mich da gut eingelesen.

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    Mannhardt

    02. September 2015 um 22:27
  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213

    kubine

    01. September 2015 um 15:54
  • Hajo Freisal ein Berliner Unikat, an dem man nicht vorbeikommt!

    Schlussakkord

    Lesesumm

    19. March 2015 um 20:51

    ich vergebe diesmal 4,5 Sterne meine Buch- und Leseeindrücke: Vom Buchcover her wird es diesmal fischig, denn man sieht drei Fischschwänze, die wie es den Anschein hat vor grauen Fliesen hängen. Oder soll das etwa geruchsneutral auf den Fall im Buch hinweisen, der ja sprichwörtlich zum Himmel riecht. Auf jeden Fall werden sie über Fisch nicht viel lesen im Buch außer wenn es um die Arminius-Markthalle in Moabit geht vielleicht. Weiterhin sieht man noch den Bären von Berlin im Fadenkreuz und der Titel „Schlussakkord“ kann auch vieles bedeuten. Nun werden sie sich wahrscheinlich bereits fragen, was diese Hinweise zu sagen haben oder aber, ob es überhaupt Hinweise sind. Kleiner Tipp, lassen sie sich überraschen! Auf diesen 264 Seiten versteht es Herr Mannhardt wieder einmal den Leser auf so viele verschiedene Fährten zu locken, dass man am Ende nur noch denkt, man hätte eigentlich auch eher darauf kommen können aber man konnte es gar nicht weil man sich im Erzählstil des Autors wieder verloren hat und mitgetrieben ist bei den Ermittlungen von KHK Hajo Freisal und seiner Assistentin Yasmine Gutzeit. Das perfekte Ermittlerteam! Ein Ende an das man so nicht denkt und wenn überhaupt erst kurz vor der eigentlichen Auflösung des Falles. Ein Buch wieder im typischen Bernd Mannhardt Schreibstil! Das Format kommt in einer freundlichen Taschenbuchgröße daher und ist also auch als Unterwegs-Lektüre perfekt geeignet. was passiert im Buch: Was kommt da auf KHK Freisal zu? Nicht mal in Ruhe sein geliebtes Eisbein kann er genießen am Stand in der Arminius-Markthalle. Ausgerechnet da muss er zum nächsten Einsatz und zwar gleich vor die Tür. Doch dieser Fall gibt Rätsel auf. Wem war dieser Mensch ein Dorn im Auge oder sollte ich besser sagen im Gehörgang? Lassen sie sich von Freisals und Gutzeits Ermittlungen überraschen! meine ganz persönliche Meinung: Als ich Hajo Freisal in „Du kommst mir gerade richtig!“ kennengelernt habe, war er immer als wenn er gerade an der Steckdose mit seinen Fingern hängt und permanent unter Starkstrom steht. Diesmal ist er merklich gelassener und ich muss sagen, dass steht ihm auch sehr gut obwohl es für mich erst einmal gewöhnungsbedürftig war. Mir persönlich war Hajo Freisal manchmal fast ein bisschen zu handzahm diesmal und mir hat doch ein wenig der Biss gefehlt vom ersten Kennenlernen. Seine Sprüche sind ohne Frage nach wie vor in jeder Situation passend aber eben das bissige war kaum noch vorhanden. Hajo wurde irgendwie gezähmt oder an die Leine gelegt. Es wäre demzufolge eventuell besser erst dieses Buch zu lesen und dann die Kurzgeschichten von Herrn Mannhardt. Nur so als kleine Empfehlung von mir. Was ich aber fairer Weise anmerken muss ist, dass Herr KHK Freisal dann doch auf den letzten Seiten zu seiner alten Kondition zurückgefunden hat und Frau Gutzeit einen guten Lehrer in ihm hatte und man schon alleine deshalb die Wortgefechte der beiden Starfiguren auf jeden Fall kennen sollte! Es ist einfach immer wieder äußerst erfrischend! Sowohl Hajo Freisal als auch Yasmine Gutzeit nennen die Dinge beim Namen und bringen es auf den Punkt. Nicht zu vergessen auch die dadurch zum Teil entstehende Situationskomik. Ich habe diesmal mehr geschmunzelt aber gegen Ende auch wieder laut loslachen müssen über den kleinen Dicken. Na gut, er hat ja diesmal wirklich versucht mit dem Abnehmen zu beginnen, wenn es denn nicht immer so gut schmecken würde. Freisal ist und bleibt ein Unikat auf ganzer Linie! Wie es scheint bleibt er und seine Assistentin uns zum Glück auch noch ein Stück erhalten, denn laut Herrn Mannhardt scheint es als wenn es eine Fortsetzung geben könnte/wird. Lassen wir uns einfach überraschen. Ich werde auf jeden Fall auch dieses Buch wieder lesen, denn ich muss gestehen, ich bin der Art wie Bernd Mannhardt schreibt verfallen!! Diese Bücher vom Autor habe ich bereits „verschlungen“:„Du kommst mir gerade richtig!“ - ISBN 9783898417440 „S e r v u s, K r i m i ! - K e i n T h r i l l e r: Genre-Persiflage“ - ISBN 9783844219890 „Wollen!: Eine unangenehme Geschichte“ - ISBN 9783844219883 „Spielverderber: Sechs böse Stücke“ - ISBN 9783844208269 außerdem noch erhältlich ist das Buch: „Mordskohl“ - ISBN 9783898416818 Fazit: Wer die Bücher von Bernd Mannhardt jetzt immer noch nicht kennt, hat eindeutig eine Bildungslücke zu schließen und deshalb möchte ich hiermit allen Krimi-Fans, die es auch vertragen wenn der Humor etwas schräger ist, dieses Buch ans Herz legen! Sie werden danach sicherlich auch noch einige andere Bücher vom Autor lesen wollen und davon gibt es bereits einige! Von mir gibt es diesmal 4,5 Sterne als Leseempfehlung weil Herr Mannhardt meinen Lieblings-Griesgram etwas gezähmt hat! © by Lesesumm auf LB/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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  • Genialer Regionalkrimi aus Berlin, Moabit

    Schlussakkord

    Talitha

    12. March 2015 um 16:47

    In Berlin, im Stadtteil Moabit, wird direkt vor der Arminius-Markthalle ein unbegabter polnischer Akkordeonspieler erschossen, der seine "Kundschaft" täglich mit dem Schlager "Rosamunde" malträtiert hatte. Eine Spur führt dabei ins Rathaus, wo die Mitarbeiter keinen Hehl daraus machen, wie sehr sie die "Musik" genervt hatte, jedoch auch in Richtung polnische Mafia, mit der sich der Kleinkriminelle angelegt hatte... Als Ermittler sind Kommissar Freisal und seine Kollegin Gutzeit unterwegs. Das Team brilliert durch ihre Gegensätzlichkeit: er übergewichtig, älter, mit Beziehungsproblem, schlagfertig und kauzig; sie jung, ambitioniert, sportlich und attraktiv, die sich witzige und intelligente Schlagabtausche liefern, was für den Leser sehr unterhaltsam ist. Auch die anderen Figuren sind sehr interessant, ob nun schrullige Beamten im Rathaus, abgedrehter Filmemacher, die lieben Kollegen auf der Wache, die Jugend Moabits oder der Imbissbudenbesitzer, alle sind auf ihre Art und Weise faszinierend, ohne dabei irgendwelche Stereotypen zu bedienen. Die Bestandteile eines guten Regionalkrimis sind alle vorhanden. Man lernt als Leser Moabit und seine Bewohner sehr gut kennen und bekommt einen Einblick in diesen Stadtteil, der durch seine Gegensätzlichkeiten und Schrullen auffällt. Fazit: Genial! Einfach super gelungen und schreit förmlich nach einer baldigen Fortsetzung. Ich kann diesen Krimi auf jeden Fall weiterempfehlen. :-)

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  • Ein perfektes Team

    Schlussakkord

    tweedledee

    11. March 2015 um 17:46

    Berlin Moabit: Die Arminius-Markthalle ist seit etwas über einem Jahr unter neuer Leitung. Das Ehepaar Hensel möchte hier Kiez und Kultur unter dem Dach der Halle vereinen, richtet Musikevents für die Besucher aus um das Geschäft anzukurbeln. Fast schon zum Inventar gehört der Straßenmusiker, der Tag für Tag vor der Halle sitzt und mit seinem Akkordeon musiziert. Wobei er eher talentfrei ein einziges Lied leiert.... Rosamunde.... Als Kommissar Hajo Freisal nach einem Gerichtstermin wieder einmal in der Arminius Halle an seinem Lieblingsstand seinen Lunch einnimmt, entsteht Tumult. Der Akkordeonspieler liegt tot vor dem Eingang. Erschossen. Kopfschuss. Tatkräftig managt Hajo die Situation und fragt sich, wer ein Interesse daran haben könnte, einen harmlosen Musiker zu ermorden. Die Story lebt von seinen Protagonisten und dem typischen Berliner Flair, das so gut rüberkommt. Hajo Freisal ist der gutmütige, väterliche Kommissar der mit seiner jüngeren Kollegin Yasmine Gutzeit ein super Team bildet. Er liebt gutes Essen und hat sich geschworen, endlich einige Kilos abzuspecken um wieder über seinen voluminösen Bauch gucken zu können. Sein Alkoholproblem hat er schon erfolgreich in den Griff bekommen. Hajo hat Humor, immer einen lockeren Spruch auf der Lippe und seine Ermittlungsmethoden sind unkonventionell. So ernennt er kurzerhand drei türkischstämmige Jugendliche zu seinen persönlichen Assistenten, diese wiederum helfen bereitwillig und nennen Hajo "Chef". Yasmine Gutzeit ist der junge quirlige Gegenpol zu Hajo, sie ist taff, sieht gut aus und fährt Motorrad. Zusammen sind Hajo und Jasmine ein unschlagbares Team das sich perfekt ergänzt. Beide kommen lebensecht und sympathisch rüber. Der Fall erweist sich als nicht so einfach wie gedacht, er bekommt eine ganz andere Wendung als erwartet. Verdächtige gibt es im Verlauf einige, hier konnte ich wunderbar miträtseln und eigene Überlegungen anstellen. Besonders gefallen hat mir der Schauplatz Moabit den ich selbst gut kenne, so konnte ich die Wege der Protagonisten verfolgen und bildlich vor mir sehen. Ein Übersichtsplan am Ende ist ein zusätzliches Schmankerl. "Schlussakkord" bietet jede Menge Lokalkolorit mit Berliner Schnauze und schrägen Charakteren. Fazit: Unblutig, aber gut durchdacht und mit viel Witz und lockeren Sprüchen sorgt der Krimi für unterhaltsame Lesestunden. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung.

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  • Ein herzerfrischender Kriminalfall aus Berlin

    Schlussakkord

    Kerstin_KeJasBlog

    07. March 2015 um 23:32

    Die Bücher von Autor Bernd Mannhardt begeistern mich immer wieder auf's Neue - dieses Mal im Rahmen einer Leserunde:                Schlussakkord - Ein Moabit Krimi. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Zur Story: Ein Akkordeonspieler wird an seinem Stammplatz vor einer Berliner Markthalle erschossen. War es sein furchtbares Gedudel oder steckt mehr dahinter? Der Kommissar Hajo Freisal ist eher zufällig vor Ort und möchte sich gerade fleischlichen Genüssen hingeben, als er den Schuss hört. Als gewissenhafter Polizist geht für ihn die Mordermittlung natürlich vor. ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~ Mit Hajo Freisal hat der Autor eine wunderbare Persönlichkeit geschaffen. Mit seinen 1,65 m Körpergröße eher klein, ist er als Mensch aber um ein vielfaches größer. Sein Bauch ist auch groß, aber sein Herz noch viel mehr. Die Schlagfertigkeit Hajos wird aber nur in verbaler Form losgelassen, dafür aber auf eine absolut witzige, leichte und spritzige Art und Weise. In Sachen Verhalten gegenüber mancher Gestalten ist seine 'sozial pädagogische Intelligenz' grandios und er erreicht genau was er wollte. Unterstützt durch seine Kollegin Yasemine Gutzeit kommt Freisal mit Spürsinn und Bauchgefühl auf die richtige Spur. Gutzeit ist zwar das genaue Gegenteil von Hajo, aber nur äußerlich, denn auch sie kann mit intelligenten und brillant gekonterten Worten auffahren - zusammen ein tolles Team. Der Fall selbst und die Suche nach dem Mörder führt Freisal zu allerhand Personen, die für mich erstmal alle verdächtig waren. Schön geschickt wurde ich durch das Buch, auf Ab - und Umwege geführt. Ein toller, unblutiger Krimi, der Lust macht auf's miträtseln und nebenbei den Berliner Lokalkolorit, sowie manches geschichtliche oder aktuelle Geschehen mit einfließen lässt. Wer auch bei einem Krimi gerne schmunzelt oder lacht ist mit Schlussakkord bestens bedient. Meine absolute Leseempfehlung, daher 5 von 5 Sternen.  c ) K.B. 03/2015

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  • Mord im Kiez

    Schlussakkord

    anke3006

    07. March 2015 um 18:39

    Kriminalhauptkommissar Hajo Freisal ist wieder in einer Mordermittlung unterwegs. Ärgerlich nur, das der Mord genau vor der Arminiushalle geschehen ist, als er gerade in Ruhe ein Eisbein verspeisen wollte. Wer hätte es auf einen armen Straßenmusikanten abgesehen? Oder war der am Ende doch nicht so arm? Hajo Freisal und seine Assistentin ermitteln in alle Richtungen. Bernd Mannhardt hat einen sehr spannenden und witzigen Krimi rund um den Berliner Kiez Moabit geschrieben. Kriminalhauptkommissar Freisal kommt mit dem typischen Berliner Humor souverän daher und ermittelt nicht immer auf ganz konventionelle Art. Ein Krimi der spannend ist, gut unterhält und den Berliner Kiez gut widerspiegelt. Meine volle Leseempfehlung.

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  • Freisal hat sich in rasantem Tempo auf die Liste meiner Lieblingsermittler katapultiert

    Schlussakkord

    Antek

    Bernd Mannhardt, ein Autor, der mir bisher völlig unbekannt war. Ich muss zugeben, da habe ich bislang etwas verpasst. Ich bin von „Schlussakkord“ wirklich mehr als begeistert und hatte von der ersten bis zur letzten Seite allerbeste Unterhaltung. Kommissar Hajo Freisal, der sich in der Arminius- Markthalle liebend gerne das Eisbein von Paschkes Imbiss einverleibt, kommt heute nicht sofort in den Genuss. Gerade bestellt und serviert, fällt ein Schuss. Vor der Markthalle wird ein grottenschlechter Straßenmusiker mit einem gezielten Kopfschuss getötet. Kommissar Freisal, schon vor Ort, erhält schnellstens Unterstützung von Yasmine Gutzeit, die auf ihrer Suzuki geschickt auch den dichtesten Stau umfährt. Wer könnte auf den Straßenmusiker geschossen haben und vor allem warum? Freisals geschulter Blick hat sofort im Verdacht, dass aus dem Rathaus geschossen worden sein muss. Dort beginnt er auch seine Befragungen und nachdem auch die Markthallenanbieter vernommen worden sind, ist die Liste der Verdächtigen bereits groß. War die Akkordeonmusik tatsächlich unerträglich schlecht, was hat es mit der Filmakademie auf sich, aus der das Opfer geflogen ist, oder waren hier gar Schutzgelderpresser am Werk, die im Begriff sind Berlins Markthallen unter Kontrolle zu bringen? Hajo Freisal hat sich schon auf den ersten Seiten als einer meiner neuen Lieblingsermittler herauskristallisiert. Seine Gedanken und Kommentare, die er stets äußerst schlagartig parat hat, lassen einen diesen Krimi mit einem steten Dauergrinsen lesen. Seine Bemühungen überflüssige Pfunde zu verlieren, sind ein kleines Zuckerl, das ebenfalls für Lesevergnügen sorgt. Kollegin Yasmine Gutzeit könnte nicht besser zu ihm passen und die beiden geben ein unschlagbares Team ab. Die taffe Ermittlerin, die mit Dienstkleidungen A und B aufwarten kann, steht Hajo bei den guten und treffenden Sprüchen kein bisschen nach und so werden die Ermittlungen wirklich zum Lesespaß. Aber es wird nicht nur bespaßt, sondern die Verhöre der beiden überzeugen mit einer tollen Sprachgewandtheit und zeigen ganz deutlich, dass sie von ihrem Job wirklich eine Ahnung haben. Der Fall an sich war super spannend. Es gab verschiedene Handlungsstränge und ich war stets am Grübeln, wie vor allem die Vorlieben der Markthallenbesitzerin, von denen man schon ganz zu Anfang erfährt, in diese Geschichte passen. Dann hatte ich eigentlich so gut wie sicher meine Hauptverdächtige, aber zu früh gefreut. Zahlreiche Finten haben meine Sicherheit gekonnt zunichte gemacht und so richtige Gewissheit hatte ich wirklich erst auf den allerletzten Seiten. Wirklich toll gemacht. Ein Moabit Krimi darf sich Schlussakkord wirklich nennen. Regionalkolorit ist reichlich vorhanden. Sei es Paschke mit seinem breiten Dialekt, die genauen Beschreibungen der Region um die Markthalle herum oder auch Interessantes zum Rathaus und Denkmalschutz, das so ganz nebenbei mit einfließt, hier kann man erkennen, dass sich jemand ganz genau auskennt und diese Gegend auch liebt. Der Schreibstil hat mich wirklich begeistert und ich habe die 280 Seiten regelrecht verschlungen. Locker leicht zu lesen, so gekonnt pointiert und spannend geschrieben, so muss ein guter Krimi sein. Sehr gut hat mir auch gefallen, dass bereits Erwähntes immer wieder aufgenommen wird. Da gibt es z.B. drei ADHS Jungs, die eine Rolle spielen und man darf sich freuen, sie spielen nicht nur einmal mit und auch das Handy oder der fahrbare Untersatz kommen immer wieder zum Vorschein.

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    • 4

    Antek

    07. March 2015 um 17:21
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