Bernd Mannhardt Spielverderber

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Inhaltsangabe zu „Spielverderber“ von Bernd Mannhardt

In 'Zwicks Mühle' entzieht sich ein Programmierer einem perfiden Loyalitätstest, 'Solowetz' wartet auf der Hütte in den Bergen vergeblich auf seine Verhaftung und ein sonderbarer Kunde bringt einen freundlichen Apotheker dann doch noch zur Verzweiflung - denn: 'Liesbeth ist tot'. In Mannhardts Stücken verdirbt oftmals das vermeintliche oder tatsächliche Opfer das 'Spiel' des Täters. Die von Radiosendern der ARD als Hörspiele gesendeten oder von Theatermachern auf die Bühne gebrachten Stücke haben auch im Falle größter Tragik immer eins gemeinsam: Es obsiegt die Pointe! Meinung zum Stück 'Zwicks Mühle': 'Mann, Mann, Mann! Loyal bis zum Letzten, was? Interessant ausgetüftelt, dies Stück. Beginnt so locker lapidar und macht sich spitz beim in die Höhe treiben. Es bleibt ein Huuuaaa und ein Schütteln übrig. Meisterlich erzählt.' Ka Poet / Triboox Literaturportal

6 wundervolle, ironische, spitzfindige Theaterstücke

— mistellor

Schwarzer Humor auf die Spitze getrieben!

— mabuerele

Verderbe nicht mein Spiel(en)...

— dreamlady66

Wieder ein sehr gelungenes Werk mit schwarzem Humor, sehr viel Wortwitz und Beobachtungsgabe geschrieben, Kurzgeschichten mit Pfiff.

— Tulpe29

Kurzgeschichten mit tiefsinnigem Humor

— Langeweile

Typisch Mannhardt

— Xynovia

Keine Geschichten für zwischendurch, aber durchaus unterhaltsam.

— rewareni

Was für ein Theater ;-) wer Mannhardt kennt weiß worauf er/sie sich einlässt - es lohnt sich immer, herrlich, böse, bitterböse :-)

— Kerstin_KeJasBlog

Schnelle und kurzweilige Leseerfahrung mit mehr Höhen als Tiefen

— tob82

Sechs böse Stücke

— SusanD

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  • Sechs wundervolle, ironische, spitzfindige Theaterstücke

    Spielverderber

    mistellor

    02. July 2016 um 00:47

    Sechs Theaterstücke von 2011 aus der Feder des Autors . Alle Theaterstücke sind wunderbar geschrieben. Zum ersten Stück: Ein wunderbares Stück mit einer herrlichen Pointe. Hier zeigt sich wieder der leis fiese Humor des Autors.Ich kannte das Stück schon aus einem Erzählband des Autors, aber die Erzählung hat als Theaterstück deutlich gewonnen. Dieser wunderbare schwarze Humor, von guten Sprechern gelesen, kann einfach nur vergnüglich sein. Zum zweiten Stück: Upps, da habe sogar ich schlucken müssen. In diesem Stück wird die Loyalität der Angestellten überprüft. Das wird eindringlich erzählt, der Leser wird im Unklaren gelassen, ist aber sehr verwundert, da die Überprüfung perfide und unmenschlich ist.Wie immer ist das Stück brilliant geschrieben und macht Lust auf das nächste Stück. Zum dritten Stück: Eine Mörderstory mit Gerechtigkeit am Ende.Hat mir gut gefallen, da auch hier wieder eine wunderbare Pointe die Geschichte abrundet. Zum vierten Stück: Ein knallharter Dialog zwischen Männern. man kann wirklich nicht sagen, dass dieses Stück textlastig ist. Aber herrlich geschrieben.Wenn auch mit einem kleinen Geschlechterfehler. Zum fünften Stück: In diesem Stück benötigt man Geometriekenntnisse und muss sich mit so schweren Wörtern wie Hypotenuse, Katheten, Alpha, Beta und Gamma herumschlagen.Eine schräg durchdachte Story. Zum sechsten Stück: Mein absolutes Lieblingsstück. Voller skuriller Ideen, mit Wortwitz, Phantasie, intelligenten Wortschöpfungen.Für diese Geschichte alleine lohnt sich der Kauf des Buches. Mir ist es ein Rätsel, dass Bernd Mannhardt kein Bestseller-Autor ist. Der mannhardtsche Wortwitz ist schon ein geflügeltes Wort unter Kennern. Und um es einmal deutlich zu sagen, es ist kein Nischenpublikum, welches er anspricht. Dieser hintersinnige, manchmal sarkastische, aber immer witzige Humor findet man wirklich nur bei Mannhardt. Und das Schöne ist, es ist auch noch ein intelligenter Humor, der den Leser zum Nachdenken bringen kann. Intelligentes Amusement, wen begeistert das nicht ?Er könnte ohne Probleme auch ein Autor für ein breites Publikum sein, wenn ihn endlich mal ein großer Verlag richtig promoten würde.

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    • 4
  • Leserunde zu "Spielverderber" von Bernd Mannhardt

    Spielverderber

    Mannhardt

    BERND MANNHARDT: Spielverderber – Sechs böse Stücke ISBN 978-3-8442-0826-9 | 148 Seiten | Broschur | € 10,95 U.a. entzieht sich in »Zwicks Mühle« ein Programmierer einem perfiden Loyalitätstest, wartet »Solowetz« auf der Hütte in den Bergen vergeblich auf seine Verhaftung und ein sonderbarer Kunde bringt einen freundlichen Apotheker dann doch noch zur Verzweiflung – denn: »Liesbeth ist tot«. »Die Texte haben es in sich und überall lauert böse der Humor, der erst das i-Tüpfelchen auf jedes Stück setzt und sich auch die Frage stellt: Wer ist denn nun der Spielverderber? Fazit: Einfach klasse! Keiner ahnt wie böse die kleinen Geschichten doch meist enden.« Birgit Kleffmann / wir-besprechens.de Die von Radiosendern der ARD als Hörspiele produzierten oder von Theatermachern auf die Bühne gebrachten Stücke haben auch im Falle größter Tragik immer eins gemeinsam: Es obsiegt stets die Pointe. Meinung zum Stück »Zwicks Mühle«: »Mann, Mann, Mann! Loyal bis zum Letzten, was? Interessant ausgetüftelt, dies Stück. Beginnt so locker lapidar und macht sich spitz beim in die Höhe treiben … Es bleibt ein Huuuaaa und ein Schütteln übrig. Meisterlich erzählt.« Ka Poet / Triboox Literaturportal Buchtrailer:

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    • 181
  • Alles kommt anders

    Spielverderber

    mabuerele

    25. June 2016 um 15:28

    „...Wie man den Rechner auch wendet, das Grundsatzproblem ist immer das gleiche: Der Idiot sitzt naturgemäß vor dem Bildschirm...“ Das Buch enthält vier Dialoge und zwei Monologe. Der erste Dialog schildert das Telefongespräch eines Anrufers in der Nacht mit einem Apotheker. Im zweiten Fall unterstellt der Direktor seinem loyalen Angestellten Betriebsspionage. Die Chefsekretärin und der Psychologe sind mit eingeschaltet. In der dritten Episode hat sich ein Wanderer verlaufen und findet in einer Berghütte Unterschlupf. Dort muss er sich eine ungewöhnliche Erzählung anhören. In allen drei Geschichten kommt der schwarze Humor des Autors voll zum Tragen. Das Ende ist unerwartet. Die Protagonisten sehen eher pessimistisch auf das Leben. Der vierte Dialog ist ganz anders. Dort geht es um Gespräche in der U-Bahn. Gespräche? Es sind wohl eher Ein-Wort-Sätze. Es ist schon erstaunlich, wie man so wenig sagen kann und der Leser am Ende trotzdem mehrere Lebensgeschichten zumindest ausschnittsweise kennt. Im ersten Monolog geht es um eine Dreiecksgeschichte. Die wird mathematisch analysiert und aufgearbeitet. Wenn ich mich entscheiden müsste, wäre das meine Lieblingsgeschichte. Grund dafür ist der ungewöhnliche Einfallsreichtum des Redenden. Der letzte Monolog ist ein paar Seiten länger als die anderen Episoden. Ein armer Poet philosophiert über sein Leben. Hier zeigt der Autor erneut, wie er gekonnt mit Worten spielen kann, Ironie und Sarkasmus einarbeitet und auf aktuelle Trends reagiert. Obiges Zitat stammt aus diesem Monolog. Das in dunklem Rot gehaltene Cover mit dem Erhängten erschließt sich beim Lesen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich wiederholt zum Schmunzeln gebracht und nicht nur einmal überrascht.

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    • 7
  • Sarkastisch, ironisch, nachdenklich

    Spielverderber

    YA34

    23. June 2016 um 17:44

    Aus sechs kurzen Geschichten besteht dieses Buch, nämlich aus vier Dialogen und zwei Monologen. Jedes Stück ist absolut einzigartig und unterschiedlich. Unerwartete Wendungen, Überraschungen und tiefer Sinn verbinden sie alle. Ich bewundere das Talent des Autors, dass er die Geschichten in wenigen Worten präzise erzählt. Sie sind wirklich kurz, aber sie machen einem total nachdenklich und man kann stundenlang über sie reden. Die Hauptfiguren jeder Geschichte sind lebensnah und glaubwürdig, aber natürlich soll man die richtigen Parallelen davon nehmen. Mit ein bisschen Sarkasmus, Ironie und schwarzem Humor präsentiert der Autor seine Kreation im besten Licht. Weil die Geschichten in einem Drehbuch-Format dargestellt sind, kann jemand mit einer guten Vorstellungsgabe die ganze Performance auf der Bühne sehen. Das Buch hat mir total Spaß gemacht und viele genussvolle Momente geschenkt. Ich empfehle es sehr gerne weiter.P.S. Von mir gibt es eigentlich 4,5 Sterne.

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  • Spielverderber...

    Spielverderber

    dreamlady66

    23. June 2016 um 11:00

    (Inhalt übernommen) 'Zwicks Mühle' entzieht sich ein Programmierer einem perfiden Loyalitätstest, 'Solowetz' wartet auf der Hütte in den Bergen vergeblich auf seine Verhaftung und ein sonderbarer Kunde bringt einen freundlichen Apotheker dann doch noch zur Verzweiflung - denn: 'Liesbeth ist tot'. In Mannhardts Stücken verdirbt oftmals das vermeintliche oder tatsächliche Opfer das 'Spiel' des Täters. Die von Radiosendern der ARD als Hörspiele gesendeten oder von Theatermachern auf die Bühne gebrachten Stücke haben auch im Falle größter Tragik immer eins gemeinsam: Es obsiegt die Pointe! Meinung zum Stück 'Zwicks Mühle': 'Mann, Mann, Mann! Loyal bis zum Letzten, was? Interessant ausgetüftelt, dies Stück. Beginnt so locker lapidar und macht sich spitz beim in die Höhe treiben. Es bleibt ein Huuuaaa und ein Schütteln übrig. Meisterlich erzählt.' Ka Poet / Triboox LiteraturportalAutorBernd Mannhardt, geboren 1961 in Berlin, veröffentlichte Anfang der Neunziger seine erste Kriminalgeschichte „Solowetz oder: Warte, warte nur ein Weilchen“ beim WDR als Hörspiel. Mannhardts Roman-Debüt „Schlussakkord“, ein Moabit-Krimi mit dem Kommissar Hajo Freisal, erschien im Februar 2015 beim Be.Bra-Verlag, Berlin. Neben makabren Kurzgeschichten schrieb Mannhardt auch Rezensionen für das Stadtmagazin „Zitty“, Feature für „DeutschlandRadio“ und Kurzhörspiele für WDR und HR. Zwei Einakter wurden uraufgeführt. Aktuelles wird vom Autor auf Facebook gepostet: www.facebook.com/bernd.mannhardtSchreibstil/FazitDANKE an Bernd Mannhardt für die Zusage & Teilnahme an dieser kleinen aber feinen Leserunde."Spielverderber" ist ein Taschenbuch mit 147 Seiten und 6 Kapiteln. Es liest sich flüssig im handlichen Format.Mir hat nur der erste Dialog "Lisbeth ist tot" wirklich gefallen.Wenn ich abschalten möchte, dann lese ich etwas zum Entspannen und Schmunzeln. Die anderen Dialoge sind mir zu unterschiedlich, teilweise tragisch, sarkastisch und auch mal bitterböse.Dieser spezielle Humor liegt mir nicht wirklich.

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  • Schwarz, schwärzer...

    Spielverderber

    Tulpe29

    21. June 2016 um 17:55

    Ein Buch zum Schmunzeln, Nachdenken, Gruseln, Wundern... Geschichten wie mitten aus dem Leben, und doch manchmal völlig unglaublich. In manchen von ihnen erkennt man sich oder andere Menschen wieder, einige Situationen mag man sich gar nicht vorstellen. Sehr interessant und unterhaltsam zu lesen, die richtige Lektüre für graue Regentage wie momentan.

  • Von lustig bis bitterböse

    Spielverderber

    Langeweile

    20. June 2016 um 09:36

    Das Buch "Spielverderber "habe ich bei einer Buchverlosung gewonnen. Ich habe schon mehrere Bücher dieses Autors gelesen und mag seinen speziellen Humor sehr. Die Bandbreite reicht von lustig bis bitterböse. In diesem Buch gibt es sechs Kurzgeschichten von unterschiedlicher Art , die mir zum großen Teil gut gefallen haben. Dieser Humor tiefsinnig und teilweise sehr sarkastisch, ist genau meins, ich glaube, ich werde süchtig. Bei manchen Geschichten ist es bitterböse und zum Schluss gibt es dann doch noch etwas zum Schmunzeln, bitte mehr Herr Mannhardt.

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  • Herrlich böse

    Spielverderber

    Xynovia

    20. June 2016 um 06:24

    Spielverderber Bernd Mannhardt Mit „ Spielverderber“ habe ich nun schon das zweite Buch von Bernd Mannhardt gelesen und es wird nicht das letzte gewesen sein. In diesem Buch gibt es, wie dem Untertitel zu entnehmen ist, „Sechs böse Stücke“. Diese finde ich persönlich wieder richtig gut. Das Cover/ der erste Eindruck Das Cover des Buches ist in verschiedenen Lilatönen gestaltet. Bei genauem Hinsehen erkennt man das vom oberen Rand kommend einfach nur 2 Beine dargestellt sind. Mich hat dieses von Anfang an interessiert und mich einfach nur neugierig auf das Buch gestimmt,ohne irgendwelche Erwartungen. Der Titel zusammen mit dem Autor haben dann doch wieder diese erweckt und ich habe mich auf skurrilen Humor eingestellt. Der Inhalt (Inhalt übernommen) In 'Zwicks Mühle' entzieht sich ein Programmierer einem perfiden Loyalitätstest, 'Solowetz' wartet auf der Hütte in den Bergen vergeblich auf seine Verhaftung und ein sonderbarer Kunde bringt einen freundlichen Apotheker dann doch noch zur Verzweiflung - denn: 'Liesbeth ist tot'. In Mannhardts Stücken verdirbt oftmals das vermeintliche oder tatsächliche Opfer das 'Spiel' des Täters. Die von Radiosendern der ARD als Hörspiele gesendeten oder von Theatermachern auf die Bühne gebrachten Stücke haben auch im Falle größter Tragik immer eins gemeinsam: Es obsiegt die Pointe! Meine Meinung Im Buch „Spielverderber“ sind 6 Stücke, 4 Dialoge und 2 Monologe. Der Autor Bernd Mannhardt hat hier wieder einmal seine, für mich sehr besondere, Art des Schreibens gezeigt. Mir haben die Meisten ausgezeichnet vom Inhalt gefallen. Sie sind zwar als Hörspiele bzw. Theaterstücke gedacht – aber auch hier in diesem Buch verfehlen sie,meiner Meinung nach nicht ihr Ziel und ihren Effekt. Jedes Einzelne davon ist Einzigartig auf seine Weise. Insgesamt hat das Buch 147 Seiten und beinhaltet die Stücke : Liesbeth ist tot, Zwicks Mühle, Solowetz, Talk light, Alpha liebt Gamma und Spitzweg. Bei der Inhaltsangaben ist der Spielverderber des jeweiligen Stückes bereits mitangegeben, das hat mir jetzt nicht ganz so gut gefallen, da dadurch, nach meiner Ansicht, der Fokus und die Denkweise schon gelenkt und beeinflusst wird. Die Stücke haben alle bei genauerer Betrachtung eine Kernaussage, die ganz und gar nicht böse ist. Die Stücke selber sind böse,skurril, makaber und nichts für Zartbesaitete, aber wer den Autor Bernd Mannhardt kennt und seine Art Literatur, der wird auch dieses Buch mögen. Zum Abschluss des Buches sind noch zwei „Ministücke“, zum Einen ein kleiner Dialog und zum Anderen ein Monolog, die aber vom Humor her nicht zu den anderen passen, aber trotzdem gut sind. Fazit Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen und ich kann es nur weiter empfehlen, Durch die spezielle Art des Autors ist es nicht für Jeden gedacht und gemacht. Ich denke das Menschen die es skurril und makaber mögen mit diesem Buch richtig liegen. Von mir gibt es 4 ½ Sterne.

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  • Abgründig, aber das auf hohem Niveau - 6 böse Kurzgeschichten

    Spielverderber

    Kerstin_KeJasBlog

    19. June 2016 um 18:51

    Schon mal das Cover genauer betrachtet? Schön mit diesem lila Ton und dem grellem Lichtschein der einem sofort ins Auge sticht, oder? Und im Hintergrund, nur so angedeutet.....ja, so böse kann er - Bernd Mannhardt - der Berliner Autor provoziert gerne, das aber mit Anstand und Moral. Er reisst die Wunde nicht nur auf, er bohrt auch noch darinnen rum. Aber nicht im bildlichen Sinne, es gibt keine Gemetzel bei Herrn Mannhardts Geschichten, eher ein gesellschaftsfähiges Abbild der Gesellschaft. Seine Storys drehen sich gerne um die Aussenseiter, die etwas anderen Protas, solche die polarisieren und denen man auch gerne mal in den Hinter treten möchte, damit sie endlich in die Pötte kommen. Solche über die man den Kopf schüttelt, angesichts ihrer Denkweisen und Handlungen und genauso ist es auch bei Allen hier im Buch. Aber erst einmal kurz zur Story:6 Kurzgeschichten die allesamt als Hörspiele für den Rundfunk vertont oder als Theaterstücke aufgeführt wurden.So sind auch alle im Stile eines Drehbuchs gehalten. Ort, Zeit, Inventar, Darsteller - alles Wichtige zuerst, dann folgt die Handlung. Die hat es in allen 6 Stücken in sich.Jede birgt ihre eigene Überraschung, jede ist für sich ein Unikum und jede endet anders als erwartet. "Spielverderber" , erschienen bei epubli, ist mit seinen 148 Seiten, in denen die 6 Kapitel untergebracht sind eine ideale Lektüre zum abschalten, solange man sich nicht über die Protagonisten aufregt. Was gar nicht so einfach ist, denn der Autor zeichnet diese auf eine schonungslose Art. Oft beginnt er ganz harmlos um dann die Stimmung kippen zu lassen und ich bin mir sicher, er weiß genau das dies wirkt. Bei mir jedenfalls, so manches Schmunzeln ist mir aus dem Gesicht 'gefallen' als mir die ganze Tragweite der jeweiligen Story bewusst wurde. Bernd Mannhardt hat eine Ausdrucksart die fesselt, seien es lange Ausführungen oder ganz kurze, knappe Sätze. Immer auf den Punkt, zeitgemäß. Wenn er übertreibt hat es etwas mit der Situation zu tun und dann passt es auch. Seine Protagonisten sind die Menschen von Nebenan und unterwegs, solche die man sieht und doch nicht wahrnimmt. Manchmal ist man es sogar selbst! Stimmig, ausgezeichnet in der sprachlichen Ausdrucksweise, böse bis bitterböse. Der Wortwitz ist humorvoll mit deutlicher Tendenz zum Galgenhumor. Sarkastisch und/oder ironisch, Mannhardt Style eben.Meine Lieblingsgeschichte in diesem Buch ist 'Talk light' Gerne vergebe ich 5 von 5 Sternen.c)K.B. 06/2016

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  • Böse Spielverderber

    Spielverderber

    rewareni

    19. June 2016 um 17:31

    In sechs bösen Stücken, geschrieben von Bernd Mannhardt, der ja bekannt dafür ist, dass er seine Leser gerne auf eine zynische und scheinbar unschuldige Reise ins Land der Wortspielereien mitnimmt, begleiten wir Menschen, die aus verschiedensten Gründen zu Spielverderber werden. Diese Stücke, die bereits als Hörspiele im Radio gebracht wurden oder auf der Bühne aufgeführt worden sind, beginnen zumeist sehr harmlos. Aber wer den Autor kennt weiß, dass er sich mit harmlosen Geplänkel nicht abgeben möchte, sondern seine Leser gerne an der Nase herumführt, indem er die Geschichte mit Zuckerbrot beginnen und mit der Peitsche enden lässt. Man leidet mit, wenn ein einfühlsamer Apotheker einen Mann vor dem Selbstmord abhalten möchte und er zum Schluss drauf kommt, dass die erzählte tragische Geschichte einen ganz anderen Hintergrund hat. Man ist erschüttert, mit welchen Mittel ein Vorgesetzter seinen Angestellten mit einem Loyalitätstest zur Verzweiflung bringt. Und man unterhält sich köstlich bei einem Dialog, der so minimalistisch dargestellt wird, dass es kaum zu glauben ist, wie viel man nur mit einem Wort sagen kann. Aber trotz des ganzen Humors gibt es auch sozialkritische Aspekte in den Geschichten. So kann man z.B durchaus Mobbing am Arbeitsplatz durch den Vorgesetzten und/oder den Mitarbeitern erkennen und welche Folgen daraus entstehen können. Oder wie belanglos heutzutage Gespräche ablaufen, wo es einem oft gar nicht wirklich interessiert was der andere berichtet. Alles in allem sind es wieder Geschichten die zum Nachdenken anregen, die man mit einem lachenden und weinenden Auge beenden kann und wo man weiß : Die Pointe kommt immer zum Schluss !

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  • Schnelle und kurzweilige Leseerfahrung mit mehr Höhen als Tiefen

    Spielverderber

    tob82

    16. June 2016 um 23:18

    Ich habe "Spielverderber" von Bernd Mannhardt bei einer Buchverlosung auf lovelybooks.de gewonnen.Es handelt sich um eine Sammlung von sechs mehr oder weniger kurzen Theaterstücken (insgesamt hat das Bändchen nur 147 Seiten). Die Stücke scheinen alle aus den 80er und 90er Jahren zu stammen und wurden bereits als Hörspiele produziert und gesendet und/oder auf der Bühne aufgeführt.In den Stücken geht es in etwa um folgendes:- In "Liesbeth ist tot" führt ein Apotheker ein Telefongespräch mit einem sehr ungewöhnlichen Kunden- In "Zwicks Mühle" muss sich ein Programmierer vor seinem Chef wegen Betriebsspionage rechtfertigen - "Solowetz" erzählt die zufällige Begegnung von zwei sich fremden Menschen auf einer Berghütte- In "Talk light" unterhalten sich bei Bekannte in der U-Bahn auf der minimalistische Weise- "Alpha liebt Gamma" ist ein Monolog, in dem ein unglücklich Verliebter von seinen Seelenqualen erzählt- "Spitzweg" ist auch ein Monolog und das mit Abstand längste Stück der Sammlung. In kabarettartiger Weise schildert ein Poet seine aktuelle Lebenssituation.Die Stücke sind sehr unterschiedlich. Manche haben mir sehr gut gefallen, andere sind für mich zu kurz, um bleibende Eindrücke zu hinterlassen. Teilweise merkt man sehr deutlich, dass das geschriebene Wort nicht das richtige Medium ist. Als Hörspiel oder auf einer Bühne kommen die Stücke sicherlich noch einmal ganz anders zur Geltung. Die meisten Geschichten enthalten einen dunklen Galgenhumor, den ich persönlich ansprechend finde. Besonders gefallen hat mir der Fatalismus des ersten Stücks sowie die zwei Monologe, bei denen man sich gut in den Geist der Charaktere einfinden konnte. Insgesamt eine schnelle und kurzweilige Leseerfahrung mit mehr Höhen als Tiefen.

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  • Theater

    Spielverderber

    SusanD

    16. June 2016 um 14:32

    "Spielverderber" ist ein Buch, das aus sechs Theaterstücken besteht - den Leser erwartet also keine Prosa!Die einzelnen Mono- und Dialoge sind sehr unterschiedlich in der Gestaltung, beinhalten aber allesamt das Element eines "Spielverderbers", eines Protagonisten, der nicht so handelt wie erwartet und darum die Pointe oft in eine andere als die erwartete Richtung gehen lässt.Kurz und knapp gelingt es dem Autor dabei, den Leser mit minimalistischem Aufwand in eine Welt zu ziehen und deutlich seine Gedanken zum Ausdruck zu bringen. Dabei sprühen die Stücke vor schwarzem Humor; Sarkusmus sollte dem Leser liegen. Der Wortwitz reicht von fein bis hin so dozierend, zieht aber immer wieder in seinen Bann.Meiner Meinung nach ist "Spielverderber" überaus unterhaltsame und vor allem hintergründige Lektüre, die viel Spaß macht, dem Leser aber auch einiges abverlangt.Allerdings möchte ich sagen, dass ich 10,95€ für 147 (groß bedruckte) Seiten nicht gerne bezahlen möchte.

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  • 6 Stücke, die es in sich haben!

    Spielverderber

    efell

    15. June 2016 um 15:58

    1.Telefonat Apotheker im Nachtdienst mit besorgtem Kunden, der sich mit Valium umbringen will. Sehr realistisch geschrieben, traurig aber auch voll unverstandener Liebe.2. Wie nimmt mein Gegenüber einen unberechtigen Vorwurf, eine Kränkung auf - ein ungleicher Dialog und seine schrecklichen Folgen. Die Auswirkungen sind zwar überzeichnet, aber berührend, beklemmend und regen sehr zum Nachenken an.3. Ein Mann rächt sich an 15 Mitmenschen, aber die Umwelt erkennt seine Motive und seine Taten nicht. Genial gelungen, man erwartet ein ganz anderes Ende. Spannend geschrieben.4. Sehr minimalistisch - ein Gespräche, wie viele heute ablaufen - ein Spiegel unserer Kommunikation - rasch, einsilbig, gedankenlos, auswechselbar5.Monolog über eine Dreiecksbezeihung, dargestellt als rechtwinkeliges Dreieck - dessen Winkel verschwindet und zu einer Geraden wird. Gleichzeitge Spannung mit einer Puppe, Polizei...sehr verblüffend, wiekurze Andeutungen für weiterführende Phantasie des Lesers angestoßen wird.6. Alle sind Spielverderber für den Poeten, warum verseht dies keiner?Gute interessante Stücke, jedes mit einer eigenen charakteristischen Sprache. Sprachmelodie, habe mich beim Lesen blendend unterhalten, wurde aber auch nachdenklich gestimmt und die meisten Stücke haben mich auch berührt!

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  • Leserunde zu "Spielverderber: Sechs böse Stücke" von Bernd Mannhardt

    Spielverderber

    Mannhardt

    Für die einzelnen Stücke und für ein Fazit habe ich Rubriken eingerichtet. Über eine Rezension freue ich mich.

    • 47
  • Sechs böse Stücke? Böse ist anders...., Wer ist der Spielverderber?

    Spielverderber

    Lesesumm

    148 Seiten umfasst dieses Werk von Bernd Mannhardt. Es besteht aus 4 Dialogen und 2 Monologen und bietet dem Leser, der offen ist für besonderen Humor, ein wahres Lesevergnügen! Lacher und schmunzeln nicht ausgeschlossen! Dialog 1: Wer kennt das nicht. Man telefoniert mit jemandem und der Andere kommt einfach nicht auf den Punkt. Bei diesem Telefonat zwischen Apotheker im Notdienst und Anrufer entspinnt sich eine Geschichte, die seinesgleichen sucht! Warum hier allerdings noch eine Besonderheit vorliegt und wer Liesbeth ist, sollten Sie sich unbedingt durchlesen! Diese Geschichte kannte ich schon aus dem Buch „Du kommst mir gerade richtig“ von Bernd Mannhardt. Dort ist die Geschichte noch etwas ausführlicher geschrieben, jedoch vermisst man es nicht wirklich , denn auch so ist es eine in sich abgeschlossene Erzählung mit viel bissigem Humor. Dialog 2: Welch passend ausgewählte Namen in diesem Dialog! Was passiert, wenn der Chef einen Mitarbeiter auf die Probe stellen will. Kann das gut gehen...? Warum macht er das? Wieso hören seine Chefsekretärin und der Psychologe das Gespräch über die Wechselsprechanlage mit? Wenn dies so im reellen Leben passieren würde, was wären die Folgen? Ob Sie alle diese Fragen beantworten können nach dem Lesen, bleibt offen. Dialog 3: Wenn Menschen schon einmal die Wahrheit sagen..... dann glaubt man ihnen nicht und hält das Ganze für einen Autorenentwurf. Was sich der Besucher auf besagter Berghütte alles anhören darf und welch makaberes Ende dies hat.... Lassen Sie sich überraschen! Ich habe zeitweise mit einem ganz anderen Ende gerechnet.... Vielleicht geht es Ihnen ja ähnlich beim lesen. Dialog 4: Bei diesem Dialog habe ich mir eine Männerunterhaltung vorgestellt... wurde aber überrascht, in dem sich dann doch auch eine Frau dazu gesellt hat, der Dialog jedoch der selbe blieb. Lust auf eine Einsilbige Unterhaltung? Dann nur zu. Sie werden wahrscheinlich viele Unterhaltungen im Geiste vor sich sehen, die Sie schon miterleben durften.... Monolog 1: Geometrie Fans werden hier ihre reine Lesefreude haben! Alpha, Gamma, WAS....???? Eine Erzählung vom Ausgangspunkt eines Dreieck. Neugierig geworden? Monolog 2: Brotlose Kunst. Na diesen Monolog sollten Sie nun aber wirklich selber lesen ohne weitere Vorabinformationen meinerseits. Bleibt die Frage am Schluss, WER ist hier bei jedem Stück jetzt eigentlich der Spielverderber.!? Nachschlag gefällig? Fazit: Für mich war es wieder ein reiner Leseschmaus!!!! Typisch Bernd Mannhardt. Wortwitz und trockener Humor UND Sie sollten zwischen den Zeilen lesen! Dieses Buch ist aus meiner Sicht wieder ein Spiegel der momentanen Gesellschaft! Perfekt umgesetzt im Wort! Kaufen Sie, lesen Sie und haben Sie Spaß! © by Lesesumm auf LB/mehrBüchermehr.... auf WLD?

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