Bernd Mannhardt Tide, Tat und Tod

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Inhaltsangabe zu „Tide, Tat und Tod“ von Bernd Mannhardt

Der Regio-Krimi boomt. Da kommt der süddeutsche Autor Franz Xaver Stegmayer gerade recht. Stegmayer wird von seinem Verleger, auf Recherchereise geschickt: Schleswig-Holstein, Westküste, Nachsaison. Er soll herausfinden, wo am Watt der Mordshund begraben liegt. Dumm nur, dass Stegmayer mit Land und Leuten nicht die Bohne was anfangen kann. Ein Brandbrief an den Verleger wird fällig …

Pöbelnder Bayer an norddeutscher Küste. Köstlich.

— mmonetha
mmonetha

Einzigartig auf seine Weise

— Xynovia
Xynovia

Ganz schön schräg

— Bellis-Perennis
Bellis-Perennis

Watt - ein Krimi?

— amena25
amena25

Unterhaltsame Geschichte über einen Bayern an der Nordseeküste .

— Langeweile
Langeweile

Interessant zu lesen, aber keine Glanzleistung.

— Yoyomaus
Yoyomaus

Eine irrwitzige, spaßige Geschichte mit einem nörgelnden Bayern an der Nordseeküste

— Claddy
Claddy

kurzweilig, ironisch und witzig Geschichte, der Krimi fehlt mir ein bisschen

— janaka
janaka

Eher Persiflage als Krimi!

— mabuerele
mabuerele

Es ist das Papier nicht wert, auf dem es geschrieben steht

— Archimedes
Archimedes

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  • Selbstverliebt und übel gelaunt: Krimiautor im Norden.

    Tide, Tat und Tod
    mmonetha

    mmonetha

    12. August 2016 um 07:18

    Krimiautor Stegmayer wird vom Verleger nach Norddeutschland geschickt, um für ein neues Buch zu recherchieren. Dazu bedarf es im Vorfeld aber erst einmal 3 Maß Bier und einen Filmriss Stegmayers. Mit der Einöde im Norden kann er nichts anfangen. Schon gar nicht mit dem Wind. Und die Leute? Kann man auch vergessen. Seinen Unmut lässt er in einem Brief an den Verleger freien Lauf, den wir hier als gedruckte Ausgabe vor uns haben. Versehen mit Fußnoten, in denen sich z.B. Verleger, Inselbewohner und Lektor zu Wort melden. Und die melden sich oft zu Wort, denn Stegmayer flitzt pöbelnd durch die Seiten und ist nebenbei noch an der Baumafia dran. Schräger Typ. Aber sympathisch.Das war (nach Du kommst mir gerade richtig) mein zweites Buch von Bernd Mannhardt und auch dieses Werk hat mich sehr gut unterhalten. Die bayrische Mundart, die bissige Ironie und die maßlose Selbstüberschätzung Stegmayers sind kurzweilig und spaßig. Wie auch in dem letzten Werk, hat mir sehr gut gefallen, wie Mannhardt mit der deutschen Sprache umgeht. Sehr gerne mehr davon.

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  • vor allem ein Brandbrief

    Tide, Tat und Tod
    wampy

    wampy

    17. July 2016 um 22:24

    Buchmeinung zu Bernd Mannhardt – Tide, Tat & Tod „Tide, Tat & Tod“ ist ein Kriminalroman von Bernd Mannhardt, der 2015 im M Schardt Verlag erschienen ist. Autor: Bernd Mannhardt wurde 1961 in Berlin geboren und ist ebendort aufgewachsen. Er verfasste Feature und Hörspiele für das Radio, sowie Einakter, die in Off- und Stadttheatern aufgeführt wurden. Im Schardt Verlag erschienen 2013 die Regio-Krimi-Anthologie „Mordskohl“ mit Mannhardt als Herausgeber sowie 2014 die eigene Textsammlung „Du kommst mir gerade richtig! Mordsfidele Geschichten für quietschvergnügte Leser“. Sein Roman-Debüt „Schlussakkord“, ein Moabit-Krimi, veröffentlichte er 2015 beim be.bra-verlag, Berlin. Klappentext: Der Regio-Krimi boomt. Da kommt der süddeutsche Autor Franz Xaver Stegmayer gerade recht. Stegmayer wird von seinem Verleger, auf Recherchereise geschickt: Schleswig-Holstein, Westküste, Nachsaison. Er soll herausfinden, wo am Watt der Mordshund begraben liegt. Dumm nur, dass Stegmayer mit Land und Leuten nicht die Bohne was anfangen kann. Ein Brandbrief an den Verleger wird fällig … Meine Meinung: Mit diesem Buch hatte ich so meine Schwierigkeiten. Fast das komplette Buch besteht aus einem Brief, den Stegmayer an seinen Verleger schreibt. Dazu gibt es jede Menge von Anmerkungen, die als Fußnoten abgelegt worden sind. Die Anmerkungen stammen von den verschiedensten Personen, die ja alle diesen Brief gelesen haben müssen. Man weiß oftmals nicht, ob Stegmayer es ernst meint oder ob er parodiert. Auf jeden Fall tut er sich schwer an der Küste. Ein Highlight ist die Beschreibung seines Boxkampfes mit dem Wind, als er auf den Deich steigt. Der Brief erstreckt sich weit über 100 Seiten, und da Stegmayer uns immer wieder von seinem Leid klagt, bleiben inhaltliche Wiederholungen nicht aus. Insbesondere aus den Anmerkungen des Verlegers wird deutlich, dass Stegmayer und er zwar miteinander geredet haben, aber völlig unterschiedliche Erinnerungen an den Gesprächsinhalt haben. Auch dies wiederholt sich. Unproblematisch waren die bayrischen Wortgebilde, die Stegmayer benutzt hat. Immerhin kenne ich mich nun mit Flüchen in verschiedenen Steigerungsformen aus. Man muss das Buch sehr konzentriert lesen, um nichts zu versäumen. Dies fiel mir sehr schwer. Ich brauchte für die 140 Seiten 10 Wochen, auch weil ich mehrfach neu begonnen habe. Dabei spürt man an vielen Stellen die Verzweiflung Stegmayers ob seines traurigen Schicksals. Auch ich habe zumindest lächelnd mit ihm gelitten. Es gibt wundervolle Episoden, aber auch viele inhaltliche Wiederholungen. Fazit: Dieses Buch wird auf dem Cover als Küsten-Krimi angekündigt, doch es gibt am Ende nur einen möglichen Betrugsfall und einen ungeklärten Todesfall, die nicht weiter verfolgt werden. Trotz wunderbarer Abschnitte überwiegt am Ende das Gefühl der Wiederholungen. So kann ich nur drei von fünf Sternen (60 / 100 Punkte) geben. Ich habe einfach nicht den richtigen Draht zum Buch gefunden. Leider.

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  • Leserunde zu "Tide, Tat und Tod" von Bernd Mannhardt

    Tide, Tat und Tod
    Mannhardt

    Mannhardt

    Lust auf eine schräge Genre-Persiflage über´s Krimischreiben? Dann sei dabei, wenn sich der abgehalfterte Kriminalschriftsteller Franz Xaver Stegmayer aus Bayern in einem Brief an den Verleger darüber wortgewaltig beklagt, wie er sich an die  Nordseeküste "strafversetzt" vorkommt. Er soll eigentlich nur für einen Krimi recherchieren. Aber mit seinen "hinterfotzigen Ein- und Ausfällen" bekommt er zwar keine ernstzunehmende Recherche gebacken, schafft sich aber dafür an der Küste echte Feinde für´s Leben. Wer sich von Fußnoten im Text nicht abschrecken lässt, die plötzlich eine Art Eigenleben entwickeln, dem könnte dies Buch Spaß machen. "Satirisch gut, gut satirisch!", wurde bei einer früheren Leserunde über Stegmayer geurteilt. "Auffi!", würde nun Stegmayer sagen. Die Neuherausgabe dieses Buches startet durch - in einer neuen Leserunde!  Von Mitlesenden wird erwartet, sich aktiv an der Runde zu beteiligen. 

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    • 81
    Mannhardt

    Mannhardt

    31. May 2016 um 20:16
    werderaner schreibt Hier nun auch meine Rezi http://www.lovelybooks.de/autor/Bernd-Mannhardt/Tide-Tat-und-Tod-1180208578-w/rezension/1243476619/1243479101 Auch wenn es nicht ganz mein Fall war bedanke ich mich fürs ...

    Danke für´s Dabeisein!

  • Ein Küsten-Krimi der anderen Art

    Tide, Tat und Tod
    Xynovia

    Xynovia

    31. May 2016 um 08:43

    Tide,Tat & Tod ist ein Küstenkrimi der außergewöhnlich, anders und skurril ist. Der Autor Bernd Mannhardt hat mit diesem Werk etwas erschaffen, was ich so noch nicht kannte. Das Cover/ der erste Eindruck Auf dem Cover ist das Meer, Himmel mit Möwen und ein etwas mürrischer Mann mit Schwimmflügeln gezeichnet. Ich finde das sehr ansprechend und dieses hat mich natürlich sehr neugierig auf den Inhalt des Buches gemacht. Beim ersten Durchblättern ist mir sofort aufgefallen, das das Buch nicht nur aus dem eigentlichen Lesetext besteht, sondern Fußnoten hat – meine ersten Gedanken waren „ Oh das ist schön, da werden gleich Wörter erklärt die man so nicht unbedingt kennt“. Das fand ich dann auch gleich gut, was es mit den Fußnoten noch so auf sich hat, erkläre ich gleich bei „Meiner Meinung“ genauer. Der Inhalt Die Handlung ereignet sich an der Westküste Schleswig Holsteins zur Nachsaison. Der Schriftsteller Franz Stegmayer wird zur Recherche für ein Buch dort hin entsendet um heraus zu finden wo im Watt die Kriminalität begraben liegt. Er schreibt einen „Schimpfbrief“ an seinen Verleger … Meine Meinung Ich hatte so meine Probleme in die Geschichte einzusteigen. Anfänglich habe ich mich sehr mit den bereits erwähnten Fußnoten getan, denn sie sind , nicht wie von mir gedacht, nur für die Erklärung bestimmter Wörter da, sondern vielmehr gehören sie zum eigentlichen Buch. Die Fußnoten sind Anmerkungen, Gedanken, Erklärungen von den eigentlichen Lesern des Briefes, dazu gehören z.B. der Übersetzer und der Verleger. Beim weiteren Lesen fand ich die Fußnoten richtig klasse, denn sie entwickelten sozusagen ihr Eigenleben und geben, meiner Meinung nach dem Buch den entscheidenden Kick. Mir fiel es auch als nicht Süddeutscher erst mal schwer mich an einige regional typische Wörter zu gewöhnen, was mir aber im Laufe des Buches doch sehr gut gelang. Der Autor Bernd Mannhardt hat für sein Buch den Stil eines Briefes gewählt, in dem der Autor seinem Verleger sich nicht nur über die Langeweile dort beschwert. In dem Buch gibt es ein Ende mit dem ich so am Anfang überhaupt nicht gerechnet habe, welches mir aber doch gut gefiel. Die Art des schrägen Humors in diesem Buch traf nicht immer meinen Humor, aber an den meisten Stellen musste ich doch schmunzeln. Ich fand das Buch aber sehr anders und einzigartig auf seine Weise. Fazit Ich kann das Buch weiterempfehlen an alle die Bücher mögen die anders sind und schrägen Humor mögen.

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  • Tide,Tat und Tot

    Tide, Tat und Tod
    werderaner

    werderaner

    29. May 2016 um 11:43

    Das Buch wurde als skurrile Krimipersiflage angekündigt.Schräg und skurril ist es auf jeden Fall , leider hat es nicht ganz meinen Humor getroffen.   InhaltDer Krimiautor Stegmayer wird zu Recherche zwecken von Verleger an die Küste geschickt.Da er dort vor Langeweile eingeht schreibt er einen Beschwerdebrief an den Verleger und beschreibt die Langeweile...Garniert wird der Brief mit vielen Fussnoten von verschiedenen Personen unter anderen der Touristik zentrale.Die Reise endet nicht gut für den Autor...Wie gesagt mein Humor wurde nicht getroffen wer aber auf schrägen Humor gefallen hat mag es etwas anders sehen und gefallen an den Werk finden.

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  • Leserunde zu "Tide, Tat und Tod" von Bernd Mannhardt

    Tide, Tat und Tod
    Mannhardt

    Mannhardt

    Tide, Tat & Tod. Küsten-Krimi ISBN 978-3-89841-811-9 | Schardt-Verlag | 143 Seiten | Taschenbuch | € 10,- Klappentext: "Der Regio-Krimi boomt. Da kommt der Süddeutsche Autor Franz Xaver Stegmayer gerade recht. Stegmayer wird von Max Hagenbuecher, seinem Verleger, auf Recherchereise geschickt: Schleswig-Holstein, Westküste, Nachsaison. Er soll herausfinden, wo am Watt der Mordshund begraben liegt. Dumm nur, dass Stegmayer mit Land und Leuten nicht die Bohne was anfangen kann. Ein Brandbrief an den Verleger wird fällig." Dies ist eine überarbeitete Neuherausgabe des ursprünglich als Book on Demand publizierten Buches "Servus, Krimi!". Der Berliner Krimi-Autor Bernd Mannhardt fragt sich hier nicht ganz ohne Selbstironie: "Darf man das eigene Genre und den Trend zum ,Regio-Krimi' einfach mal auf die Schippe nehmen? Gelingt es, sprachlich anspruchsvoll, dennoch unterhaltsam zu sein? Gibt es diesbezüglich einen Witz oberhalb der Gürtellinie?" Dieses Buch ist wohl was für Leute, die einen gewissen schrägen Humor abseits von "Mainstream-Gute-Laune-Krimi" mögen und "gepflegter Pöbelei" nach dem Motto "Wer andern eine Grube gräbt..." durchaus etwas abgewinnen können. Verlag und Autor bitten darum, sich nach Zusendung des Buches aktiv an der Leserunde zu beteiligen - gerne auch im kritischen, aber untereinander natürlich immer freundlichen Ton.  "Aufi!" - würde der Anti-Held dieser Satire sagen... Der Trailer zur Einstimmung steht hier: https://www.facebook.com/bernd.mannhardt/videos/vb.569482663117568/927739697291861/?type=2&theater            

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    • 350
  • Ein Bayer an der Nordsee - das kann nicht gutgehen

    Tide, Tat und Tod
    Bellis-Perennis

    Bellis-Perennis

    Autor Bernd Mannhardt hat uns Lesern ja angekündigt, dass sein Krimi „Tide, Tat und Tod“ ein wenig schräg sein würde. Und wirklich, ziemlich ungewöhnlich. Franz Xaver Stegmayer, ein Bayer, wie er im Buche steht, und erfolgloser Krimi-Autor wird zwecks Erholung und Gedankenauffrischung von seinem Verleger an die Nordsee geschickt. Doch leider, was soll ein Bayer hoch droben im Norden? Ohne Berge, ohne Weißwürste und ohne Sprachkenntnisse? Denn, deutsch ist nicht deutsch. So stolpert Franz Xaver missgelaunt durch das Watt und den Deich. Er schreibt einen grantigen Brief an seinen Chef. Er fühlt sich völlig deplatziert. Dass er beinahe einen Korruptionsfall beim Bau eines Wolkenkratzers, der 22-stöckig statt wie genehmigt 16-stöckig gebaut wurde, aufdeckt, ist nur dem puren Zufall zu zuschreiben. Mit der ersehnten Eingebung zu neuen Krimis wird es nichts, die Leiche ist zu guter Letzt Stegmayer selbst.

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    • 7
    Mannhardt

    Mannhardt

    17. May 2016 um 00:02
  • Tide, Tat und Tod

    Tide, Tat und Tod
    amena25

    amena25

    12. May 2016 um 16:35

    Watt-Tod Der (wenig erfolgreiche) Krimischriftsteller Franz Xaver Stegmayer, wird von seinem Verleger an die Nordseeküste geschickt, um dort für ein neues Buch zu recherchieren. Mit der Landschaft, den Menschen und ihrer Sprache kann der Urbayer Stegmayer absolut gar nichts anfangen. Aus lauter Langeweile fängt er an zu ermitteln. Ein 22-stöckiges Hochhaus, inklusive „Eigentumswohnungen mit unvorstellbarem Sonnenuntergang“, das aber eigentlich nur mit 16 Stockwerken geplant war, erregt Stegmayers Interesse. Obwohl seine Recherche eher einem planlosen Herumstochern in der Lokalpolitik gleicht, tritt er dabei einigen Leuten offenbar auf die Füße.In einem Brief an seinen Verleger beschwert er sich – und zwar eigentlich über alles und jeden. Nur mit sich selbst ist Stegmayer im Reinen. Fast das gesamte Buch besteht aus diesem Brief. Einzig in den zahlreichen Fußnoten kommen andere Personen zu Wort, die einen kritischen oder hämischen Kommentar zu Stegmayers Ansichten und seiner Darstellung, vor allem seiner eigenen Person, geben. Da manche Fußnoten die Reaktion weiterer Fußnoten weiterer Personen nach sich ziehen, entsteht eine Art Zweittext, was die Lektüre zunächst etwas gewöhnungsbedürftig, dann aber sehr unterhaltsam macht. Die Sprache finde ich ansprechend. Der Wechsel zwischen tiefstem Bayrisch, dialektalen Schimpfwörtern und einer stellenweise herrlich geschraubten, fast schon altertümlichen Ausdrucksweise ist unterhaltsam und passt gut zur Figur Stegmayers. Allerdings: um einen Krimi handelt es sich hier nicht (auch wenn es eine Leiche gibt), eher um einen Krimi-Schriftsteller, den sein Verleger möglichst weit in die Provinz verfrachtet, um dessen Schreibblockade zu lösen  - oder um ihn sich endlich vom Hals zu schaffen?

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  • Was macht ein Bayer ohne Berge?

    Tide, Tat und Tod
    Langeweile

    Langeweile

    06. May 2016 um 18:01

    Ich habe dieses Buch, nach einigen Startschwierigkeiten, mit Begeisterung gelesen. Der bayerische Krimiautor Franz Xaver Stegmayer wird von seinem Verleger in dessen Ferienhaus an der Nordseeküste verbannt. Er soll dort Recherchearbeit für seinen neuen Roman betreiben. Diese Aktion ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt , also grantelt er so vor sich hin und schreibt einen Brandbrief an seinen Verleger.Er beschwert sich darüber in welche Gegend er verbannt wurde und hadert mit der Bezahlung. Zuerst fand ich die vielen Fußnoten etwas verwirrend. Dann jedoch stellte sich heraus, dass sie das Salz in der Suppe waren. Einerseits wurden die bayerischen Ausdrücke ins Hochdeutsch übersetzt , andererseits spiegelten Sie die Meinungen seiner Mitmenschen. Wie zu Beginn erwähnt, brauchte ich etwas Zeit um mich an diesen Schreibstil zu gewöhnen. Dann jedoch habe ich das Buch mit zunehmender Begeisterung gelesen. Lediglich der Untertitel "Küstenkrimi " war in meinen Augen nicht passend. Denn obwohl es eine Leiche gab, erinnerte nichts an einen Krimi . Ein besonderes Lob möchte ich für das tolle Cover aussprechen , die Mimik des Protagonisten war sehr gelungen, die Schwimmflügel waren das Sahnehäubchen. Für Leser ,die ein humorvolles Buch suchen , gebe ich gerne eine Leseempfehlung ab. Wer allerdings einen reinen Krimi sucht, der ist hiermit nicht gut beraten.

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  • Lesechallenge Krimi gegen Thriller 2015

    kubine

    kubine

    Die Lesechallenge Krimi gegen Thriller geht auch 2015 weiter! Du liest gerne Krimis und kannst so bekannte Ermittler wie Miss Marple oder Commisario Brunetti locker mit Deiner Spürnase abhängen? Oder liegen Dir eher rasante Thriller, bei denen Du schon mal die Nacht zum Tag machst? Dann mach doch mit bei unserer Teamchallenge Krimi gegen Thriller. Welches Team schafft es, die meisten Bücher zu lesen? Wir sind gespannt. Welche Bücher zählen? Als grobe Einteilung soll dabei die Angabe der Verlage dienen. Hat der Verlag es als Thriller eingeordnet, zählt es als Thriller (auch wenn man nach dem Lesen einen anderen Eindruck hat). Bei Krimis ist es ebenso. Alle Arten von Krimis zählen, egal ob historischer Krimi, Regionalkrimi oder Tierkrimi. Es gibt sicher Bücher, bei denen das am Anfang nicht so klar ist. Im Zweifel würden sie dann bei beiden Teams gezählt. Die Regeln: 1. Entscheide Dich für ein Team!2. Die Challenge beginnt am 01.01.2015 und endet am 31.12.2015. Alle Bücher, die im Zeitraum vom 01.12.2014 bis 31.12.2015 erscheinen zählen, auch Neuauflagen , sofern die 2015 erscheinen. Eine Liste mit Neuerscheinungen 2015, die natürlich auch ergänzt wird, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/buecher/krimi-thriller/Bestseller-Krimis-und-Thriller-2015-1112868118/ 3. Zu jedem gelesen Buch wird eine Rezension geschrieben. So kann sichergestellt werden, dass das Buch auch gelesen wurde. Der Link zur Rezi bei LB muss mit angegeben werden. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, bitte den Link zur Rezi per PN an mich! 4. Auch fremdsprachige Bücher dürfen für die Challenge gezählt werden. Hier muss nur ebenfalls der Erscheinungstermin in den oben genannten Zeitraum fallen. 5. Man kann zu jeder Zeit einsteigen bzw. aufhören. Gelesene Bücher zählen dann ab dem Einstiegsmonat. 6. Wie viele Bücher das jeweilige Team im Monat geschafft hat, wird jeweils Anfang des Folgemonats bekannt gegeben. Derjenige, der am Ende die meisten Krimis bzw., Thriller gelesen haben und somit am meisten zum Ergebnis des Teams beigetragen hat, erwartet am Ende eine kleine Überraschung. Ihr habt noch Fragen, her damit! Gegebenenfalls werden die Regeln dann etwas ergänzt. Keine Fragen mehr? Na dann mal los an die Bücher und viel Glück! Team Krimi: 1. dorli 2. buchraettin 3. Mercado 4. wildpony 5. ChrischiD 6. mabuerele 7. chatty86 8. Matzbach 9. Postbote (ab April) 10. janaka 11. angi_stumpf 12. Sternenstaubfee 13. pelznase 14. Smberge 15. LibriHolly 16. danzlmoidl 17. Sweetiie 18. Antek 19. bieberbruda 20. roterrabe 21. Pelikanchen 22. Wolf-Eyes 23. Xanaka 24. Athene100776 25. Bellis-Perennis 26. lesebiene27 27. mira20 28. Claddy 29. glanzente 30. Nele75 31. xxxxxx 32. hasirasi2 33. Caroas 34. Schalkefan 35. Katjuschka 36. danielamariaursula 37. yari 38. Lesestunde_mit_Marie 39. Filzblume (40. Igelmanu66) 41. Talitha 42. tweedledee 43.krimielse 44. sommerlese 45. Bibliomarie 46. Barbara62 47. Maddinliest 48. Louisdor 49.TheRavenking (50. Lesezeichen16) 51. Leserin71 (52. heidi59) 53. buecherwurm1310 54. clary999 55. mrs-lucky Gelesene Bücher Januar: 28 Gelesene Bücher Februar: 48 Gelesene Bücher März: 58 Gelesene Bücher April: 76 Gelesene Bücher Mai: 83 Gelesene Bücher Juni: 75 Gelesene Bücher Juli: 79 Gelesene Bücher August: 106 Gelesene Bücher September: 86 Gelesene Bücher Oktober: 103 Gelesene Bücher November: 196 Gelesene Bücher Dezember: 209 Zwischenstand: 1147 Team Thriller: 1. Samy86 2. Igela 3. seelensplitter 4. Janosch79 5. Nenatie 6. eskimo81 7.MelE 8. Mone80 9. Kirschbluetensommer 10. Curin 11. SchwarzeRose 12. kvel 13.dieFlo 14. Huschdegutzel 15. Buchgeborene 16. Simi159 17. Kasin 18. Inibini 19. parden 20. Fluse 21. crumb 22. rokat 23.bookworm61 24. lord-byron 25. Patno 26. felicitas26 27. trollchen 28. Nisnis 29. MissRichardParker 30. Anne4007 31. sabrinchen 32. BookfantasyXY 33. MrsLinton 34. Floh 35. Meteorit 36. hannelore259 37. Leseratz_8 38. Krimiwurm 39. DerMichel 40. AberRush 41. Schaefche85 42. Naden 43. DieNatalie 44. Thrillerlady 45. heike_herrmann 46. MeiLingArt 47. KruemelGizmo Gelesene Bücher Januar: 33 Gelesene Bücher Februar: 36 Gelesene Bücher März: 59 Gelesene Bücher April: 64 Gelesene Bücher Mai: 80 Gelesene Bücher Juni: 115 Gelesene Bücher Juli: 112 Gelesene Bücher August: 107 Gelesene Bücher September: 98 Gelesene Bücher Oktober: 109 Gelesene Bücher November: 134 Gelesene Bücher Dezember: 140 Zwischenstand: 1087

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    • 6213
    kubine

    kubine

    01. December 2015 um 16:48
  • (Kein) Küstenkrimi mit bayrischem Einschlag

    Tide, Tat und Tod
    Claddy

    Claddy

    Der bayrische Autor Franz Xaver Stegmayer wird von seinem Verleger Max Hagenbuecher eingeladen, eine Woche an der Nordseeküste bei Friedrichskoog zu verbringen. Erhofft werden das Überwinden der momentanen Schreibblockade und das Entstehen eines neuen Romans, nämlich eines Küstenkrimis. Dieser Plan scheint nicht aufzugehen. Stegmayer fühlt sich in eine ihm fremde Welt strafversetzt und beginnt in seinem Unmut, die Umgebung kritisch zu beäugen und eigene Gedanken und Erlebnisse in einem anklagenden Brief an Hagenbuecher niederzuschreiben.  Bernd Mannhardt hat hier einen wundervollen Rahmen für seinen grantigen und besserwisserischen Nörgelbayern vorgegeben: Er hat ihn, fernab heimatlicher Berge, der Nordseebrise auf einer Deichkrone ausgesetzt. Das hilft weder dem Protagonisten noch der Küste. Aber dem Leser: Zum großen Teil lebt das Buch von dem Witz, der reichlich aus dieser Konfrontation hervorsprießt. Dialekt fließt manchmal mit ein und bedarf mitunter scheinbar der Übersetzung. Überhaupt bilden den eigentlichen Clou die Anmerkungen, mit denen zunächst Max Hagenbuecher, später auch andere Personen Stegmayers Ausführungen kommentieren. Plötzlich tauchen Fußnoten von Leuten auf, die nicht nur keine Berechtigung, sondern eigentlich auch gar nicht die Möglichkeit hatten, sie zu setzen. Und darüber hinaus beginnen sie ein Eigenleben, indem sie nicht nur auf den Inhalt des Kommentierten eingehen, sondern auch aufeinander. Die Krönung ist erreicht, wenn sich die Anmerker auszutauschen beginnen, und das über Dinge, die mit Stegmayers Brief nichts, aber auch gar nichts mehr zu tun haben.  Mit diesem Stilmittel erhält das Ganze eine leicht absurde, fast experimentelle Färbung.    Nun ist der Stegmayer kein angenehmer Zeitgenosse. Zwar benutzt er in seinen schrulligen und konfliktfreudigen Ausführungen häufig hinreißende Ausdrücke (perlt ab), gerät aber mitunter ins Schwadronieren. Diese Weitschweifigkeit passt zu ihm, strapaziert aber etwas. Es entstehen trotz erlesener Zutaten mitunter kleine Längen. Das Cover outet den Protagonisten gleich als griesgrämigen Zeitgenossen, der dem Meer nichts abzugewinnen vermag, und sticht durch eine durchdachte Farbgebung hervor. Und es zeigt auf, was der Inhalt nicht zu bieten hat: Es handelt sich nämlich keineswegs um einen Küstenkrimi. Der Mut (oder die Frechheit), das Buch mit diesem Etikett zu versehen, ist bewunderswert und zeugt von Humor, könnte indes etwas ernstere Leser enttäuschen, wenn nicht verärgern.   Wer also ein ungewöhnliches, ein intelligentes Büchlein sucht, das zu lesen im Großen und Ganzen richtig Spaß macht, sollte unbedingt zugreifen.

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    • 5
  • Interessant zu lesen, aber keine Glanzleistung.

    Tide, Tat und Tod
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    29. November 2015 um 15:02

    Der Krimiautor und Urbayer Stegmayer wird von seinem Verleger in den hohen Norden geschickt, um dort für einen neuen Regionalkrimi zu recherchieren. Keine leichte Aufgabe, wenn man mit seinem Schicksal hadert und ja eigentlich auch gar nicht in den Norden wollte. Das Wetter ist rau, die Menschen komisch. Als es dem Stegmayer zu bunt wird, schreibt er einen Brandbrief an seinem Verleger, bei dem er anspricht, wie er die Dinge sieht und wie sie sich verhalten. Schließlich ist der Herr Stegmayer ja nicht auf den Kopf gefallen und es muss gesagt werden, was gesagt werden muss. Dass der Stegmayer aber mit seinen Recherchen schlafende Hunde weckt, scheint er nicht gleich zu merken... Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und muss sagen, dass ich mich mit diesem kleinen Büchlein wirklich schwer getan habe. Die Geschichte ist zwar interessant, kommt aber nicht richtig in Fahrt, sondern plätschert so vor sich lang hin. Ab und an gibt es eine urbayrische Pointe, doch dann folgen wieder lange und langweilige Fakten z.B. über einen Tatort oder eben die Menschen, die da so im Norden leben. Gekrönt wird das Ganze dadurch, dass die Geschichte, welche hauptsächlich in Briefform gehalten ist, immer wieder durch Fußnoten begleitet wird. Wer diese Fußnoten während des Lesens mitliest wird regelmäßig aus dem Lesefluss gebracht, was ich persönlich richtig schade finde, Der Protagonist ist für mich ein zweischneidiges Schwert, jedoch tendiere ich mehr in die Richtung, dass ich ihn nicht mag. Er ist zwar schlagfertig und hat einen durchaus starken Willen, wenn es darum geht, etwas heraus zu finden. Aber er ist auch oft sehr unhöflich und poltrig mit seiner urbayrischen Art. Etwas, was ihm durchaus nicht bei allen Charakteren Pluspunkte bringt. Er ist zudem nur am nörgeln. Es gibt so gut wie keine Szene, wo man einmal von ihm hört, dass er etwas gut findet. Der Stegmayer ist für mich ein sehr negativer Mensch, was ich eigentlich sehr schade finde. Abschließend bleibt mir nur zu sagen, dass es durchaus interessant zu lesen war, ich es aber nicht unbedingt weiterempfehlen würde, wenn ich danach gefragt werde, weil es mich einfach nicht vom Hocker gerissen hat. Ich wüsste ehrlich gesagt auch nicht, wem ich das Buch empfehlen sollte. Es fehlt der gute Witz, wirklich ein Krimi ist es auch nicht. Schade eigentlich, ich denke, man hätte da durchaus mehr machen können.

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  • Buchverlosung zu "Tide, Tat und Tod" von Bernd Mannhardt

    Tide, Tat und Tod
    Yoyomaus

    Yoyomaus

    25. November 2015 um 07:40

    Da Weihnachten vor der Tür steht, verlose ich auf meinem kleinen Buchblog folgendes Büchlein. Einfach den Beitrag des betreffenden Türchens, was euch interessiert liken und ihr landet automatisch im Lostopf. Der Gewinner wird dann auf der Blogseite bekannt gegeben und auch dort kontaktiert.  Schaut doch einfach mal vorbei, es gibt noch viele weitere Türchen zu entdecken ;-) https://www.facebook.com/B%C3%BCchereule-1091776744184265/

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  • Ein Krimi mal anders

    Tide, Tat und Tod
    Athene100776

    Athene100776

    Der Krimi- Autor Franz Xaver Stegmayer wird von seinem Verleger zu einem "Zwangsurlaub" und zu Recherenzwecken nach Schleswig-Holstein geschickt. Ein Ort , wo der Bayer so absolut keinen Bezug zu hat und auch mit Land und Leuten nicht zurecht kommt. Als Bayer braucht er einfach seinen Biergarten, seine bayrische Lebensart und die Menschen, die ihn verstehen. Entgegen der Hoffnung des Verlegers sprudeln aus Stegmayer keine Roman-Ideen heraus , sondern es folgt ein Brief, in dem sich der Autor alles von der Seele schreibt. Die Idee ein Buch in einer Briefform zu schreiben, fand ich toll. Mir gefiel die Art und der Schreibstil des Autors sehr gut, auch der bayrische Autor wird hervorragend dargestellt und jedes noch so kleine Anekdötchen , das den Bayer ausmacht, wird verarbeitet. Begeistert war ich auch von den Fussnoten, in denen die Ideen und Anmerkungen des Verlages zu tragen kommt.  Für mich war es ein Wagnis, da ich mir unter " Küsten-Krimi" einen klassischen Kriminalroman vorgestellt habe, das ist er allerdings nicht. Wenn man sich als Liebhaber von Krimis allerdings auf dieses Buch einlässt, so ist es nicht der Krimi, der im Vordergrund steht , sondern eine sehr unterhaltsame und auch zum Schreien komische Geschichte, in die der Leser mitgenommen wird. Viel Humor und einen Einblick in das Autorenleben beinhaltet der Roman, was man so als Leser noch nicht wusste und es teilweise auch nicht wissen müsste, es macht jedoch Spaß, Stegmayers Wut und "Verzweiflung" zu verfolgen.

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    • 2
    Louisdor

    Louisdor

    24. November 2015 um 14:23
    Athene100776 schreibt ... und einen Einblick in das Autorenleben beinhaltet der Roman, was man so als Leser noch nicht wusste und es teilweise auch nicht wissen müsste, es macht jedoch Spaß, Stegmayers Wut und ...

    Sehr schöne Rezension. Hatte ein paar recht negative Rezensionen überflogen, und vermutlich ist die Beurteilung des Buches fast ein Spiel mit den Erwartungen. Könnte man natürlich jetzt wieder ...

  • Süddeutschland trifft auf Norddeutschland

    Tide, Tat und Tod
    Arun

    Arun

    Tide, Tat & Tod von Bernd Mannhardt Bemühe mal den Klappentext: "Der Regio-Krimi boomt. Da kommt der Süddeutsche Autor Franz Xaver Stegmayer gerade recht. Stegmayer wird von Max Hagenbuecher, seinem Verleger, auf Recherchereise geschickt: Schleswig-Holstein, Westküste, Nachsaison. Er soll herausfinden, wo am Watt der Mordshund begraben liegt. Dumm nur, dass Stegmayer mit Land und Leuten nicht die Bohne was anfangen kann. Ein Brandbrief an den Verleger wird fällig." »Man muss nur aufpassen, wenn man das Buch außerhalb liest und dann spontan zu Lachsalven ansetzt, dass man nicht merkwürdig beäugt wird! Fazit: Wer noch Urlaubslektüre braucht, hier ist welche!« Birgit Kleffmann (wir-besprechens.de) Nach dieser Inhaltsangabe und der Aussage von Birgitt Kleffmann gepaart mit dem Cover, welches einen älteren Mann mit Schnurrbart und Schwimmärmchen im Wasser stehend abbildet, war die Vorfreude groß. Der Schreibstil war etwas ungewohnt für ein Buch aus dem Bereich der Belletristik, die Verwendung vieler Fußnoten kenne ich eher von Sachbüchern. Doch sorgten diese Anmerkungen für ein besseres Verständnis insbesondere als Erklärung der Mundartpassagen, aber auch durch das Zurechtrücken von Aussagen aus dem Fließtext sorgten sie für den einen oder anderen Schmunzler. Die Handlung an sich hatte ich mir irgendwie spannender vorgestellt. Hier ist es mehr eine Zustandsbeschreibung von Herrn Stegmayer und seinen Befindlichkeiten, welche ihm so manches Schimpfwort entlocken. Wir erfahren von ihm das er als ehemaliger Boxer vieles aus seinem Sport auch in jetzigen Leben als Autor gebrauchen kann. Neben der interessanten Erklärung zum Wattenmeer als Lebensraum und einem Rückblick auf das leicht gestörte Verhältnis von Franz Xaver zu Frauen kommt die Story nicht so richtig in Fahrt. Hatte mir von dem Küstenkrimi etwas mehr versprochen. Vergebe zweieinhalb Sterne die ich aufgrund einiger gelungener Wortspielereien auf drei Sterne aufrunde.

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