Drei Könige

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Unterhaltsam, philosophisch und auch erschreckend, mit prickelnder Erotik.

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Intelligent geschriebener Spiegel auch heutiger Zeit.

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Inhaltsangabe zu "Drei Könige"

Drei Königsbrüder führen Scheinkriege gegeneinander, um die eigene Bevölkerung, welche von Hungersnöten bedroht ist, hinter’s Licht zu führen und gleichzeitig zu dezimieren, so daß die nach den Kriegen geschrumpfte Bevölkerung den eigenen Herrscher weiterhin respektiert und verehrt und die Schuld an der Misere den vorgeblichen ausländischen Feinden gibt. Charaktereigenschaften der drei Königsbrüder werden beschrieben, - insbesondere der moralische Abstieg des Jüngsten, Eberhard, der durch Trunk (später durch Haschischessen und sexuelle Ausschweifungen) vom lustigen Schwerenöter zum Psychopathen wird. FSK: Ab 18

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783741893056
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:408 Seiten
Verlag:epubli
Erscheinungsdatum:16.02.2017

Rezensionen und Bewertungen

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    Hofmann-Js avatar
    Hofmann-Jvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Unterhaltsam, philosophisch und auch erschreckend, mit prickelnder Erotik.
    Erschreckend aktuell!

    Obwohl in lange vergangener Zeit, erinnert das Thema doch an heutige Geschehnisse und heutige Politik. Drei Königsbrüder zetteln scheinbar Kriege gegeneinander an, um die eigenen Untertanen bei der Stange zu halten und ihnen vorzumachen, dass die jeweiligen anderen Könige die alleinige Schuld hätten an allem Elend. Es wird geschildert, wie bei den verschiedenen Gemetzeln immer nur Bauern und Mitglieder des einfachen Volks die Leidtragenden sind, doch nie die Soldateska selbst. Grund für die Kriege ist eine Weizenkrankheit und ein zwergwüchsiger Berater rechnet den Königen vor, dass das Volk entweder langsam verhungern oder schnell im Krieg sterben kann. Tiefschürfende Psychologie und dabei eine unwahrscheinlich prickelnde Erotik prägen die äußerst unterhaltsam beschriebenen Szenen dieses Buchs.

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    de_schwobs avatar
    de_schwobvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Intelligent geschriebener Spiegel auch heutiger Zeit.
    Wer ist heute wohl der dritte König?

    In diesem Buch geht es um die Machenschaften dreier Brüder, die die Königswürde von drei verschiedenen Reichen an sich gebracht haben und im Zuge einer Hungersnot, die sie anders nicht bewältigen können, ihre Untertanen belügen und betrügen. Die besteht darin, dass die Brüder vorgeben, gegeneinander Krieg zu führen, wobei jedoch niemals Angehörige der Armeen zu Tode kommen, sondern immer nur die Bevölkerung betroffen ist. - An was erinnert das mich nur?? Die erotischen Szenen gehören mit zum Feinsten, das ich jemals gelesen habe. Insgesamt: Hut ab!

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    Tuxs avatar
    Tuxvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr intelligente Betrachtung der Welt mit exzellenten Szenen der Erotik.
    Hervorragend tiefgründige Erzählung über vorgeschobene Kriegsgründe.

    Erotik, bis man schwindlig ist, doch sollte man sich nicht täuschen: Hinter der einzigartigen Erzählung dieses Romans steckt eine tiefe und auch erschreckende Wahrheit. Es wird beschrieben, wie drei Königsbrüder vorgeben, sich gegenseitig zu bekriegen, um so das Überleben eines kleinen Teils ihrer Untertanen zu gewährleisten. In den Reichen ist eine Hungersnot ausgebrochen und der Berater eines der Könige hat diesen überzeugt, dass Scheinkriege unvermeidlich sind, da es unmöglich sei, aufgrund einer Getreidekrankheit genügend Essen herbeizuschaffen. Somit müsse die Bevölkerung dezimiert werden, doch auf eine Art und Weise, welche den Überlebenden suggeriert, dass die fremden Könige an allem schuldig seien. (Kommt dem Leser doch irgendwie bekannt vor??!!!)

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    moni-Ks avatar
    moni-Kvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Wahnsinns-Buch mit verstörender Botschaft.
    Heiße Erotik in alter Zeit.

    Das Buch war das erotischste, was ich bisher gelesen habe, dabei meine ich, dass es in einer solch feinen Sprache geschrieben ist, dass einem alles andere beinahe plump vorkommt. Dabei ist die Handlung alles andere als banal zu nennen. Es geht in diesem Roman um falsche Kriege, das heißt, es werden Kriege in Absprache mit den vermeintlichen Feinden geführt und die eigene Bevölkerung wird belogen, um die Bewohner der Reiche auszudünnen, zu dezimieren. Kommt einem ja heute eigentlich auch so vor.

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    Mopserls avatar
    Mopserlvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Hoffentlich irrt sich der Autor!
    Welch eine Erotk!

    Donnerwetter, was ein Roman! Wer hätte gedacht, dass ein Erzähler und Dichter auch solche Dinge schreibt. An der Erzählweise und dem Stil ist Grosch schon zu erkennen, doch hätte ich es ihm vorher nicht zugetraut. Politisch gesehen vermittelt das Buch einen tiefen Einblick in die Denkweise der ganz großen „Weltlenker“ damals und heute. Wenn die Dinge den logischen Fortgang dieser geschichte nehmen, steht auch uns ein sehr großer Krieg bevor. Hoffentlich irrt sich der Autor!

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    jobahars avatar
    jobaharvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sollte von jedem an Politik und Psychologie Interessierten gelesen werden!
    Modernes in Alter Zeit.

    Grosch versteht es wie kein zweiter zeitgenössischer Autor, Fragen unserer Zeit in einer unterhaltenden und ansprechenden Sprache in eine zeitlich andere Umgebung zu transferieren.

    Mit Drei Könige ist ihm ein wahres Meisterwerk der psychologischen Erkenntnis und Erklärung der menschlichen Gedankenwelt gelungen. Auswüchse sexueller und anderer perverser Art werden von ihm so subtil geschildert, dass es in keinster Weise abstossend erscheinen kann.


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    WernerHubs avatar
    WernerHubvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Intelligent, atemberaubend und doch nachdenklich machend.
    Erotik pur und mittelalterliche Gepflogenheiten.

    Leben in alter Zeit und doch absolut das Heute beschreibend. Es ist die Rede von scheinheiligen Kriegen, die nur den Grund haben, die Bevölkerung zu dezimieren und die Überlebenden weiterhin bei der Stange zu halten. Dies alles verpackt in eine großartige Erzählung, deren Erotik dem Leser schlichtweg den Atem raubt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr lesenswerter Spiegel der Geschehnisse unserer Zeit!
    Intrigenspiel und Erotik in alter Zeit

    Drei Könige ist ein intelligent geschriebenes Gleichnis heutiger Zeit. Nebensächlichkeiten werden als wichtig erachtet und die Bevölkerung letztendlich hintergangen.

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    Lesetortes avatar
    Lesetortevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Leben in früherer Zeit – vielleicht ein Spiegelbild von heute?
    Großartig erzählt, trotz unglaublicher Erotik-Szenen.

    Unglaublich, auf welche Ideen der Autor dieses Buches kam. Erinnert etwas an verschiedene durchgedrehte Kaiser und Könige in alter Zeit, was es vielleicht ja auch soll. Der Gedanke an vorgeschobene Kriegsgründe läßt Einen allerdings schaudern. Bei all der Erotik liegt doch ein tiefer Hintergedanke über dem Geschehen des Romans und man wird voll Schrecken an unsere eigene Zeit erinnert. Für dies Buch sollte man sich viel Zeit nehmen, denn es gibt viel zum Nachdenken.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Einfach ein phantastisches, zeitloses Werk!
    Großartige Bilder einer vergangenen Zeit voller erotischer Phantasien!

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    Dieser kurze Abschnitt mag selbst für sich sprechen:

    „'Den übrigen Mitgliedern der Streunergruppe konnte keine Beteiligung an dem Diebstahl nachgewiesen werden, so dass man sie, unter der Ermahnung, sich nicht mehr in der Gegend blicken zu lassen, schweren Herzens entließ.

    Schleunigst suchten die Verängstigten daraufhin das Weite, froh, noch einmal ungeschoren davongekommen zu sein.

    - Die verstockte Sahli wurde mit aufgeschürzten Röcken bäuchlings auf eine herbeigeschaffte hölzerne Bank gelegt, um ihr mit einer Weidenrute die ihr zugedachten fünfzig Schläge auf das entblößte Hinterteil zu verabreichen.

    Bereits nach einigen wenigen Schlägen begann die Schöne, sich zu winden und zu stöhnen.

    „So ist es recht“, rief die Kaufmannsfrau, „schlag’ härter zu;" – sie soll spüren, dass dies kein Gaukelspiel ist !“

    Mit jedem verabreichten Hieb wand sich die Delinquentin mehr und ihr Stöhnen wurde lauter, bis die Umstehenden begriffen, dass dies beileibe keine Schmerzensäußerungen, sondern im Gegenteil Laute der Wollust und des Genusses waren !

    - Sahli rieb, während sie sich unter jedem Schlage wand, ihren Schoß stöhnend an der hölzernen Bank....

    „Schamloses Frauenzimmer“, rief die Frau des Kaufmanns, als sich die Geschlagene in einem letzten Aufbäumen aufstöhnend der erfolgten Erleichterung ergab, „selbst jetzt hat sie nur dieses Eine im Kopf ! Man muss sie zum Schloss bringen, auf dass sie dort für alle ihre Untaten und Lasterhaftigkeit abgeurteilt wird !“ „

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