Bernd Michael Grosch , Bernd Michael Grosch Götterspiel

(11)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 10 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(11)
(0)
(0)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Götterspiel“ von Bernd Michael Grosch

In Götterspiel wird in Versform der Sinn des Daseins selbst hinterfragt und beschrieben, wie Götter aus Langeweile einen der Ihren auf die Erde schicken, woselbst Dieser in 'Germanischer Zeit' ohne Erinnerung an sein göttliches Dasein seine Aufgabe erfüllen muss. Verlust all seiner Lieben und weitere 'Schicksalsschläge' lassen den einstigen 'Gott' mit sich und den Göttern hadern, bis er endlich doch durch Lebenserfahrung dem Sinn des Daseins nahe kommt. Versmaß: 9 : 8 - 9 : 8 Auszug: * Nicht leicht die Kindheit mir geworden; - erzogen wurd’ ich äußerst hart. Im Streite wir mit Römerhorden; - nicht blieben Opfer uns erspart ... * Ich wollte durch die Wälder streifen, im Spiel mit einem hölzern’ Schwert. Verbote konnt’ ich nicht begreifen; - noch war mein’ Welt zu unbeschwert. *

Grossartiges Epos!

— carmncitella
carmncitella

Tiefschürfend und spannend, was will man mehr?

— Lesetorte
Lesetorte

Sollte man sich nicht entgehen lassen. Absolute Empfehlung!

— Mopserl
Mopserl

Nicht nur schön und unterhaltsam, sondern auch lehrreich.

— carlacats
carlacats

Wunderbare Epik in plastisch gemalten Versen!

— WernerHub
WernerHub

Die Erzählung selbst ist äußerst interessant und spannend und lässt den Leser unweigerlich selbst zum Philosophen werden.

— PiaSol
PiaSol

Stöbern in Gedichte & Drama

Kolonien und Manschettenknöpfe

Ein wirrer, irrer Lyrikband, der einen sprachlich durch die Bank weg in Atemberaubendes und Luzides entführt.

Trishen77

Brand New Ancients / Brandneue Klassiker

Ein Buch für alle, die Gedichte mögen, die ins Herz schneiden und doch mal was anderes wollen. Furchtbar realistisch und schön zugleich.

EnysBooks

Südwind

Zügiger und trotzdem intensiver Einblick in hochwertige Arbeiten diverser Haiku-Schreiberinnen und -Schreiber

Jezebelle

Jahrbuch der Lyrik 2017

Der ideale "rote Faden" zur aktuellen Kunst des Gedichteschreibens.

Widmar-Puhl

Gedichte

Wunderschöne Sammlung.

Flamingo

Quarter Life Poetry

Extrem wahr, extrem witzig, einfach nur cool! Definitiv etwas, das man mit Mitte 20 gelesen haben sollte!

Sumsi1990

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Interessante Theorie

    Götterspiel
    Lesetorte

    Lesetorte

    01. August 2017 um 14:22

    Götter, die aus Langeweile das Lebens-Spiel spielen. Aus Langeweile geboren und Abenteuer ohne Ende erlebt, bis endlich der Sinn des Lebens wieder gefunden wurde. Wer sagt uns, dass unsere Welt nicht wirklich einen solch banalen Anfang nahm? Ein tapsiger Bär, der einen Stein lostritt, der ins Rollen gerät und so ein heilloses Chaos anrichtet – oder eben doch gediegener und durchdachter, so wie in Grosch‘s Götterspiel. Wie auch immer, dieser Band bezaubert mit seinen wunderschönen Reimen und seiner Spannung, wenn man den Galeerensklaven oder den Gladiator bei seinen Abenteuern begleitet.

    Mehr
  • Wie es hätte sein können.

    Götterspiel
    Mopserl

    Mopserl

    28. July 2017 um 06:45

    Die Frage des Lebens – die Frage des Daseins. Vermutlich werden wir eine endgültige Antwort nie erhalten, doch hier ist eine der Möglichkeiten, wie es hätte sein können. Dazu noch in gereimter Form und als abwechslungsreiches Abenteuer verfasst. Hat mir sehr viel Freude gemacht und mich zum Nachdenken angeregt.

  • Wahnsinnserzählung, die gereimt sogar von der Arbeit altägyptischer Balsamierer berichtet.

    Götterspiel
    carlacats

    carlacats

    31. May 2017 um 07:41

    „Die Leich beraubt der Innereien, welch’ man in Krügen aufbewahrt’. Den Körper würd’ man so entzweien, für seine baldig’ Sternenfahrt. Mit einem Haken, recht gebogen und durch die Nase eingeführt, würd’ das Gehirn herausgezogen, nachdem zu Brei es fast gerührt...“ Man muss das Buch einfach immer und immer wieder zur Hand nehmen. Die Erzählung ist nicht nur interessant als solche, sondern wie ich finde auch sehr lehrreich. Das Leben von Germanen, Römer, Griechen und Ägyptern wird beschrieben und es macht einfach Freude, die schönen Verse zu lesen. Über all dem steht natürlich die Frage nach dem Wie und Warum des Daseins.

    Mehr
  • Götter in Menschengestalt

    Götterspiel
    WernerHub

    WernerHub

    27. May 2017 um 11:09

    In dieser epischen Erzählung existieren die Götter bereits und der Leser erfährt, dass sich diese langweilen, da sie auch bereits bekannte Spiele langweilen. Einer der Ihren macht den Vorschlag, das Los zu werfen und einen aus ihrem Kreis als Mensch geboren zur Erde zu schicken. Dies geschieht und der Auserkorene nimmt Leben im alten Germanien am Rhein. Es wird in großartigen Reimen die Geschichte dieses Mensch-Gottes erzählt, der sich als Germanen-Führer gegen die römische Herrschaft stellt, gefangen wird und als Galeerensklave bis Griechenland kommt, wo er fliehen kann und so bis nach Ägypten gelangt, um viele interessante Dinge zu sehen und Abenteuer zu erleben. Der ehemalige Gott hat eine unbekannte Aufgabe zu lösen und kommt dieser im Laufe seines spannenden Lebens näher.

    Mehr
  • Interessantes Gedankenspiel über den Sinn des Lebens.

    Götterspiel
    hmosach

    hmosach

    22. May 2017 um 08:39

    Die Antwort kann freilich auch dieser Band nicht geben, doch ist hier ein Ansatz zu finden, über welchen sich das Grübeln lohnt.

  • Der Mensch als Spielfigur der Götter....

    Götterspiel
    anglerpaul

    anglerpaul

    14. May 2017 um 09:41

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% } ….und doch selbst auch ein Gott. Hier werden die Grenzen zwischen Göttern und Menschen fließend. Ein Gott, der ausgewählt wurde, im Zuge eines Spiels gegen die Langeweile auf der Erde zu weilen und in germanischer Zeit als Germanenführer, römischer Sklave, Reisender und Suchender bis Griechenland und Ägypten zu kommen, wo er Abenteuer besteht und eine Aufgabe, die er allerdings noch nicht kennt, zu erfüllen.

    Mehr
  • So könnte es gewesen sein !!

    Götterspiel
    lberger

    lberger

    12. May 2017 um 07:42

    Wer sagt uns, dass nicht ein 'Programmierer' tatsächlich eine Welt erschuf, in der wir nun alle leben. Dies ist zwar nicht nach dem Buchstaben Inhalt von Götterspiel, ließe sich aber dennoch auch so interpretieren. Götter langweilen sich beim Spiel (was immer auch Götter sein mögen) und schicken einen Freiwilligen auf die Erde, um in germanischer Zeit allerhand interessante Abenteuer zu erleben und seine Aufgabe (von der er nicht weiß, dass er sie überhaupt hat) zu erfüllen. Dies alles ist in einer großartigen, gewaltigen Sprache geschrieben und ich wünschte mir, dass es irgendwann als Roman (nicht in Versen) erscheinen möge, damit der Kreis der Leser ein größerer werde. Denn dieses Werk hat es wahrhaftig verdient.

    Mehr
  • Ein Wahnsinns-Epos !

    Götterspiel
    PiaSol

    PiaSol

    30. April 2017 um 14:41

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% } In diesem Epos (und das ist es zweifellos) wird beschrieben, wie Götter aus Langeweile ein Spiel spielen, indem sie einen der Ihren zur Erde schicken, wo er in 'Germanischer Zeit' ohne Erinnerung an sein göttliches Dasein eine Aufgabe erfüllen zu erfüllen hat. Der Verlust seiner Lieben sowie weitere 'Schicksalsschläge' lassen den einstigen 'Gott' mit sich und den Göttern hadern, bis er endlich doch durch Lebenserfahrung dem Sinn des Daseins nahe kommt. Der Dichter hat eine unglaubliche Arbeit geleistet, da das gesamte Epos nicht nur in Reimen, sondern auch noch in einem passenden Versmaß verfasst wurde. Obwohl ich nicht Spezialistin in Metrik bin, habe ich mir spaßeshalber die Mühe gemacht, immer wieder nachzuzählen und habe tatsächlich keinen einzigen Fehler gefunden. Die Erzählung selbst ist äußerst interessant und spannend und lässt den Leser unweigerlich selbst zum Philosophen werden. Es ist zu vergleichen (allerdings in althergebrachter Weise) mit dem Gedanken aus „Welt am Draht“ oder „The 13th floor“. Ich war wirklich hingerissen, nachdem ich mich erst einmal in die doch nicht gerade einfachen Verse eingelesen hatte und kann hier wirklich nicht weniger als die vollen fünf Sterne geben.

    Mehr