Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch

von Bernd Michael Grosch 
5,0 Sterne bei11 Bewertungen
Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch
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jobahars avatar

Phantastisch gut durchdachte und philosophierende Verse.

Für mich ganz großartige Gedanken in gereimter Form.

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Inhaltsangabe zu "Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch"

In diesem Band findet der geneigte Leser 36 didaktische Verse (Gedichte), welche unter anderem philosophische Betrachtungen über Sinn und Zweck des Lebens als solches anstellen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:B01M0H1K42
Sprache:Deutsch
Ausgabe:E-Buch Text
Umfang:169 Seiten
Verlag:Bernd Michael Grosch
Erscheinungsdatum:16.09.2016

Rezensionen und Bewertungen

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    jobahars avatar
    jobaharvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Phantastisch gut durchdachte und philosophierende Verse.
    Eine Verse-Sammlung, die keine Wünsche offen lässt.

    Es scheint tatsächlich ein jedes Thema in dieser Sammlung erörtert zu sein, sogar das Leben einfacher Eingeborener, die nach dem großen Knall als die wahren Herren der Welt erscheinen werden.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Für mich ganz großartige Gedanken in gereimter Form.
    Herr der Welt – Herr der Gedanken!

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    Phantastische Gedanken wurden hier in hervorragende Reime gepackt. Leider scheint mir, dass in der heutigen, schnelllebigen und doch eher gedankenlosen Zeit ein solches Werk nicht die gebührende Anerkennung finden wird.

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    lbergers avatar
    lbergervor einem Jahr
    Kurzmeinung: Großartige Verse, die alles hinterfragen möchten.
    Suche nach Gerechtigkeit.

    Auch ich werde den Autoren hier selbst sprechen lassen mit einem seiner Verse:

    ...halt’ auch die and’re Wange hin


    Ein Wort der Bibel lässt mich grübeln;

    - und in mir regt sich Widerspruch.

    Man möge dies’ mir nicht verübeln,

    auch wenn’s Kritik am Heilig’ Buch.


    Da Gott mir hat Verstand gegeben,

    zu denken meinen eig’nen Weg

    und blind nicht nach der Schrift zu leben,

    denk’ ich, es ist kein Sakrileg.


    Nicht sind als Lämmer wir geboren,

    zu dulden und zu leiden nur.

    Zu And’rem war’n wir auserkoren,

    statt nur zum Trieb oder zur Schur.


    So sträubt sich denn in meinem Inner’n

    alles, was machet meinen Sinn,

    wenn ich mich muss der Wort’ erinnern:

    `Halt’ auch die and’re Wange hin.


    - Was geb’ ich damit zu verstehen,

    wenn ich befolge diesen Rat ?

    Der Gegner wird’s vielleicht so sehen:

    `Fahr’ fort mit deiner Übeltat !


    Was mag dies wohl für ihn nun heißen ?

    - Wie Hohn es auf ihn wirken kann:

    `Nicht kannst’ aus meiner Ruh’ mich reißen,

    denn für mich bist kein ganzer Mann...


    Wenn man nun Jemand so beschämet,

    kann dies’ im christlich’ Sinne sein ?

    Noch mehr der Gegner sich dann grämet,

    da er sich fühlet allzu klein.


    Ist’s Nächstenliebe, so zu handeln..?

    Ist’s nicht vielmehr dasGegenteil?

    Wird ein Aggressor sich denn wandeln,

    wenn Schmähung so ihm wird zuteil...?


    Dies wag’ ich doch zu bezweifeln nun;

    - Die Gest’ verkehret ihren Sinn.

    Darum : Will Jemand dirArges tun,

    halt n i c h t die and’re Wange hin ...


    Es spricht eine tiefe Sehnsucht nach Gerechtigkeit aus allen Versen des Dichters und er möchte seine Mitmenschen und die gesamte Schöpfung begreifen lernen. Ein großartiges Werk!

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    Lesetortes avatar
    Lesetortevor einem Jahr
    Kurzmeinung: Lehrgedichte vom Feinsten!
    Dramatisch, fesselnd, philosophisch und zum Nachdenken zwingend

    Ich könnte nur wenige Themen nennen, die von diesen wirklich hervorragenden Reimen ausgelassen wurden. Die Probleme der Welt unserer Zeit werden behandelt, es wird philosophiert, nach Lösungen gesucht und in die Natur des Menschen geschaut.

    Sätze wie die folgenden jagen dem Leser Schauer über den Rücken. Hier nur ein kurzer Auszug aus dem Gedicht „Erinnerung:


    Gedanken – sie kommen ungerufen

    und gehen mir nicht aus dem Sinn.

    Erklimmen innere Treppenstufen;

    - raunen und wispern vor sich hin...


    Sie eilen die Treppen `rauf und `runter;

    - verweilen kurz an einem Ort.

    Sie springen und lachen jetzt ganz munter;

    ...gleich darauf sind sie wieder fort.


    Will ich sie fassen, gelingt es mir nicht;

    - zu schnell entziehen sie sich mir.

    Nur kurz wollen verweilen sie im Licht;

    - wie allzu scheues Nachtgetier.


    Was soll ich nur tun – was kann ich machen ?

    Es raubt mir die innere Ruh’.

    Kann freu’n mich nicht mehr – kann nicht mehr lachen;

    versteh’ nicht, all’ Dieses, - wozu...?


    Ich denke, diese wenigen Zeilen geben einen besseren Einblick in das Büchlein, als die beste Rezension es vermöchte. Ich habe es hier trotzdem versucht.

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    PiaSols avatar
    PiaSolvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Erschütternd, traurig, nachdenklich machend – schön....
    Bei vielen dieser Verse ist es mir eiskalt über den Rücken gelaufen.

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% }

    Auszug aus dem Verseband:


    IST’S SCHON SO SPÄT...?

    *

    Ich hör’ die Stimmen der Menschen nicht mehr.

    Ist’s schon so spät – naht jetzt das Ende ?

    Meine Gedanken bewegen sich quer;

    - ich fühl’ das Zittern meiner Hände.

    *

    Das menschlich’ Treiben – es ist mir egal;

    ich beseh’ mir Pflanzen und Tiere.

    Meine Artgenossen sind mir zur Qual;

    - keine Zeit für sie mehr verliere.

    *

    Ist’s schon so spät – bin ich schon verloren ?

    Gehör’ ich jetzt nicht mehr zu ihnen,

    unter Welchen ich doch einst geboren ?

    - Die, - mit den ausdruckslosen Mienen...!

    *


    Bei vielen dieser Verse ist es mir eiskalt über den Rücken gelaufen.

    Sie machen nachdenklich, einige machen traurig, andere wieder richten auf. Unglaublich, wie man Gefühle in Reimen ausdrücken kann! Habe mich zuvor nicht besonders dafür interessiert und außer Schiller keine Dichter gelesen. Das wird sich ab sofort ändern.


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    Mopserlvor einem Jahr
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    carlacatsvor einem Jahr
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