Bernd Michael Grosch Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch

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Inhaltsangabe zu „Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch“ von Bernd Michael Grosch

In diesem Band findet der geneigte Leser 36 didaktische Verse (Gedichte), welche unter anderem philosophische Betrachtungen über Sinn und Zweck des Lebens als solches anstellen.

Phantastisch gut durchdachte und philosophierende Verse.

— jobahar

Für mich ganz großartige Gedanken in gereimter Form.

— Ein LovelyBooks-Nutzer

Großartige Verse, die alles hinterfragen möchten.

— lberger

Lehrgedichte vom Feinsten!

— Lesetorte

Erschütternd, traurig, nachdenklich machend – schön....

— PiaSol
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  • Eine Verse-Sammlung, die keine Wünsche offen lässt.

    Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch

    jobahar

    12. July 2017 um 11:55

    Es scheint tatsächlich ein jedes Thema in dieser Sammlung erörtert zu sein, sogar das Leben einfacher Eingeborener, die nach dem großen Knall als die wahren Herren der Welt erscheinen werden.

  • Herr der Welt – Herr der Gedanken!

    Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. July 2017 um 15:51

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% }

    Phantastische Gedanken wurden hier in hervorragende Reime gepackt. Leider scheint mir, dass in der heutigen, schnelllebigen und doch eher gedankenlosen Zeit ein solches Werk nicht die gebührende Anerkennung finden wird.

  • Suche nach Gerechtigkeit.

    Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch

    lberger

    16. May 2017 um 11:50

    Auch ich werde den Autoren hier selbst sprechen lassen mit einem seiner Verse: ...halt’ auch die and’re Wange hin Ein Wort der Bibel lässt mich grübeln; - und in mir regt sich Widerspruch. Man möge dies’ mir nicht verübeln, auch wenn’s Kritik am Heilig’ Buch. Da Gott mir hat Verstand gegeben, zu denken meinen eig’nen Weg und blind nicht nach der Schrift zu leben, denk’ ich, es ist kein Sakrileg. Nicht sind als Lämmer wir geboren, zu dulden und zu leiden nur. Zu And’rem war’n wir auserkoren, statt nur zum Trieb oder zur Schur. So sträubt sich denn in meinem Inner’n alles, was machet meinen Sinn, wenn ich mich muss der Wort’ erinnern: `Halt’ auch die and’re Wange hin. - Was geb’ ich damit zu verstehen, wenn ich befolge diesen Rat ? Der Gegner wird’s vielleicht so sehen: `Fahr’ fort mit deiner Übeltat ! Was mag dies wohl für ihn nun heißen ? - Wie Hohn es auf ihn wirken kann: `Nicht kannst’ aus meiner Ruh’ mich reißen, denn für mich bist kein ganzer Mann... Wenn man nun Jemand so beschämet, kann dies’ im christlich’ Sinne sein ? Noch mehr der Gegner sich dann grämet, da er sich fühlet allzu klein. Ist’s Nächstenliebe, so zu handeln..? Ist’s nicht vielmehr dasGegenteil? Wird ein Aggressor sich denn wandeln, wenn Schmähung so ihm wird zuteil...? Dies wag’ ich doch zu bezweifeln nun; - Die Gest’ verkehret ihren Sinn. Darum : Will Jemand dirArges tun, halt n i c h t die and’re Wange hin ... Es spricht eine tiefe Sehnsucht nach Gerechtigkeit aus allen Versen des Dichters und er möchte seine Mitmenschen und die gesamte Schöpfung begreifen lernen. Ein großartiges Werk!

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  • Dramatisch, fesselnd, philosophisch und zum Nachdenken zwingend

    Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch

    Lesetorte

    15. May 2017 um 10:51

    Ich könnte nur wenige Themen nennen, die von diesen wirklich hervorragenden Reimen ausgelassen wurden. Die Probleme der Welt unserer Zeit werden behandelt, es wird philosophiert, nach Lösungen gesucht und in die Natur des Menschen geschaut. Sätze wie die folgenden jagen dem Leser Schauer über den Rücken. Hier nur ein kurzer Auszug aus dem Gedicht „Erinnerung: Gedanken – sie kommen ungerufen und gehen mir nicht aus dem Sinn. Erklimmen innere Treppenstufen; - raunen und wispern vor sich hin... Sie eilen die Treppen `rauf und `runter; - verweilen kurz an einem Ort. Sie springen und lachen jetzt ganz munter; ...gleich darauf sind sie wieder fort. Will ich sie fassen, gelingt es mir nicht; - zu schnell entziehen sie sich mir. Nur kurz wollen verweilen sie im Licht; - wie allzu scheues Nachtgetier. Was soll ich nur tun – was kann ich machen ? Es raubt mir die innere Ruh’. Kann freu’n mich nicht mehr – kann nicht mehr lachen; versteh’ nicht, all’ Dieses, - wozu...? Ich denke, diese wenigen Zeilen geben einen besseren Einblick in das Büchlein, als die beste Rezension es vermöchte. Ich habe es hier trotzdem versucht.

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  • Bei vielen dieser Verse ist es mir eiskalt über den Rücken gelaufen.

    Herr der Welt: Verse von B. Mich. Grosch

    PiaSol

    06. May 2017 um 18:43

    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% } Auszug aus dem Verseband: IST’S SCHON SO SPÄT...? * Ich hör’ die Stimmen der Menschen nicht mehr. Ist’s schon so spät – naht jetzt das Ende ? Meine Gedanken bewegen sich quer; - ich fühl’ das Zittern meiner Hände. * Das menschlich’ Treiben – es ist mir egal; ich beseh’ mir Pflanzen und Tiere. Meine Artgenossen sind mir zur Qual; - keine Zeit für sie mehr verliere. * Ist’s schon so spät – bin ich schon verloren ? Gehör’ ich jetzt nicht mehr zu ihnen, unter Welchen ich doch einst geboren ? - Die, - mit den ausdruckslosen Mienen...! * Bei vielen dieser Verse ist es mir eiskalt über den Rücken gelaufen. Sie machen nachdenklich, einige machen traurig, andere wieder richten auf. Unglaublich, wie man Gefühle in Reimen ausdrücken kann! Habe mich zuvor nicht besonders dafür interessiert und außer Schiller keine Dichter gelesen. Das wird sich ab sofort ändern.

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