Bernd Neumann Ärzte gefährden Ihre Gesundheit.

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Inhaltsangabe zu „Ärzte gefährden Ihre Gesundheit.“ von Bernd Neumann

Wie unser Gesundheitssystem zur tödlichen Gefahr wird Ärzte und Krankenhäuser sind in der Zwischenzeit eine der Hauptursachen für viele Krankheiten geworden. Jährlich werden allein in Deutschland rund eine Million Menschen wegen unerwünschter Nebenwirkungen von Arzneimitteln in ein Krankenhaus aufgenommen. Unvorstellbar? Noch schockierender ist die Zahl derer, die diesen Krankenhausaufenthalt nicht überleben. Bis zu 57.000 Menschen sterben jedes Jahr an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Dadurch ist die Wahrscheinlichkeit, an den Nebenwirkungen der Medikamente zu sterben, die Ihr Arzt Ihnen verordnet hat, 15 mal höher als bei einem Verkehrsunfall ums Leben zu kommen. Bernd Neumann präsentiert in diesem Buch nicht nur Zahlen, Daten und Fakten, die Ihr Arzt gerne vor Ihnen verborgen hätte. Er enthüllt auch die schmutzigen Tricks der Pharma- und Gesundheitsindustrie: - Wie aus Gesunden Kranke gemacht werden: Deutschland ist Weltmeister im »In-die-Röhre-Schieben«. - Erfolgreiches Geschäftsmodell: Krankheiten erfinden – lassen Sie sich nicht für krank erklären! - Sinnlose Behandlungen: Wenn Geld fehlt, muss eben mehr operiert werden. - Hygiene mangelhaft: Warum das Krankenhaus oft erst wirklich krank macht. - Mein täglich Medikament gib mir heute: Jedes Jahr stirbt in Deutschland eine mittlere Stadt von der Größe Baden-Badens an den Nebenwirkungen von Medikamenten. Arzneimittel, Diagnosen und Therapien sind oft keine medizinischen Notwendigkeiten, sondern resultieren aus Irrtümern, Trugschlüssen und finanziellen Interessen. Bernd Neumann gibt Ihnen in diesem Buch zehn wertvolle Tipps an die Hand, wie Sie trotz Arzt gesund und am Leben bleiben. Ein Buch, das Sie unbedingt lesen sollten – und zwar bevor Sie Ihren Arzt aufsuchen!

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  • Unerwartet unpolemisch und informativ

    Ärzte gefährden Ihre Gesundheit.
    R_Manthey

    R_Manthey

    27. July 2015 um 12:05

    Bei diesem etwas reißerischen Titel erwartet man vielleicht ein eher polemisches und einseitiges Buch. Doch zu meiner Überraschung erwies sich dieser Text als ein sachlicher und äußerst informativer Bericht über die Risiken, denen man ausgesetzt wird, wenn man sich zu unkritisch einem Arzt anvertraut und treuherzig glaubt, diese Leute würden immer wissen, was sie tun, schließlich hätten sie ihr Fach intensiv studiert. Aus eigener Erfahrung und aus Berichten und Beobachtungen in meinem Umkreis weiß ich aber, dass Ärzte sich katastrophal irren können, selbst wenn sie in guter Absicht handeln. Manchmal hören Mediziner einfach nicht zu, halten ihre Patienten für zu inkompetent, um ihren eigenen Körper zu kennen, legen sich sehr frühzeitig auf eine für sie plausible Diagnose fest und blenden dann einfach alles aus, was gegen diese Festlegung spricht. Im schlimmsten Fall kann eine solche Herangehensweise, die von der Arbeitsweise unseres Gehirns leider gerne unterstützt wird, zu folgenschweren Irrtümern führen. Diese Abläufe gehören jedoch nicht zu dem Komplex von Problemen, die der Autor behandelt, weil sie quantitativ kaum zu erfassen sind. Er untermauert seinen Bericht nämlich mit unzweifelhaften Untersuchungen und unangreifbaren Zahlen. Im ersten Abschnitt befasst er sich unter anderem mit scheinbarem Wissen, das sich irgendwann einmal im Wissensspeicher von Ärzten festsetzte als es als richtig galt, dort aber verblieben ist, obwohl es sich inzwischen eindeutig als falsch herausgestellt hat.Dazu bringt er eine Reihe von Beispielen an, unter anderem die sogenannte Cholesterin-Lüge und die Ursache für Magengeschwüre und Magenkrebs. Im ersten Fall ist inzwischen bewiesen, dass der Cholesterinspiegel im Blut keine Risikoaussage für spätere Erkrankungen darstellt und im zweiten steht seit Jahrzehnten fest, dass ein Bakterium der Verursacher ist und nicht Stress (wie heute noch oft angenommen wird) Der Autor geht unter dem Gesichtspunkt einer zu weiten oder falschen Krankheitsdefinition dann noch auf Bluthochdruck, Osteoporose und einige neu definierte psychische Krankheiten ein, hier insbesondere auf ADHS. Man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, dass man jeden als krank erklären kann, wenn man die entsprechende Definition nur passend wählt. Im nächsten Abschnitt kommen solche Tricks zur Sprache. Der Autor erklärt hier an Beispielen wie die Pharmaindustrie mit der Angst vor Störungen und Krankheiten sich zahlreiche neue Absatzmärkte erschließt. Fehldiagnosen, Kunstfehler und sinnlose Behandlungen sind die Themen des folgenden Abschnitts. Ärzte und Krankenhäuser sind gezwungen wirtschaftlich zu arbeiten. Und so lange dies so ist, muss man davon ausgehen, dass dieser Aspekt erheblich in die Behandlung von Patienten einfließt. Neben mangelnder Informiertheit, Zeitnot und eingeschränktem Wahrnehmungsvermögen stellt er wohl die entscheidende Ursache für übermäßige oder unnötige Eingriffe dar. Der Autor verdeutlicht das mit Zahlen. Um die Tücken der "präventiven Früherkennung" geht es im folgenden Abschnitt. Hier und auch später weist er anhand von Statistiken und deren Interpretation nach, dass diese Untersuchungen kaum etwas bringen, aber Menschen, bei denen etwas "erkannt" wird, was sich später als falsch erweist, in heftige Turbulenzen oder gar ins Unglück stürzen kann. Man kann nach solchen Fehldiagnosen schnell in Panik geraten und aus Angst Eingriffen zustimmen, die irreversibel sind. Überlebt man dies, dann ist schwer zu beweisen, dass es auch ohne Behandlung gegangen wäre. Und die Medizin wird es als (tatsächlich) unwiderlegbaren Beweis für die Richtigkeit ihrer Vorgehensweise anführen. Zum Thema Früherkennung gehören auch einige IgeL-Leistungen, auf die im folgenden Kapitel bewertend eingegangen wird. Danach folgt ein Abschnitt über "unerwünschte Arzneimittelereignisse", an denen in Deutschland jedes Jahr mehrere zehntausend Menschen sterben. Dabei geht es um Neben- und Wechselwirkungen von Medikamenten. Insbesondere über die Wechselwirkungen, die in Abhängigkeit mit der Anzahl der einzunehmenden Präparate dramatisch nichtlinear ansteigen, herrscht bei vielen Medizinern größtenteils Unkenntnis. Es ist geradezu unfassbar, dass im Zeitalter massiver Datenerfassungen in der Medizin kaum Computerprogramme genutzt werden, die vor solchen Wechselwirkungen warnen. Zu den "unerwünschten Arzneimittelereignissen" gehören auch falsche Dosierungen und falsche Verabreichungen, vorzugsweise in Krankenhäusern. Die im Buch erwähnten Zahlen sind erschreckend. Das folgende Kapitel befasst sich mit mangelnder Hygiene in Krankenhäusern, woran sich in enger Logik ein Abschnitt über den Missbrauch von Antibiotika und dessen weitreichende und gravierende Folgen anschließt. Das Buch schließt mit "den zehn wichtigsten Tipps, wie man trotz Arzt gesund und am Leben bleibt". Sie lassen sich aus einfachen Grundprinzipien ableiten: kein bedingungsloses Vertrauen entwickeln, die Dinge hinterfragen, sich mehrfach informieren und vor allem niemals den gesunden Menschenverstand ausschalten. Dieses Buch schildert nahezu alle Risiken, denen man begegnet, wenn man ernsthaft krank wird und sich in die Abhängigkeit von Ärzten begibt. Man sollte es vorher lesen, weil man im Ernstfall vielleicht nicht mehr so klar denken kann und dadurch möglicherweise Behandlungen zustimmt, die man besser vermieden hätte. Der Text bricht nicht den Stab über die Medizin, sondern weist unaufgeregt und sachlich auf mögliche Gefahren hin, über die man sich vielleicht nicht ganz im Klaren ist.

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