Bernd O. Wagner

 5 Sterne bei 3 Bewertungen

Alle Bücher von Bernd O. Wagner

Aus Träumen wurden Meilen

Aus Träumen wurden Meilen

 (1)
Erschienen am 11.12.2014
Trolle - Goten - Wikinger

Trolle - Goten - Wikinger

 (1)
Erschienen am 30.11.2017

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Rezension zu "Trolle - Goten - Wikinger" von Bernd O. Wagner

Die alten Nordlichter leben ...
saxinavivor einem Jahr

Schon der Titel macht neugierig - drei Begriffe, die mythisch und geheimnisvoll klingen, an Sagen und Märchen des Nordens erinnern.
Was der Verfasser aus Fakten und Überlieferten macht, ist witzig und macht doch nachdenklich.Es gibt die alten Texte nicht einfach wieder, sondern kleidet sie in eine fröhliche Sprache und lässt die Gegenwartsbezüge nicht aus.
Die Geschichten eignen sich bestens für eine kurze Lesepause oder für den Tagesabschluss.
Der Leser bleibt informiert, denn auch seltene Begriffe, bekannte und unbekannte Personen und komplexe Sachverhalte werden erläutert, ohne den Textfluss zu stören.
Eine Lesegenuss, eine klare Empfehlung.

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Rezension zu "Kabbelsee: Mein Sommer mit Seume (MeilenTräume)" von Bernd O. Wagner

Gelegentlich bleibt das Lachen im Halse stecken ...
saxinavivor 3 Jahren


Das Buch beinhaltet eine fiktive Segelreise des Autors mit Johann Gottfried Seume, der als politischer Schriftsteller in seinem Buch "Mein Sommer 1805" kritisch die Ereignisse und Verhältnisse dieser Zeit im Rahmen seiner Landreise rund um die Ostsee beschrieben hat. Wer bereits das Buch des Autors "Aus Träumen wurden Meilen" kennt weiß, dass dieser im Sommer 2013 mit einer Segelyacht rund um die Ostsee gesegelt ist, womit er nach über 210 Jahren vergleichbare Eindrücke gewinnen konnte.
Das Buch lebt aus der Gegenüberstellung der Zitate von Seume und den aus eigener Anschauung getroffenen Ansichten des Autors.
Besonders beeindruckend sind die Zitate von Seume, dessen Sprache wir sehr wohl verstehen, dessen Wortwahl und Ausdruckstärke ein um das andere Mal zu begeistern vermag, da wir diese heute nicht mehr so gebrauchen. Der Autor versteht es auf einfühlsame, humorvolle Weise diesen Kontrast in der Sprache pointiert herauszuarbeiten und zum Inhalt fundiert, aktuell und zeitkritisch Stellung zu beziehen.
Wer gleichwohl mit dem Buch eine "Unterhaltungslektüre" erwartet, könnte enttäuscht werden. Wenngleich im Glossar viele historische, geografische und seemännische Begriffe erläutert werden, bedarf es doch etwas Mühe sich mit dem Stoff auseinanderzusetzen. Wer dazu bereit ist, wird verblüfft feststellen, wie viel sich in 210 Jahren im Detail geändert hat und wie wenig dies die grundsätzlichen Machtstrukturen, das Denken, Handeln, die Moralvorstellungen und auch Vorurteile zu beeinflussen vermochte.
Insoweit gibt das Buch auch aus historischer Sicht viele Denkanstöße zu den aktuellen Herausforderungen und den Grenzsteinen im Denken und Handeln im geeinten Europa. 

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Rezension zu "Kabbelsee: Mein Sommer mit Seume (MeilenTräume)" von Bernd O. Wagner

Ein ziemlich unbekannter Bekannter
saxinavivor 3 Jahren


Das Jahr 2015: Die Welt will aus den Fugen geraten, das Projekt Europa wankt, die Bedrohung scheint allgegenwärtig zu sein.
Nicht zum ersten Mal in der Geschichte prallen Weltanschauungen aufeinander, lösen sich gewohnte Ordnungen auf, erschrecken die Menschen vor Unbekanntem, fürchten um ihr Wohl, ihren Besitz, ihr Leben.
Vor zweihundert Jahren waren die Anlässe und Umstände anders, die Ängste und Unsicherheiten den heutigen ähnlich .
Das Alte stand in Frage, Neues vor dem Aufbruch.
Solche Zeiten bringen Querdenker hervor - damals wie heute.
Johann Gottfried Seume war einer der politischsten deutschen Schriftsteller am Anfang des 19. Jahrhunderts. 
Was er über die Menschen, ihr Denken und Handeln, ihre Moral und die Herrschaftsmechanismen schrieb, gilt noch heutzutage bis ins verblüffende Detail.
Man muss ihm wieder zuhören. Das geschieht in "Kabbelsee".
Er trat im Jahre 1805 eine Reise an, die ihn zu Fuß, mit der Kutsche und dem Schiff nach St. Petersburg und Moskau, nach Helsinki, Stockholm und Kopenhagen führte.
Seine kritische Haltung zu Ereignissen und Verhältnissen, die er in dem Buch "Mein Sommer 1805" festhielt, verschaffte ihm den Hass der Herrschenden und den Beifall der Denkenden.
210 Jahre später nimmt der Autor den Wanderer auf eine neue Reise mit, lässt ihn an den Orten des Geschehens zu Wort kommen und stellt Seumes Sätze in den aktuellen Kontext.
Im gemeinsamen Sommer wird deutlich, dass sich an den Gegebenheiten sehr viel, am Grundsätzlichen in den menschlichen Verhaltensweisen und Beziehungen sehr wenig geändert hat.
Trotz dieses beunruhigenden Resumées ziehen sich Heiterkeit und Optimismus durch das Buch. Es motiviert den Leser, sich mit Seume und seinen Werken, mit aktuellen Herausforderungen und mit den Schauplätzen der Handlung auseinanderzusetzen.
Die Rochlitzer Grafikerin Siri Köppchen deutet die Gedanken der Reisenden auf ihre eigene einfühlsame Weise.

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