Bernd Ohm

 3,9 Sterne bei 20 Bewertungen
Autor von Das Schattencorps, Wolfsstadt und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bernd Ohm

Bernd Ohm, geboren 1965 in Hoya an der Weser, studierte Anglistik, Hispanistik sowie Neuere und Neuste Geschichte an der Universität Augsburg. Später arbeitete er als Musiker, Drehbuchautor, Übersetzer, Übersetzungslektor und Berater für Softwarelokalisierung. Nach Stationen in Augsburg, München und Berlin lebt er heute mit seiner Familie in der Nähe Bremens. »Wolfststadt«, 2015 bei ars vivendi erschienen, ist sein Debütroman. www.berndohm.de

Alle Bücher von Bernd Ohm

Cover des Buches Das Schattencorps (ISBN: 9783869137643)

Das Schattencorps

 (11)
Erschienen am 13.06.2017
Cover des Buches Wolfsstadt (ISBN: 9783869135014)

Wolfsstadt

 (6)
Erschienen am 31.03.2015
Cover des Buches Sechs Tage im Herbst (ISBN: 9783894257682)

Sechs Tage im Herbst

 (3)
Erschienen am 22.04.2021

Neue Rezensionen zu Bernd Ohm

Cover des Buches Sechs Tage im Herbst (ISBN: 9783894257682)
V

Rezension zu "Sechs Tage im Herbst" von Bernd Ohm

Weniger wäre mehr gewesen
Vielhaber_Juergenvor einem Jahr

Mittlerweile gibt es mehr Fiktion über die sogenannte Dritte Genration der RAF als Sachliteratur, das meiste auf dem Krimisektor...Bei dem enormen Detailwissen, das Herr Ohrn durchblitzen lässt, ist es schade, das wieder einmal die Stasi-Verschwörungsgeschichte, wenn auch spannend, erzählt wird....Wer Personen wie Andrea W., die hier Sanne heisst, einbezieht, von dem hätte ich mehr erwartet als einen Pageturner, der jedoch gelungen ist.

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Cover des Buches Sechs Tage im Herbst (ISBN: 9783894257682)
Sir_Gerry_63s avatar

Rezension zu "Sechs Tage im Herbst" von Bernd Ohm

guter Thriller mit deutscher R.A.F.-Vergangenheit!
Sir_Gerry_63vor 2 Jahren

Henning Kollwey hat zusammen mit seiner Frau und Tochter ein befreundetes Ehepaar zum Abendessen eingeladen. Während Henning mit seinem Freund noch in der Küche ist, entgeht er nur knapp einem Attentat als eine unbekannte Person in die Küche schießt. Der Polizei gegenüber gibt er an, keine Ahnung zu haben, wer ihn töten wollte. Doch er hat einen Verdacht, und als er Recherchen im Internet durchführt, wird ihm klar, wer es auf ihn abgesehen haben könnte. Viele ehemalige Bekannte sind auf merkwürdige Art und Weise vor Kurzem verstorben, Bekannte aus der Unterstützerszene der R.A.F…..

 Die Story beginnt somit recht rasant und verheißt eine gute Spannung. Doch je mehr ich in das Buch eintauchte, umso schwieriger kam ich damit zu Recht. Denn wie schon das Cover und der Klappentext beschreiben, war Henning  gut 30 Jahre zuvor ein Unterstützer der R.A.F. und half dabei, Waffen und Munition zu schmuggeln und über geheime Netzwerke an Terroristen zu liefern.   Allein diese Tatsache hat ihn mir unsympathisch gemacht, auch wenn nach und nach klar wird, dass er heute völlig andres denkt und handelt als früher. Der Autor fasst dieses traurige deutsche Kapitel in diesem Buch mit viel Sachverstand auf. Das Hintergrundwissen ist groß und wird sehr ausgiebig in vielen Nuancen dargestellt. Ich war der Meinung, mich einigermaßen mit dem Thema auszukennen, habe ich doch selbst diese Attentate und Anschläge im Fernsehen als Schüler mit Schrecken verfolgt. Dennoch haben mich all die verschiedenen Verbindungen zu RAF, Geheimdiensten aller Art, die Stasi, der BND usw. mehr verwirrt als unterhalten.  

Das Buch ist spannend geschrieben. Keine Frage. Wie Henning einzelne Personen aufsucht, wie er in Gefahr gerät, nur knapp weiteren Attentaten entkommt, sich verstecken muss, sich äußerlich verwandeln muss, das ist wirklich schon sehr gut geschrieben. Aber die  genannten Hintergründe zur Terrorszene, die verschiedenen politischen Ansichten etc. zu verstehen, zu verarbeiten und zu verbinden, war für mich eher schwierig und hat das Lesevergnügen leider doch mehr als gedacht beeinträchtigt. Wer diese Themenstellungen jedoch grds. mag und sich damit auskennt, wird sicher bestens unterhalten.

Leider kann ich  nur mein subjektives Leseempfinden wider geben. Daher gebe ich dem Buch nur 3 von 5 Sternen.

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Cover des Buches Das Schattencorps (ISBN: 9783869137643)
echs avatar

Rezension zu "Das Schattencorps" von Bernd Ohm

Überzeugender und stimmiger Spionageroman im klassischen Stil , der aber leichte Schwächen aufweist
echvor 5 Jahren

Der Autor Bernd Ohm legt mit seinem zweiten Buch einen klassischen Spionageroman vor, der mich zwar unter dem Strich überzeugen konnte, aber dennoch auch leichte Schwächen aufweist.

Im Mittelpunkt der Geschichte steht der Taucher Hans Barkhusen, der nach dem Ende des 2. Weltkrieges den Boden unter den Füßen verloren hat und nun im Hamburg des Jahres 1962 ziemlich desillusioniert vor sich hinlebt und von einem Leben in Australien träumt. Als seine Vergangenheit wieder zum Leben erwacht und er in die abenteuerliche Suche nach dem sagenumwobenen "Rommel-Schatz" im Mittelmeer verwickelt wird, ergibt sich urplötzlich die Chance, seinem Leben doch noch eine neue Richtung zu verschaffen. Doch in Italien stellt Hans fest, das sich hinter der Schatzsuche wesentlich mehr verbirgt und dabei sogar der Friede der Welt auf dem Spiel steht . Wem kann Hans in dieser Situation nun noch trauen ?

Der Autor versteht es, kontinuierlich Spannung aufzubauen und diese dann auf hohem Niveau zu halten. Die gelungenen Beschreibungen von Land und Leuten zeugen zudem von einer sorgfältigen Recherchearbeit und kurbeln das Kopfkino beim Lesen mächtig an. Der Schreibstil ist eindringlich, aber dennoch flüssig zu lesen. Auch der Aufbau der Geschichte weiß zu überzeugen, einige überraschenden Wendungen lenken das Geschehen immer wieder in eine neue Richtung.
Die Charakterisierung der Protagonisten ist zwar ebenfalls grundsätzlich gelungen, hier bleibt aber zu vieles aus der Vergangenheit der einzelnen Personen im Unklaren bzw. wird nur angedeutet. Dies gilt im Besonderen gerade für die Hauptfigur Hans Barkhusen, dessen Vorgeschichte seltsam schwammig bleibt und mir so den Zugang zu der Figur doch ziemlich erschwert hat.

So konnte mich die Geschichte zwar gut unterhalten, auch das Flair der 60er-Jahre wird gut getroffen und sorgt so für ein stimmiges Setting, emotional packen konnte mich das Buch aber nicht so richtig, so das ich beim Lesen weitesgehend nur die Rolle des neutralen Beobachters einnehmen konnte.    

Die beim Klappentext vorgenommene Verknüpfung mit dem nazionalsozialistischen Untergrund (NSU) unserer Zeit mag zudem marketingtechnisch ja durchaus seine Berechtigung haben, wird der Geschichte des Buches aber nicht wirklich gerecht. Diesen reißerischen Vergleich haben das Buch und seine Geschichte meiner Meinung auch gar nicht nötig.

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Gespräche aus der Community

Die Geschichte des nationalsozialistischen Untergrunds der 60er-Jahre

Liebe Lovelybooks-Community,

wir, der ars vivendi verlag, laden euch herzlich zu unserer Leserunde zum Spionageroman »Das Schattencorps« von Bernd Ohm ein.

Zum Inhalt:

Hans Barkhusen hat viel verloren: die Zukunft, die ihm im »Dritten Reich« offenstand, den Kampf gegen den Kommunismus, den Anschluss an das bürgerliche Leben. Nach dem Krieg von den Briten für eine geheime Kampftruppe angeworben, arbeitet er 1962 desillusioniert als Taucher und hofft darauf, das vom Atomkrieg bedrohte Europa zu verlassen. Als er für die Suche nach dem sagenumwobenen »Rommel-Schatz« angeheuert wird, glaubt er zunächst an einen schlechten Scherz. Aber dann taucht plötzlich sein alter Agentenführer auf, und Hans erhält einen neuen Auftrag, der ihn von Hamburger Hafenkais und einsamen Heideforsten in die Sonne Italiens führt, wo die Jagd nach dem Schatz im Dickicht der Geheimdienstintrigen und internationalen Verschwörungen immer rasanter wird, bis schließlich der Friede der Welt selbst auf dem Spiel steht …

Haben wir deine Neugier geweckt? Hier kommst du zur Leseprobe.

Über den Autor:

Bernd Ohm, Jahrgang 1965, studierte Anglistik, Hispanistik sowie Neuere und Neueste Geschichte in Augsburg. Später arbeitete er als Musiker, Drehbuchautor, Übersetzer, Übersetzungslektor und Berater für Softwarelokalisierung. 2015 erschien sein Debütroman »Wolfsstadt« im ars vivendi verlag.


Im Rahmen der Leserunde vergeben wir 10 Hardcover-Exemplare. Bewerbt euch bis zum 23. Juli über den blauen »Jetzt bewerben«-Button! Beantwortet uns dafür einfach folgende Frage: Wie stellt ihr euch das Leben im Deutschland der 60er-Jahre als Person mit einschlägigem nationalsozialistischem Hintergrund vor?

Wir freuen uns auf euch und eure aktive Beteiligung sowie eine diskussionsreiche Leserunde.

Euer ars vivendi verlag Team


* Im Gewinnfall verpflichtest du dich zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Leserunde nach Erhalt des Rezensionsexemplars sowie zum Veröffentlichen einer Rezension auf LovelyBooks, gerne auch auf anderen Plattformen.
96 BeiträgeVerlosung beendet
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Letzter Beitrag von  echvor 5 Jahren
Hier nun meine Rezension, die ich auch bei Amazon, Buch.de, Thalia.de, Was liest Du, der Bastei-Lesejury und im großen Bücherforum auf Literaturschock.de veröffentlicht habe: https://www.lovelybooks.de/autor/Bernd-Ohm/Das-Schattencorps-1360603883-w/rezension/1497744579/1497748933/ Danke, das ich hier mitlesen durfte und nochmals ein fettes sorry für meine verspätete Teilnahme an der Runde hier.

Community-Statistik

in 23 Bibliotheken

von 14 Lesern aktuell gelesen

von 2 Lesern gefolgt

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