Leserpreis 2018
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ars-vivendi-Verlag

vor 1 Jahr

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Die Geschichte des nationalsozialistischen Untergrunds der 60er-Jahre

Liebe Lovelybooks-Community,

wir, der ars vivendi verlag, laden euch herzlich zu unserer Leserunde zum Spionageroman »Das Schattencorps« von Bernd Ohm ein.

Zum Inhalt:

Hans Barkhusen hat viel verloren: die Zukunft, die ihm im »Dritten Reich« offenstand, den Kampf gegen den Kommunismus, den Anschluss an das bürgerliche Leben. Nach dem Krieg von den Briten für eine geheime Kampftruppe angeworben, arbeitet er 1962 desillusioniert als Taucher und hofft darauf, das vom Atomkrieg bedrohte Europa zu verlassen. Als er für die Suche nach dem sagenumwobenen »Rommel-Schatz« angeheuert wird, glaubt er zunächst an einen schlechten Scherz. Aber dann taucht plötzlich sein alter Agentenführer auf, und Hans erhält einen neuen Auftrag, der ihn von Hamburger Hafenkais und einsamen Heideforsten in die Sonne Italiens führt, wo die Jagd nach dem Schatz im Dickicht der Geheimdienstintrigen und internationalen Verschwörungen immer rasanter wird, bis schließlich der Friede der Welt selbst auf dem Spiel steht …

Haben wir deine Neugier geweckt? Hier kommst du zur Leseprobe.

Über den Autor:

Bernd Ohm, Jahrgang 1965, studierte Anglistik, Hispanistik sowie Neuere und Neueste Geschichte in Augsburg. Später arbeitete er als Musiker, Drehbuchautor, Übersetzer, Übersetzungslektor und Berater für Softwarelokalisierung. 2015 erschien sein Debütroman »Wolfsstadt« im ars vivendi verlag.


Im Rahmen der Leserunde vergeben wir 10 Hardcover-Exemplare. Bewerbt euch bis zum 23. Juli über den blauen »Jetzt bewerben«-Button! Beantwortet uns dafür einfach folgende Frage: Wie stellt ihr euch das Leben im Deutschland der 60er-Jahre als Person mit einschlägigem nationalsozialistischem Hintergrund vor?

Wir freuen uns auf euch und eure aktive Beteiligung sowie eine diskussionsreiche Leserunde.

Euer ars vivendi verlag Team


* Im Gewinnfall verpflichtest du dich zur zeitnahen und aktiven Teilnahme an der Leserunde nach Erhalt des Rezensionsexemplars sowie zum Veröffentlichen einer Rezension auf LovelyBooks, gerne auch auf anderen Plattformen.

Autor: Bernd Ohm
Buch: Das Schattencorps

ech

vor 1 Jahr

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Interessantes Thema, das mein Interesse sofort geweckt hat. Auch die Leseprobe konnte mich überzeugen, daher würde ich hier sehr gerne mitlesen.

Nachdem mich aus dem Ars Vivendi Verlag zuletzt schon das Buch "Rattenlinien" voll und ganz überzeugen konnte, scheint auch dieses Buch eines ganz nach meinem Geschmack zu sein.

Zur Bewerbungsfrage:
Zunächst fällt es mir schon ein wenig schwer, mir einen "einschlägigen nationalsozialistischen Hintergrund" für mich vorzustellen, da ich von dieser Ideologie meilenweit entfernt bin.
Grundsätzlich ist es aber für jeden Menschen sicherlich schwer, wenn er miterleben muss, wie alles, an das er geglaubt und für das er gekämpft hat, den Bach runtergeht und (fast) komplett ausgelöscht wird.
Der Gedanke, zu den Verlierern zu gehören, bekommt man dann nur sehr schwer aus dem Kopf, dies dürfte dann auch zu einigen Verbitterungen führen. Zudem muss man sich nun ja auch noch verstellen und lebt in der ständigen Angst, das einem jemand aus der Vergangenheit über den Weg läuft und die damalige Gesinnung offenbart.
Das viele ehemalige Nazis daher komplett in den Untergrund abgetaucht sind oder sogar das Land verlassen haben, kann ich daher gut nachvollziehen.

camilla1303

vor 1 Jahr

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Ich würde wahnsinnig gerne mitlesen und muss euch leider mit der Antwort der Bewerbungsfrage enttäuschen. Ich stelle mir das Leben im Deutschland der 60er-Jahre als Person mit einschlägigem nationalsozialistischem Hintergrund überhaupt nicht spannend vor. Es ist doch bewiesen, dass nach dem Krieg auch Menschen mit offensichtlicher nationalsozialistischer "Vergangenheit" weiterhin ins Leben eingebunden waren ohne irgendwelche Konsequenzen zu ziehen. Vermutlich wäre ich auch mit nationalsozialistischem Hintergrund (wobei ich mir dieses Gedankengut für mich selbst absolut nicht vorstellen kann) Mutter geworden und hätte als Krankenschwester gearbeitet um zusammen mit meinem Mann den Traum vom Haus und Garten zu ermöglichen.

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Ein LovelyBooks-Nutzer

vor 1 Jahr

Rezensionen

Danke, dass ich mitlesen durfte. Durch Umzug und Grippe hab ich es leider nicht eher geschafft, meine Rezension zu veröffentlichen, das habe ich jetzt nachgeholt:

https://www.lovelybooks.de/autor/Bernd-Ohm/Das-Schattencorps-1360603883-w/rezension/1492418764/1493296193/

https://www.lesejury.de/bernd-ohm/buecher/das-schattencorps/9783869137643?st=1&tab=reviews&s=2#reviews

https://wasliestdu.de/rezension/nachkriegsspionagekrimi-ungewoehnlich-aber-gelungen

https://www.amazon.de/gp/customer-reviews/R2H1VD37LNLXJV/ref=cm_cr_arp_d_rvw_ttl?ie=UTF8&ASIN=3869137649

ech

vor 1 Jahr

S. 1 - 71
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Leider konnte ich mich erst jetzt während meines Urlaubes dem Buch widmen und bin nun für die Diskussion hier natürlich viel zu spät dran. Sorry dafür.

Dennoch möchte ich hier noch meine Leseeindrücke wiedergeben, bevor ich mich dann an die Rezension setze.

Der Einstieg ins Buch ist mir insgesamt sehr leicht gefallen. Der gute Schreibstil (An den eher ungewöhnlichen Präsens-Stil habe ich mich hier erstaunlich schnell gewöhnt und ihn nicht als störend wahrgenommen) und die gelungenen, sehr bildhaften Beschreibungen lassen einen gleich in das Deutschland im Jahre 1962 eintauchen. Obwohl ich selber erst Jahrgang 1968 bin, habe ich mich dort direkt gut zurechtgefunden.

Die Vergangenheit von Hans Barkhusen bleibt zunächst noch ein wenig schemenhaft, mal schauen, ob die weiteren Abschnitte da etwas mehr Licht ins Dunkel bringen.
Nun wird er aber von seinem ehemaligen Führungsoffizier Captain Rowland gezwungen, seine alte Spitzeltätigkeit wieder aufzunehmen.

Eher ruhiger, aber dennoch gelungener Auftakt.

ech

vor 1 Jahr

S. 72 - 119
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Hans beschattet seine ehemaligen Weggefährten Hägerhoff und Dierks und beobachtet so einige seltsame Manöver in einem Waldgebiet. Was planen die Männer, an deren Spitze scheinbar Max von Krein steht ? Hat Captain Rowland mit seiner Befürchtung zu einem Anschlag mit radioaktivem Material recht ?

An dieser Stelle nimmt die Story nun eine überraschende Wende. Ich hatte die Geschichte mit dem Nazischatz im Mittelmeer genauso wie Hans zunächst für eine alte Kriegslegende gehalten, nun entpuppt sie sich doch als Geschichte mit Hand und Fuß. Und so stecken wir Leser und auch Hans urplötzlich mitten in den Vorbereitungen zu einer großangelegten Schatzsuche.

Tempo und Spannung ziehen langsam aber sicher an, die Geschichte wird auch immer komplexer, noch besteht für mich aber keine Gefahr, den Überblick zu verlieren.

ech

vor 1 Jahr

S. 120 - 233
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Getrennt machen sich die Mitglieder der Schatzsuche nun auf den Weg von München nach Italien. Die Vorbereitungen laufen aber ziemlich schleppend, so bleibt Zeit für ausführliche Beschreibungen zu Land und Leuten, die mir sehr gut gefallen haben und die Geschichte insgesant auch ein wenig auflockern.

Captain Rowland taucht mit einem Kommando Soldaten in La Spezia auf, obwohl ihm Hans nicht über die Expedition erzählt hat. Sollte Rowland etwa noch einen weiteren Spitzel unter den Teilnehmern haben ?

Auch Max gibt weiterhin Rätsel auf und hat wohl noch einige weitere Eisen im Feuer. So langsam kann Hans niemandem mehr trauen und muss aufpassen, am Ende nicht zum Bauernopfer zu werden.

ech

vor 1 Jahr

S. 234 - 287
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Die Spur mit dem zweiten Spitzel erweist sich als falsch, Eva war Rowlands Quelle, hat aber wohl nur das Ziel, nicht aber den Zweck der Expedition erfahren.
Hatte ich der Geschichte zwischen Hans und Eva bisher nicht soviel Bedeutung beigemessen, rückt sie hier doch ein wenig mehr in den Fokus.
Evas Schwangerschaft lässt sie zudem zu einem perfekten Druckmittel für Rowland gegenüber Hans werden, der so immer mehr zwischen die Fronten gerät.
Ob es ihm und auch Eva gelingt, aus dieser Geschichte mit heiler Haut herauszukommen ?

Die politische Diskussion zwischen Max und Hans fand ich ziemlich aufschlußreich und hat die Untrerschiede zwischen den beiden doch ein wenig deutlicher gemacht.
Insgesamt muss ich aber feststellen, das zu viele Charaktere im Buch immer noch zu schwammig und zu wenig greifbar bleiben. Auch echte Sympathieträger sucht man hier vergeblich, auch Hans konnte mir bisher nicht wirklich ans Herz wachsen.

Ich hoffe mal, das der letzte Abschnitt da noch einige Erklärungen nachliefert.

ech

vor 1 Jahr

S. 288 - 360
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Der letzte Abschnitt bot zwar eine spannende Schatzsuche mit einigen überraschenden Wendungen, in Sachen Figurenzeichnung bleibt die Geschichte aber bis zum Schluß noch einiges schuldig.

Der Ausbruch der Kuba-Krise sorgt für eine erneute Planänderung bei Max und Konsorten , plötzlich rücken die Pläne, durch eine Aktion in Deutschland eine Atomkrieg zwischen den USA und der Sowjetunion auszulösen, wieder auf Platz 1 der Prioritätenliste. Gut, das Hans Hinweis an den Amerikaner Geddman die Pläne vereiteln kann.

Das Auftauchen der Amerikaner und später auch der Israelis bot zwar einen ordentlichen Überraschungseffekt, konnte mich aber insgesamt nicht wirklich überzeugen. Insbesondere den Plan, mit der Schatzsuche den Alt-Nazi Curt Bröhl nach Europa zu locken konnte ich nicht wirklich nachvollziehen, er war viel zu kompliziert und nur wenig glaubwürdig.

Das Buch hat mir zwar insgesamt gut gefallen, die eine oder andere Schwachstelle war aber auch nicht zu übersehen.
Meine Rezension folgt in Kürze, ich muss das ganze vorher noch ein wenig sacken lassen.

ech

vor 1 Jahr

Rezensionen

Hier nun meine Rezension, die ich auch bei Amazon, Buch.de, Thalia.de, Was liest Du, der Bastei-Lesejury und im großen Bücherforum auf Literaturschock.de veröffentlicht habe:

https://www.lovelybooks.de/autor/Bernd-Ohm/Das-Schattencorps-1360603883-w/rezension/1497744579/1497748933/

Danke, das ich hier mitlesen durfte und nochmals ein fettes sorry für meine verspätete Teilnahme an der Runde hier.

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