Bernd Ostmann

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Autor von Art of Porsche, Brabus und weiteren Büchern.

Alle Bücher von Bernd Ostmann

Art of Porsche

Art of Porsche

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Erschienen am 07.06.2018
Alternative Antriebe

Alternative Antriebe

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Erschienen am 16.11.2011
Brabus

Brabus

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Erschienen am 28.09.2017
Motorsport im Fokus

Motorsport im Fokus

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Erschienen am 05.05.2016

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Rezension zu "Art of Porsche" von Bernd Ostmann

Umfassende Hochglanzfotografie vom Anfang bis zur Gegenwart
michael_lehmann-papevor 6 Monaten

Umfassende Hochglanzfotografie vom Anfang bis zur Gegenwart

„Es gibt sicherlich wenige Menschen, die von sich behaupten können, dass sie alle wichtigen Porschemodelle bei sich im Haus gehabt haben“.

Und René Staudt gehört zu den wenigen. Wobei, „selbst reinsetzten tut er sich nicht“. Für Staudt sind Porsche reine Fotoobjekte. Das aber auf eine eindringliche, eindrucksvolle und bis ins Detail in Szene gesetzte Art und Weise, die es dem Betrachter dieses Bildbandes ermöglicht, die gesamte Geschichte der Sportwagenschmiede samt der Ästhetik und Formensprache der einzelnen Fahrzeuge intensiv auf sich wirken zu lassen.

Vom „356“ aus dem Jahre 1950/51 ( mit im Ursprung satten 25 PS!) bis zum „911 GT RS“ aus dem Jahre 2018, was die Straßenwagen angeht, vom „550 Spyder“ der Anfangsjahre im Motorsport bis zum Ende dieser Ära mit dem Porsche „935/78“ aus dem Jahre 1978 und dem Mclaren „MP4.TAG Porsche“ (1984-1987), bis zum Porsche „919 Hybrid“ (2015-2017) ist alles im Bildband versammelt, was bei Porsche als Fahrzeug Rang und Namen hatte und hat und den Mythos Porsche begründete und bis heute fortführt.

Ergänzt werden die aufwendig inszenierten Fotografien, bei denen Hintergrund, Beleuchtung und „Accessoires“ immer dazu dienen, das jeweilige Model seinem Charakter entsprechend abzulichten durch Kommentare und „Erlebnis-Stimmen“ prominenter Mitglieder der und um die „Porsche-Familie“ herum.

Wolfgang Porsche, Kacky Ickx, Walter Röhrl, Hans-Joachim Stuck und Oliver Blume äußern sich in aussagekräftigen Interviews zu ihren Visionen, ihrer Arbeit und ihren persönlichen Erfahrungen mit den Fahrzeugen, wie mit textlichen Hinführungen die Themenwelten, die Historie, die verschiedenen Modelle, selbst auch die diversen Porsche-Clubs dem Leser nahegebracht werden.

Ausklingen lässt Studt seine umfassende Darstellung mit dem Blick aus der Gegenwart heraus in die Zukunft hinein, wenn die „Porsche Mission E“ den Reigen der vielfältigen Modelle mit der immer klaren und erkennbaren Formsprache Porsches beschließt.

Die in der Gegenwart mit dem 911, dem Boxster, dem Macan, dem Cayenne und dem Panamera aus fünf Baureihen in 19 Modellvarianten besteht.

Wobei bei all dem durchgehend das Credo Ferdinand Porsches bis heute gilt: „Nicht die Technik macht Geschichte, sondern die Menschen, die sie erfunden haben“. Und es sind auch Menschen, die den „Mythos Porsche“ aus den verschiedensten Perspektiven mitgeprägt haben.

Vom dramatischen Unglück des jungen James Dean mit seinem Porsche 356 Speedster über den „Draufgänger“ Steve McQueen bis hin zu Paul Newman, im Team zweiter in LEs Mans (und mit 82 Jahren noch auf der Rennstrecke unterwegs gewesen) schreiben Menschen mit Porsche Motorsportgeschichte und gestalten die Porsche-Geschichte eindrucksvoll mit.

Für jeden Sportwagen-Interessierten eine Bereicherung, für jeden Auto-Interessierten eine eindrucksvolle fotografische Dokumentation, die auch die Meisterschaft des Fotografen eindeutig zu erkennen gibt.

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Rezension zu "Art of Porsche" von Bernd Ostmann

Porsche hoch Zwei
wschvor 6 Monaten

Der Porsche-Virus ist eigentlich hoch ansteckend. Er kann nahezu nur durch ein zu geringe Ziffernfolge auf der Haben-Seite des Kontos verhindert werden...

Wer sich die kostenintensiven Auswirkungen dieses Virus zumindest ansatzweise verdeutlichen will, kann zu diesem aufwändig gestalteten in bester Wiedergabequalität produzierten Bildband greifen. 

Von den Anfängen mit dem Porsche 356 Nummer 1 Roadster aus dem Jahr 1948 mit donnernden 25 PS, die ein 1,1 Liter Mittelmotor an die Räder lieferte bis hin zum zukünftigen Mission E, dessen aus Lithium-Ionen Batterien gespeisten Elektromotoren dann doch 600 PS auf die Achsen wuchten und das zweifellos als Porsche erkennbare Geschoss in 3,5 Sekunden aus dem Stand auf 100 km/h beschleunigen sollen.

Nicht nur die für das betuchte Publikum erhältlichen zivilen Versionen der diversen Modelle werden dargestellt. Aus allen möglichen Blickwinkeln fotografiert, einschliesslich der Armaturen'bretter' und einigen Aufnahmen der Innenräume. Auch die mit 'Kriegsbemalung' versehenen diversen Renn- und Rallye-Ausführungen samt deren Fahrer, die zu Wort kommen, erfreuen das Auge. Natürlich fehlen die optischen Ausreisser wie der VW-Porsche 914 (Spitzname 'Kohlekasten'), der 928er ('Kraftei') oder der 924 mit seinen Schlafaugen und der grossen gläserenen Heckklappe nicht.

Auch die diversen Porsche-Ausflüge in die Formel 1 sind bild- und textlich vorhanden. Dass die 'Brötchen-holen-und-Kinder-in-die-Schule-bringen-SUVs' in Form des Macan und Cayenne oder der 430PS starke Viersitzer Panamera GTS, die diversen Sekretärinnen-Porsches namens Boxter vorhanden sind, ist beim Abriss der gesamten Geschichte der Marke Porsche selbstverständlich. 

Der Bildband ist wie ein 911er, solange er in einer passenden Farbe, also nicht gerade rosarot, lackiert ist: einfach nur schön

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