Das geraubte Paradies

von Bernd Perplies 
4,6 Sterne bei71 Bewertungen
Das geraubte Paradies
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Neue Kurzmeinungen

Svenjaigels avatar

Ein würdiger Abschluss, der super spannend ist und mich jetzt schon diese mutigen, tollen, eigensinnigen Charaktere vermissen lässt! :-)

Schlehenfees avatar

Guter Abschluss, auch wenn es keine neuen Überraschungen mehr gab und es sich etwas zog.

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Inhaltsangabe zu "Das geraubte Paradies"

Carya und Jonan sind vom Hof des Mondkaisers geflohen, im Gepäck ein paar unangenehme Wahrheiten. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, um das Rätsel um Caryas Vergangenheit endgültig zu lüften. Ihr Weg führt sie in Richtung der Schweizer Alpen – direkt in die Schwarze Zone, aus der es den Legenden nach keine Wiederkehr gibt.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802586392
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:450 Seiten
Verlag:LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG
Erscheinungsdatum:12.09.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor 2 Jahren
    tolles Finale

    Der Abschluss eines gewaltigen Fantasy-Epos. Carya und Jonan mussten vom Hof des Mondkaisers fliehen. Am Hof haben sie ein paar unangenehme Wahrheiten herausgefunden. Caryas Vergangenheit ist immer noch ein Rätsel. Beide machen sie auf den Weg in die Schwarze Zone um endlich mehr über Caryas Vergangenheit zu erfahren. Doch nach der Legende gibt es aus der Zone keine Wiederkehr.

    Ich habe immer noch Schnappatmung von Band 2. Herzrasen und man kann es kaum erwarten Band 3 zu beginnen. Man nähert sich immer weiter der schwarzen Zone und man fragt sich was dort auf einen Wartet. Nichts was man sich vorstellt, erreicht es und die Spannung nimmt seinen Höhepunkt. Die Liebe zwischen Carya und Jonan erfährt ihre größte Prüfung. Endlich wird das Geheimnis über Caryas Vergangenheit gelüftet. Auch viele andere Geheimnisse. Viele alte Bekannte tauchen wieder auf zum großen Finale der Reihe. Etwas Wermut ist auch dabei, denn das Ende naht.

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    Nicki-Nudels avatar
    Nicki-Nudelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Naja, unterschiedliches Setting, aber fast gleiche Handlung, wie in den anderen Bänden!
    Krönender Abschluss!

    Mittlerweile bin ich sogar ein Fan von Bernd Perplies gworden. Er schreibt mit einem leicht verständlichen und bildhaften Stil, der einen einfach sofort in die Geschichte katapultiert. Ich habe schon eine längere Reise mit Cary, Jonan und Pitlit hinter mir und bin froh, dass der Autor sich Mühe gab, immer wieder neue Überraschungen und Zusammenhänge aus den vorherigen Bänden zu schaffen. 

    Carya und Jonan sind vom Hof des Mondkaisers geflohen, im Gepäck ein paar unangenehme Wahrheiten. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, um das Rätsel um Caryas Vergangenheit endgültig zu lüften. Ihr Weg führt sie in Richtung der Schweizer Alpen direkt in die Schwarze Zone, aus der es den Legenden nach keine Wiederkehr gibt.

    Der studierte Fillmwissenschaftler, Germanistiker, Buchwissenschaftler und Psychologie ist ein 77er Jahrgang und arbeitete im Deutschen Filminstitut. Jetzt arbeitet er als Schriftsteller, Journalist und Übersetzer und widmet sich ganz dem Schreiben.

    Über Caryas Entwicklung zur perfekten Attentäterin,  bin ich sehr zufrieden. Sie erhält in diesem Band die volle Zugriffsmacht auf ihre eigenen Fähigkeiten, die sonst immer nur in Gefahrensituationen aufgetaucht sind. Sie bleibt trotz allem noch sie selbst und mutiert nicht zur eiskalten Killerin. 
    Jonan war schon immer der Stratege in dieser Geschichte und das werden die vier (ja vier, es kommt noch eine Person dazu ;)) das auch bitternötig brauchen. 

    In das gebraubte Paradies versucht Carya sich in die Erdenwacht einzuschleußen, da sie dort gezeugt wurde. Währendessen wird sie von Jonan und der kleinen Elje getrennt. So werden die beiden Grüppchen in einen Krieg hineingezogen, der das Wohl der ganzen Welt verändern könnte. 

    Ich muss hier aber einen Stern abziehen, bei Band zwei ist es mir noch nicht so aufgefallen, aber hier wird es dafür umso deutlicher. Die Handlung wiederholt sich. Damit meine ich, dass Carya immer von irgendwem geschnappt und eingekerkert wird und Jonan zu ihrer Rettung eilt. Mir hätte es besser gefallen, wenn es auch einmal andersherum gewesen wäre. Hier wurde sie zwar nicht direkt durch ihren Freund gerettet, aber er war auch maßgebend beteiligt. Ist wirklich meckern auf hohen Niveau, aber ich fand es auffallend. 

    Ich bin von der Reihe wirklich positiv überrascht und würde für die gesamte Triologie ohne Bedenken alle fünf Sterne hergeben. Nur der dritte Band hat etwas geschwächelt und bekommt von mir nur 4 Sterne und eine klare Leseempfehlung. 

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    ClaudiasBuecherhoehles avatar
    ClaudiasBuecherhoehlevor 3 Jahren
    Ein wunderbarer Abschluss

    Das geraubte Paradies von Bernd Perplies
    erschienen bei Egmont Lyx

    Der Klappentext

    Carya und Jonan sind vom Hof des Mondkaisers geflohen, im Gepäck ein paar unangenehme Wahrheiten. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, um das Rätsel um Caryas Vergangenheit endgültig zu lüften. Ihr Weg führt sie in Richtung der Schweizer Alpen – direkt in die Schwarze Zone, aus der es den Legenden nach keine Wiederkehr gibt.

    Meine Meinung zum Cover

    Auch das Cover dieses Finalbandes ist wieder wunderschön. Im Stil wie schon die beiden Vorgänger mit kräftigen Farben und aussagekräftigen Motiven. Hier sieht der Leser in der Ferne eine Stadt. Als vorrangiges Motiv gibt es wieder eine Hand, die dieses Mal eine zerbrochene Weltkugel hält – sehr passend zum Titel. Die dominierenden Farben sind ein starkes Gelb und Braun, was mir sehr gut gefiel. So unterschiedlich doch alle drei Cover sind, so ähnlich sind sie sich doch auch wieder und passen hervorragend zusammen. Die Story besteht aus 40 Kapiteln und dem Epilog.

    Charaktere und meine Meinung

    Carya ist nach wie vor eine sehr tolle Protagonistin, die sich ihren Weg durch die halbwegs zerstörte Welt bahnt. Sie strahlt eine unheimliche Wärme aus. Carya nutzt ihre Stärken und scheut keinen Kampf.
    Jonan ist auch ein sehr sympathischer junger Mann, der nicht nur um seine Liebe zu Carya kämfen muss. Doch auch er gibt die Hoffnung niemals auf.
    Pitlit fand ich schon in den Vorgängerbänden einfach klasse. Er hat einen trockenen Humor, der mich oft sehr zum Schmunzeln brachte. Ein wirklich toller Junge, der aber wesentlich älter als 13 Jahre wirkt.
    Elje ist neu dabei und gerade mal 8 Jahre alt. Ein reizendes kleines Mädchen, das leider nicht spricht. Warum und wieso und wie sie zur Gruppe gestossen ist, erzähle ich an dieser Stelle nicht – das könnt ihr lieber selbst herausfinden :)

    Dieses Buch hat nun über ein Jahr ungelesen in meinem Regal gelegen und ich verstehe immer noch nicht warum. Vielleicht habe ich mich einfach gescheut, wieder einmal von sympathischen Charakteren Abschied zu nehmen, wovon es letztes Jahr schon sehr viele gab. Doch nun ist es vollbracht und der Kreis hat sich geschlossen.
    Ich war sofort wieder mitten im Geschehen und fand den Anschluss problemlos. Wie schon im 2. Teil hat der Autor auch hier wieder kleine Rückblicke für den Leser vorbereitet, was einem die Sache erheblich erleichtert. Der Leser trifft auf viele alte Bekannte, was die Geschichte zu einem kleinen „Familientreffen“ für mich machte. Die Story wurde mit den verschiedensten Elementen gespickt: Es geht um Krieg, einen großen Vater-Sohn-Konflikt und unerschütterliche Liebe. Bei der Planung der Kriegsstrategien habe ich mich etwas ausgeklinkt, da dies nicht so unbedingt mein Fall ist. Die verschiedenen Parteien führen nicht nur einen Glaubenskrieg, es geht vielmehr um die Befreiung aus ewiger Unterdrückung. Dieser Part führt auch zu Überraschungen bei den Bündnispartnern.

    Mein Fazit

    Bernd Perplies konnte mich auch mit dem Finale seiner Carya-Trilogie begeistern. Die Qualität aller drei Bände war für mich gleichbleibend hoch, die ruhigen Szenen wechselten sich gekonnt mit den spannenden Szenen ab. Es ist nicht nur eine Geschichte, die sich um Kämpfe dreht, es ist viel mehr. Die einzigartigen Landschaftsbeschreibungen und der flüssige Schreibstil heizten mein Kopfkino ohne weiteres an. Durch die abwechselnde Erzählweise der beiden Protagonisten Carya und Jonan wurde die Spannung gerade zum Ende hin sehr gesteigert. Mich erinnerte „Das geraubte Paradies“ ein wenig an die „Partials-Trilogie“ von Dan Wells, was aber keinesfalls ein Nachteil ist. Einziger Kritikpunkt ist für mich erneut die beachtliche Seitenanzahl, die für mich locker 100 Seiten weniger hätte betragen können. Ansonsten ein rundum perfektes Finale, das sich von mir sehr zufriedene 4 von 5 möglichen schwarzen Katzen verdient hat.

    Die Reihe:

    Flammen über Arcadion
    Im Schatten des Mondkaisers
    Das geraubte Paradies

    Der Autor

    Bernd Perplies wurde 1977 in Wiesbaden geboren und studierte Filmwissenschaft und Germanistik in Mainz. Heute arbeitet er am Deutschen Filminstitut in Frankfurt a.M. und ist darüber hinaus als Schriftsteller und Übersetzer tätig. Mit der furiosen Tarean-Triologie gab er sein vielbeachtetes Debüt.
    Mehr Informationen zum Autor auf seiner offiziellen Homepage:
    www.bernd-perplies.de


    512 Seiten
    ISBN 978-3-8025-8639-2
    Preis: 19,99 Euro

    © Cover und Zitatrechte liegen beim Verlag

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    Letannas avatar
    Letannavor 4 Jahren
    ein gelungener Abschluss

    Nachdem Carya und Jonan den Hof des Mondkaisers verlasen haben, machen sie sich auf den Weg zur Schwarzen Zone, denn hier will Carya endlich mehr über ihre Herkunft in Erfahrung bringen. Hier soll nämlich die Erdenwacht ihren Stützpunkt haben, aber bisher ist noch niemand aus der Schwarzen Zone lebend wieder heraus gekommen. Hier bekommt sie endlich Antworten auf all ihre Fragen, auch wenn diese noch so ungemütlich sind.

    Die Handlung schließt nahtlos an Teil 2 an. Besonders geschickt hat der Autor am Anfang eine Zusammenfassung der Ereignisse der beiden anderen Teile einfließen lassen indem er Carya einen Brief an ihre Eltern hat schreiben lassen, in dem sie ihnen erzählt was ihr alles passiert. So ist es mir sehr leicht gefallen mich wieder zurecht zu finden.
    In diesem Teil werden endlich alle Fragen beantwortet, wir erfahren nun auch was sich hinter dem Sternenfall verbirgt. Carya erfährt nun auch das Geheimnis ihrer Herkunft. Sie hat ja bereits in den anderen Teilen Hinweise zu ihrer Identität erhalten, jetzt werden letztendlich alle restlichen offenen Fragen beantwortet. Der Autor lässt sich hier noch einmal einiges einfallen, das mich doch sehr überrascht hat. 
    Die Liebesgeschichte spielt jetzt eigentlich nur noch eine Nebenrolle, natürlich gibt es ein paar romantische Momente, aber eher weniger. Carya hat eine unglaubliche Charakterentwicklung durchgemacht. Die Erlebnisse haben sie geprägt und sie ein völlig anderer Mensch geworden.

    Insgesamt ist dies ein Abschlußband, der mich überzeugen konnte

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    Sarah_Os avatar
    Sarah_Ovor 5 Jahren
    Überzeugender Abschluss der endzeitlichen Trilogie!

    „Das geraubte Paradies“ von Bernd Perplies ist der letzte Band der endzeitlich-dystopischen Trilogie, zu der auch „Flammen über Arcadion“ und „Im Schatten des Mondkaisers“ zählen. Mit auffallend schön gestaltetem Cover schließt der dritte Band sich optisch schon einmal dem Rest der Reihe an – und inhaltlich? Ist „Das geraubte Paradies“ der würdige Abschluss, den die beiden starken Vorgänger verdienen?

    Zum Inhalt: Jonan, Carya und Pitlit haben den Hof des Mondkaisers in Francia verlassen. Sie sind auf dem Weg in die Berge, wo die Schwarze Zone liegt, aus der noch nie ein Mensch lebend zurückgekehrt sein soll. Liegt dort wirklich das Versteck der Erdenwacht, der geheimen Organisation, bei der Carya Antworten zu ihrer eigenen Herkunft zu finden hofft? Viel Zeit bleibt ihnen allerdings nicht, denn Francia, Arcadion und Austrogermania steuern auf einen großen Krieg hin, der das ganze Land bedrohen könnte…

    Der dritte und somit letzte Band der Trilogie schließt unmittelbar dort an, wo der zweite endete. Der Aufenthalt der Hauptfiguren Carya und Jonan, aus deren Sicht auch der letzte Band erzählt wird, in Francia am prächtigen Hofe des Mondkaisers liegt hinter ihnen. Sie sind dem Rätsel von Caryas Herkunft ein gutes Stück näher gekommen – allerdings auch auf ein neues Rätsel gestoßen: Die Erdenwacht. Versteckt in der angeblich tödlichen Schwarzen Zone. Dorthin geht die Reise nun und das ebenfalls in gewohnter Manier der beiden ersten Bände. Die Atmosphäre, die der Autor durch die Beschreibung der zerstörten und verwaisten Landschaft seiner Zukunftsversion Europas aufbaut, ist packend, düster und in jedem Punkt harmonisch. Unterstützt wird die Stimmung des Romans durch einen Schreibstil, der flüssig und erzählerisch stark ist und die bildgewaltigen wie auch emotionalen Momente der Reise immer wieder durch passende Worte gekonnt einfängt.

    Ansonsten kann „Das geraubte Paradies“ durch einen spannenden und vor allem recht vielfältigen Handlungsverlauf überzeugen. Mehrere Wendungen überraschen den Leser mit neuen Situationen und ein mehrmaliger Wechsel des Settings lässt keine Langeweile aufkommen. Von der einsamen Trümmerlandschaft zur Gesellschaft fragwürdiger Nebenfiguren bis hin zur geheimnisvollen Erdenwacht, dem zweifellos eindrucksvollsten Gebilde der gesamten Trilogie, zeigt die Geschichte alle erdenklichen Facetten der endzeitlichen Landschaft mit futuristischen Elementen.

    Nach dem tiefreligiösen Arcadion und dem prunkvollen Hof Francias hat sich der Autor mit der Erdenwacht seinen größten Trumpf für das starke Finale aufgehoben und dazu kann man ihn wohl nur beglückwünschen. Bei allen Spekulationen, die durchaus schon in die richtige Richtung gingen, war das sich letztendlich ergebene Bild doch mehr als gewaltig und absolut überzeugend. Das Setting dieses letzten Bandes hat mich noch mehr begeistert als von den Handlungsorten der ersten beiden Bände, die in diesem Punkt ebenfalls schon sehr stark waren.

    Im Mittelpunkt des letzten Bandes steht natürlich endgültig Caryas Herkunft und das Rätsel um ihre Fähigkeiten. Alles wird mit einigen Überraschungen in sich schlüssig aufgeklärt. Carya und Jonan bleiben auch im letzten Band die interessanten und gut durchdachten Charaktere, die sie die gesamte Reihe über bereits waren. Auch die Nebencharaktere überzeugen weiterhin, angefangen vom Straßenjungen Pitlit, der selbstverständlich weiterhin Teil der Gruppe ist, bis hin zu allerhand Führungspersonal der einzelnen Reiche. Im letzten Band kommt noch einmal alles zusammen. Es wird wieder gefährlich für das bereits durch den Sternenfall gebeutelte Festland Europas – Krieg steht bevor. Das Ende versprach also nicht nur spannend, sondern auch explosiv zu werden und dieses Versprechen konnte es einhalten.

    Fazit: Mit „Das geraubte Paradies“ liefert Bernd Perplies ein rundes Ende für seine Arcadion-Trilogie, das in allen Punkten Aufklärung bringt und obendrein spannend erzählt wird. Hier bleiben keine Wünsche offen. 5 Sterne

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    daniel_bauerfelds avatar
    daniel_bauerfeldvor 5 Jahren
    Fulminativer Abschluss


    Mit dem Band Das geraubte Paradies geht die dystopische All-Age-Trilogie von Bernd Perplies zu Ende, die 2012 mit dem Buch Flammen über Arcadion ihren Anfang nahm. Der zweite Band, der sich schon so oft als der problematischste bei dreibändigen Werken erwiesen hat, schwächelt bei Perplies keineswegs: Viel zu spannend gestaltet sich die Reise der Helden Carya, Jonan und Pitlit nach Frankreich, viel zu aufregend ist der Aufenthalt der jungen Dame am Hof des geheimnisvollen Mondkaisers. Dort wird das Spiel der Mächtigen gespielt, als ob die Welt noch immer so wäre, wie sie zu Zeiten des Sonnenkönigs einmal war – der Titel Mondkaiser kommt natürlich nicht von ungefähr. Kaum zu durchschauende Intrigen und Lügengespinnste stehen am Hof an der Tagesordnung. Zudem spitz sich die großpolitische Lage zu: Ein Krieg der vereinten Armeen des Gottesstaates Arcadion und des Mondkaisers gegen die Streitmacht des Ketzerkönigs scheint kurz bevorzustehen; ein Konflikt scheint unvermeidlich.
     
    Vor dieser Ausgangslage beginnt der dritte Band. Die drei Freunde haben Frankreich bereits hinter sich gelassen. Sie sind unterwegs in die Schweizer Alpen, denn dort existiert die sogenannte Schwarze Zone. Der Ort, an dem Carya ihre Heimat vermutet. Jedoch steht die Reise unter keinem guten Stern. Zwar haben sich die drei zwecks sichereren Vorankommens einer größeren Reisegemeinschaft angeschlossen, doch ein Hinterhalt durch Straßenräuber führt zur Trennung von der Gruppe. Zuflucht finden sie beim einsiedlerisch lebenden Ex-Soldaten Denier – zumindest so lange, bis dieser sein Leben für sie opfern wird. So bleibt Carya, Jonan und Pitli nichts anderes übrig, als Elje, die Tochter Deniers, mit auf die gefährliche Weiterreise zu nehmen. Letztendlich erreichen sie den Rand der Schwarzen Zone. Dort endet dann auch die gemeinsame Reise: Carya und Pilit werden bei einem Angriff gefangengenommen; Elje und Jonan, der bei dem Überfall schwer verletzt wird, können sich zu den sich versammelnden Truppen Arcadions und Frankreichs retten. Zu dumm nur, dass der ehemalige Templer weiterhin als gesuchter Hochverräter bekannt ist. Seiner Verhaftung kann Jonan somit nicht entrinnen. Und es kommt noch schlimmer: Großinquisitor Aidaon hat vor, ihn nach Arcadion zurückzubringen. In der Zwischenzeit findet sich Arya in den Fängen der geheimnisumwitterten Erdenwacht wieder. Diese Gruppierung erweist sich jedoch als recht zwiegespalten: Während die eine Gruppe der restlichen Welt die übriggebliebenen Errungenschaften des zivilisatorischen Fortschritts zurückbringen will, möchte die zweite Gruppe weiterhin im jetzigen Zustand verharren und die totale Kontrolle behalten. In diesem Sinne manipulieren deren Anhänger die Mächtigen der Welt, um die Gesellschaft an ihrer Weiterentwicklung zu hindern. Für dieses Vorhaben gehen die Frauen und Männer auch über Leichen; notfalls sogar über die Leichen ganzer Völkerschaften. 

    Für seinen letzten Band zieht Bernd Perplies nochmals alle Register. Konflikte, wohin das Auge reicht – egal ob auf politischer Ebene zwischen den Staaten des ehemaligen Europas oder auf weitaus menschlicheren Ebenen bei den Protagonisten selbst. Noch dem Lesen der ersten beiden Romane war man gespannt und ging mit hohen, ja sogar sehr hohen Erwartungen an den dritten Band heran. Souverän und mit Leichtigkeit werden diese vom Autor erfüllt. Das geraubte Paradies überzeugt als Einzelwerk genauso wie die komplette Trilogie als Gesamtwerk. Ein würdiger Abschluss einer wahrlich gelungen Dystopie, welche auch Fans von Die Tribute von Panem und ihren Nachzüglern unbedingt lesen sollten. Hollywood sollte sich ruhig mal nach den Filmrechten erkundigen.

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    Denizs avatar
    Denizvor 5 Jahren
    Ein perfekter Abschluss der Trilogie!

    Meine Meinung:Carya, Jonan und Pitlit reisen von Paris ab und machen sich auf die Suche nach Antworten auf Caryas Vergangenheit. Dabei unternehmen sie wieder eine Reise durch die halbe Welt und erleben eine Menge Überraschungen.

    Wenn man einmal mit der "Carya"-Trilogie anfängt, kann man die Folgebände einfach nicht mehr auf dem Stapel ungelesener Bücher lassen, da bin ich wohl das beste Beispiel für. Ich habe nur ein anderes Buch zwischen Band 2 und 3 gelesen, denn die Geschichte um Jonan und Carya ließ mich einfach nicht los. So tauchte ich sofort wieder in die Welt der beiden ein. Für die, die sich nicht mehr so gut an die letzten Bücher erinnern können, gibt es eine kurze Wiederholung in Form einer Zusammenfassung von dem Autor und in Form eines Briefes von Carya.

    Bernd Perplies Schreibstil wird von Band zu Band besser. Er hat den typischen Schreibstil, den man sofort Männern zuordnen würde und lässt den Lesern die Welt nach dem Sternenfall unglaublich gut vor Augen erscheinen.
    Die Handlung an sich ist ebenfalls die beste der Trilogie. Man kann einfach alle positiven Aspekte von den ersten beiden Bänden nehmen, dabei die negativen auslassen, und dann hat man Band 3! Ich habe absolut Nichts auszusetzen. Der Handlungsstrang verläuft anfangs so ähnlich wie gewohnt, doch es gibt am Anfang nicht so viel Geplänkel wie in den Büchern zuvor, zudem wird alles sehr technisch und fortschrittlich. Vielleicht hätte ich mir gewünscht, dass man mehr die wissenschaftliche Seite der Invitros beleuchtet, aber das ist nur eine Kleinigkeit, die mir während des Lesens nicht aufgefallen ist.
    Ein weiterer Unterschied ist die Spannung. Der Krieg ist in diesem Band im Vordergrund, es gibt nicht nennenswert viele Emotionen oder Liebe.

    In "Das geraubte Paradies" lernt man schon ziemlich zu Beginn Elje kennen, ein achtjähriges Mädchen, dass das Trio nun auch begleitet. Sie ist unglaublich niedlich, ich hätte mir sogar gewünscht, dass sie schon in Band 2 aufgetaucht wäre, damit ich mehr von ihr erfahren hätte.
    Vielleicht könnte man ja einen eShort aus ihrer Sicht rausbringen, Herr Perplies?


    Fazit:
    Ein perfekter Abschluss einer Trilogie, und obwohl das Ende so ziemlich keine Fragen mehr übrig lässt, würde ich am liebsten noch weitere Geschichten von Carya, Jonan und Pitlit lesen. Ich lege euch die Bücher wirklich ans Herz. Ich werde noch weitere Bücher von Bernd Perplies lesen, so viel steht schon einmal fest!

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    Marie1990s avatar
    Marie1990vor 5 Jahren
    Das geraubte Paradies

    Carya und Jonan sind vom Hof des Mondkaisers geflohen, im Gepäck ein paar unangenehme Wahrheiten. Gemeinsam machen sie sich auf die Reise, um das Rätsel um Caryas Vergangenheit endgültig zu lüften. Ihr Weg führt sie in Richtung der Schweizer Alpen – direkt in die Schwarze Zone, aus der es den Legenden nach keine Wiederkehr gibt.

    "Das geraubte Paradies" ist der dritte und somit finale Band der "Carya"-Trilogie von Bernd Perplies.

    Wie schon seine Vorgänger, weiß dieser Roman ab der ersten Seite zu überzeugen. Direkt steigt man einmal mehr in das Geschehen ein, das die Handlungen aus "Im Schatten des Mondkaisers" fortführt.

    Dabei ist "Das geraubte Paradies" atmosphärisch sehr dicht erzählt, so treten immer mal wieder kleine Details aus den ersten beiden Bändenauf den Plan, die man so eigentlich nicht mehr direkt auf dem Schirm hatte und fügen sich perfekt mit dem Rest der Handlung zusammen, um so ein großes Ganzes zu ergeben.

    Spannung kommt zu keinster Zeit zu kurz. Dieser dritte und finale Band ist ein einziges großes Abenteuer mit den unterschiedlichsten Facetten einer Dystopie, die sich von der breiten Masse abzuheben weiß. Langeweile sucht man hier vergeblich, denn die 500 Seiten lesen sich voller Kurzweil und jeder Menge Lesespaß. Viele überraschende Wendungen und eine nie vorhersehbare Handlung runden diesen einzigartigen Roman ab und schaffen ein tiefsinniges Lesevergnügen. Bücher von Bernd Perplies garantieren zu jeder Zeit gehobene, aber spannungsgeladene Unterhaltung jenseits des Mainstreams und sind stets wahre Meisterwerke der Erzählkunst.

    Gerade diese macht "Das geraubte Paradies" so besonders, denn die beschriebenen Gegebenheiten werden vor dem geistigen Auge lebendig und muten wie ein cineastische Abenteuer an. Dabei sind jedwede Begebenheiten so komplex und detailliert ausgefeilt worden, dass keinerlei inhaltliche oder Logikfehler zu finden sind, und alles seinen rechtmäßigen Platz in der Geschichte erhält.

    Am Ende tritt diese Trilogie mit einem furiosen Finale ab, dass alle Handlungsstränge zusammenführt und dem Leser ein zufriedenstellendes Ende beschert. Ruhigen Gewissens kann man nun gedanklich diese Trilogie abschließen, denn alle Fragen sind geklärt und der Schluss ist mehr als passend und stimmig, so wie schon der Rest dieser Geschichte.

    Fazit: Ein packendes und spannungsgelandenes finales Abenteuer, das den Leser zufriedengestellt zurücklässt und ihm noch einmal alle Vorzüge eines Bernd Perplies Romans vor Augen führt.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Ein fast perfekter Abschluss der Reihe

    Cover:
    Genau wie schon bei Teil 1 und 2 ist das Cover auch hier wieder eine Wucht!

    Meinung:
    Nachdem mich die ersten beiden Bände vollständig überzeugen konnten, konnte ich es kaum erwarten, den letzten Teil zu lesen. Ich war gespannt, wie die Geschichte endete, aber gleichzeitig auch traurig, Carya, Jonan und Pitlit verlassen zu müssen.
    Es dauert nicht lange, bis sich die Ereignisse, wie ich es schon von dem Autor gewohnt war, überschlagen. Carya, Jonan und Pitlit bestreiten ihr gemeinsames, letztes Abenteuer, in dem von Widerständen die Rede sein wird, aber auch das Geheimnis von Caryas Vergangenheit vollständig aufgedeckt wird.
    Carya entwickelt sich auch hier noch einmal weiter. Gemeinsam mit einigen Verbündeten findet sie noch mehr über sich und ihre Gabe heraus und lernt immer mehr, ihre bisher unkontrollierte Seite besser verwalten zu können. Dadurch gab es immer weitere Szenen, in denen sie als erbarmungslose Kämpferin beschrieben wird, was für mich einen Bruch zu den vorherigen Beschreibungen ihres Charakters führte. Dieser hat mir zwar nicht ganz so gefallen, war für mich aber nachvollziehbar, schließlich ist genau das ihre Aufgabe. Manches Mal erinnerte sie mich ein wenig an Lara Croft, wie sie mit den Pistolen und Kampfattacken durch das Gelände sprintete und ich glaube, dass genau solch ein Bild von ihr letztendlich beim Leser erzeugt werden sollte. Von daher kann ich mich zwangsläufig damit arrangieren.
    Jonan bewahrt auch in diesem Teil seinen kühlen Kopf und versucht das Beste für alle Beteiligten herauszuholen. Er wägt wieder einmal jede Position ab, stürzt sich nicht kopflos wie Carya ins Getümmel und versucht diplomatisch zu agieren. Seine Erzählstränge fand ich in diesem Band ganz besonders spannend, was vor allem damit zu tun hat, dass Aidalon wieder auftaucht und auch sein Vater hierbei die Finger im Spiel hat. Auch, dass Jonan sehr schwer verwundet wird, macht die Sache nicht gerade einfacher und demnach hatte sein Part ein hohes Spannungspotenzial, was mich teilweise zum Fluchen gebracht hat, weil ich das Buch so nicht aus der Hand legen konnte.
    Pitlit kam in diesem Teil leider nicht ganz so stark zum Einsatz, wie zuvor. Hier ist er wieder der kleine Schelm, was mich aber ein wenig gestört hat. Er hat mittlerweile wirklich grausame Dinge miterlebt und ist noch immer so fröhlich und naiv wie am Anfang? Ich denke, dass gerade bei einem Jungen in seinem Alter doch Spuren hinterlassen werden, wenn man so viel erlebt.
    Ein weiterer Charakter, der hinzukommt ist die stumme Elje, die nach vielen grausamen Erlebnissen nicht mehr spricht. Sie ist sehr jung, aber gleichzeitig mutiger als Carya und Jonan zusammen, worüber ich beinahe jedes Mal gestolpert bin. Ich hab die Kleine sehr lieb gewonnen und vor allem im Austausch mit Pitlit waren die zwei sehr niedlich.
    Alle Erzählstränge werden, in meinen Augen, zufriedenstellend aufgelöst. Das Ende fand ich sehr spannend, auch wenn es stark von Kämpfen geprägt war. Aber dadurch, dass vielfach auch Ratssitzungen und Entscheidungsgespräche geschildert wurden, reduziert sich der Endkampf nicht nur auf das Kämpfen, sondern weitetet sich auf das Überlegen aus, was eine gute Abwechslung verschafft hat. Lediglich eine Sache fand ich störend: die Gegner haben in meinen Augen zu schnell Einsicht gezeigt, was nicht ganz nachvollziehbar war.
    Das Ende ist leider furchtbar offen, was mich ziemlich fuchsig macht. Wird Pitlit Suri wiedertreffen? Was machen Caryas Eltern? Wie ergeht es Jonans Vater mit dem, was sein Sohn getan hat? Tja, das muss sich der Leser selbst überlegen und das ist unnötig. Immerhin soll der letzte Teil alle Fragen beantworten und nicht offen lassen. 

    Fazit:
    Ein wunderbares Ende einer grandiosen Dystopie, die unbedingt gelesen werden sollte. Die Auflösung der Spannung und Ereignisse war in meinen Augen bis auf Details sehr gut durchdacht und stimmig und durch Kämpfe und schwierigen Entscheidungen sehr abwechslungsreich. Man lernt Einiges über die Charaktere dazu und lernt sie richtig kennen. Einzig und allein das offene Ende macht mich etwas sauer. 

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    Schalkefans avatar
    Schalkefanvor 5 Jahren
    Gutes Ende einer spannenden Trilogie - Das geraubte Paradies

    Das geraubte Paradies von Bernd Perplies

     

    Auch im dritten Teil finden wir die sympatischen Hauptprotagonisten der ersten beiden Teile: Flammen über Arcardion und Im Schatten des Mondkaisers wieder.

    Und auch in diesem Band müssen diese wieder aufregende Abenteuer bestehen und sind nur durch ihren absoluten Zusammenhalt und ihre Loyalität so stark.

    Der Schreibstil ist wie bei den Vorgängerbänden sehr spannend und flüssig und Bernd Perplies hat mit diesem letzten Teil der Trilogie nicht nur nahtlos an die Vorgängerbücher angeschlossen, sondern es wieder geschafft mich als Leser total zu begeistern und ein passendes Ende für die Geschichte zu finden.

    Das Buch und die Aufmachung entspricht dem Stil der anderen beiden Bücher und ist durch das Cover und die innenliegende Farbzeichnung wieder super schön!

    Man sollte aber unbedingt die beiden Vorgänger-Bände auch gelesen haben.

    Auch dieser Teil bekommt von mir 5 Sterne und ich danke für die Leserunde! Weiterempfehlung garantiert!

     

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Bernd Perpliess avatar
    Liebe "Widerstandskämpfer",

    Mitte September ist der Abschlussband meiner dystopischen "Carya"-Trilogie erschienen: "Das geraubte Paradies".

    Kurzbeschreibung:
    Carya und Jonan sind vom Hof des Mondkaisers geflohen, im Gepäck ein paar unangenehme Wahrheiten. Gemeinsam machen sie sich auf eine gefahrvolle Reise, um das Rätsel um Caryas Vergangenheit endgültig zu lüften. Ihr Weg führt sie direkt in die Schwarze Zone, aus der es Erzählungen nach keine Wiederkehr gibt. Was Carya dort entdeckt, übertrifft ihre schlimmsten Befürchtungen. Sie muss alles daran setzen, um die Menschen vor einer Zukunft ohne jede Hoffnung zu bewahren.

    Wer von euch hat Lust, hier auf Lovelybooks mit mir gemeinsam dieses Finale zu erleben? Der Verlag Egmont-LYX und ich möchten euch herzlich zu einer autorenbegleiteten Leserunde ab dem 18.11.2013 einladen. Hierzu werden auch 6 Exemplare "Das geraubte Paradies" verlost. Aber natürlich freue ich mich, wenn mehr Leute als nur die Gewinner am Ende mitlesen. Nutzt die Chance, mir beim Lesen Löcher in den Bauch zu fragen. ;-)

    Der Bewerbungsschluss ist der 10.11. - damit bleibt eine gute Woche Zeit, um die Bücher zu versenden. (Sollte das zu knapp werden, fangen wir einfach ein bis zwei Tage später an.)

    Ich freue mich auf euch und hoffe auf eine angeregte Runde.

    Viele Grüße
    Bernd

    PS: Vielleicht für den ein oder die andere interessant: Band 1 der Trilogie "Flammen über Arcadion" ist als eBook noch immer überall zum Aktionspreis von 4,99 Euro zu bekommen. (Aber natürlich ist der Hardcoverband viel schöner. ;-) )
    Schalkefans avatar
    Letzter Beitrag von  Schalkefanvor 5 Jahren
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