Flammen über Arcadion

von Bernd Perplies 
4,4 Sterne bei176 Bewertungen
Flammen über Arcadion
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sddsinas avatar

Spannender Auftakt mit einigen Überraschungen und überzeugenden Charakteren. Viele Fragen bleiben offen - man bekommt direkt Lust auf mehr.

danceprincesss avatar

Ein spannender und super toller Auftakt einer vielversprechenden Dystopie.

Alle 176 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Flammen über Arcadion"

Nach dem Großen Krieg sind weite Teile der Welt verwüstet. Angst und Aberglaube beherrschen die Menschen. Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion. Eines Tages muss sie mit ansehen, wie ein junger Mann von den Schwarzen Templern festgenommen wird. Er soll von der Inquisition gefoltert werden. Voller Wut schießt Carya auf zwei der Inquisitoren und ist fortan auf der Flucht. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonah, der sein Leben aufs Spiel setzt, um Carya zu retten.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783802586378
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:450 Seiten
Verlag:LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG
Erscheinungsdatum:13.09.2012

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Rezensionen und Bewertungen

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    dorothea84s avatar
    dorothea84vor einem Jahr
    Spannung pur

    Nach dem großen Krieg ist die Welt verwüstet. Die Menschen werden mit Aberglauben und Angst beherrscht. Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion, denn Ruinen des einstigen Rom. Als Sie sieht wie ein junger Mann festgenommen wird und von der Inquisition zu tote gefoltert wird. Schießt sie auf die Inquisitoren und ist fortan auf der Flucht. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der sein Leben aufs Spiel setzt, um Carya zu retten.

    Immer wieder ist mir dieses Buch in die Augen gefallen. Also habe ich mir es endlich gekauft. Nach nicht mal 10 Seiten, hat mich die Geschichte und die Welt in ihren Bann gezogen. Die Spannung steigt und immer wenn man denkt das es jetzt etwas ruhiger, gibt es eine Wendung. Die Welt fesselt einen und man kann es kaum erwarten mehr über die Welt zu erfahren. Carya und Jonan sind zwei verschiedene Welten, die aufeinander treffen. Man kann und will einfach nicht wieder aus dieser Welt auftauchen. Außerdem will man wissen was genau hinter diesem Geheimnis steckt. 

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    wordworlds avatar
    wordworldvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Dieser postapokalyptische Auftakt einer opulenten neuen Dystopie-Trilogie hat mich vollkommen überzeugt.
    Postapokalypse für Feinschmecker

    Allgemeines:

    Titel: Flammen über Arcadion
    Autor: Bernd Perplies
    Genre: Fantasy/ Dystopie
    ISBN: 978-38025863/78
    Preis: 6,99€ (Kindle-Edition;
    19,99€ (gebundene Ausgabe)
    Weitere Bände: "Im Schatten des Mondkaisers";+
    "Das geraubte Paradies"

     

    Inhalt:

    "Wenn das Licht den Tod bringt, musst du in die Schatten fliehen."

    Nach dem Großen Krieg sind weite Teile der Welt verwüstet. Angst und Aberglaube beherrschen die Menschen. Nach dem Sternenfall finden viele Menschen Zuflucht in Arcadion. Arcadion ist wortwörtlich das Paradies auf Erden. Erschaffen und regiert vom Lux Dei. Ringsum liegt die Welt in Trümmern, Schutt und Asche. Doch auch Arcadion wird von vielen Übeln bedroht. Allen voran gelten die Invitros als die größte Gefahr für die Gesellschaft.

    Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion, den Ruinen des einstigen Rom. Eines Tages muss sie mit ansehen, wie ein junger Mann von den Schwarzen Templern festgenommen wird. Er soll von der Inquisition gefoltert werden. Voller Wut schießt Carya auf zwei der Inquisitoren und ist fortan auf der Flucht. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der sein Leben aufs Spiel setzt, um Carya zu retten.

     


    Bewertung:
     
    "Auf dieses Zeichen hin schob der maskierte Inquisitor den Wandschirm neben Laura zur Seite und enthüllte ein Metallgestell, an dem zahlreiche Werkzeuge hingen, mit denen ein normaler Mensch Nägel in die Wand geschlagen, Äpfel geschält oder Rosen geschnitten hätte."

    Wie ihr vielleicht schon an dem Zitat seht, ist das Buch absolut nichts für zarte Seelen. Es wird gemordet, gefoltert, verstoßen und zu Unrecht verurteilt. Und das in dem sogenannten "Paradies auf Erden", der Stadt Arcadion. "Flammen über Arcadion" ist praktisch der Inbegriff einer postapokalyptischen Dystopie. Nach einem großen Unglück, der Sternfall, ist die ganze Welt zerstört, die Menschen finden jedoch Zuflucht in Arcadion und müssen den Errichtern und auch Herrschern, der Lux Die, deshalb Respekt und Anerkennung zollen.

    In dieser Welt lebt unsere Hauptperson, die sechzehnjährige Carya. Sie genießt das Privileg, eine höhere Schule besuchen zu dürfen und ist außerdem Mitglied in der Templerjugend, einer Jugendorganisation des Lux Dei. Viel Zeit verbringt Carya mit ihrer besten Freundin Rajael. Diese stellt ihr eines Tages Tobyn, ihren neuen Freund vor. Tobyn jedoch wirkt unruhig und gehetzt. Als er kurz mit Rajael unter vier Augen sprechen will, beobachtet Carya, wie Tobyn ihrer Freundin etwas zusteckt. Dann verschwindet Tobyn, ohne sich zu verabschieden.
    Bei einem Ausflug der Templerjugend in den Lichtdom, trifft Carya das erste Mal auf Jonan. Bei einem kurzen Blickkontakt mit Jonan fährt es Carya durch Mark und Bein. Was hat das zu bedeuten? Jonan ist immerhin ein schwarzer Templer, Mitglied der Elitegarde Arcadions.
    Jonan trifft bei einem späteren Einsatz in einem Chemielabor auf Tobyn, verwundet ihn und nimmt ihn gefangen. Doch was wollte dieser Tobyn im Invitrolabor?
    Am nächsten Tag will Rajael dringend mit Carya sprechen. Sie braucht ihre Hilfe. Rajael weiht Carya in Tobyns Geheimnis ein. Tobyn ist ein Invitro, ein Künstlicher, welche die Regierung so erbittert verfolgt. Rajael bitte Carya um Hilfe. Sie weiß, dass sie Tobyn nicht retten kann, aber sie möchte ihn ein letztes Mal sehen. Carya gelingt es, eine Einladung zur Verhandlung des Invitros zu erhalten. Zusammen mit ihrer Freundin sitzt sie in einer der Zuschauerlogen. Doch dann kommt es zu einem Zwischenfall. Rajael hat Carya offensichtlich nur benutzt. Carya handelt intuitiv und schießt auf zwei Templer. Den beiden Mädchen gelingt es, aus dem Gebäude zu fliehen. Doch nun verändert sich Caryas Leben schlagartig. Und plötzlich erhält sie von unerwarteter Seite Hilfe...


    "Ein halb entkleideter Haufen Mensch lag dort in einer Lache aus Blut, die im Schein der Sonne beinahe unnatürlich schön rot leuchtete."

    Sehr bald merkt man, dass Arcadion alles andere als schön, gerecht und gut ist. Des Öfteren läuft es einem eiskalt den Rücken hinunter und angesichts der himmelschreienden Ungerechtigkeiten möchte man am liebsten laut fluchen und das Buch gegen die Wand werfen.

    Der Beginn des Buches hat mich ehrlich gesagt nicht sonderlich für sich eingenommen. Sehr
    genau und schleichend wird man recht langatmig in den Alltag  Caryas in Arcadion eingeführt. Aber mit höherer Seitenzahl wurde alles schlagartig spannender. Gerade als ich zu der Meinung gelangt war, dass wohl nicht mehr allzu viel passieren würde, wurde ich überrascht. Mit einer hundertachtzig-Grad-Wende drehte sich die ganze Situation komplett. Plötzlich hielt ich das Buch wie gebannt in meinen Händen und war aufgrund der vielen unabwägbar Wendungen absolut gefesselt. Immer wenn ich dachte, ich weiß wie die nächste Szene ablaufen würde, hat der Autor dann eine für mich unvorhersehbare Wandlung eingebaut. Diese Entwicklung hatte ich nach dem doch etwas seichten Einstieg nicht mehr erwartet!

    Bernd Perplies lässt Carya und Jonan abwechseln Szenen aus ihrer Sicht erzählen. Dabei verwendet er den personalen Erzählstil und beschreibt die Gefühls- und Gedankenwelt beider Charaktere passend.

    Die Hauptprotagonistin Carya ist fest in die Welt Arcadions integriert und wird von einem Tag auf den anderen aus ihrem gewohnten Leben gerissen. Sie wirkt am Anfang etwas naiv, hat Vertrauen in die Richtigkeit ihres Systems und wagt nicht zu Zweifeln. Im Lauf der Geschichte erkennt sich jedoch die Falschheit der Regierung und ist entsetzt darüber. Sie entwickelt eine gehörige Portion Selbstbewusstsein, Intelligenz und Stärke. Sie ist so mutig, für ihre Überzeugungen einzustehen und die notwendigen Konsequenzen zu tragen, was an manchen Stellen vielleicht ein wenig stur, aber umso sympathischer rüberkommt. Sie bereut ihre Taten nicht und glaubt an die Richtigkeit ihrer Handlung. Und auch dem Leser ist bewusst, das es so nicht weitergehen kann. Denn wenn niemand sich auflehnt, dann wird es immer weitergehen mit der Ungerechtigkeit.


    "Nichts geschieht ohne Grund", erklärte der Priester. Denn das Unrecht wächst nur und wird größer, wenn sich keiner dagegen erhebt."


    Jonan ist ein von der ersten bis zur letzten Seite durchgehend einprägsamer und präsenter Charakter. Trotz seiner anfänglichen Zugehörigkeit zur "falschen Seite" fand ich ihn gleich super. Er möchte die Position, die er innehat, eigentlich gar nicht, hat sie aber auf Wunsch seines Vaters dennoch angetreten. Er vertritt die vom Lux Dei vorgegebenen Ideale nicht und kommt seinen Aufgaben manchmal nur widerwillig nach. Als er seine Moral über sein Pflichtgefühl und die Loyalität seinem Vater gegenüber siegen lässt und eine richtige, lebensrettende Entscheidung trifft, ändert sich auch bei ihm alles. Er wird zum Gejagten, einem Rebell und Gesetzbrecher wie Carya. Sehr ruhig und bedacht wirken alle seine Entscheidungen.

     

    "Ich werde an deiner Seite sein", flüsterte er. "Bis zuletzt".


     Natürlich gibt es noch eine Vielzahl weiterer genialer Charaktere, die alle authentisch und interessant gezeichnet sind, doch in diesem Buch ist es ein wahres "Kommen und Gehen" von Charakteren, die man ins Herz schließt, dass ich das hier kaum auflisten kann. Das die "Guten" immer wieder herbe Rückschläge erleiden und immer wieder liebgewonnene Personen sterben, ist der realistische und zugleich etwas ernüchternde Teil der Dystopie. Man kann sich nicht wie bei anderen Büchern auf der Gewissheit ausruhen, dass der Autor sowieso keinen sterben lässt, sondern muss der Wahrheit ins Auge blicken. Durch diese Grausamkeit und Ernüchterung wird dem Leser das wahre Ausmaß des Machtmissbrauchs und der Unrechtsherrschaft erst so richtig vors Auge geführt.

    Ich habe die Handlung mit Spannung verfolgt und wollte eigentlich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Im Buch taucht zudem ein Rätsel auf, das wohl erst ein einem der beiden Folgebände gelöst werden wird, das aber schon in diesem Band eine wichtige Rolle spielt.
    Das Cover dieses Buches ist ein richtiger Hingucker! Es ist in schlichten Farben gehalten, sehr düster mit einer in rot strahlender Stadt und zeigt als Motiv im Vordergrund eine Hand mit einer zerbröselnden Rose. Ich denke, dass es sich dabei um die sogenannte Ascherose handelt, auf die im Buch noch zurückgekommen wird.
    Ebenso muss ich erwähnen, dass den Leser beim Aufklappen des Buches eine wirklich gelungene Überraschung erwartet: sowohl vorn und auch im hinteren Innenbuchdeckel zeigt sich die Illustration einer dunklen, untergehenden Stadt, Pferde, die ein Auto ziehen, eine Festung mit roten Fahnen geschmückt. Welche dann aber auch der einzige Farbtupfer in dem insgesamt düster gehaltenen Bild sind.


    "Und genau deshalb möchte ich dich warnen. In Systemen wie dem Lux Dei gibt es nur zwei Sorten von Menschen: Herrscher und Diener. Die Herrscher verfügen über eine Macht, die sie vor vielem beschützt, das einem normalen Menschen zum Problem werden könnte. Die Diener dagegen sehen sich der ständigen Gefahr ausgesetzt, zum Opfer zu werden, wenn das System Opfer fordert. [...]"


     Außerdem positiv aufgefallen ist mir, dass der Roman auf geographischen, historischen, (kirchen-)politischen und psychologischen Realitäten aufbauen, die die Geschichte absolut glaubhaft machen. In Arcadion erkennt man unschwer Rom, beziehungsweise die Vatikanstadt, mit seinen Hügeln, seinen Straßenzügen, dem Tiber, der Engelsburg und einem riesigen Dom im Mittelpunkt der Stadt. Wie um die Hinweise noch zu verdeutlichen liegt Arcadion laut Autor auf einem stiefelförmigen Land und auch die Menschen dort haben italienisch klingende Namen.
    Die Inquisition der Kirche des Mittelalters ist ebenso deutlich zu erkennen, wie die Auswirkungen der Macht, das Beherrschen der Menschen durch Angst und Drohung, die Angepasstheit der Bevölkerung, das "Nicht-Wissen-Wollen" der meisten. Die Ablehnung gegen alles Neue, Unbekannte ist nicht neu erfunden sondern kann in jeder geschichtlichen Dystopie gefunden werden. Das schiere Abscheu des Lux Dei gegenüber den Invitros, den künstlich in einem Reagenzglas gezüchteten Menschen, ist so ein Beispiel.
    Das alles lässt die Geschichte solide und glaubwürdig erscheinen und gibt den Locations zusammen mit dem Stil ein sehr mittelalterliches und historisches Flair.
     
    "Der Sternenfall traf uns, weil die ganze Menschheit fehlerbehaftet war. Das galt für die Invitros noch mehr als für uns Kinder Gottes. Und es gilt noch heute. Solange die Invitros unter uns sind, steckt ein Dorn der Sünde in unserem Körper und verhindert dessen vollständige Reinigung und Genesung. Sie sind ein Erbe der alten Zeit, der Zeit, die wir hinter uns gelassen haben."

    Nun noch ein paar Worte zum Schreibstil. Da ich noch kein Buch des Autors Bernd Perplies gelesen habe, lässt sich schlecht sagen, ob dieser einfach super an die Geschichte angepasst wurde oder ob dieser etwas eigentümliche Stil einfach seine Art zu schreiben darstellt. Ich war nach kurzer Verwunderung jedenfalls davon angetan. Wie er die Umgebungen, Personen und Geschehnisse zeichnet, wirkt sehr altertümlich, ich würde mal behaupten mittelalterlich, ab und an sogar ein befremdlich. Durch die Wortwahl erzeugt er diesen Effekt und lässt alles seltsam rund und stimmig erscheinen. So ist das Licht Gottes, abgeleitet vom Lux Die, zum Beispiel ein ständiger metaphorischer Begleiter und auch sonst ist die Ausdrucksweise schlichtweg andersartig und perfekt verwoben mit der erdachten Welt. Ich hätte mir für diese Art von Geschichte keinen besseren Stil wünschen können. Er trägt die gesamte Atmosphäre und lässt die Protagonisten mit all ihrer Emotion darin richtiggehend aufblühen.


    "Das Licht Gottes scheint auf alle empfindungsfähigen Wesen herab"


    Der Showdown am Ende wird so nervenaufreibend geschildert, dass die Spannungskurve noch einmal einen enormen Ausschlag erlebt und dem Leser ein fulminantes Ende beschert. Gleichermaßen abwechslungsreich, kriegerisch, blutrünstig, spannend wie tiefsinnig schließt das Buch.

    Obwohl "Flammen über Arcadion" keinen direkten Cliffhanger besitzt, wird man dennoch sehnsüchtig dem nächsten Band dieser Reihe entgegenfiebern, denn dieses Buch bleibt in Erinnerung und man möchte einfach nur wissen, wie Bernd Perplies die Geschichte um Carya und Jonan weiterspinnt. Die Frage ob ich die weiteren Teile lesen werde ist also hinfällig, bleibt nur noch zu überlegen wann!
    Mit einem wunderschönen und in dem passenden Kontext unglaublich traurigen Zitat möchte ich diese Rezension schließen:

    "Die Sterne, die am hellsten brennen, mögen als erste verglühen."


     Fazit:

    Dieser postapokalyptische Auftakt einer opulenten neuen Dystopie-Trilogie hat mich vollkommen überzeugt und konnte mich dank der Andersartigkeit des Stils, der Charaktere und den vielen interessanten Ideen begeistern.

    Schaut doch mal auf meinem Blog vorbei:

    www.w0rdw0rld.blogspot.com

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    books-4evers avatar
    books-4evervor 2 Jahren
    Licht und Schatten

    Wenn das Licht den Tod bringt, musst du in die Schatten fliehen.

    Dieser eine Satz macht einem schon einmal neugierig auf das Buch. Der Klappentext heizt nochmals gewaltig nach. Und was tut man dagegen? Man liest das ganze Buch!

    Lange schon hab ich ein Auge auf "Flammen über Arcadion" geworfen und dann hab ich es endlich gekauft & gelesen. Das Cover sieht unglaublich schön aus und stimmt einem schon mal auf das Buch ein, denn das Abgebildete - eine Hand, die eine zu Asche zerfallene Rose hält - ist auch im Text enthalten und spielt dort eine wichtige Rolle. Ebenso geben einem die Ruinen im Hintergrund einen Hinweis darauf, wo man sich befindet. Streicht man dann noch mit den Fingern über den Schriftzug und die kleinen Partikel der Rose, spürt man, dass diese hervorstehen. Und die rot-schwarze Wolke, die über der zertrümmerten Stadt hängt, könnte ein verzehrendes Flammeninferno darstellen. Der Titel des Buches und das Cover passen zusammen und vervollständigen sich; das Bild bekommt eine passende Überschrift, und der Title bekommt eine Zeichnung. Nimmt man den Umschlag ab, ist das Buch darunter in einem schönen rot und der Schriftzug hell golden gehalten. Schlägt man jetzt den Deckel auf, sind die ersten beiden Buchseiten mit einer Zeichnung versehen, unter der ich mir gut den Tribunalpalast vorstellen könnte. Ein imposantes Gebäude und eine Statue davor. Außerdem sind noch ein Auto, das von Pferden gezogen wird und ein Mensch mit einem Holzkarren zu sehen.

    Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion, einer der wenigen Zufluchtsstätten in einer öden, verwüsteten Welt. Doch das scheinbare Paradies, über das der religiöse Orden des Lux Dei herrscht, wird von Angst und Irrglauben beherrscht. Als der Geliebte ihrer besten Freundin von der Inquisition festgenommen wird, lässt sich Carya zu einer verzweifelten Tat hinreißen, um ihn vor der Folter zu retten. Doch damit gerät sie selbst ins Fadenkreuz der Inquisitoren. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der für Carya sein Leben aufs Spiel setzt...

    Die Orte, Reisen und Taten, die die 3 Hauptpersonen in diesem Buch bestehen, sind unglaublich. Alles woran sie geglaubt und gelernt haben, soll falsch sein. Auch über das Ödland und die Mutanten hat der Lux Dei Lügen erzählt.

    Carya war anfangs überzeugt von dem Lux Dei und dessen Taten. Doch später glaubt sie nicht mehr daran, und will etwas gegen ihn unternehmen. Zur Seite steht ihr dabei Jonan, ein ehemaliger Templer, der ebenfalls das Ganze für falsch hält. Sie überrascht einem immer wieder. Wer ist sie wirklich und woher kommt sie? Was hat sie noch für Talente, von denen sie jetzt noch nichts weiß? Das waren einige Fragen, die ich mir während des Lesens gestellt habe. Sie kämpft für das Richtige und lässt sich auch nicht unterkriegen, als die Situation aussichtslos scheint. Sie ist ihren Freunden treu, und verrät so auch nichts über deren Organisation und Aufenthaltsort.

    Jonan ist ein Beschützertyp. Er würde alles für Carya tun, und das tut er auch. Er sorgt für sie - nicht nur wegen eines Versprechens - sondern weil er sie gern hat. Um sie wieder sicher bei sich zu haben, plant er zusammen mit seinen Freunden etwas schier unmögliches.

    Pitlit, den sie auf ihrer Reise außerhalb Arcadions begegnen, ist zwar noch jünger, hat aber definitiv etwas auf dem Kasten. Er begleitet die Beiden und unterstützt diese auch wo es geht.

    Der Schreibstil ist einfach und locker zu lesen. Nur die Gespräche, die manche Charaktere führen, sind ein wenig altertümlich, was ich aber nicht als Schwachpunkt angesehen habe. Ich mag so etwas, und es bietet eine schöne Abwechslung, die man ab und an dringend nötig hat.

    Das Buch hat mir echt gut gefallen. Die Geschichte war gut durchdacht und man sieht förmlich den roten Faden, der sich durch die Story zieht. Man  fragte sich nicht, wo nun DAS auf einmal herkam. Ich kann es nur empfehlen und werde das Buch auf jeden Fall nochmal lesen.

     

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    Rosenmaedchens avatar
    Rosenmaedchenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Holpriger Start in die Trilogie, dennoch interessant und liebenswert. Mal sehen, wie's weitergeht!
    Holpriger Start mit viel Potential für die Folgebände

    Durch den Sternenfall und die Dunklen Jahre wurden weite Teile der Welt verwüstet und verseucht. Die Menschen drängen sich in den wenigen verbliebenen Städten, während die Wildnis von Mutanten und gefährlichen Banden beherrscht wird.

    Die sechzehnjährige Carya lebt wohlbehütet mit ihren Eltern in Arcadion, wo der religiöse Orden des Lux Dei für Sicherheit und Ordnung sorgt. Doch das vermeintliche Paradies besitzt auch seine dunklen Seiten, wie Carya schon bald am eigenen Leib erfahren muss. Ihre Freundin Rajael bittet sie um Hilfe, als ihr Geliebter Tobyn von der Inquisition festgenommen wird. Tobyn ist ein Invitro, ein künstlich gezeugter Mensch. Allein durch seine Existenz verstößt er damit gegen das Gesetz der Lux Dei, der in den Invitros gottlose Kreaturen sieht, dies es auszumerzen gilt. Daher drohen ihm grausame Folter und die Todesstrafte. Carya und Rajael gelingt es, sich in den Schauprozess einzuschleichen, zu dem sonst nur hohe Würdenträger Zugang haben. Mit Entsetzen verfolgt Carya die schrecklichen Geschehnisse im Gerichtssaal und begeht schließlich eine verzweifelte Tat, um Tobyn die Qualen der Folter zu ersparen.

    Dadurch gerät sie selbst ins Fadenkreuz der Inquisition und ist fortan auf der Flucht. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der sich überraschend auf ihre Seite schlägt und sein Leben aufs Spiel setzt, um Carya zu retten.

    •●•

    Dieses wundervolle Cover und die Tatsache, dass es sich bei diesem Buch um eine Dystopie handelt, hat mich eindeutig bestochen. Außerdem die Marke „Egmont LYX“, die in meinem Regal sowieso zu Hauf Einzug gehalten hat. Ich hatte also ein richtig gutes Gefühl, als ich das Buch begonnen habe, kann aber schlussendlich nur auf ein mittelmäßiges Werk zurückblicken.

    -

    Zu Beginn der Handlung lernt man Carya kennen, die man fortan auf Schritt und Tritt begleiten darf. Carya wirkt als Protagonistin in vielen Situationen blass und man kommt ihr oftmals nicht so nah, dass man eine anständige Beziehung zu ihr aufbauen kann. Ihr Charakter ist vor allem geprägt von Naivität und die gezwungene Entwicklung von ihr zu einer starken Persönlichkeit konnte ich dem Autor nicht ganz abnehmen – die ging mir auch insgesamt zu schnell von statten.

    Der nächste Charakter ist Jonan, ein junger Mann bei der Elite-Garde des Lux Dei den „Schwarzen Templern“ bei denen er nur ist, weil sein Vater das so wollte. Dieser ist ein hohes Tier in Arcadion, ein Ratsherr – dies spielt aber keine weitere Rolle im Buch. Also, da habe ich mir ja irgendwie mehr erhofft. Jonan selber wirft für Carya sofort sein ganzes Leben weg und rettet sie von einer Situation zur Anderen ständig. Er ist ein wahrer Gutmensch und seine Motive sind verständlich, dennoch bleibt auch er mir eher distanziert und unwirklich.

    Auch ihre Beziehung überzeugte mich eher weniger und zwar genauso wenig wie hier eine Annäherung vorhanden war. Sie sehen sich und tun sofort alles füreinander – schön und gut, wenn man mehr daraus gemacht hätte als diese oberflächliche Aussage. Denn irgendwann lieben sich die beiden einfach und damit ist es gut. Das war mir leider zu wenig, es sprang kein Funke und keinerlei Emotionen über. Schade! Verschenktes Potential, da die Vorlage für Emotionen und Dramatik gelegt war.

    -

    Zusammen mit Carya lernt man also die Zusammenhänge der geschaffenen Welt von Bernd Perplies kennen. Dabei hat der Sternenfall die Welt gänzlich zerstört und in eine Dunkle Zeit gerissen, durch die der religiös-fanatische Orden der Lux Dei die Menschheit erfolgreich geführt hat. Nun leben die Menschen nach deren Vorstellungen und alles was nicht da hinein passt, wird exekutiert. Dabei befinden wir uns in einer mittelalterlich angehauchten Welt, die teilweise von technischen Fortschritten profitiert – ein interessanter Mix! Der Autor hat damit innovative Ideen geschaffen, die insgesamt ein rundes Bild ergeben. Alle wichtige Fragen nach dem „Wie“ und „Warum“ werden geklärt. Ich fühlte mich fast sofort wohl in Arcadion und der neuen Welt, die sich mir eröffnet hat.

    Dennoch finde ich die Anfänge der Handlung viel zu lang gezogen. Die Story tritt teilweise auf der Stelle herum, alles wirkt sehr einleitend und erzählend. Dies nahm das gesamte Buch über nur geringfügig ab mit wenigen spannenden Szenen; ich musste mich an den erzählenden Stil gewöhnen. Dies fiel mir allerdings eher schwer, da ich doch eher Geschichten mit mehr Pfeffer gewohnt bin und selbst das Ende mir nicht so spannend erschien, wie es womöglich wirken sollte. Dennoch war ich gefesselt an das Buch, was ja dann doch wieder für sich spricht.

    -

    Denn irgendwann bricht dann doch mal das Chaos los, die Geschichte kriegt Schwung und überrascht. Ich bekam Spannung und Emotionen geliefert. Teilweise wurde es dann aber auch schon richtig abgespacet und zwar als Carya auf den Spuren ihrer Vergangenheit wandelt. Dies war gleichzeitig auch spannend, aber diese guten Phasen wechselten sich mit den eher nicht so guten Phasen ab. Mir wurde teilweise einfach zu viel geredet und zu wenig gehandelt und das hat dem Buch auch diese mittelmäßige Bewertung beschert.

    Der Schreibstil von Perplies ist größtenteils angenehm, an vielen Stellen aber auch ausschweifend und sehr langatmig, was den einleitenden, erzählenden Effekt verstärkt. Ich denke, es ist einfach sein Stil, so zu schreiben, was einigen Lesern sicherlich mehr gefallen wird als mir. Denn mir war es teilweise einfach zu ausgeschmückt, was bei mir manchmal einen tiefen Seufzer hervorgerufen hat.

    Auch kurz vor dem Finale war ich nicht richtig spannungsgeladen und konnte teilweise das Ende vorhersehen. Dennoch bin ich am Ende des Buches mehr als neugierig auf den Weitergang der Geschichte – denn ich hab echt keine Ahnung, wie hier überhaupt noch etwas geklärt werden soll. Ich bin gespannt, Herr Perplies!

    •●•

    „Flammen über Arcadion“ hat eindeutig seinen ganz eigenen Charme: der Weltentwurf ist verlockend und kommt mit einem erzählenden, wenn auch teilweise langatmigen Schreibstil gut rüber. Zu den Hauptfiguren besteht eine gewisse Distanz, die hoffentlich in den Folgebänden ausgeräumt wird. Emotionen und Spannung sind eher Mangelware, die Handlung wechselt sich mit guten und nicht so guten Phasen ab. Am Ende des Buches bin ich dennoch neugierig auf den Weitergang der Geschichte und werde Band Zwei dennoch lesen!

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    Nicki-Nudels avatar
    Nicki-Nudelvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach wunderbar!
    Lange auf dem SUB gelegen, bereut es nicht eher gelesen zu haben

    Ich habe hier oft gelesen, dass viele begeistert waren und ich habe mir das Buch dann auch zugelegt. Leider habe ich immer wieder zu anderen Büchern gegriffen und bin jetzt erst zum Vergnügen gekommen, es zu lesen. Ich habe es wirklich bereut.

    Nach dem Großen Krieg sind weite Teile der Welt verwüstet. Angst und Aberglaube beherrschen die Menschen. Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion. Eines Tages muss sie mit ansehen, wie ein junger Mann von den Schwarzen Templern festgenommen wird. Er soll von der Inquisition gefoltert werden. Voller Wut schießt Carya auf zwei der Inquisitoren und ist fortan auf der Flucht. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonah, der sein Leben aufs Spiel setzt, um Carya zu retten.
    Der studierte Fillmwissenschaftler, Germanistiker, Buchwissenschaftler und Psychologie ist ein 77er Jahrgang und arbeitete im Deutschen Filminstitut. Jetzt arbeitet er als Schriftsteller, Journalist und Übersetzer und widmet sich ganz dem Schreiben.

    Man merkt an Carya das es eine Jugendbuchreihe ist. Aber die ernsten Hintergründe die auf die Umweltzerstörung der heutigen Gesellschaft beziehen, machen diese Reihe auch für Erwachsene interessant. Die neue Gesellschaftsordnung in dieser Reihe hält viel Konflikt bereit.

    Carya ist das typische schüchterne Mädchen, das sich selbst unterschätzt. Zunächst wirkt sie sehr zurückhaltend und hat sich an das System angepasst. Wobei sie mit ihrer Erziehung fest mit den Grundsätzen verwachsen ist. Das ändert sich aber schnell, nachdem sie in der „Gerichtsverhandlung“ auf Tobyn schießt. Die immer wieder aufkommenden Wesensänderungen von ihr machen sie als Hauptcharakterin charmant.

    Jonan ist mit 22 Jahren schon in der Ausbildung in der Grade dieser Gesellschaft mit diesen Gewissensbissen konfrontiert. Als er mit Carya flieht, wusste ich ihn nicht einzuschätzen. Aber er stellte sich aus loyalen und liebevollen Vertrauten und Freund heraus.

    Die Handlung ist hier sehr vielfältig, zunächst dreht sich alles um die spannende Flucht aus Arcadion und die Wissensbeschaffung. Die beiden lernen noch viele spannende Leute kennen. Die ihnen bei der ganzen Aktion unterstützen. Auch die Befreiung von ihren Eltern ist ein wesentlicher Punkt, wo man merkt, dass das ganze super durchdacht ist. Die Handlung wies keine Lücken auf und die Fragen, die mir während des Lesens aufkamen, wurde in einem späteren Zeitpunkt wie von Zauberhand selbst beantwortet. Ich könnte suchen, aber ich sah keine Kritikpunkte.

    Perfekt, mein Fazit ist nur positiv. Ich könnte Kleinigkeiten bemängeln, aber ich sehe keinen Grund dafür. 

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    TigorAs avatar
    TigorAvor 3 Jahren
    Tolles Setting, aber leider flache Charaktere

    Darum geht es:
    Die 17-jährige Carya lebt in Arcadion, dem einstigen Rom. Vor Jahren wurde die Stadt und alles drum herum in einem Krieg zerstört. Im stark bewachten und von Mauern umgebenen Arcadion selbst, wurde ein neues Machtgefüge etabliert: Der Lux Dei. Inquisitoren und schwarze Templer regieren durch Aberglaube und Religion. Außerhalb der Stadt leben Invitros - künstliche erschaffene Menschen - und Mutanten, die durch gefährliche Strahlung krank und entstellt zurück gelassen wurden. Carya wächst wie jeder andere Bürger Arcadions in dem Glauben auf, dass Invitros und Mutanten böse und unnatürlich sind bzw. von Gott nicht gewollt sein können. Sie ist eine brave Bürgerin, die regelmäßig zur Templerjugend geht und sich nie etwas zu Schulden kommen ließ. Doch als ihre beste Freundin Rajael sie bittet ihr und ihrem Freund zu helfen, der wie sich herausstellt ein Invitro und ein Gefangener des Ordens ist, begibt sie sich mit ihr in den Tribunalpalast und wird Zeugin von den grausamen Foltermethoden des Lux Dei. In einer Kurzschlussreaktion schnappt sie sich den Revolver, den ihre Freundin mit hinein geschmuggelt hat, und schießt auf die Inquisitoren. Plötzlich ist ihr geregeltes Leben auf den Kopf gestellt. Carya muss fliehen und bekommt dabei unerwartet Hilfe vom jungen Templer Jonan und einer kleinen Gruppe von Wiederständlern.


    So fand ich es:

    Und wieder ein Buch, das mir empfohlen wurde. Meine Blogger-Kollegin war ja ganz begeistert davon und hat mich mit ihrer positiven Rezension sofort angesteckt. Zu 100 Prozent kann ich mich ihrer Meinung zwar nicht anschließen, aber dennoch ist dieses Buch sehr spannend zu lesen und hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert. 

    Sehr gut gefallen hat mir auf jeden Fall das Setting. Ich habe bisher noch nicht viele Bücher gelesen, die in Italien spielen und auch wenn es hier um ein zerstörtes Rom geht, das nun Arcadion heißt, gibt es doch viele Dinge, die man wieder erkennt wie z.B. die Engelsburg oder auch den Templerorden verbindet man ja mit Rom bzw. Vatikanstadt. Die Templer und das religiöse Gefüge dann in einer postapokalyptischen Stadt wie Arcadion wieder aufleben zu lassen fand ich sehr gut durchdacht und interessant. Menschen klammern sich in Notsituationen eben an solche Einrichtungen wie den Lux Dei, der dadurch natürlich viel freie Hand bekommt und sein fragwürdiges Werk verrichten kann.

    Das Buch beginnt mit einer Unterrichtsstunde von Carya. Da lernen wir sie und auch den Glauben, der die Stadt beherrscht, erstmals kennen. Das fand ich als Einstieg wirklich sehr passend und hat mich als Leser gleich in diese Welt mit hinein genommen. Wir begleiten sie anschließend auch mit zur Templerjugend und auch zu einem Treffen mit ihrer besten Freundin Rajael, die im Gegensatz zu der sehr besonnenen und auf die Regeln achtenden Carya, sofort ein wenig wilder und rebellischer erscheint. Da kann man die kommenenden Probleme schon sehr gut erahnen. Und die schlagen dann ja auch ein wie eine Bombe. Als Carya und Rajael dem gefangenen Freund helfen wollen überschlagen sich die Ereignisse und Carya entwickelt sich von der lieben, stillen Maus plötzlich zu einer knallharten Gangsterbraut. Auch wenn der Autor immer wieder versucht hat ihr Handeln zu rechtfertigen und Erklärungen zu liefern, fand ich diesen plötzlichen Sprung den sie macht echt zu krass und dadurch sehr unglaubwürdig. Da flutschte sie mir irgendwie aus den Fingern und sie war als Charakter einfach nicht mehr greifbar für mich.

    Die übrigen Charaktere, wie zum Beispiel den Templer Jonan oder auch den Straßenjungen Pitlit, der ihnen später hilft aus der Stadt zu fliehen, haben mir ganz gut gefallen. (Wobei ich Pitlit von allen wirklich am Meisten ins Herz geschlossen habe. Der Kleine ist echt goldig.) Auch wenn ich hier ebenfalls keinen richtigen Bezug zu ihnen herstellen konnte, denn wie Carya auch, blieben sie irgendwie ungreifbar und ein wenig oberflächlich. Aber sie waren dafür deutlich mehr in ihren Rollen gefestigt. 

    Was mir noch negativ aufgefallen ist, und worüber ich mich echt geärgert habe ist, dass die Hauptcharaktere seltsame Namen bekommen haben. Wir wissen ja, die Geschichte spielt in einem zerstörten Teil Italiens. Jeder andere Nebencharakter hat auch einen Italienischen Namen, einschließlich Caryas Eltern (Eduardo und Andetta). Warum zum Henker muss man den Hauptprotagonisten amerikanische bzw. englische Namen geben? Jonan? Carya? Pitlit? Was soll das? Warum nicht auch italienische Namen? Das trifft bei mir ja auf völliges Unverständnis... Auch wenn es nur eine Kleinigkeit ist.

    Oberflächlich blieb für mich auch die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Carya und Jonan. Irgendwie schafft der Autor es nicht ausreichend Emotionen zu transportieren und den Leser damit zu fesseln. Von der Story her war das allerdings kein Problem. Die war von vorne bis hinten spannend, voller Wendungen und jeder Menge hollywoodreifer Action. Das wird noch unterstrichen von dem sehr dynamischen Schreibstil des Autors, der gut ins Detail geht, aber den Leser auch nicht mit Informationen überlädt. So bekommt das Buch auch ein bisschen Kino-Feeling, als würde man sich gerade einen Film anschauen und kein Buch lesen.


    Mein Fazit:

    Von der Grundidee echt mal was erfrischendes im Bereich Dystopie, die Politik, Religion und der Aufbau Arcadions haben mir sehr gut gefallen. So auch die spannende Story und der tragende Schreibstil. Allein mit den Charakteren hatte ich so meine Probleme, da sie in meinen Augen nicht genug Tiefe hatten und mich nicht berühren konnten. Das hat das Buch für mich doch leider ein kleines bisschen abgewertet. Dennoch werde ich den zweiten Band noch lesen, denn das Ende lässt noch ein paar Fragen unbeantwortet.

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    Ines_Muellervor 4 Jahren
    Rezension zu "Flammen über Arcadion" von Bernd Perplies

    "Niemand weiß genau, warum es damals geschah. Manche sagen, dass machtgierige Männer in den Regierungssitzen der einstigen Supermächte die Schuld tragen. Andere glauben, dass es die Künstlichen waren, die sich gegen die Menschen erhoben haben. Und wieder andere behaupten, die Wissenschaftler hätten einen Maschinengeist erschaffen, der sich dann ihrer Kontrolle entzogen und die Katastrophe herbeigeführt hätte."

    Nachdem ich durch einen begeisterten Beitrag einer Buchbloggerin auf Bernd Perplies "Flammen über Arcadion" aufmerksam wurde, war ich sofort Feuer und Flamme und konnte es kaum erwarten, dieses Buch in den Händen zu halten. Bis es dann allerdings so weit war, sollte einige Zeit vergehen - worüber ich mich im Nachhinein unglaublich ärgere.

    Mit "Flammen über Arcadion" ist Bernd Perplies ein atmosphärisch dichter Roman gelungen, der auf den ersten Blick nicht idyllischer sein könnte, sich nach und nach aber in eine düstere Leinwand des Mittelalters verwandelt. Hier wird nicht an Blut, Verzweiflung und Angst gespart, was den Leser in eine Achterbahnfart der Gefühle verwickelt. Allgemein ist dieser Weltenentwurf sehr gut ausgearbeitet worden und überzeugt auf ganzer Linie, wodurch der Leser keine andere Wahl hat, als am Ball zu bleiben. Besonders interessant fand ich die unterschiedlichen Gruppen, die sich nach dem Sternenfall gebildet haben, ebenso wie ihre Lebensweisen und Philosophien. Stellenweise mangelt es vielleicht etwas an Informationen, aber da dies nur der erste Teil einer Triologie darstellt, kann ich beide Augen zudrücken.

    Geschildert wird die Geschichte in einem schönen, gleichzeitig aber auch schlichtem Schreibstil, der ein schnelles Vorankommen ermöglicht und den Leser in die Geschichte abtauchen lässt. Dass aus der Sicht zwei verschiedener Personen erzählt wird, verleiht der Geschichte den nötigen Tiefgangund zeigt eine zweite Sicht der Dinge. Rasant, aber auch mit genügen Informationen gespickt, erzählte Bernd Perplies Caryas und Jonans Geschichte.

    Die beiden Protagonisten Carya und Jonan sind sympathische Zeitgenossen, denen man gerne über die Schulter schaut und mitfiebert. Auch an interessanten Nebencharakteren mangelt es nicht, auch wenn es meiner Meinung nach an Vielfalt und Tiefgang fehlte. Vorallem die beiden Protagonisten erscheinen stellenweise etwas hölzern und flach, aber auch hier gilt, dass "Flammen über Arcadion" der erste Teil einer Triologie ist und somit noch Luft nach oben bleibt. 

    Die Geschichte selbst ist rasant und wahnsinnig spannend. Ständig geschieht etwas, sodass die beiden Protagonisten sich aus einer brenzligen Situation nach der anderen befreien müssen, was stellenweise dazu führte, dass ich den Atem anhielt oder an meinen Fingernägeln kaute. Die Wendungen sind gelungen, waren aber teilweise etwas zu vorhersehbar.

    Zum Schluss bleibt noch die Frage, warum ich die volle Punktzahl vergeben habe, wo es doch den ein oder anderen Punkt gab, den ich bemängelte. Manchmal begegnet man Büchern, die zwar nicht perfekt sind, aber den Leser so sehr begeistern und mitfiebern lassen, dass die oben erwähnten Kleinigkeiten kaum ins Gewicht fallen können. Bernd Perplies "Flammen über Arcadion" gehört zu jenen Büchern und ließ mich voller Neugierde auf den nächsten Band zurück.

    Fazit: Ein interessanter und düsterer Weltenentwurf, eine rasante Geschichte, gepickt mit unzähligen Wendungen und brenzligen Situationen, und zwei sehr sympathischen Protagonisten machten "Flammen über Arcadion" zu einem wahren Pageturner.


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    Elwenvor 4 Jahren
    Dystopie

    Spannende Dystopie, die viele klassische Elemente vereint. Die wohlbehütete Protagonistin, die aus ihrer sicheren Seifenblase gerissen wird - die Obrigkeit, die zu brutalen Mitteln greift um ihre Macht zu halten - die gefürchteten Wilden, die garnicht so wild sind. Trotzdem können hier einige Wendungen überraschen, die Hauptcharaktere sind sympatisch und es bleiben genug Geheimnisse um die weiteren Teile gespannt zu erwarten. Der flüssige Schreibstil trägt sein übriges zm Lesegenuss bei. Den Weltentwurf hätte ich mir etwas detaillierter gewünscht, im Moment könnte man die Zukunftswelt noch mit jeder hiesigen Diktatur austauschen..aber da habe ich noch Hoffnungen für die nächsten Teile. Ich hoffe wir erfahren hier noch mehr über die Vergangenheit, die diese Zukunft ermöglicht hat. Sehr schön und glaubhaft erzählt fand ich die zarte Liebesgeschichte, die nicht im Vordergrund steht aber sich perfekt einfügt.. Freue mich auf die nächsten Teile!

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    Denizvor 5 Jahren
    Lässt einen direkt zum nächsten Band greifen!

    Meine Meinung:
    Arcadion - eine große Stadt, die während der dunklen Jahren nach dem Sternenfall aufgebaut wurde. Noch einmal auf Deutsch? "Flammen über Arcadion" ist der Auftakt einer Trilogie, die nach unserer heutigen Zeit spielt. Die Rohstoffe sind so gut wie alle aufgebraucht und das Volk von Arcadion besitzt hauptsächlich nur noch die groben Errungenschaften der Technologie von Heute.

    In dieser Stadt lebt Carya, ein typisches Schulmädchen, das kaum auffällt. Man lernt sie und ihre Freundin kennen und schon nach wenigen Seiten hat man das Denkmuster der Einwohner Arcadions verstanden. Dabei erklärt Bernd Perplies die Welt nicht großartig, sondern man wird ins kalte Wasser geschmissen. Normalerweise bin ich bei dieser Methode anfangs noch verwirrt und muss mich noch in die Story einfinden, doch in diesem Fall hatte ich überhaupt keine Probleme.
    Schon nach wenigen Seiten lernt man den zweiten Hauptprotagonisten Jonan kennen, der, abwechselnd mit Carya, die Sichtweisen der Kapitel übernimmt. Der Schreibstil ist in diesem Fall rasant, aber findet dennoch Zeit für die kleinen Dinge. Anfangs wirkt der Schreibstil noch ein wenig holprig, doch das nimmt im Laufe des Buches schnell ab. Ich bin mir ziemlich sicher, dass dies in den Folgebänden nicht mehr der Fall sein wird und Herr Perplies seine kleinen Fehlerchen schon ausgebügelt bekommt.

    Da es sich bei "Flammen über Arcadion" um ein Buch der dystopischen Sparte handelt, habe ich mit brutalen Szenen gerechnet. Aber das es so heftig zugeht nun auch wieder nicht. Schon ziemlich weit am Anfang gibt es blutige Szenen, die einen schockieren. Im Nachhinein muss ich sagen, dass sie gut gelegt worden sind. Die Gesellschaft wird von Brutalität beherrscht, und das wird ganz schnell deutlich. Warum es so brutal zugeht, möchte ich an dieser Stelle nicht verraten, da genau diese Stellen extrem interessant sind.

    Abgesehen von diesem Geheimnis gibt es noch so einige andere, deren Antworten mir leider noch verwehrt bleiben. Aber so viel kann gesagt werden: Carya ist kein gewöhnliches Mädchen!
    Zwischen Jonan und ihr entwickelt sich eine Liebesgeschichte, die wunderbar in die Storyline eingeflochten worden ist. Für die weiblichen Leserinnen gibt es eindeutig genügend Momente zum Schmachten! Bei Jugendbüchern dieser Art habe ich immer die Befürchtung, dass die Liebe die eigentliche Handlung schnell in den Hintergrund rücken lässt oder unpassend ist, doch in diesem Fall macht sie das Buch noch besser als es so schon ist.

    Fazit:Ein Buch nach der Zeit unseres verschwenderischen Ressourcenverbrauchs, das unglaublich spannend zu lesen ist und gleichzeitig noch genügend Geheimnisse parat hat, die den Leser schmollend zum zweiten Teil der Trilogie schnappen lässt. Wegen der anfänglichen (kleinen) Stolpersteine im Schreibstil eine halbe Eule Abzug, denn ich vermute in den weiteren Büchern in diesem Aspekt eine starke Verbesserung! 

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    -Favola-vor 5 Jahren
    temporeiche, abenteuerliche Dystopie

    Den Einstieg in die Geschichte hat Bernd Perplies äusserst geschickt gelöst. Wir sitzen mit der Protagonistin Carya in einer Geschichtslektion und lernen so gleich seine detaillierte Welt kennen.
    Nach dem Sternenfall gibt es überall auf der Welt Todeszonen. In Arcadion hat die Lux Dei die Macht übernommen und hinter dicken Mauern eine streng nach Regeln funktionierende Gesellschaft aufgebaut. In der Wildnis treiben Räuberbanden, Glücksritter und Mutanten ihr 'Unwesen'.
    Selten habe ich eine so ausgefeilte, detaillierte Welt erlebt. So müssen wir uns zu Beginn der Story erste einmal in einer grossen Menge an Spezialbegriffen auseinader setzen.

    Carya ist eine fleissige Schülerin und besucht regelmässig die Templerjugend. Doch als ihre Freundin Rajael ihr eröffnet, dass ihr Freund ein Invitro, ein Künstlicher ist, gerät ihre Welt ins wanken und stürzt dann kurz darauf wie ein Kartenhaus in sich zusammen.
    Diese Kombination Künstliche - Menschen innerhalb der Mauern Arcadions ist sehr spannend und birgt einigen Sprengstoff. Von mir aus gesehen, hätte der Autor aus dieser interessanten Basis sogar noch mehr herausholen können. Vielleicht wird es da aber in den Folgebände noch mehr dazu geben.

    Abwechselnd begleiten wir Carya und Jonan. Und obwohl beides sehr sympathische Charaktere sind, blieben sie für mich, wohl auch durch die Erzählweise in der dritten Person, zu sehr auf Distanz. Das ist auch mein grösster Kritikpunkt an der Geschichte. Mir fehlten die Emotionen. Carya und Jonan durchlebten beide äusserst schockierende Momente und es bahnen sich Gefühle zwischen den beiden an. Doch auch hier schaue ich relativ unbeteiligt zu.

    Bernd Perplies setzt in seiner Trilogie den Schwerpunkt ganz klar an einem anderen Ort und zwar auf dem Tempo und der Spannung. Wir lernen sehr viele unterschiedliche Charaktere kennen, sind auf der Flucht und müssen überleben. Da bleibt keine Zeit für Zwischenmenschliches ... leider ...

    Sonst birgt "Flammen über Arcadion" aber eine interessante Mischung an unterschiedlichen Genre-Elementen und weiss auch das eine oder andere Mal zu überraschen.

    Fazit:
    In "Flammen über Arcadion" treffen wir auf eine komplexe, toll ausgearbeitet Welt, in der wir eine temporeiche Flucht erleben. Bernd Perplies serviert uns eine abenteuerliche Dystopie, in der mir jedoch ein bisschen die Emotionen gefehlt haben.
    (3.5 Sterne)

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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Bernd Perpliess avatar
    Anlässlich des "Welttags des Buches" möchte auch ich mich an der Aktion von Lovelybooks, "Autoren schenken Lesefreude" beteiligen. Deshalb verlose ich 3 Exemplare von "Flammen über Arcadion", dem Auftaktband meiner in einer düsteren Zukunft spielenden "Carya"-Trilogie.

    Nach dem Großen Krieg sind weite Teile der Welt verwüstet. Angst und Aberglaube beherrschen die Menschen. Die sechzehnjährige Carya lebt mit ihren Eltern in Arcadion. Eines Tages muss sie mit ansehen, wie ein junger Mann von den Schwarzen Templern festgenommen wird. Er soll von der Inquisition gefoltert werden. Voller Wut schießt Carya auf zwei der Inquisitoren und ist fortan auf der Flucht. Ihre einzige Hoffnung ist der junge Templersoldat Jonan, der sein Leben aufs Spiel setzt, um Carya zu retten.

    Um teilzunehmen, müsst ihr mir nur schreiben, welche heutige Entwicklung auf der Erde euch am meisten Sorge für die Zukunft bereitet. Das Schmelzen der Polkappen? Der gläserne Mensch? Das Aussterben der Buckelwale? Oder etwas ganz anderes?

    Den Gewinner ermittelt das Los!

    Ach übrigens: Im Augenblick läuft auch die Hauptrunde des "Deutschen Phantastik Preises 2014" und "Das geraubte Paradies", der Finalband der "Carya"-Trilogie, ist als "Bestes Buch" nominiert. Vielleicht mögt ihr ja mal vorbeischauen und eure Stimme für meine Autorenkollegen und/oder mich abgeben. Fände ich klasse.
    Zur Buchverlosung
    Bernd Perpliess avatar
    Liebe "Widerstandskämpfer",

    Mitte September ist der Abschlussband meiner dystopischen "Carya"-Trilogie erschienen: "Das geraubte Paradies".

    Kurzbeschreibung:
    Carya und Jonan sind vom Hof des Mondkaisers geflohen, im Gepäck ein paar unangenehme Wahrheiten. Gemeinsam machen sie sich auf eine gefahrvolle Reise, um das Rätsel um Caryas Vergangenheit endgültig zu lüften. Ihr Weg führt sie direkt in die Schwarze Zone, aus der es Erzählungen nach keine Wiederkehr gibt. Was Carya dort entdeckt, übertrifft ihre schlimmsten Befürchtungen. Sie muss alles daran setzen, um die Menschen vor einer Zukunft ohne jede Hoffnung zu bewahren.

    Wer von euch hat Lust, hier auf Lovelybooks mit mir gemeinsam dieses Finale zu erleben? Der Verlag Egmont-LYX und ich möchten euch herzlich zu einer autorenbegleiteten Leserunde ab dem 18.11.2013 einladen. Hierzu werden auch 6 Exemplare "Das geraubte Paradies" verlost. Aber natürlich freue ich mich, wenn mehr Leute als nur die Gewinner am Ende mitlesen. Nutzt die Chance, mir beim Lesen Löcher in den Bauch zu fragen. ;-)

    Der Bewerbungsschluss ist der 10.11. - damit bleibt eine gute Woche Zeit, um die Bücher zu versenden. (Sollte das zu knapp werden, fangen wir einfach ein bis zwei Tage später an.)

    Ich freue mich auf euch und hoffe auf eine angeregte Runde.

    Viele Grüße
    Bernd

    PS: Vielleicht für den ein oder die andere interessant: Band 1 der Trilogie "Flammen über Arcadion" ist als eBook noch immer überall zum Aktionspreis von 4,99 Euro zu bekommen. (Aber natürlich ist der Hardcoverband viel schöner. ;-) )
    Schalkefans avatar
    Letzter Beitrag von  Schalkefanvor 5 Jahren
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    LYX_Verlags avatar

    Liebe Bücherfreunde,

    Flammen über Arcadion ist der erste Band von Bernd Perplies‘ neuer Romanreihe. Zum ersten Mal schreibt er für jugendliche Leser und entwirft gewohnt gekonnt eine packende und fesselnde Endzeitstory.

    LYX sucht 25 Testleser, die den Roman vorab Erscheinen lesen, diskutieren und schließlich auch rezensieren möchten.

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    Zum Buch:

    Mut zum Widerstand!

    Den brauchen die jungen Helden Carya und Jonan aus Flammen über Arcadion, um gegen das menschenverachtende Regime des Lux Dei bestehen zu können:

    Nach dem Großen Krieg sind weite Teile der Welt verwüstet, Angst und Aberglaube beherrschen die Menschen. In Arcadion herrscht Lux Dei mit strenger Hand und geht gegen jegliche Art von Aufstand erbarmungslos vor. Als Carya mit ansieht, wie ein Freund von den Schwarzen Templern gefoltert wird, kann sie nicht anders und lehnt sich öffentlich auf. Von nun an ist auch sie eine Verfolgte und lange erscheint ihre Lage aussichtslos, bis sie in dem Templersoldaten Jonan unerwartet einen Verbündeten findet…

    Leseprobe: http://bit.ly/O1dIvY

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    Seid ihr neugierig geworden?

    Dann bewerbt euch für die Leserunde, indem ihr folgende Frage beantwortet:

    In Flammen über Arcadion  wird die Welt nach einem großen Krieg, dem sogenannten „Sternenfall“, beschrieben. Was genau passiert ist, verrät der Autor in Band 1 noch nicht. Was glaubt ihr welche Katastrophe hinter dem „Sternenfall“ steckt?

    Bewerben könnt ihr euch bis zum 30.8. um 12 Uhr – wir freuen uns auf euch! Viel Glück!


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