Bernd Perplies Magierdämmerung - Gegen die Zeit

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Inhaltsangabe zu „Magierdämmerung - Gegen die Zeit“ von Bernd Perplies

London 1897. Das Leben von Jonathan Kentham ist nicht mehr das, was es mal war. Als unfreiwilliger Erbe der Macht des verstorbenen Lordmagisters Albert Dunholm wird er in einen Kampf zwischen zwei Magierfraktionen verstrickt. Der Usurpator Wellington hat mit seinen Gefolgsleuten die Macht an sich gerissen und die Anhänger Dunholms eingesperrt, darunter Jonathan und dessen dandyhaften Magierfreund Jupiter Holmes. Den beiden läuft die Zeit davon, denn sie müssen unbedingt das Siegel von Atlantis schließen, bevor die Magie die Welt ins Chaos stürzt. Doch Hilfe naht von unerwarteter Seite …

Band 2 geht genauso grandios weiter wie der erste: spannend, magisch und voller historischer Abenteuer!

— Aleshanee

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  • Die Fortsetzung lässt in nichts nach!

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Aleshanee

    28. October 2015 um 09:00

    Da es der zweite Band einer Trilogie ist, werde ich nicht viel auf den Inhalt eingehen Mit der Handlung tauchen wir in das viktorianische London ein, im April 1897. Die Magierwelt ist in Aufruhr, denn der machthungrige Lord Wellington hat das Siegel der Magiequelle gebrochen. Dieser unkontrollierte Ausbruch von gewaltigen Kräften bringt unvorhersehbare Veränderungen mit sich und einige mutige Kontrahenten versuchen, das Schlimmste zu verhindern und den machtbesessenen Lord von seinen Plänen abzuhalten. Meine Meinung Ich bin immer noch sehr begeistert! Obwohl ja dem Mittelteil einer Trio oft das unschöne Wort "Lückenfüller" nachgesagt wird, ist das hier absolut nicht der Fall! Bernd Perplies setzt genau am Ende des ersten Bandes wieder an und strickt die Geschichte, ja das Abenteuer der unterschiedlichen Helden sehr gekonnt weiter! Es kommt auch ein neuer Schauplatz ins Spiel: Rom. Denn die Inquisition des Heiligen Stuhls hat von den Ereignissen Wind bekommen und entsendet eine Magieragentin nach London: Lionida Diodato. Währenddessen müssen sich der unwillig in die Machenschaften verstrickte Reporter Jonathan Kentham, der etwas überhebliche Gentleman Jupiter Holmes und der raubeinige Kutscher Randolph aus einer ausweglosen Lage befreien - und bekommen dabei unerwartete Hilfe von der Katzendame Watson. Leicht wird es den Protagonisten wirklich nicht gemacht - aber es wirkt dadurch nicht gezwungen in die Länge gezogen, sondern eher aufregend und reizvoll. Viel zu oft spielt ja das Glück eine viel zu große Rolle und hier wurde ein gut abgestimmtes Gleichgewicht gefunden. Der Weg ist hier das Ziel, denn die Handlung beschränkt sich scheinbar auf wenige Stunden, die dennoch wieder angefüllt sind mit vielen komplexen Entwicklungen. Neue und überraschende Ideen geben dem ganzen eine besondere Würze, vor allem die abstrakten Ideen zur Magie und ihren Veränderungen sind super gelungen. Die Atmosphäre ist wie auch im ersten Band perfekt getroffen, wozu auch der passende Schreibstil beiträgt. Schnörkellos, aber sehr intensiv und anschaulich. Fazit Der zweite Band hat mich sehr positiv überrascht, denn er lässt in Spannung, Anspruch und Überraschungen in keinster Weise nach. © Aleshanee Weltenwanderer Magierdämmerung 1 - Für die Krone 2 - Gegen die Zeit 3 - In den Abgrund

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  • Rezension "Gegen die Zeit"

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Amenea

    23. June 2013 um 18:00

    Ich habe den ersten Band nicht gelesen, trotzdem kommt man auch ohne die Informationen aus. Jonathan ist die eigentliche Hauptperson, auch wenn es sehr sehr viele Personen in diesem Buch gibt. Mir hat es sehr gefallen, dass das Buch in verschiedene sichten und Zeiten eingeteilt ist, obwohl man manchmal etwas durcheinander kommt. Die Welt, die der Autor beschrieben und erschaffen hat, ist fantastisch. Die Figuren sind wunderbar ausgearbeitet, allerdings fehlt es an detaillierten Beschreibungen sowohl der Umgebung als auch der Personen. Die Handlung an sich ist etwas chaotisch, ein roter Faden ist nur vereinzelt zu erkennen. Nichs desto trotz ist dieses Buch wunderbar geschrieben und nur an ganz vereinzelten stellen zieht es sich etwas in die Länge. Freue mich darauf, die anderen zwei Bände zu lesen.

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    joshi_82

    15. September 2012 um 14:48

    Schon Band 1 "Für die Krone" konnte mich wirklich begeistern und auch "Gegen die Zeit" hat es wieder geschafft, mich zu fesseln. Die Geschichte beginnt an der Stelle, an der sie in Band 1 geendet hat. Man lernt neue Charaktere, die sicher noch sehr wichtig für die Handlung sein werden, kennen und natürlich trifft man auch wieder auf die liebgewonnenen Protagonisten aus Band 1. Auch hier fällt sofort wieder die bildgewaltige Sprache, der Humor und die tolle Ausarbeitung der Charaktere auf. Bernd Perplies hat fantastische Elemente so gekonnt in das historische London verfrachtet, dass man fast glauben könnte, alles was er schreibt, ist tatsächlich geschehen. Der Autor hat wahnsinnig viel Fantasie und scheut auch nicht davor, Protagonisten auszuschalten, die man eben liebgewonnen hat. Das hat man ja eigentlich recht selten, doch gerade diese doch oft überraschenden Momente sind es doch, die einen Leser ganz besonders an das Buch fesseln und einen immer wieder daran denken lassen, selbst wenn es schon lange beendet ist (zumindest geht es mir so). Ein bisschen vermisst habe ich Szenen, in denen Holmes seinen Humor zeigen kann. Zwar gibt es auch davon ein paar, jedoch nicht soviele wie in Band 1. Gerade dieser Humor hat ihn zu meinem Lieblingsprotagonist gemacht und irgendwie hatte man den Eindruck, der Autor hätte Holmes ein wenig ausgebremst und mehr in den Hintergrund gestellt, was ich sehr schade finde. Ich hoffe, in Band 3 darf er wieder zeigen, was er wirklich kann. Die Handlung lässt keine Wünsche offen. Schlag auf Schlag gerät man von einem Abenteuer ins nächste, man kommt kaum zum Durchatmen und wird immer wieder vor überraschende Wendungen gestellt. Besonders, da aus der Sicht so ziemlich aller Protagonisten erzählt wird, verpasst man hier wirklich nichts und hat einen wunderbaren Überblick über alle Ereignisse. Ich bin sehr gespannt, was Bernd Perplies in Band 3 "In den Abgrund" für Überraschungen bereit hält und wie die Geschichte ausgeht. Fazit: Mit "Magierdämmerung 2 - Gegen die Zeit" kann man wieder perfekt in die Welt des London im Jahre 1897 eintauchen. Kreativ, witzig, bildgewaltig, magisch und immer wieder überraschend - ich liebe diese Reihe.

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  • Leserunde zu "Flammen über Arcadion" von Bernd Perplies

    Flammen über Arcadion

    LYX_Verlag

    Liebe Bücherfreunde, Flammen über Arcadion ist der erste Band von Bernd Perplies‘ neuer Romanreihe. Zum ersten Mal schreibt er für jugendliche Leser und entwirft gewohnt gekonnt eine packende und fesselnde Endzeitstory. LYX sucht 25 Testleser, die den Roman vorab Erscheinen lesen, diskutieren und schließlich auch rezensieren möchten. __________________________________________________________________________ Zum Buch: Mut zum Widerstand! Den brauchen die jungen Helden Carya und Jonan aus Flammen über Arcadion, um gegen das menschenverachtende Regime des Lux Dei bestehen zu können: Nach dem Großen Krieg sind weite Teile der Welt verwüstet, Angst und Aberglaube beherrschen die Menschen. In Arcadion herrscht Lux Dei mit strenger Hand und geht gegen jegliche Art von Aufstand erbarmungslos vor. Als Carya mit ansieht, wie ein Freund von den Schwarzen Templern gefoltert wird, kann sie nicht anders und lehnt sich öffentlich auf. Von nun an ist auch sie eine Verfolgte und lange erscheint ihre Lage aussichtslos, bis sie in dem Templersoldaten Jonan unerwartet einen Verbündeten findet… Leseprobe: http://bit.ly/O1dIvY ____________________________________________________________________________ Seid ihr neugierig geworden? Dann bewerbt euch für die Leserunde, indem ihr folgende Frage beantwortet: In Flammen über Arcadion  wird die Welt nach einem großen Krieg, dem sogenannten „Sternenfall“, beschrieben. Was genau passiert ist, verrät der Autor in Band 1 noch nicht. Was glaubt ihr welche Katastrophe hinter dem „Sternenfall“ steckt? Bewerben könnt ihr euch bis zum 30.8. um 12 Uhr – wir freuen uns auf euch! Viel Glück!

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Dubhe

    19. May 2012 um 22:38

    Nach wie vor denke ich, dass dieses Buch, oder besser gesagt diese Reihe, eine schön verputzte Fassade besitzt. Betritt man dieses Haus aus aus Buchstaben jedoch, dann sieht man, wie es wirklich darin aussieht, unfertig, roh, grobschlächtig und einfach statisch nicht gut durchdacht. Ich stelle diese Reihe vielleicht nun etwas schlechter da, als sie in Wirklichkeit ist, aber das ist Geschmackssache und jeder sieht etwas anderes als der Nächste. Wie kann man da schon etwas für jeden beurteilen? Ich kann euch nur meine Meinung sagen, eure eigene Meinung müsst ihr euch schon selber bilden, indem ihr das Buch nun lest oder auch nicht. Auf jeden Fall hört sich der Inhalt auf den ersten Blick recht spannend an, nur meiner Meinung nach besitzt der Autor nicht recht viel Talent. Der erste Band hat mir schon nicht so gut gefallen, doch irgendwie wollte ich doch wissen, wie es weitergeht. Das hört sich nun gegensätzlich an, nur leider ist dem so. Vielleicht wart ihr schon einmal in einer ähnlichen Situation.

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Tanja18

    22. March 2012 um 20:13

    Wellington und seine Diener haben es geschafft und die Guidehall übernommen. Jonathan, Holmes und Kendra und die anderen die sich nicht unterwerfen wollten sind gefangen genommen wurden. Nur Randolpf, Dunholms Sekretär und Kendras Großvater, der sich noch in seinen Magiekokon befindet konnten fliehen. Natürlich überlegen sie sofort wie sie die anderen befreien können. Aber auch die sind nicht untätig und überlegen selbst wie sie ausbrechen können. Als es soweit ist, stürzt ein Gang in der Guidehall ein und Holmes und Randolph werden von den anderen getrennt und von Wellington gefangen genommen. Jonathan und die anderen können fliehen und verstecken sich vor ihre Gegnern. Aber auch die bleiben nicht untätig. Wellington will unbedingt den Ring von Dunholm haben und so schreckt er auch nicht davor zurück Jonathans Freunde zu entführen. Ein spannender Kampf beginnt. Der 2 Teil der Magierdämmerung ist einfach der Hammer. Genau wie der erste Teil ist die Story klasse. Sie geht zügig voran und man hat nicht den Eindrück das es an einer Stelle langweilig ist. Man möchte unbedingt immer weiterlesen. Die Charaktere wachsen einen noch mehr ans Herz. Besonders Jonathan, Holmes, Rupert und Watson sind mir ans Herz gewachsen. Ich liebe Holmes der einen total an den Romanfigur von Sir Arthur Conan Doyle ähnelt, Jonathan der obwohl er kaum ahnung von Magie hat alles tut um den anderen zu helfen. Und Rupert und Watson sind einfach herrlich. Auch das Cover passt wieder total zum Buch. Auch die Liste mit den Charakteren am Ende des Buches ist super und man kann immer wieder nachschlagen wer wo zu gehört. Ich finde diese Reihe einfach klasse und kann es gar nicht erwarten den letzten Band zu lesen um zu erfahren wie es ausgeht. Ich kann diese Reihe wirklich jeden empfehlen der auf Fantasy steht.

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    BlueNa

    25. January 2012 um 19:32

    Krieg in der Magierwelt . Jonathan Kentham und Kendra sitzen zusammen mit dem schottischen Leiter für Magieabwehr Drummond, Dunholms ehemaligem Sekretär, Jupiter Holmes und anderen Magiern in einer Gefängniszelle der unteren Guildhall. Eingesperrt von Wellington, dem neuen ersten Lordmagier, bewacht von dem Monster Hyde-White und merkwürdigen Fischmenschen. Doch Randolph und zwei weitere Magier bereiten mit Hilfe der Geisterkatze Watson einen Befreiungsschlag für die Gefangen vor. Währenddessen ist Signora Diodato vom Vatikan ausgesandt worden, um das Gefüge der Macht wieder ins Gleichgewicht zu bringen… . Ich habe ein wenig gebraucht, um mich wieder in das London des 19. Jahrhunderts hineinzufinden, doch dann war ich wieder mittendrinn, zumal „Gegen die Zeit“ nahtlos an die Geschehnisse aus „Für die Krone“ anknüpft. Doch zu Beginn passierte mir zu wenig, gab es zu wenig Bewegung in der Geschichte, es saßen ja fast alle in einem dunklen, kalten und feuchten Verließ fest und es wurde munter darüber debattiert, wie denn nun am besten ausgebrochen werden könne. Aber dann ging es rund und die Ereignisse begannen sich zu überschlagen und ich hätte nur zu gerne den dritten Teil „In den Abgrund“ griffbereit. . Der Schreibstil ist, wie aus dem ersten Band gewohnt, anspruchsvoll und dem England des 19. Jahrhunderts angepasst. So entsteht diese besondere Atmosphäre, die für das viktorianische London typisch ist: Alles ein wenig gehoben und aristokratisch, auf das Äußere und die Wortwahl bedacht. Ich finde es wunderbar zwischendurch mal etwas Derartiges zu lesen. Spannung entsteht erst so wirklich im letzten Drittel des Buches, dafür nicht zu knapp! . Die Protagonisten sind immer noch die Gleichen, wie in „Für die Krone“, mit einer Ausnahme: Eine italienische Dame namens Lionida Diodato wird vom Vatikan ausgesandt um herauszufinden, was diese große Erschütterung im Magiegefüge ausgelöst hat und was mit dem englischen Magierorden des silbernen Kreises los ist. Ich mochte Lionida zu Beginn nicht gleich, aber mit der Zeit wurde sie mir immer sympathischer und ich bin gespannt, was für eine Rolle sie im abschließenden dritten Teil der „Magierdämmerung“ spielen wird. Auch Kendra und Jonathan sind für mich wunderbar angelegte Charaktere mit viel Mut und Verstand, okay mit mehr Glück als Verstand. Vor allem aber Rupert habe ich in mein Herz geschlossen, wer oder was Rupert ist, müsst ihr aber selber herausfinden. Jupiter Holmes und Randolph haben wieder für einige Lacher meinerseits gesorgt, zwei unglaublich tolle und eigensinnige Personen! . Auf dem Cover, das genauso aufgemacht ist wie das Titelbild des ersten Bands, sieht man anstelle des Tauchboots dieses Mal ein Luftschiff, das, wie auch das Tauchboot, eine Rolle in dem Buch spielt. Es gefällt mir wieder ausgesprochen gut, vor allem, weil jetzt das zweite Puzzleteil des Mechanismus am unteren Buchrand zu sehen ist. . „Magierdämmerung Bd. 2 – Gegen die Zeit“ von Bernd Perplies entführt einen wieder in das viktorianische London, in dem es vor Magiern nur so wimmelt und erzählt eine packende Geschichte mit viel Magie und einer ordentlichen Portion Steampunk, in der einige tolle Protagonisten wilde Abenteuer bestehen müssen! Trotz der kleinen Kritik am Rande, gibt es von mir eine uneingeschränkte Leseempfehlung!

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. January 2012 um 22:22

    Bernd Perplies ist der zweite Teil „Gegen die Zeit“ seiner Magierdämmerung-Trilogie meisterhaft gelungen. Er schafft es, magische Schlachten und Verfolgungsjagden mit sehr gefühlvollen, rührenden Momenten zu kombinieren, ohne dabei das eigentliche Ziel, nämlich das Schließen der Wahren Quelle der Magie, aus den Augen zu verlieren. Sein Schreibstil ist flüssig und durch die drei unterschiedlichen Handlungsstränge und die immer wieder wechselnden Erzählperspektiven, wird die Geschichte besonders spannend. Außerdem werden dem Leser dadurch alle Charaktere automatisch viel näher gebracht, als es ansonsten der Fall wäre, denn der Autor gewährt nicht nur einen Einblick in die Gedanken der liebenswerten Protagonisten, vielmehr dürfen auch die eher unrühmlichen Magier, wie zum Beispiel Wellington oder der Golem Hyde-White, ihre Sicht der Dinge in eigenen Passagen äußern. Alle Geschehnisse sind so interessant, dass es einem schwer fällt, das Buch nicht in einem Rutsch auszulesen. Insbesondere die Szenen, in denen das U-Boot, das Luftschiff oder die, für die damalige Zeit schon sehr neumodischen, Automobile beschrieben werden, sind sehr faszinierend. Erwähnenswert sind auch die genialen Beschreibungen der magischen Fäden, die die Magier weben können – Spür- und Sperrfäden kommen zum Einsatz und sogar die Fadenaura eines Menschen kann verändert werden. Es hat Spaß gemacht, die einfallsreiche Umsetzung der Ideen von Bernd Perplies zu lesen. Zudem lernt man Jonathan Kenthams Vertrauten kennen – ein ganz amüsantes Tier. Auch Holmes Geisterkatze und Randolphs Rabe begleiten den Leser durch das ganze Buch, was mich sehr gefreut hat. Das Buch selbst besitzt wieder ein unglaublich detailliertes und liebevoll gestaltetes Cover, das wie ein verschließbares Buch aussieht und auf das futuristisch-viktorianische Zeitalter hinweist. In der vorderen Klappe befindet sich eine Karte von Europa, da sich die Ereignisse in diesem Buch international auswirken, und in der hinteren Klappe gibt es einen Stadtplan von London zu bewundern. Im Buchinneren sorgen die authentischen Zeitungsartikel am Anfang der Kapitel für eine realistische Atmosphäre. . Fazit: Ein faszinierendes, humorvolles und düsteres Abenteuer voller Hetzjagden durch London und Umgebung, magischen Kämpfen, liebevollen, sowie intriganten Charakteren, lustigen Geschöpfen, die den Magiern als Vertraute dienen, einem Luftschiff, einem U-Boot und einer gefährlichen, magischen Quelle, die die Kraft besitzt, die gesamte Welt ins Chaos zu stürzen

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Eeyorele

    16. January 2012 um 20:05

    Nachdem ich den ersten Teil der Magierdämmerung unterm Weihnachtsbaum gefunden und dann schon kurz nach den Feiertagen verschlungen hatte, konnte ich es nun auch kaum erwarten den zweiten Teil der Geschichte zu lesen – und natürlich auch den dritten. Und so kam mir ein Amazon Gutschein des Trade Programms gerade recht, mit dem ich meine knappe Kasse umgehen und meine Neugier auf den Fortgang der Geschichte endlich befriedigen konnte. Wellington ist auf dem Weg zurück zur wahren Quelle der Magie und scheint wahnsinnige Pläne zu haben, die verhindert werden müssen. Doch Jonathan und die anderen Magier des Widerstandes müssen sich zuerst aus den Gefängnissen in der Unteren Guildhall befreien, bevor sie in den Kampf eingreifen können. Und auch dann sind sie noch stark in ihrem Handlungsspielraum eingeschränkt, denn der Franzose und seine Gehilfen sind nach einem Auftrag von Wellington weiterhin auf ihrer Spur und versuchen alles, um an Dunholms Ring zu kommen, von dem sie mittlerweile wissen, dass Jonathan in trägt. Und sie schrecken bei ihrer Jagd auch nicht davor zurück die Menschen in ihre Gewalt zu bringen, die Jonathan am nächsten und liebsten sind. Doch Kendras Großvater, der aus seinem magischen Koma erwacht ist, hat andere Pläne als die Rettung von einzelnen. Denn wenn Wellingtons Pläne gelingen und die wahre Quelle der Magie weiterhin offen bleibt, ist die Welt und mit ihr die Menschheit dem Untergang geweiht. Ich muss sagen, dass ich früher sehr viel Fantasy gelesen habe, meine Leidenschaft dafür aber irgendwie verloren gegangen ist und erst jetzt wieder so ein wenig erwacht. Und diese Buchreihe hat definitiv ihren Anteil daran. Das sie von einem deutschen Autoren geschrieben wurde ist für mich überraschend, aber umso erfreulicher, denn ich habe lange Zeit keine deutschen Autoren gefunden – und das egal in welchem Genre – die mich überzeugen konnten. Doch Bernd Perplies gelingt dies hervorragend. Ich mag besonders seinen Schreibstil sehr gerne, der ohne überladen zu wirken alles sagt und nie in irgendwelche endlosen Beschreibungen abrutscht. Zudem liebe ich seine Charaktere, allen voran den Magier Holmes mit seiner geisterhaften Katzenvertrauten Watson. Diese beiden sind ein fantastischer Schachzug, denn sie leben in der gleichen Zeit, zu der auch Sir Arthur Conan Doyle seine Geschichten schreibt – und zumindest Holmes ist dem Autor auch bekannt und dient wohl somit als Vorlage für den Meisterdetektiv. Und nun wissen wir auch, was es mit seiner unglaublichen Auffassungsgabe auf sich hat: Er liest in den Gedanken der Menschen. Diese ganze Geschichte und besonders der skurrile Charakter Holmes’ zaubern mit immer wieder ein Lächeln ins Gesicht. Doch auch die Hauptperson Jonathan ist nicht wie andere Hauptpersonen, die unvermittelt in eine neue Welt geworfen werden: Kein unnötiges Leiden, Hadern oder Zaudern, nein, er nimmt sein Schicksal an und versucht das Beste darauf zu machen. Dies wird schon im ersten Teil deutlich, zeigt sich aber im zweiten Teil noch umso mehr, da er dort vor Entscheidungen gestellt wird, die in anderen Bücher seitenlange Monologe und unendliches moralische Abwägen nach sich gezogen hätte. Doch hier wird das Ziel, nämlich das Verschließen der Quelle nicht aus den Augen verloren und so handelt Jonathan. Wobei gleiches auch für Kendra oder ihren Großvater gilt, sowie auch für viele der anderen Charaktere. Dabei wirken sie jedoch nicht kalt, sondern menschlich und Perplies zeigt, dass man auch mit kurzen Absätzen viel Emotionen und Abwägungen abhandeln kann, so dass die Geschichte spannend bleibt und der Leser nicht versucht ist quer zu lesen. Ich bin nun schon gespannt auf den dritten und letzten Teil der Reihe. Ich denke, dass mich ein fulminantes Finale erwarten wird. Ich kann diese Bücher allen empfehlen, die Spannung und Fantasy lieben.

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    melanie_reichert

    26. December 2011 um 10:21

    Zum Inhalt: London 1897: Die Zeiten des Umbruchs sind gekommen. Die Magierfraktion des Silbernen Kreises hatte versucht die Übernahme zu verhindern, doch der neue erste Lordmagier Wellington hat mit seinen Anhängern des Neuen Morgens die Macht ergriffen. Jonathan und seine treuen Freunde werden nun gefangen gehalten. Doch diesen läuft die Zeit davon denn die Wahre Quelle der Magie muss unter allen Umständen geschlossen werden. Die ersten Veränderungen auf der Welt sind schon zu beobachten und die Menschheit scheint dem Untergang geweiht… Meine Meinung: „Gegen die Zeit“ ist der zweite Teil der neuen Trilogie von Bernd Perplies. Dieser geht nahtlos in den ersten Teil über. Daher ist es ratsam alle drei Teile hintereinander zu lesen. Der Autor schafft es auch dieses mal wieder, dem Leser die Bilder von London und Umgebung direkt in die Vorstellungskraft zu malen. Seine Worte sind die Farbe und die Fantasie des Lesers ist die Leinwand dieses großartigen Romans. Die Charaktere entwickeln sich weiter – und das nicht zu ihrem Nachteil. Holmes ist nach wie vor mein Lieblingscharakter und auch der gute Jonathan durchlebt eine für ihn positive Entwicklung. Er steigt vom schüchternen Jungen zu einem sein Schicksal anerkennenden Mann auf. Die Spannung wird hier auf einem hohen Niveau gehalten, da sich die Ereignisse immer weiter zuspitzen und neue Probleme auftauchen. Der einzige kleine Kritikpunkt meinerseits ist, dass sich die erste Hälfte ein kleines bisschen zieht. Für manche Handlungen benötigen die Protagonisten einfach zu viel Zeit. Die zweite Hälfte macht dies aber auf jeden Fall wieder wett, da sich die Ereignisse hier überschlagen. Die Trilogie geht also spannend und rasant weiter und ich bin wirklich froh, dass ich den dritten Teil schon neben mir liegen habe, denn der zweite bricht ebenfalls wieder ab einer sehr spannenden Stelle ab ;) Bewertung: 5/5 Sterne

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Bücherwurm

    25. September 2011 um 21:23

    Band 2 der überragend tollen Trilogie von Bernd Perplies "Magierdämmerung". Nahezu nahtlos schliesst der 2. Band an den Ereignissen des 1. Bandes an. Und auch wenn der Autor die Veröffentlichung des 2. Bandes als "Schwergeburt" in Erinnerung behalten wird, für mich war es purer Genuss. Keine einzige Zeile ist zu wenig oder zu viel. Kein Nachlassen des Tempos, des Ideenreichtums, der Spannung, des Humors und dem Voranschreiten der Geschichte! Ganze 419 Seiten voll von Wendungen und Zusammenkommen und Auseinanderdriften, ohne Rücksicht auf Verluste werden liebevoll eingeführte Schauplätze gegen neue, nicht minder raffinierte eingetauscht. Hatte ich Angst, dass nach Ankommen des Grossvaters mit Enkelin in London ein spannender Geschichtsfaden endet, die Geschichte an Inhalt verliert, es war völlig unbegründet, denn neue Fäden -im wahrsten Sinne des Wortes- werden gesponnen, verknotet und auseinandergedröselt. Einfach Hammer! Wäre ich die Autorin dieses Werkes, ich hätte längst die Übersicht verloren, aber Bernd Perplies scheint doch so viele Gehirnwindungen mehr zu haben... oder arbeitet er gar mit bunten Karteikärtchen... ich bewundere nicht nur die Fantasie, sondern auch die Fähigkeit bei so vielen Personen, Orten und Problemen die Übersicht zu behalten. Ab und zu verlor ich sogar das eigentliche Ziel aus den Augen, nicht so der Autor, der in 419 Seiten die Geschichte und die Ereignisse von etwa 3-4 Tagen wiedergibt. Ich dachte immer mein Leben sei abwechslungsreich und kaum zu bewältigen, was so alles innerhalb einer Woche geschieht, aber gegen diese interessante Zeit scheint mein Leben eher schlaftablettenähnlich zu verlaufen. Viel Lesestoff, keine Langeweile, kein Problem auch nach Pause nach dem 1. Teil wieder in die Geschichte zu finden, denn so nebenbei tauchen alle wichtigen Figuren wieder auf und führen den Leser nochmals ein. Toll gemacht! Auch sehr schön die beibehaltene Gestaltung des Covers, die Zeitungsartikel zu Beginn jedes Kapitels, ich freue mich ungemein auf den 3. Band, der leider wohl auch der letzte dieser Trilogie sein wird! Ob es wohl gelingt, das Chaos aufzuhalten, die Energiepforten wieder zu schliessen? Wir werden es lesen!

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Lesegenuss

    26. August 2011 um 11:09

    „Gegen die Zeit“ ist das zweite Buch aus der Trilogie „Magierdämmerung“. Wie ich schon bei anderen, vorher gelesenen Trilogien egal welches Genre, feststellen musste, ist der Mittelband teilweise ein Sorgenkind mancher Autoren. Zum einen haben sie das Ende des Abschlussbandes vor Augen, aber nicht zuviel darf davon in den zweiten, es ist irgendwie immer ein Balanceakt. Wie auch schon zuvor im ersten Band, überzeugt mich der Schreibstil des Autors Bernd Perplies, sowie seine Idee, jedes Kapitel mit einem imaginären Zeitungsartikel beginnen zu lassen. In diesem Band wird jeweils von dem sich zuspitzenden Chaos auf der ganzen Welt berichtet. In „Gegen die Zeit“ hat der Autor in Maßen spekuliert, gut abgewogen an das Thema aus „Für die Krone“ angeschlossen. Sollte man als Leser einen größeren Zeitraum zwischen beiden Bänden haben, empfiehlt es sich, noch einmal kurz in Band 1 hineinzuschnuppern. So kann man ohne weiteres den Schritt in Band 2 wagen, denn es geht gleich mit Kapitel 14 weiter. Im ersten Drittel fügt Bernd Perplies etliche neue Charaktere der Handlung hinzu, eine interessante Person dabei die Magieragentin aus Rom, ausgesandt vom Vatikan. Seit Öffnung der Quelle der Magie ereignen sich immer mehr mysteriöse Vorkommnisse. Gleichlaufend wie schon im ersten Band wird in mehreren Handlungssträngen erzählt. Durch das Einfließen dieser neuen Charaktere wird die Handlung angereichert, neue Spannung erzeugt. Im Vordergrund Jonathan Kentham, neuer Besitzer des Rings vom Ersten Lordmagier Dunholm. Dass dieser Ring eine wichtige Rolle im Gesamten spielt, kann man sich schon denken. Ich halte mich bewusst zurück mit einer weiteren ausführlichen Inhaltsbeschreibung, nicht nur, weil der dritte Band, der Abschluss der Trilogie, demnächst veröffentlicht wird. Nach der Machtübernahme durch den Usurpator Wellington, selbsternannter Lordmagier des Silbernen Kreises, lässt dieser durch sein Gefolge all diejenigen Magier gefangen nehmen, die sich seinen Ideen nicht anschließen. Unter ihnen befindet sich auch Jonathan Kentham, der inzwischen schon gut vertraut ist mit dem Umgang mit der Magie. Aber er ist nicht allein gefangen genommen worden, mit ihm Jupiter Holmes und Kendra McKellen. Sie hoffen auf Hilfe, denn einigen Freunden ist die Flucht gelungen. Wie schon im ersten Band war ich wieder einmal fasziniert von der Fadenmagie. Nach den ersten Kapiteln ist man voll in der Handlung, erlebt Höhen und Tiefen, Spannung, aber auch wiederum ein Stück Ruhe, Erholung. Nicht jeder mag den Schreibstil der Erzählweise. In Anbetracht der Vielfalt an Personen findet sich am Ende ein Personenregister, sehr hilfreich. Mit der ausgewählten Sprache, passend zum Zeitalter der Handlung, hat dieser Band mehr an Eleganz in seinem Stil vorzuweisen. Es gelingt dem Autor, durch die gut geführte Feder, seinen Charakteren Leben einzuhauchen. Das gesamte Buch, die Handlung, spielt an nur fünf Tagen. So konnte Bernd Perplies sich voll und ganz der Ausarbeitung von Szenen und Charakteren widmen, was ihm wirklich gut gelungen ist. Im vorderen Klappdeckel des Buches findet der Leser wieder die Karte Europas, im hinteren Teil die von London. Ich fand es gut, ab und an einen „Spaziergang“ durch London zu machen. Beeindruckend natürlich wieder das Cover, Augen auf. Legt man Band 1 und 2 nebeneinander, kann man eine Veränderung sehen. Mehr sein nicht verraten. Wie bereits Anfangs schon geschrieben, bin ich immer noch der Meinung, dass der mittlere Band einer Trilogie nicht einfach mal so geschrieben wird. Mir fällt dazu ein Spruch einer Freundin ein, die drei Kinder hat: Das mittlere läuft mit den anderen mit, doch zusammen ergänzen sie sich wunderbar. Ich denke, wenn wir Band 3 gelesen haben, sagen wir: Das passte von A bis Z. Rundum zufrieden und neugierig auf den Abschlussband. S. 309 Es ist schon seltsam, wie sich die Sichtweisen binnen weniger Tage vollkommen verändern können.

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    sabisteb

    11. August 2011 um 08:53

    Die Gefangenen Magier planen (nach einer demokratischen Abstimmung) unter Homes Leitung den Ausbruch und flüchten anschließend vor Wellington und den Häschern des Franzosen. Inhaltlich lässt sich zu diesem Mittelband, den der Autor selber als schwierige Geburt bezeichnete, leider nicht viel mehr sagen, leider. Der Inhalt lässt sich tatsächlich in diesem einen Satz nahezu komplett zusammenfassen. 419 Seiten für ca. 4 Tage Handlung, das sind Hohlbeinsche Ausmaße. Überhaupt erinnerte mich dieser zweite Band schwer an die neueren Hohlbeim Bücher: Viele Worte, viel Aktion und kaum bis keine Handlung, nur die Sprache ist nicht so grausam auf Groschenheftnievau wie bei Herrn Hohlbein. Die Kapitel beginnen im zweiten Band nicht wieder bei 1, sondern es wird durchgehend nummeriert, so dass der Eindruck eines einzigen durchgehenden Romans entsteht, der leider auch im zweiten Band die Fehler des ersten wiederholt. Auch dieser zweite Band liest sich stärker noch als der Erste wie ein Reiseführer durch London. Die vielen detaillierten Ortsbezeichnungen waren mir deutlich zu viel und nervten irgendwann einfach nur noch, z. Bsp. S. 79: Dockstreet, Ecke Upper East Smithfield - So genau wollte ich es gar nicht wissen, vor allem, weil es mir nichts sagt. Einfach überflüssige Details, die mich eher nerven genau wie die genauen Typen der Waffen S. 79:Webley Mark 1 , Kaliber 455. Schlimmer noch S. 144: Bishopsgate Güterbahnhof, in Shoretitch direkt östlich des Finbury Square und der Broad Street Station gelegen […] Bring die Kisten hinter den Bahnhof zum Ausgang an der EckeBrushfield Street " Ich hätte alles nach Bahnhof gestrichen. Schon in dieser Szene wusste ich, dass Dynamit drinnen ist, warum nur? Vielleicht wegen des ersten Kapitels dieses Buches?! Erstaunlich, dass der Autor in Band 1 tatsächlich noch Klischees vergessen hatte, die holt aber schnell noch in Band 2 nach: Natürlich hat der Vatikan alle Magierverbindungen unterwandert, wer sonst. S. 132: Ja, Vampire fehlten noch. Also auch schnell noch dieses Thema abhaken. Die Aktion an sich wurde ja schon lange vorher angekündigt als der Magispector sich telepatisch mit McGowan unterhäöt: "Was konnte sie ihm in dieser Form schon anhaben" Dieser eine Satz nimmt sein Ende schon vorweg. Mit diesem einen Satz verrät der Autor bereits die Handlung der nächsten Seiten und nimmt der Geschichte noch das bisschen Spannung, das sie hatte und das war schon nicht viel. Und überhaupt S. 45 stimmen die Gefangenen darüber ab, ob sie ausbrechen wollen?! Was soll das denn? Der Autor hat von Freunden Sekundärliteratur zur viktorianischen Ära bekommen und das merkt man leider. Recherche ist gut und löblich aber leider fühlt sich der Autor dazu bemüßigt, möglichst viel von diesem Sachwissen teils sinnlos mit einzubinden und den Leser mit Typenbezeichnungen von Lokomotiven und noch vielem mehr zu langweilen, und zu quälen. Der Autor mischt dabei jedoch munter Fakt und Fiktion ohne dies im Anhang noch mal zu differenzieren, und klar zu stellen was tatsächliche Nachrichten von Damals sind (wie NY Times, 23.4.1897: A Driver Whose Buggy Had Been Bumped Off the Track Takes Summary Vengeance) und was seine Erfindungen. Als Fazit kommt für mich am besten ein Zitat von S. 282 in Frage: Monsieur Verne mag ein Mann sein, der sich fantasievoll moderne Technik ausdenken kann, und er mag recht passable Landschaftsbeschreibungen zustande bringen, aber davon, wie man Spannung erzeugt, hat er keine Ahnung - Leider hat Bernd Perplies davon auch keine Ahnung, und Verne ist ein Klassiker, etwas was dieses zähen, gähnend langweilige und langatmigem Werk nie schaffen wird. Meine Prognose für Band 3: Jonathan und die Irin werden ein Paar (war schon in Band 1 klar) Alle ziehen gemeinsam mit dem vatikanischen Luftschiff zur Quelle, gabeln kurz vorher Holmes und Co auf. Der Magieresistente verschließt die Quelle Kurzes Zwischenspiel, um den Franzosen aus Pennington zu exorzieren. Alles wird gut.

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Asaviel

    07. July 2011 um 09:11

    Ausstattung: Auch auf dem Cover von Band 2 erblickt der Leser ein technisches Meisterwerk des futuristischen viktorianischen Zeitalters, das ganz klar Bezug zum Inhalt nimmt. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten. Der Titel "Gegen die Zeit" wird zum Ende des Buches noch einmal aufgegriffen und stellt schon die Überleitung zu Band drei dar. Vorne im Buch findet der Leser wieder eine Karte Europas, hinten die Karte Londons. Hinten befindet sich außerdem auch eine Auflistung aller Personen, die mir gerade zu Beginn von Band 2 geholfen hat, mich wieder in der Geschichte zurecht zu finden. Dies ist der zweite Teil einer Trilogie! Spoiler zu Band 1 sind möglich. Meine Meinung: Mit einem kurzen Prolog holt der Autor den Leser sehr erfolgreich zu Hause ab und bringt ihn schnell in die Welt der Magierdämmerung. Schon nach den ersten Seiten des ersten Kapitels habe ich mich wieder mühelos zurecht gefunden, denn ohne noch einmal alle Geschehnisse des ersten Bandes in einem ermüdenden Monolog darzustellen, gelingt es Bernd Perplies mit kurzen Hinweisen und Kommentaren an all das zu erinnern, was für Band zwei von Bedeutung ist. So treten von Anfang an keinerlei Längen auf und es entwickelt sich von Seite eins an eine überaus spannende Geschichte. Während dieser verfolgt der Leser die Handlung verschiedener Protagonisten, was den Lesespaß keineswegs trübt. Ich habe mich auf jeden einzelnen von ihnen immer gefreut, denn tatsächlich hatte ich hier keinen Liebling - was sonst bei mir eher üblich ist, wenn das Buch aus der Sicht verschiedener Charaktere erzählt wird. Jeder hat seinen Reiz, sodass ich ihnen gerne gefolgt bin. Dabei lernt der Leser völlig unterschiedliche Charaktere kennen, die aber jeder für sich fein ausgearbeitet sind und alle ihre Handlungen sind schlüssig und gut nachzuvollziehen, sei es die von Jonathan, der sich erst in der Welt der Magie zurecht finden muss, die von Holmes, der seine ganz besondere Sicht der Dinge hat oder die von Mister McKellen, der bis zum Ende hin etwas mysteriös bleibt und doch so wichtig ist, für das fulminante Finale des zweiten Bandes. Mit Spannung verfolge ich in allen Romane, die Magie beinhalten, wie es den Autoren gelingt, dieses Magiesystem schlüssig zu vermitteln und auch umzusetzen. Die Fadenmagie, wie sie bei Perplies erscheint, ist dabei sehr schön gelungen, denn sie wird soweit wie möglich äußerst realistisch dargestellt. Und für mich ist es gut vorstellbar, dass alle Lebewesen, Gegenstände und ja sogar Gedanken durch ein unsichtbares Fadenwerk miteinander verbunden sind. Dass es auch Menschen gibt, die darauf Einfluss nehmen können, ist dann nur noch ein kleiner Schritt in der eigenen Phantasie. Fazit: Bernd Perplies gelingt es sich im Vergleich zu Band eins um einiges zu steigern. Die Geschichte ist von Beginn an mitreißend und es gibt keinerlei Längen. Auch von den Startschwierigkeiten, die ich noch bei Band 1 empfunden habe, ist hier überhaupt nichts mehr zu spüren. Überaus empfehlenswerte Lektüre! Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Magierdämmerung 02" von Bernd Perplies

    Magierdämmerung - Gegen die Zeit

    Lichtscheue

    27. June 2011 um 07:27

    Leider gelingt es dem Autor irgendwie nicht, einen wirklichen Spannungsbogen zu erzeugen. Im zweiten Teil ist im Wesentlichen eigentlich kaum etwas Nennenswertes passiert. Aus dem Thema mit der frei gelassenen Magie ließe sich aus meiner Sicht wesentlich mehr zaubern. Erst die letzten 100 Seiten hatten für mich wieder mehr zu bieten. Ich bin schon etwas enttäuscht. Keine der Figuren will mir so richtig ans Herz wachsen. Meine Liebe zu Jupiter Holmes konnte im zweiten Teil nicht gehalten werden, weil er nicht genügend Freiraum hat, sich zu entfalten.

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