Bernd Philipp Der letzte Zug

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Inhaltsangabe zu „Der letzte Zug“ von Bernd Philipp

Deutschland im Jahr 1943: Henry, der erfolgreiche Boxer, und seine Frau Lea wollen mit ihrem Kind aus Berlin fliehen. Doch ihr Fluchtversuch kommt zu spät. Mit vielen anderen Juden finden sie sich eingepfercht in einem Zug wieder, der sie gen Osten bringt. Sie ahnen, welches Schicksal ihnen bevorsteht, und versuchen alles, um dem Grauen zu entkommen.

Ein sehr beklemmendes und ergreifendes Holocaustbuch.

— Moni 3007

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  • Rezension zu "Der letzte Zug" von Bernd Philipp

    Der letzte Zug

    Moni 3007

    25. August 2010 um 00:13

    Deutschland im Jahr 1943: Henry, der erfolgreiche Boxer, und seine Frau Lea wollen mit ihren beiden Kindern aus Berlin fliehen. Doch ihr geplanter Fluchversuch kommt leider zu spät. Mit vielen weiteren anderen Juden finden sie sich eingepfercht in einem Zug - Viehwaggon - wieder, der sie unter unmenschlichen Bedingungen gen Osten nach Auschwitz bringt. Sie ahnen, welches Schicksal ihnen bevorsteht, und versuchen alles, um dem Grauen zu entkommen..... Joseph Vilsmaier hat einen ergreifenden Film über Berliner Juden gedreht, die von "Gleis 17" des berüchtigten Bahnhofs Grunewald nach Auschwitz deportiert wurden. Ich habe mir den Film vor ca. einem Jahr auf DVD gekauft und angeschaut. Ich war nach dem Ende des Films zutiefst erschüttert und ergriffen. Ich wußte ja schon aus anderen Büchern, wie es sich in den Viehwaggons verhielt. Ich sage nur unmenschlich, schrecklich und grausam. Ich war trotzdem etwas geschockt. Am Wochenende habe ich nun das Buch auf einem Krabbeltisch gefunden und sofort gelesen. Das Buch ist identisch mit dem Film und war ebenfalls sehr beklemmend zu lesen. Mich interessieren solche Bücher über u.a. den Holocaust sehr und ich habe schon viele Bücher von betroffenden Juden gelesen. Es sind unwiderbringliche Zeitdokumente und die Zeitzeugen sterben ja langsam weg. Für mich sind solche Bücher ganz einfach Pflichtbücher.

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