Bernd Römmelt

 4.7 Sterne bei 22 Bewertungen
Autor von Alaska, Im Bann des Nordens und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Bernd Römmelt

Bernd Römmelt wurde 1968 in München geboren. Seit 2001 arbeitet er als freiberuflicher Fotograf und Reisejournalist. Ein Schwerpunkt seiner Arbeit ist der hohe Norden. Der bekannte Autor veröffentlichte bereits 30 Bildbände. Einige seiner Bilder wurden beim wichtigsten und prestigeträchtigsten Naturfotowettbewerb der Welt, dem Wildlife Photographer of the Year, ausgezeichnet.

Quelle: Verlag / vlb

Alle Bücher von Bernd Römmelt

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Buchformat:
Cover des Buches Im Bann des Nordens (ISBN:9783868739886)

Im Bann des Nordens

 (3)
Erschienen am 21.09.2017
Cover des Buches Polarlichter (ISBN:9783957282361)

Polarlichter

 (2)
Erschienen am 20.09.2018
Cover des Buches Jäger des Lichts (ISBN:9783868736564)

Jäger des Lichts

 (2)
Erschienen am 14.04.2014
Cover des Buches Hurtigruten (ISBN:9783765454875)

Hurtigruten

 (2)
Erschienen am 22.04.2010
Cover des Buches Oberbayern (ISBN:9783475539329)

Oberbayern

 (1)
Erschienen am 15.02.2008
Cover des Buches Herrliches Alpenvorland (ISBN:9783475540509)

Herrliches Alpenvorland

 (1)
Erschienen am 01.09.2010
Cover des Buches Südtirol (ISBN:9783475540233)

Südtirol

 (1)
Erschienen am 01.04.2010
Cover des Buches Polarlichter (ISBN:9783868739435)

Polarlichter

 (1)
Erschienen am 12.10.2016

Neue Rezensionen zu Bernd Römmelt

Neu

Rezension zu "Polarlichter" von Bernd Römmelt

Ein atemberaubendes, unglaublich faszinierendes Buch
Kinderbuchkistevor einem Jahr

Polarlichter



Kurz vor Weihnachten 2017 laß ich mit unseren Lesekindern die neue Geschichte von "Onno und Ontje" ein Bilderbuch, dass von einem Fischer, der kein Fischer mehr sein konnte weil er plötzlich seekrank wurde, und seinem ungewöhnlichen kleinem Freund dem Otter Ontje , erzählt. Dabei viel den Kindern gleich auf, dass die Bilder des Buches anders waren als in den beiden Büchern zuvor. Wir fanden keine Erklärung dafür und machten uns auf die Suche nach dem Illustrator um ihn zu fragen, wieso die Bilder dieses Mal so anders waren. Beim googeln kamen wir auf seine Facebookseite und stießen dabei auf ein unglaublich faszinierendes Foto.

Ein Bild mit Polarlichtern. Sofort  wechselte der Fokus, die Neugier der Lesekinder. Das Bilderbuch trat zurück. Was sind Polarlichter?

Wo können wir sie sehen, wie entstehen sie? Fragen über Fragen, die auch wir Erwachsene nicht so genau beantworten konnten, doch dann fanden wir mehr durch Zufall in unserem Bücherschrank das Buch von Bernd Römmelt "Polarlichter"

Gemeinsam tauchten wir mit den Kindern in die unglaublich magische Welt dieser Lichter ein, die er mit seiner Kamera für uns eingefangen hat und zu denen er und  die Astrophysikerin Felicitas Mokler eine ganze Menge spannender Erklärungen liefern. Freilich, die Erklärungen sind nicht unbedingt für kleine Kinder, wir haben es hier mit einem Buch für Erwachsene zu tun, aber mit etwas freier Erklärung, die man wunderbar aus den Berichten  herausfiltern kann gelingt es wirklich gut auch den Jüngeren Erklärungen zum Mythos und der Entstehung der Polarlichter zu vermitteln.

Nun ist das Buch gerade in einer Neuauflage erschienen. Kurz vor Weihnachten mit Sicherheit auch ein tolles Weihnachtsgeschenk.

In Bernd Römmelts kurzen Video können wir nicht nur einen Teil der atemberaubend schönen Fotografien erleben sondern  auch  schon einiges über den Mythos.

"für die Inuit sind es die Seelen der Verstorbenen"



"Für die Finnen ist es  "Revontulet"    der Feuerfuchs der über den Himmel fegt."

So sind es nicht nur unglaublich stimmungsvolle Impressionen zahlreicher Lichtschauspiele/ Phänomene  sondern sehr bedeutungsvolle, die überall anders erklärt werden bzw. die zusätzlich eine Botschaft mit hinein gelegt bekommen. Magie, der viele Bedeutungen  innen wohnt.

Bernd Römmelt hat in einem Zeitraum von mehr als 10 Jahren Bilder mit der Kamera festgehalten, die dieses besondere Lichtschauspiel festhalten und er selbst sagt von sich, der wäre Polarlicht süchtig. Sieht man sich auch nur eine seiner insgesamt 150 Fotographien an erliegt man sofort der Faszination und versteht diese Sucht, die einen schon vom bloßen Anschauen der Bilder selbst einholt.  Wer so infiziert sich selbst als Hobbyfotograf auf den Weg in den hohen Norden machen möchte erhält von ihm in einem umfassenden eigenen Kapitel viele praktische Tipps wie man Polarlichter ablichtet und welche Voraussetzungen es dafür bedarf. Für all diejenigen, die es nicht dort hin verschlägt und die dennoch mehr über das Phänomen erfahren möchte gibt es bereits erwähnte Ausführungen / Erklärungen unter anderem von der Astrophysikerin  Felicitas Mokler. Natürlich lässt uns der Fotograph auch an seinem Wissen, seinen Eindrücken lebendig teilhaben So lernen wir nicht nur etwas über die Entstehung der Polarlichter sondern eben auch über die Erklärungen, der Ureinwohner, die je nach Land und kulturellem Erbe unterschiedlich aber immer spannend und faszinierend sind, kennen. Normalerweise nehmen sachliche Informationen viel vom Zauber, von der Magie dessen was beschrieben wird. Hier jedoch machen die Erklärungen alles noch interessanter, noch mystischer, noch rätselhafter. Sie verstärken die Wirkung der Fotografie, legen noch mehr in das Bild hinein, verstärken unseren Eindruck.

So ist dieses Buch viel, viel mehr als ein Buch mit Plarlichtern. Es ist ein Buch voller Faszination, Magie und Sehnsucht.
Gefühlvoll, atemberaubend, inspirierend.

Und wer es mit Kindern abschaut wird darüber hinaus noch die leuchtenden Kinderaugen erleben. 


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Rezension zu "Polarlichter" von Bernd Römmelt

‚Jedes Polarlicht ist anders'
sabatayn76vor einem Jahr

‚Jedes Polarlicht ist anders, einzigartig, und auch jede Landschaft wirkt anders unter diesem besonderen Lichtphänomen.‘ (Seite 7)

Bernd Römmelt ist zum Polarlichtsüchtigen geworden, seit er 1997 sein erstes Polarlicht gesehen und fotografiert hat.

In seinem Bildband ‚Polarlichter‘ erzählt der Autor und Fotograf von drei besonderen Erlebnissen im Zusammenhang mit Polarlichtern: in Nordalaska, in Schwedisch-Lappland und in Nordnorwegen.

Im weiteren Verlauf des Buches bietet Römmelt einen kurzen historischen Abriss der Astronomie im Allgemeinen und der Polarlichtforschung im Besonderen, erzählt von Mythen und Legenden und gewährt Einblicke in die Grundlagen der Polarlichtfotografie, wo er dem Leser und Betrachter konkrete Tipps zum Nachmachen gibt.

Römmelts Ausführungen sind wissenschaftlich fundiert und leicht verständlich, einen tieferen Einblick in die Thematik ermöglicht zudem die promovierte Astrophysikerin Felicitas Mokler, die zum Buch ein Kapitel über wissenschaftliche Erkenntnisse
und Hintergründe beigetragen hat.

All diese Informationen vermitteln viele Fakten zum Phänomen Polarlicht, und durch Römmelts persönliche Episoden bekommt man zudem auch szenische und lebendige Schilderungen von seinen Erlebnissen. Allein aus inhaltlicher Perspektive kann ich das Buch sehr empfehlen.

Der Fokus des Buches liegt jedoch auf den atemberaubenden Fotografien, die magisch anmuten und technisch versiert aufgenommen wurden. Diese Fotos animieren dazu, sich auf den Weg gen Norden zu machen und dieses Himmelsphänomen mit eigenen Augen sehen zu wollen - einen Wunsch, den ich schon lange habe und der durch diesen wunderschönen Bildband noch verstärkt wurde.

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Rezension zu "Im Bann des Nordens" von Bernd Römmelt

450 Tage am nördlichen Polarkreis
R_Mantheyvor 2 Jahren

Als der Autor 2011 sein Arktis-Projekt für Greenpeace abgeschlossen hatte, fiel er nach eigenen Aussagen in ein schwarzes Loch. Nur ein neues Projekt konnte ihm da noch heraushelfen. Also beschloss er, die Erde in der Nähe des nördlichen Polarkreises mehr oder weniger virtuell zu umrunden. Dort, wo die Sonne bei der Sonnenwende nicht mehr untergeht, zog es ihn in mehreren Reisen immer wieder hin. Alaska, Kanada, Grönland, Island, Norwegen, Schweden, Finnland und Russland waren bei diesem Vorhaben seine Reiseziele. Auf diese Weise entstand dieser Bildband, der auch eine Menge Text enthält, unter anderem eine Reportage über den Yukon Quest, das angeblich härteste Hunderennen der Welt.

Römmelts Bilder sind durchweg eindrucksvoll, und in seinen Texten wird er nicht müde, vor dem Klimawandel zu warnen und Schuldzuweisungen an die Menschheit auszusprechen. Wahrscheinlich wird Grönland bald wieder zu dem Zustand zurückkehren, in dem es die Wikinger einst kennenlernten, nämlich als Grünland. Man kann Römmelt die Traurigkeit nicht verdenken, die ihn bei seinen düsteren Zukunftsvisionen erfasst, denn der hohe Norden, so wie er sich heute noch darstellt, ist sein Sehnsuchtsort, den er nicht verändert haben möchte. Dieser Wunsch und seine innere Gefühlswelt durchdringen das gesamte Buch. Wenn er den Lauf der Ereignisse schon nicht aufhalten kann, dann will er den jetzigen Zustand wenigstens dokumentieren.

Was immer man davon auch hält, dieser Bildband ist einfach gelungen und vermittelt denen, die diese Welt nicht kennen, wenigstens einen kleinen Eindruck von ihr.

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