Bernd Rümmelein Kryson - Die Schlacht am Rayhin

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Inhaltsangabe zu „Kryson - Die Schlacht am Rayhin“ von Bernd Rümmelein

Das barbarische Volk der Rachuren überzieht den Kontinent Ell mit Terror und Schrecken. Das Menschengeschlecht der Nno-bei-Klan ruft in größter Not den Orden der Bewahrer zur Hilfe. Ein Verteidigungsheer formiert sich. Nur der Magier Sapius weiß, dass diese Schlacht erst das wahre Böse heraufbeschwören wird ...

Phänomenal!

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    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Originaldibbler

    07. May 2014 um 01:58

    In einer fiktiven Welt stehen sich zwei mächtige Armeen gegenüber. Auf der einen Seite die Klan (ans europäische Mittelalter angelehnte Menschen), auf der anderen Seite die Rachuren (humanoide und chimäroide Barbaren). Es sieht nicht gut aus für die Klan. Und selbst wenn die Klan gewinnen sollten, mag die Schlacht schlimme Auswirkungen für die Welt haben, da das vergossene Blut einen schlafenden "Gott" wecken könnte. Denn im Hintergrund ringen zwei schlafende Götter um die Vorherrschaft. Der eine steht für die Ordnung, der andere für das Chaos. Welche folgen mag es haben wenn der Sajkalrae des Chaos erwacht? Zentrale Gestalt dieser Geschichte ist Sapius. Dieser ist ein Sajkalsan, ein Magier-Priester der Sajkalrae, und erfährt im Laufe der Handlung einiges über die Welt und die Sajkalrae, das ihm neu ist. Aber auch andere Figuren spielen große Rollen: der Kriegerpriester, der die Klan anführt, eine Heilerin, der Anführer der Rachuren,.... Soweit der Inhalt. Ansonsten muss man sagen, dass das Buch sehr langsam beginnt. Die ersten ca. 200 Seiten dienen dazu den Leser mit der Welt vertraut zu machen ohne dass all zu viel passiert. Auch ansonsten habe ich das Buch als wenig mitreißend empfunden. Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass die Reihe ab Band 2 Fahrt aufnimmt und möglicherweise richtig gut wird. Auf jeden Fall werden die Grundlagen für viele interessante Handlungsstränge gelegt. Wie diese dann in den Folgebänden umgesetzt werden, kann ich natürlich noch nicht beurteilen.

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  • Kindle-Buffet: Kostenlose E-Books bei Amazon

    Kindle Buffet

    sursulapitschi

    Nein, dies ist keine Leserunde, sondern der Thread für:   Kostenlose e-books   Viele fleißige Menschen posten für uns täglich jede Menge Links für kostenlose e-books. Da es sehr viel bequemer wäre, wenn die einzelnen Links nach Genres sortiert aufrufbar wären (und Lovelybooks uns da technische Grenzen setzt), ist dies hier der Versuch, das Thema praktischer zu gestalten. Hier könnt ihr Links einstellen, wenn ihr kostenlose e-books entdeckt habt, oder einfach stöbern. Viel Spaß!  

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Maaya

    29. October 2011 um 12:52

    in diesem Buch wird relativ oft und deutlich angesprochen, dass es kein Gut und Boese gibt, kein Schwarz und Weiss, sondern nur Grau, und das dies die Dinge erst interessant macht. Und das stimmt. Umso verwirrender war es fuer mich, dass die Charaktere hier eben doch genau dies sind, entweder Gut oder Boese, nur bei wenigen konnte ich tatsaechlich was "Graues" sehen. Die Rachuren sind boese. Sie sind primitiv, grausam und dumm ... und langweilig. Als Leser moechte ich gerne zwischen den Seiten hin- und hergerissen sein, denn dadurch wird es erst interessant. Auch die anderen Charaktere sind generell sehr einseitig. Der Schreibstil ist vorallem am Anfang unnoetig kompliziert (Saetze die ueber ganze Paragraphen gehen fallen fuer mich schon nicht mehr unter "komplex" sondern nur "schlecht geschrieben"), und es gibt generell viele extrem ausschweifende Beschreibungen und Monologe, die fuer mich nichts zur Geschichte oder Atmosphaere beigetragen haben. Im Gegenteil, sie haben diese eher behindert. Spannung kann man nur schwer aufbauen, wenn die Handlung staendig unterbrochen wird um haufenweise unwichtige Details zu beschreiben, und entsprechend war sie fuer mich auch nicht vorhanden. Das Lektorat hat nicht sehr gruendlich gearbeitet, es gibt einige Tippfehler und doppelte Woerter (einige mehr als mir sonst im Durchschnitt in einem Buch auffallen). Und generell haette man dieses 560 Seiten lange Buch deutlich kuerzen koennen. Denn eigentlich passiert hier nicht viel und es fuehlt sich an wie eine ewig lange Einleitung. Kryson ist kein unbedingt schlechtes Buch, aber aus meiner Sicht nur sehr durchschnittliche Epic Fantasy-Kost ohne Tiefgang. Fuer Leute, die gerne epische Schlachten zwischen Gut und Boese moegen, und sich gleichzeitig aber nicht an sehr viel Beschreibung stoeren. Das hier ist ein Debut-Roman, vielleicht sind die Folgebaende also besser, komplexer und spannender. Aber momentan traue ich mich erstmal nicht an sie ran.

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    affler

    11. June 2011 um 19:32

    Inhalt: Der Kontinent Ell und die Völker der Klan werden von den Rachuren, einem Chimären ähnlichen Volk, mit Krieg und Terror überzogen. Ein 200.000 Mann starkes Verteidigungsheer der Klan unter dem Mächtigen Bewahrer Lordmaster Madhrab sammelt sich am Rayhin zur alles entscheidenden Schlacht um den Eroberer Einhalt zu gebieten! Doch gelingt es Ihnen die Rachuren, unter dem Befehl von Grimgour des Schänders, zu besiegen und zurückzuschlagen!? Und was haben auf einmal ein Magier und eine Orna, eine Heilerin, im Lager der Klan zu schaffen? Können Sie den Ausgang der aufkommenden Schlacht beeinflussen oder sogar abwenden? Ebenfalls bringt der Magier Sapius die Botschaft dass der dunkle Hirte, ein gottgleiches Wesen, Saykalsan Magier und Zwillingsbruder des weißen Hirten, erwachen wird und Ell mit Terror, Angst und Schrecken überziehen und versklaven wird. Doch wer kann das bevorstehende Unheil abwenden? Unausweichlich scheinen die Schlacht und das bevorstehende Übel, doch eine kleine Gruppe wird den Mut aufbringen um gegen das Böse in die Schlacht zu ziehen und dem schwarzen Hirten und seinen Lakaien die Stirn bieten! … Fazit: Ich kann mich nicht daran erinnern wann ich das letzte Mal von einem Buch so gefesselt war wie von diesem! Der Schreibstil des Autors Rümmelein ist einfach bahnbrechend, fesselnd und tiefgreifend zugleich. Er lässt die Charaktere aufblühen und nimmt den Leser mit auf eine Reise voller Abenteuer, Magie, Helden, Göttern und Mysterien! Das Buch lässt sich, einmal in die Hand genommen, nur noch schwer wieder aus den Händen legen. Die Charaktere sind lebendig und überraschen den Leser auch noch auf der letzten Seite! Das ist mein Erstes Buch des Autors und ich muss sagen, ich will mehr, mehr von diesem Autor, mehr von Kryson, mehr von High-Fantasy. Das Buch kann ich jedem wärmstens empfehlen und es gehört in jedes private Bücherregal! Suchtfaktor garantiert ;-) ... auf zum zweiten Teil von Kryson ...

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Feuerfluegel

    09. April 2011 um 00:31

    Wie schon erwähnt, gefällt mir das Buch ausnehmend gut. Einmal angefangen hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen. Angefangen beim Prolog schon gelang es dem Autor eine bedrückende, verzweifelte Atmosphäre zu erschaffen, die den Leser bis zum Ende nicht mehr loslässt. Land, Geschichte, Kultur und Charaktere sind wunderbar ausgearbeitet. Gedanken und Gefühle bleiben nachvollziehbar, glaubwürdig und abwechslungsreich. Jeder Charakter entwickelt sich. Und nicht nur die vermeintlich „Guten“ werden vorgestellt, sondern ganze Kapitel widmet der Autor auch den vermeintlich „Bösen“. Spannung, Atmosphäre, Gefühle, Hilflosigkeit und Verzweiflung, alles Aspekte, die Kryson ohne Abstriche abdecken kann. Im ersten Moment mögen die etwas langen Schachtelsätze störend wirken, doch mit der Zeit wird deutlich, dass sich Herr Rümmerlein um eine ganze eigene Sprachmelodie bemüht hat. Das wird auch deutlich, betrachtet man einmal die verschiedenen, teils schwierig auszusprechenden Namen, selbst Jahre, Stunden und Sekunden haben eigene Namen bekommen. Auch die Astronomie unterliegt offensichtlichen Unterschieden zu unserer Realität. Dennoch scheint der Autor sich auch hier Gedanken gemacht zu haben, wie er zwei Sonnen und Dämmerung zur Mittagszeit glaubwürdig darstellen kann. Ebenfalls sollte man ein Freund von Rückblicken und Gedankensprüngen sein. Die Charaktere reflektieren sich selbst und andere sehr gern und sehr häufig. Für mich ist das einer der positvsten Aspekte der Geschichte. So kommen mir die Handelnden näher, ebenso die Geschichte, ohne auf Anhieb zu viel zu verraten. Ich persönlich liebe diese vielen Rückblicke, die oft auch während des eigentlichen Geschehens eingestreut werden, ohne gezwungen zu wirken. Oft gelingt es so dem Autor auch, der Handlung ganz neue Sichtweisen zu geben. Der einzige wirklich negative Punkt, den ich anzumerken habe, ist die extreme Anhäufung von Rechtschreibfehlern und vorallem Wortdoppelungen. Ich spreche hier nicht von Wiederholungen, sondern von Fehlern innerhalb des Satzgefüges. Fehler in geringem Maße stören mich als Leser nicht, aber hier unterbrechen sie häufig den Lesefluss. Mein Fazit: Das Buch ist einfach eine wundervolle Gesamtkomposition, in der alles sehr stimmig aufgearbeitet ist. Prolog und Epilog wirken als Rahmen ausgeklügelt, Charaktere und Weltengestaltung sind geheimnisvoll, düster und spannend. Gut und Böse sind im ersten Moment zwar deutlich zu erkennen, aber im Verlauf der Geschichte verschwimmen die Grenzen zunehmend. Die Geschichte an sich ist sehr hart und grausam geschrieben und so nichts für schwache Gemüter, hebt sich aber wohltuend von anderen klisheebelasteten Highfantasyepen ab.

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Nazurka

    10. January 2011 um 20:34

    Kryson 01. Die Schlacht am Rayhin – Bernd Rümmelein Der Beginn eines vielversprechenden Fantasy-Epos! Die Schlacht am Rayhin Klappentext: "Es ist ein fragiles Gleichgewicht, das Kryson regiert: der Wechsel zwischen Tag und Nacht, zwischen Licht und Schatten, der Ausgleich zwischen den magischen Brüdern, die in einen scheinbar ewigen Schlaf versunken sind. Ein Gleichgewicht, das nachhaltig erschüttert wird, denn die Rachuren, barbarische Chimärenkrieger, überziehen den Kontinent Ell mit Terror und Schrecken. Nur der Magier Sapius weiß die Hinweise zu deuten: Einer der magischen Brüder wird erwachen und das Weltengefüge nachhaltig beeinflussen. Damit ist Kryson in größter Gefahr. Die Schlacht am Rayhin soll die Entscheidung bringen. Eine Niederlage bedeutet Tod und Sklaverei für das Volk der Klan. Doch was bedeutet ein Sieg?" Zum Autor: Bernd Rümmelein wurde 1966 in Stuttgart, Deutschland, geboren und ist ein deutscher Fantasyautor. Zum Roman: Ein Krieg an den Ufern des Rayhin. Klankrieger gegen Rachuren, den barbarischen Chimärenkriegern der Königin Rajuru. Das Gleichgewicht auf Kryson droht erschüttert zu werden. Sapius, ein Magier, soll das Erwachen des dunklen Hirten verhindern, um das Gleichgewicht zu wahren und somit Terror und Schrecken zu verhindern. Doch wird er es schaffen, den Trupp der Klan, der von dem Bewahrer Madhrab in die Schlacht geführt wird, rechtzeitig zu erreichen und vor den Gefahren zu warnen? Und was passiert, sollten die Klan diesen sehr unwahrscheinlichen Sieg doch erringen? Fazit: Der Einstieg in den Roman ist nicht einfach. Schachtelsätze zu Beginn, lange Rückblenden und stetiger Informationsfluss machen es dem Leser eindeutig schwierig. Dennoch verliert sich dies schon nach kurzer Zeit, sodass man vollständig in die Geschichte eintauchen kann. Sehr verwirrend ist es, dass man nicht klar definieren kann, wer nun Freund und wer Feind, wer gut und böse ist, denn jeder scheint seinen eigenen Motiven zu folgen. Dadurch steigt natürlich auch die Spannung, plötzliche Wendungen in der Geschichte beeinflussen den Verlauf und öffnen stetig neue Türen und Wege zu immer wieder neu auftauchenden Möglichkeiten, sodass man am Ende des Romans wahrlich einige Ideen entwickelt, wie es weitergehen könnte. Das war das erste Buch, welches direkt von einer Schlacht berichtete, ohne vorher einzuleiten. Man wird direkt ins Geschehen eingeführt und bekommt durch die Rückblenden ein Gefühl für die Situation. Magie und Macht sind im Spiel, ebenso wie eine enorm hohe Brutalität, die die Geschichte eines Krieges prägt. "Der Krieg und die Schlacht sollten nicht zum Selbstzweck verkommen. Es musste daher schonungslos, abschreckend und grausam sein, so wie Krieg ist. Es gibt keine Sieger, nur Verlierer, gleichgültig auf welcher Seite sie stehen. Nichts durfte beschönigt werden oder zur reinen Actionszene werden." (Bernd Rümmelein) Die Charaktere erscheinen glaubwürdig, obwohl manche doch einem Superheld gleichen und zumindest im ersten Teil kaum Schwächen aufzeigen. Doch das soll kein Maß sein und kann sich ändern. Die Geschichte um den dunklen Hirten und den weißen Schäfer birgt eine originelle Geschichte und auch so ist Kryson für Menschen, die nicht allzu zart besaitet sind, wirklich empfehlenswert! 14,95 € ist obendrein für diesen Roman mit ihrer wundervollen Gestaltung den Preis wert! 4 von 5 Sternen für einen gelungenen Auftakt zur Serie um "Kryson". Gesamte Reihe in einem Überblick: 01. Die Schlacht am Rayhin 02. Diener des dunklen Hirten 03. Zeit der Dämmerung 04. Das verlorene Volk 05. noch unbekannt 06. noch unbekannt Autor: Bernd Rümmelein Fantasyreihe Verlag: Otherworld ; Broschiert Genrè: Fantasy, Roman Preis: 14,95 €

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Superzicke89

    18. December 2010 um 23:10

    Eine interessante Geschichte nichts für schwache Nerven. Als Kinderbuch/Jugendbuch finde ich Kryson fast zu hart. Für die Erwachsenenwelt ist der Schreibstil zu jugendhaft und dennoch fand ich die Geschichte irgendwie interessant. Ich liebe Eis, den hohen Norden und mystische Gestalten. Vielleicht hat das Buch deswegen einen Bonusstern bekommen. Dass das Buch neben viel Lob auch viel Kritik einstecken muss ist eben so. Ich denke dass man anfänglich das Buch zu sehr in den Himmel gelobt hat. Dann kam die Ernüchterung. Ein Buch mit einer außergewöhnlichen Story. Wer mal etwas roheres mag, der wird sich sicherlich in die Geschichte verlieben.

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Leserrezension_2009

    23. September 2009 um 10:34

    Eingereicht von T.H.: "Es ist ein fragiles Gleichgewicht, das Kryson regiert: der Wechsel zwischen Tag und Nacht, zwischen Licht und Schatten, der Ausgleich zwischen den magischen Brüdern, versunken in einen scheinbar ewigen Schlaf. Doch die Verlockungen von Licht und Finsternis lassen keines der Völker Krysons unberührt. Nur der Magier Sapius weiß die Hinweise zu deuten: Einer der magischen Brüder wird erwachen. Damit ist Kryson in größter Gefahr…" (Verlagsangabe) Bernd Rümmelein, der für den Auftaktband seiner Fantasy Hexalogie „Kryson“ den Wolfgang-Hohlbein- Preis 2009 verliehen bekommen hat, kann ohne schlechtes Gewissen als die deutschsprachige High Fantasy Entdeckung des Jahres 2009 bezeichnet werden. Mit ihm hat der neue All Age Fantasyverlag Otherworld aus dem Hause Ueberbeuter ein Zugpferd für sein erstes Verlagsprogramm gewählt, welches dieser Rolle absolut gerecht wird. Kryson – eine Welt der sich kein High Fantasy Fan wird entziehen können. Es herrscht ein erbarmungsloser Krieg auf dem Kontinent Kryson. Die, von der Saijkalsan Hexe Rajuru in ihren tiefen Brutstätten gezüchtete, Chimärenarmee bahnt sich plündernd, mordend und brandschatzend ihren Weg durch die Reiche der Klan. Angeführt von ihrem gefürchteten Rachurensohn Grimmgour haben es die Invasorenhorden bis an die Ufer des Rayhin geschafft und bereiten ihren entscheidenden Ansturm in das Herz der Klanlande vor. Aus Tut-El-Baya der Hauptstadt des Klanlandes am Ostmeer, in dem der Regent aller Klan in dem sagenumwobenen Kristallpalast herrscht, ist keine Hilfe für die einzelnen Klanstämme und ihre Landstriche zu erhoffen. Während der Krieg sich längst über die Grenzen der Klan gewälzt hat und unvorstellbare Massaker unter ihnen angerichtet hat, verweilt der altersschwache Regent in seinem luxuriösen Gemäuer und gibt sich rauschenden Festen und palastinternen Intrigenspielchen hin. Unzählige Klanfrauen sind seit Invasionsbeginn der Rachuren in ihre unterirdischen Brutstätten verschleppt worden um weitere Chimärenkrieger für die Hexe Rajuru zu gebären. Allen überlebenden Männer, so sie nicht als Wegzehrung der Rachuren ihr Leben liessen, steht ein kurzes grausames Sklavendasein in den Schwefelminen bevor. Ausgerechnet ein Mitglieder der Magiergilde der Saijkalrae war es der den Anstoss zur einer Vereinigung der verschiedenen Klanstämme unter einem neutralem Heeresführer gab. Obwohl die Diener des weissen Schäfers und des dunklen Hirten als äusserst zurückgezogen gelten und in den Konflikten Krysons stets eine beobachtende Position einnehmen mischte sich Sapius, allen Geboten der Neutralität und des Gleichgewichts zum Trotz, in den grössten Krieg den der Kontinent je erleben soll, ein. Mit Madhrab einem Lordmaster aus dem Bund der Bewahrer und seinen Sonnenreitern verfügt das Heer der Klan über einen Anführer der trotz geringen Aussichten auf eine erfolgreiche Abwehr der Rachureninvasion ein wenig Hoffnung unter die Verteidiger streut. Zu legendär ist der Ruf dieses Mannes und seines im Kampf singenden Blutstahlschwertes Solatar. Wenn da nicht eine schicksalhafte Bürde wäre die er bisher nicht bereit gewesen ist zu tragen und welche ihn im Angesicht des Feindes unerwartet heimsucht. Fazit: Bernd Rümmelein ist über das High Fantasy Genre gekommen und Ende 2009 konnte wohl niemand erwarten das dies mit solch einem Donnerschlag geschehen würde. Zwar bot seine Kurzgeschichte in der Anthologie Fantastische Kreaturen bereits eine Andeutung auf das brillante Format dieses Autors, aber ein solch gelungenes Fantasy Epos war nicht absehbar. Bernd Rümmelein verzichtet in „Die Schlacht am Rayhin“ auf die High Fantasy übliche Heldengruppe und präsentiert dem Leser stattdessen eine anspruchsvoll gezeichnete Gruppe Hauptfiguren, die sich beharrlich weigern wirklich zueinander zu finden. Der tollpatschige Knappe Renlasol, der pflichtbewusste Bewahrer Madhrab, die kecke und doch warmherzige Orna Elischa, der zaudernde und in innerlichen Widersprüchen verfangene Magier Sapius – Figuren die durch ihre Tiefe, Eigenständigkeit, Ausdrucksstärke und eigenen Motivationen wirklich zu überzeugen wissen. Wie gut tut es nicht das hundertste Heldenabziehbild vorgesetzt zu bekommen, sondern Charaktere mit Schwächen, Fehlern, wirklicher Emotionalität, innerlichem Aufruhr, die an der Umsetzung ihres eigenen idealistischen Selbstbilds regelmässig scheitern und die zu Handlungen gezwungen sind die ihnen zuwider sind. Bernd Rümmelein gehört nicht zu den Autoren die einen schonenden Umgang mit ihren Lesern pflegen und das ist in seinem Fall auch gut so. Wo andere Schriftsteller das Grauen und Abscheuliche nur andeuten zerrt Rümmelein den Leser mitten hinein. Die facettenreiche Brutalität in Krysons packenden Kriegswirren bewegt sich weitab jeglicher Lückenfüller und Effekthascherei, sondern ist in ihrer Darstellung so realistisch das von heldenhaften Kämpfen kaum gesprochen werden kann und strahlende, wackere Sieger vergeblich gesucht werden. Besonders eindrucksvoll und äusserst interessant gestaltet der Autor Magie, Mythen und Schöpfung Krysons. Hier bekommt der Leser eine Welt präsentiert die als wirklich eigenständig und absolut faszinierend in all ihren Formen beschrieben werden kann. „Die Schlacht am Rayhin“ ist ein High Fantasy Roman der einen eindrucksvollen Auftakt zur Kryson Reihe darstellt. Eine Geschichte die den Leser in ihren Bann zieht und kaum noch loslässt. Mit diesem Epos wird Bernd Rümmelein zweifelsohne der ganz grosse Durchbruch gelingen und bereits nach dem Auftaktband kann gesagt werden das Rümmelein im Bereich der High Fantasy eine ganze Reihe von Autoren, selbst aus den Bestsellerlisten, in den Schatten stellt. Bernd Rümmelein – ein absoluter High Fantasy Tip! Band zwei "Diener des dunklen Hirten" und drei "Zeit der Dämmerung" der sechsteiligen Kryson Reihe sind bereits bei Otherworld erschienen.

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Berger

    20. August 2009 um 18:07

    Manchmal frage ich mich, warum Bücher so angekündigt werden, wie sie von den Verlagen angekündigt werden. Im Zusammenhang mit dieser preisgekrönten, in meinen Augen tatsächlich lesens- und empfehlenswerten Ausgabe, ist die Rede vom „größten deutschsprachigen Fantasyepos“ und natürlich muss im Marketingtext mal wieder der Vergleich zu Tolkien herhalten, um offensichtlich wahre Größe aufzuzeigen. Nachdem ich das Buch gelesen hatte, war mein erster Gedanke zu dieser Ankündigung „das hat der Roman doch überhaupt nicht nötig“, denn er ist hervorragend genug, um für sich selbst sprechen zu können. Und ich kann mir aufgrund der Qualität und des Anspruchs inzwischen sehr gut vorstellen, warum eine Jury dieses Buch aus der Masse anderer Einsendungen als preiswürdig auserwählt hat. Man muss aber schon genau hinsehen und möglicherweise Passagen zweimal lesen, um die Feinheiten zu erkennen. Was im Übrigen für das ganze Buch gilt. Denn es heißt beim klassischen Tolkien – Vergleich im Marketingtext „fernab“ der Welten eines Tolkien. Ergo bedeutet dies für mich, dass wir es bei dem vorliegenden Roman gerade eben nicht mit einem der zahlreichen Tolkien – Klone zu tun haben. Und tatsächlich handelt es sich um eine neue, detailreich ausgearbeitete Welt, in die uns der Autor hier mit großen und bildgewaltigen Worten entführt. Wenn man einen Vergleich zu anderen Autoren unbedingt ziehen will, dann kommt mir vorliegend was insbesondere sprachliche Ausgestaltung, Ideenreichtum und Metaphern angeht, am ehesten Tad Williams in den Sinn oder Patrick Rothfuss wegen der Schönheit der Sprache. Aber das passt eben auch nicht wirklich, weil Rümmelein einen ganz eigenen Stil pflegt und damit auch ein eigenständiges Werk vorgelegt hat. Solche Vergleiche müssen auch nicht sein. In jedem Fall ist es für ein deutschsprachiges Debut wirklich erstaunlich. Was macht das Buch denn nun eigentlich groß, so faszinierend anders und lesenswert wie es uns der Werbetext nahe bringen will? Die Seitenzahl wird es wohl kaum sein, obwohl diese – schenkt man den Vorankündigungen Glauben – ganz beträchtlich sein wird. Der Plot mutet klassisch an. Das Setting eine mittelalterliche, barbarische Welt und kalte Welt. Der Kampf zwischen Tag und Nacht. Eine Entscheidungsschlacht, viel Tränen und noch mehr Blut. Im Grunde nichts, was es nicht schon in anderen Fantasyromanen in ähnlicher Form gegeben hätte. Dennoch kommt es mir am Ende der Lektüre neu und eben irgendwie anders vor. Ein Gefühl nur, das ich nicht genau beschreiben kann. Nachhaltig. Vielleicht ist es die Naturverbundenheit des Autors, die durch die Zeilen schimmert oder die detaillierte Schilderung melancholischer Musik, die ich geradezu beim Lesen hören konnte. Vielleicht ist es der Phantasiereichtum, die Intensität und dichte Atmosphäre, die einen mit jeder weiteren Seite mehr mitnimmt. Das widerliche Monster Grimmgour konnte ich förmlich durch den Text riechen und fühlen, was nicht am Probeexemplar oder an der Druckerfarbe lag, sondern an der überaus eingehenden Beschreibung. Das war auf jeden Fall faszinierend und abschreckend zugleich. Irgendwann entwickelt sich der Roman zum Pageturner und ich konnte es kaum noch aus der Hand legen. Eigenwillige, teils (wahrscheinlich bewusst) überzeichnete Charaktere, wobei diese in meinen Augen wirklich eine ungewöhnliche Tiefe erreichen und herausragend gezeichnet sind. Vielleicht neben der intensiven und in sich stimmigen Beschreibung der Welt in vielen Facetten und der historischen Einbettung durch rückblickende Einblendungen (Schatten der Vergangenheit) eine der wirklich großen Stärken von „Kryson“. Zugegeben, obwohl der Aufbau langsam und sorgfältig erfolgt, viel es mir anfangs schwer, richtig in die Welt und die Erzählung einzutauchen, weil Vieles neu und zunächst ungewohnt erscheint. Das legt sich aber nach den ersten einhundert Seiten und damit doch relativ schnell. Immerhin gibt es einen hilfreichen Anhang, in dem man nachschlagen kann. Die gewählte Sprache hebt sich angenehm von anderen Werken ab, weil sie anspruchsvoll und schön, teilweise sogar poetisch anmutet. Und sie passt zur doch komplexen, detailreichen Welt des Romans. Das wird nicht jedem Leser sofort gefallen. Ist es doch etwas anstrengender als die oft vorzufindende, einfachere Variante aus simplen Drei-Wort-Sätzen. Der Autor mutet dem Leser zu, dass er sich in seine Welt einarbeiten muss, ohne ihn dabei alleine zu lassen. Er bietet zahlreiche Hilfen an. Insoweit ist „Kryson“ in der Tat anfangs nicht ganz so leicht zu konsumieren, erfordert einen etwas größeren Sprachschatz und kann nicht einfach so mal zwischendurch „weg gelesen“ werden. Dafür ist das Werk inhaltlich und stilistisch zu schwierig und weist viele feine Nuancen auf, die ein genaueres Hinsehen lohnen. Das trifft insbesondere auf manche „Redundanzen“ zu, die den Leser teils an die Hand nehmen und ihm durch die Geschichte helfen. Der Autor schildert an manchen Stellen ein und dieselbe Nebenhandlung aus unterschiedlichen Perspektiven und Wahrnehmungen. Dadurch wird sie zwar wiederholt und brennt sich ins Gedächtnis ein, gewinnt aber auch mit jeder Wiederholung neue und andere Aspekte hinzu, die eine Verunsicherung streuen und die Zweifel an der erst als objektiv angenommenen „Wahrheit“ eines der Hauptprotagonisten nachvollziehbar machen. Auch der Leser ist sich nach der dritten oder vierten Variante nicht mehr ganz sicher, was stimmt den nun eigentlich. Wessen Wahrnehmung ist richtig und was ist gut und was schlecht? Trotz des behutsamen Aufbaus hat mich die Handlung sofort gepackt. Der Autor versteht es mitunter eine schier unerträgliche Spannung aufzubauen und zu halten. Dabei helfen ihm eine ausgefeilte Technik und der Rückgriff auf einen alten Trick. Harte Schnitte und Wechsel der Perspektive, wenn es am spannendsten ist. Ganz simpel, aber gut. Im Laufe der Weiterentwicklung der Geschichte nimmt „Kryson“ dann so richtig an Fahrt auf, was aber nicht bedeuten soll, dass nicht vorher schon Vieles und Spannendes geschieht. Der Höhepunkt des Buches ist dann eine blutige Schlacht an einem Flussufer des Titel gebenden Flusses „Rayhin“. Zuerst dachte ich bei der Lektüre an den Rhein. Aber das Buch spielt in einer anderen Welt (Kryson) mit zwei Sonnen. Die Entscheidungsschlacht ist ohne jedes Wenn und Aber geradezu cineastisch und in tollen Bildern mit packenden Szenen umgesetzt. Für die große Leinwand geschrieben, könnte man jetzt böswillig unterstellen. Vielleicht hätte man die Schlacht etwas weniger ausufernd darstellen können, denn sie zieht sich dann doch über sehr viele Seiten hin. Und den schier endlos dauernden Kampf habe ich irgendwann als leicht anstrengend empfunden. Das mag aber auch daran liegen, dass sich gerade in diesem Finale einige nach meinem Geschmack schwer erträgliche, grausige Szenen abspielen, die alles andere als schön sind. Ein ohnehin schwieriges Thema, das sich wie ein roter Faden durch das ganze Buch zieht. Der Autor spart nicht mit drastischen Darstellungen von Gewalt und Brutalität, die im Kopf hängen bleiben. Gerade in der Schlacht gibt es einige Szenen, die mir richtig weh getan und ein Weiterlesen erschwert haben. Andererseits geht es in diesem Buch um einen furchtbaren Krieg. Die Schilderungen sind realistisch und zeigen daher den ganzen Schrecken auf. Die Gewalt ist stets nachvollziehbar, kommt nicht reißerisch oder als reiner Selbstzweck daher. Ihre Ausprägung auch in der expliziten Form scheint notwendig. Darüber wird man sich trefflich streiten. Ich bin mir beinahe sicher, dass es die ein oder andere kontroverse Diskussion darüber geben wird. Im Ergebnis habe ich mit „Kryson – Die Schlacht am Rayhin“ ein Buch gelesen, das mich für ein Debut bei all seinen vielleicht stellenweise noch vorhandenen Ecken und Kanten nachhaltig beeindruckt hat. „Kryson“ ist ein starkes und bewegendes Buch, das so oder so keinen Leser kalt lassen dürfte. Faszinierend und sehr, sehr spannend.

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  • Rezension zu "Kryson 1" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Die Schlacht am Rayhin

    Inishmore

    02. August 2009 um 10:59

    Da ich nicht weiß, ob auf dem Buch eine Rezensionssperrre liegt, wird die Rezension vermutlich später folgen.

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