Bernd Rümmelein Kryson - Diener des dunklen Hirten

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Inhaltsangabe zu „Kryson - Diener des dunklen Hirten“ von Bernd Rümmelein

Lordmaster Madhrab hat die Schlacht am Rayhin erfolgreich geschlagen, die Bedrohung der Klanlande scheint vorerst gebannt. Doch das Blut der Gefallenen lockt eine noch schrecklichere Gefahr ans Licht der Welt den dunklen Hirten. Wieder einmal ruht die Hoffnung des Volkes der Klan auf dem freien Magier Sapius. Doch wird es seinem Rat, nun auch den zweiten Bruder, den weißen Schäfer, zu erwecken, tatsächlich folgen?

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  • Rezension zu "Kryson 2" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Diener des dunklen Hirten

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    28. July 2011 um 08:44

    Inhalt: Die Schlacht am Rayhin ward erfolgreich geschlagen und das Heer der Rachhuren konnte zurückgedrängt werden. Das Verteidigungsheer der Klan wurde aufgelöst und die Soldaten kehren zu Ihren Familien zurück. Madhrab und Elischa begeben sich gemeinsam auf Ihre Heimreise. Doch Ihre Liebe bleibt nicht unentdeckt und ohne Folgen. Renlasol und seine Begleiter befinden sich noch auf dem Weg zu dem Bluttrinker Quadalkar, jedoch nimmt die Reise ein unerwartetes Ende. Sapius hingegen befindet sich auf dem Weg zu den Drachenreitern um einen Weg zu finden den Weißen Hirten und Bruder des schwarzen Hirten zu erwecken um somit das Gleichgewicht auf Kryson wieder herzustellen. Gelingt es den Freunden auf Ihren unterschiedlichen Wegen zum Ziel zu gelangen und das Schicksal von Kryson zum Guten zu beeinflussen? … Fazit: Der zweite Teil des Erfolgsepos Kryson hat mich auch dieses Mal das Buch nicht aus den Händen legen lassen. Es wurden auch viele offene Fragen aus dem ersten Teil aufgegriffen und erörtert. Der zweite Band ist durch seine über 700 Seiten länger als der erste Teil. Dies nimmt der Geschichte aber nichts an Spannung und Höhepunkten. Auch wie im Vorgänger laufen viele Handlungen parallel ab und „switchen“, wenn es am spannendsten wird, zum nächsten Handlungsbogen. Dadurch fesselt einen die Spannung jedes Mal aufs Neue, denn der Leser will ja schließlich wissen wie der vorher beendete Handlungsbogen weitergeht. Rümmelein hat gekonnt die verschiedenen Völker und Charaktere im Kryson Universum in Szene gesetzt, welche durch seinen bildhaften Schreibstil, sei es im Kriege oder im Frieden, lebendig werden. Dieses Buch wird jeden in seinen Bann ziehen und beweist aufs Neue das sich der Wolfgang Hohlbein Preis für Kryson mehr als gelohnt hat!

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  • Rezension zu "Kryson 2" von Bernd Rümmelein

    Kryson - Diener des dunklen Hirten

    Feuerfluegel

    09. April 2011 um 00:31

    Der Einstieg in diesen Folgeband fiel mir sehr schwer. Ich hätte mir wieder einen direkteren Zugang in das Geschehen gewünscht, ähnlich wie im ersten Teil. Stattdessen wird erstmal Vergangenes aufgearbeitet, politische Machtspielchen rücken in den Vordergrund und die bekannten Figuren reisen planlos von einem Ort zum anderen, ohne das Nennenswertes geschieht. Wichtige Schlüsselszenen werden in kurzen Sätzen abgehandelt, während sinnloses Geplänkel den größten Teil des Romans einnimmt. Die Atmosphäre ist weiterhin bedrückend und verdüstert sich im Laufe der Geschichte mehr und mehr. Dennoch bleibt der Fortlauf des Geschehens vorhersehbar und hinterlässt beim Lesen ein unbefriedigendes Gefühl. Das im ersten Teil nur kurz erwähnte Volk der Naiki bekommt nun ebenfalls Anteil an der ganzen Sache. Die Naiki sind Waldläufer und in ihren Adern fließt das magische Blut der Altvorderen. Ohne zu sagen, dass die Naiki von diversen Elfenromanen beeinflusst wurden, finden sich hier doch (auch ohne spitze Ohren) bemerkenswerte Parallelen. Die starken, ausdauernden, grazilen, magischen Geschöpfe des Waldes, die in Baumstädten wohnen und sich mit Tieren und der Natur verbinden... Nun gut! Die Szenen, die sich um dieses Volk ranken sind noch ganz nett gemacht. Einzelne Details reißen die etwas belanglosen Ideen wieder etwas aus ihrer Lethargie. Die Gesamtstory ist aber auch hier vorhersehbar und wirkt künstlich erzwungen. Auch den Tartyk werden ein paar Szenen gewidmet. Hier wäre Vieles ausbaufähig gewesen und auch die ach so spannenden und magischen Drachengeschöpfe wurden nur kurz angerissen. Man erfährt viel zu wenig und auch hier bleibt dem Leser nur die eigene Fantasie. Das Klishee der noch unerfüllten Prophezeiung wird in „Diener des dunklen Hirten“ ebenfalls aufgegriffen. Leider ist auch diese, trotz ihres schönen Reimschemas, etwas zu einfach gehalten. Dem Leser ist schon beim ersten Lesen bewusst, wer die Personen sind, die dort genannt werden. Den handelnden Figuren scheint das leider nicht direkt klar zu werden, da braucht es das ein oder andere Mal schon einen Schlag mit dem Zaunpfahl von Seiten des Autors. Auch Prolog und Epilog sind nicht so rund gelöst wie im ersten Teil. Das Szenario, das im Prolog als schreckliches Problem dargestellt wird, wird nach ein paar wenigen Seiten durch einen Mord einfach und schnell gelöst und hat somit an Bedeutung verloren. Ich als Leser fühlte mich damit ein wenig hintergangen. Ein weiterer negativer Punkt des Buches waren seine Figuren. Die meisten waren im ersten Teil deutlich interessanter gestaltet und hatten Anlagen zu Mischcharakteren. Die Anlagen sind nun gänzlich verschwunden. In meinen Augen waren die Figuren in diesem Band sehr einseitig und blieben in ihren Emotionen extrem blass. Etwas Positives muss ich aber dennoch anmerken. Unter all den hervorsehbaren und recht belanglosen Ideen hat es der Autor dennoch geschafft die Geschichte durch schöne Details interessanter zu gestalten. Leider wurden die meisten wieder fallen gelassen, aber dennoch waren es gerade die Details warum ich das Buch überhaupt beendet habe. Vom Sprachstil her, hat sich nicht viel verändert. In meinen Augen gleichbleibend gut und in seiner Sprachmelodie äußerst gelungen.

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