Bernd Richard Knospe Blue Note Girl

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Inhaltsangabe zu „Blue Note Girl“ von Bernd Richard Knospe

Die junge Sängerin Janina Nossak, aufstrebender Stern am Jazzhimmel, verschwindet plötzlich spurlos nach ihrem hoch umjubelten Konzert in Hamburg. 15 Jahre später entdeckt der Journalist Eric Teubner einen entscheidenden Hinweis und macht es sich zur Aufgabe, ihr Verschwinden und ein mögliches Verbrechen aufzulösen. Fasziniert, fast besessen von der Sängerin und ihren düsteren Songtexten, beginnt er, den alten Fall neu aufzurollen. Während seiner Recherchen trifft er auf zwielichtige und störrische Zeitzeugen wie den Privatdetektiv Frank Jensen, der Eric unverhofft unterstützt. Er hatte damals erfolglos nach Janina gesucht. Aber auf den zweiten Blick wird klar, dass er tiefer in die damaligen Ereignisse verstrickt war, als er zunächst zugeben möchte. Teubner realisiert, dass Janina Nossak nicht nur eine hochbegabte Sängerin war, sondern dass sie weiterhin als Projektionsfläche für die Sehnsüchte und menschlichen Abgründe ihrer Umwelt dient. Immer tiefer taucht der Journalist in die unterschiedlichen Milieus Hamburgs ein, um die damaligen Zeugen noch einmal zu befragen und löst damit eine unvorhersehbare Kette von tragischen Ereignissen aus. (Aus mehreren Perspektiven erzählt wird der mysteriöse Fall Janina Nossak genauso neu beleuchtet, wie seine Erzählenden.) Bernd Richard Knospe erzählt dicht, atmosphärisch und unvermittelt von einem Kriminalfall, der nicht gelöst werden will und dessen Ereignisse sich zu wiederholen scheinen. Er arrangiert seine Figuren um die abwesende Protagonistin im Zentrum der Erzählung und zeichnet sie durch pointierte Dialoge zu markanten und komplexen Charakteren. Knospes mehrstimmig erzählte Komposition ist außerdem eine Verbeugung vor der Macht der Musik.

Spannender und ungewöhnlicher Krimi!

— Sofia_Blue
Sofia_Blue

Grandioser Erstling mit einer spannenden Geschichte und einem packenden Ende.

— Ladybella911
Ladybella911

Schöner Krimi mit spannender Geschichte ;-)

— Ivonne_Gerhard
Ivonne_Gerhard

Ein tolles Debüt!

— nellsche
nellsche

Großartiger Debüt-Roman! Spannung von der ersten bis zur letzten Seite dank starker Haupt- und Nebencharaktere!

— kingofmusic
kingofmusic

Ein toller Krimi!

— nancyhett
nancyhett

sehr gelungener Depütroman mit tollen Charakteren und einer sehr gelungen Auflösung!

— BettinaForstinger
BettinaForstinger

Fünf Sterne für diesen Debütroman - viel Krimi, viel Spannung, Achtung Lesesog!

— YvonneKaeding
YvonneKaeding
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  • Rezension zu „Blue Note Girl“ von Bernd Richard Knospe

    Blue Note Girl
    Mone_S

    Mone_S

    05. February 2017 um 20:41

    In dem Roman „Blue Note Girl“ geht es um eine seit 15 Jahren verschwundene junge Frau, bzw. die Suche nach ihr und dem Grund des Verschwindens. Ich konnte den Roman im Zuge einer Leserunde lesen und war positiv überrascht. In Kriminalromanen gibt es oft auch Vermisste, so wie in diesem Roman, die meist wieder auftauchen oder ermordet wurden, jedoch nicht in „Blue Note Girl“. Hier kam die Vermisste nie zu Wort ….mehr verrate ich nicht. Obwohl die vermisste Sängerin Janina Nossak nie zu Wort kam, hat der Autor Bernd Richard Knospe einen bis zum Schluss spannenden Kriminalroman geschrieben. Im Laufe des Buches begegnen dem Leser einige Personen, die die vermisste Person kannten, oder die bei der Aufklärung des Falles helfen oder stören. Die Charaktere in diesem Roman sind kontrastreich dargestellt, sodass der Fortgang der Suche spannend ist und bleibt. Auch Nebendarsteller haben eine – nicht zu ausführlich beschriebene  - eigene Geschichte. Dadurch wirkt der Roman lebendig. Erfrischend empfand ich den Wechsel der Perspektiven, so wie es in Kriminalfällen verschiedene Sichtweisen der Geschichte gibt. Dadurch konnte ich mir die Szenen wie in einem Kriminalfilm vorstellen. Besonders hervorzuheben ist die „Liebes/Leidens“-Geschichte von den Nebendarstellern Thea und Carsten: früher Kollegen und heute zwei vom Schicksal geprägte Menschen. Sie geben dem Roman eine sehr menschliche Note. Für den Roman selbst muss man kein Musiker sein, um ihn zu lesen. Es geht zwar um eine Sängerin, jedoch wird Musik in diesem Roman nur als Kolorit benutzt, ohne ausschweifende Beschreibungen von musikalischen Details. Als Debütroman ein gelungenes Werk, das Freude auf kommende Romane macht.

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  • Blue Note Girl

    Blue Note Girl
    Sofia_Blue

    Sofia_Blue

    17. January 2017 um 15:33

    Mit Blue Note Girl ist Bernd Richard Knospe ein wirklich großartiger Erstling gelungen.Der Journalist Eric Teubner möchte das Verschwinden rund um Janina, ein aufsteigender Stern der Musikbranche, aufklären, welches schon 15 Jahre zurück liegt. Während er mit seiner Freundin im Streit ist auf Grund seiner "Obsession" gegenüber Janina, sucht er Personen auf, die früher mit ihr zu tun haben, u.a. einen sterbenskranken Privatdedektiv, einen pensionierten Hauptkommissar, ihre beste Freundin, und stößt damit unvorhergesehenes in Gang. Vor allem, als auch noch Erics Freundin verschwindet...Der Autor spinnt eine Geschichte rund um eine vermisste Hauptperson, die nur durch die Aussagen anderer Personen charaktierisiert wird und in Szene gesetzt wird. Während der Journalist Eric Freunde und Bekannte von Janina befragt, treten viele, kleine Nebencharaktere in das Geschehen, die mit ihrem Wissen über Janina die Handlung weitertreiben, aber auch selbst einen interessanten Charakter haben und nicht eindimensional bleiben. Auch den Privatdedktiv Jensen und einen Kommissar, die früher mit der Suche nach Janina betraut waren, spricht Eric an. Beiden geht seit dem der alte, ungelöste Fall nicht mehr aus dem Sinn, und sie nehmen die Ermittlungen wieder auf. Als Erics Freundin Marie allerdings spurlos verschwindet, nehmen die Ermittlungen erstmal eine andere Richtung auf.Mit vielen liebevoll gestalteten Charakteren und interessanten Perspektivenwechseln, sowie einem schlüssigen Plot und einer ausergewöhnlichen Geschichte, schreibt der Autor einen wirklich lesenswerten Krimi.

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  • Leserunde zu "Blue Note Girl" von Bernd Richard Knospe

    Blue Note Girl
    BRichard

    BRichard

    Guten Tag zusammen,ich bin neu hier und habe die letzte Zeit zunächst zur Orientierung genutzt. Ich finde es großartig, dass Autoren und Leser mit lovelybooks eine so wunderbare Plattform haben, um sich ganz direkt über Literatur austauschen zu können.Blue Note Girl ist mein Debütroman und ich habe in diesem Erstling alles vereint, was ich selbst als Leser mag. Krimi, Hamburg, Musik, vielschichtige Charaktere, (hoffentlich) pointierte Dialoge und einen sich langsam aber kontinuierlich steigernden Spannungsaufbau, der in einem furiosen Finale und einer überraschenden Lösung mündet. Eine Titelfigur, die seit vielen Jahren spurlos verschwunden ist und der Versuch eines Journalisten, das Rätsel um die vermisste Sängerin aufzuklären. Eine klassische Ausgangslage! Die Geschichte ist in Hamburg angesiedelt, meiner Geburts- und Heimatstadt, was mir die Möglichkeit bot, Orte und Gegebenheiten sauber recherchiert einbinden zu können. Außerdem habe ich meine Liebe zur Musik - speziell zur Klassik und zum Jazz - in die Handlung eingewoben. Ich schreibe gern über Musik. Okay, die Messlatte liegt nach dieser Ankündigung  sicher hoch, aber ich glaube an meinen Roman und kann mit Gewissjheit sagen, dass er so wurde, wie ich es mir vorgestellt habe.Neben der Spannung sind mir besonders meine Figuren wichtig. Ab dem Moment, in dem ich sie in eine besondere Umgebung und eine besondere Situation stelle - sie also zum Leben erwecke - bin ich für sie verantwortlich. Das ist eine wunderbare Aufgabe. Nicht immer leicht und in vielen Momenten ganz besonders anspruchsvoll. Ich halte es für sehr wichtig, dass ich meine Figuren in glaubwürdige Menschen verwandele, für die sich die Leser auch wirklich interessieren. Nur dann ist man auch bereit, ihnen durch die Handlung zu folgen. Sie sollen reden wie Menschen und handeln wie Menschen!Meine Hauptfigur hat allerdings eine Sonderrolle. Sie ist seit vielen Jahren verschwunden. Dennoch will ich auch sie zum Leben erwecken. Auf die Weise, wie der Journalist, der nach ihr sucht, sich ihr nähert. Durch einen alten Konzertmitschnitt. Durch frühere Berichte und Akten des Falles. Und durch Gespräche mit Zeitzeugen. Aus diesen Puzzleteilchen entsteht die Figur der Sängerin, die nach ihrem ersten Konzert verschwand. Und aus diesen Spuren bekommt ein alter Fall in der Gegenwart eine neue und ungeahnte Dynamik. Der Journalist Eric Teubner löst mit seinen Recherchen eine fatale Kette von Ereignissen aus, die von ihm am Ende ein hohes Opfer fordern.Ich bin sehr gespannt, welche Möglichkeiten und Eindrücke sich mir als Autor durch diese Leserunde bieten. Zugleich hoffe ich, interessierten Lesern alle Fragen beantworten zu können und aus den Rückmeldungen viel zu erfahren. Es ist doch eine luxeriöse Option, den Lesern auf diese Weise so nahe kommen zu können!Die 15 kostenlosen Freiexemplare, die ich in Abstimmung mit Hey!Publishing anbieten darf und möchte, sind im ePub Format und ich kann sie den jeweils ausgelosten LeserInnen dann gern per E-Mail zusenden.Ich hoffe ansonsten, in Rahmen und Struktur alles richtig ausgewählt und entschieden zu haben und freue mich riesig, mit meinem Blue Note Girl hier auf die Bühne zu steigen.Bernd Richard Knospe

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  • Mysteriöses Verschwinden

    Blue Note Girl
    amena25

    amena25

    14. January 2017 um 20:13

    Vor 15 Jahren verschwand die junge, hochbegabte Jazz- Sängerin Janina Nossak plötzlich spurlos, direkt nach einem erfolgreichen Konzert in Hamburg. Der Journalist Eric Teubner, fasziniert von der Sängerin und ihrer Musik, findet einen neuen Hinweis und beginnt zu recherchieren. Ist Janina damals nur verschwunden, oder ist sie gar einem Verbrechen zum Opfer gefallen? Unterstützung bekommt er vom todkranken Privatdetektiv Frank Jensen, der auch schon vor 15 Jahren mit der Suche nach der Sängerin beauftragt war, und zwar von Janinas zwielichtigem Vater. Bald wird Eric Teubner aber klar, dass auch Frank Jensen nicht mit offenen Karten spielt. Während Teubner geradezu besessen von Janina und ihrer Musik ist, macht sich seine Freundin Marie selbst auf die Suche und begibt sich damit in sehr große Gefahr. Offenbar gibt es auch 15 Jahre nach dem Verschwinden der Sängerin noch jemand, der ein sehr großes Interesse daran hat, dass keine Spuren gefunden werden. Das Geschehen wird abwechselnd aus der Perspektive verschiedener Beteiligter geschildert, so dass sich nach und nach ein Mosaik der damaligen und der jetzigen Geschehnisse ergibt. Allerdings kann man sich so auch mit keiner Figur wirklich identifizieren. Sympathisch, aber rätselhaft wirkt Frank Jensen, der den eher blass bleibenden Eric Teubner tatkräftig bei der Suche unterstützt, obwohl ihm nicht mehr viel Zeit bleibt. Andere Figuren wie z.B. der Industrielle Bieler und seine junge Sekretärin wirken dagegen etwas klischeehaft. Die Spannung steigert sich allerdings zum Ende hin stetig und das Rätsel um Janinas Verschwinden wird wirklich erst auf der allerletzten Seite gelöst. Wie schon der Titel verrät, spielt die Musik, und besonders Jazz eine große Rolle in diesem Krimi. Dafür waren mir die Beschreibungen von Janinas Musik und ihren Texten allerdings etwas zu vage und zu wenig anschaulich. Dennoch ein spannendes und sehr lesenswertes Debüt.  

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  • Janinas spurloses Verschwinden - Großartiges Debüt

    Blue Note Girl
    Ladybella911

    Ladybella911

    14. January 2017 um 01:29

    Was hat die nach ihrem umjubelten Konzert in Hamburg vor fünfzehn Jahren verschwundene Jazz-Sängerin Janina Nossack nur an sich, dass sie den Journalisten Eric Teubner derart in den Bann zieht, dass er Nachforschungen zu diesem Fall anstellt? Nachforschungen, die an Besessenheit grenzen und das Privatleben zwischen ihm und seiner Freundin gehörig durcheinander wirbeln. Nachdem auch der krebskranke, ehemalige Privatdetektiv Frank Jensen die Suche ergebnislos einstellen musste, wurde dieser Fall um die verschwundene Sängerin auch von der Polizei ad acta gelegt. Janinas Schicksal bleibt ein Geheimnis. Je mehr sich Eric in seine Recherchen verbeißt, desto mehr wird ihm klar, dass ihre Weggefährten, so wie auch er, sie für ein außergewöhnliches Talent hielten. Sie lebte, ja sie dachte Musik. Je weiter Eric mit seinen Recherchen vorankommt, er hat sich entschlossen ein Buch über die Sängerin zu schreiben und er hat sich inzwischen die Unterstützung von Jensen gesichert, desto gefährlicher und verworrener wird die ganze Angelegenheit. Eric bekommt ominöse Drohungen und seine Freundin wird entführt. Was um Himmels willen steckt hinter dieser ganzen Sache? Eric sucht fieberhaft nach seiner Freundin, die plötzlich wie vom Erdboden verschluckt ist, unterstützt von Jensen und dessen Bruder. Auch der ehemalige Leiter der Mordkommission, gleichzeitig Leiter der Soko Janina, Markwart, wird durch diese Suche wach gerüttelt und ermittelt privat. Lebenswege kreuzen und verlieren sich. Schicksale verbinden und trennen sich.Viele in die Geschichte verwickelte Personen fragen nach dem, und finden, den Sinn oder Nicht-Sinn ihres Lebens. Das Ende dieser Geschichte, die den Leser bis ins Innerste berührt, sind Mord und Tod. Die Figuren, die der Autor in seinem Roman handeln lässt sind menschlich hervorragend ausgearbeitet und beschrieben. Sie leben, in ihren Handlungen und in ihren Dialogen, bis hin zur kleinsten Nebenfigur. Nichts ist überflüssig, alles passt. Die Spannung steigert sich bis hin zum Extremen und lässt uns zurück mit dem Wissen, dass wir genauer hinschauen müssen.Ein unglaubliches Debüt mit einem Thema, das schon sehr oft abgehandelt wurde, aber nie mit dieser Intensität und einer Sprache, wie sie in diesem Zusammenhang ungewöhnlich berührend ist. Mein absolute Leseempfehlung und 5 Sterne

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  • Schöner Krimi mit spannender Geschichte ;-)

    Blue Note Girl
    Ivonne_Gerhard

    Ivonne_Gerhard

    13. January 2017 um 03:02

    Als Debütroman richtig klasse ;-) Wir begleiten Eric , den Reporter , bei der möglichen Lösung eines alten Kriminalfalles ;-) dabei begegnen wir Leuten die wichtige Informationen besitzen oder im späteren Verlauf selbst wichtig sind ;-) Unterstützt wird er von Frank Jensen , einem expolizist und exdetektiv , der im Angesicht seines eigenen Todes nochmal auf verbrecherjagt geht ;-) Die Story fand ich sehr spannend und es hat richtig Spaß gemacht die puzzle teile zusammen zu setzten ,.. Viele Wendungen und Überraschungen , die ich selbst so nicht gedacht hätte ;-) das Buch würde auch noch Vorlagen für eine Fortsetzung bereithalten ;-)

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  • Blue Note Girl

    Blue Note Girl
    nellsche

    nellsche

    10. January 2017 um 15:22

    Der Journalist Eric Teubner hat es sich zur Aufgabe gemacht, das spurlos Verschwinden von Janina Nossak vor fünfzehn Jahren aufzuklären. Die junge Frau stand noch am Anfang einer großen Musikkarierre. Direkt nach einem umjubelten Konzert in Hamburg verschwand sie und bis heute weiß niemand, was mit ihr geschah. Eric nimmt Kontakt zu Frank Jensen auf, der damals als Privatdetektiv von Janinas Vater beauftragt wurde, aber auch kein Ergebnis präsentieren konnte. Eric taucht immer tiefer in die Vergangenheit ein, was allerdings eine unvorhersehbare Kettenreaktion tragischer Ereignisse auslöst. Dass es sich bei diesem Roman um ein Debüt handelt, ist wahrlich schwer zu glauben. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig, so dass sich das Buch zügig lesen lässt. Zu Beginn empfand ich die Geschichte als sehr dicht und interessant, aber noch nicht so ganz fesselnd. Das änderte sich dann spätestens ab dem zweiten Drittel. Da war ich so in der Geschichte gefangen, dass ich nicht mehr aufhören konnte mit lesen. Ich musste es unbedingt zu Ende lesen und wissen, wie alles ausgeht. Der Spannungsbogen stieg immer mehr an und hielt mich am Buch fest. Sämtliche Personen, egal ob Haupt- oder Nebencharakter, sind sehr detailliert und echt beschrieben. Ich konnte mir alle sehr gut vorstellen. Auch der Aufbau des Buches war gelungen. Die Einblicke in die Vergangenheit, die Recherchen von Eric und wie diese sich auf die Gegenwart auswirken, waren toll und intensiv beschrieben. Ich hatte auch keine wirkliche Idee, was damals mit Janina geschehen sein mochte und wer da seine Finger im Spiel hatte. Am Ende hat der Leser dann erfahren, was es mit Janinas Verschwinden auf sich hatte. Ich muss sagen, dass mich das Ende wirklich sehr ergriffen und berührt hat. Und ich bekam rückblickend noch einen ganz anderen Eindruck von einigen Protagonisten, als ich ihn zuerst hatte. Ich kann dieses Buch vorbehaltlos empfehlen, denn es ist sehr atmosphärisch und tiefgründig und hält noch länger nach. Ich vergebe fünf Sterne.

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  • Atmosphärisch dichter Debütroman mit starken Charakteren

    Blue Note Girl
    kingofmusic

    kingofmusic

    09. January 2017 um 16:56

    Durch Zufall (oder Fügung?) bin ich auf „Blue Note Girl“ von Bernd Richard Knospe aufmerksam geworden. Da bei Bewerbungsende für die Leserunde das Angebot die Nachfrage überbot, konnten die Bewerber alle berücksichtigt werden und (wie in meinem Fall) das erste Highlight des noch jungen Jahres auf den Ebook-Reader laden :-). In „Blue Note Girl“ geht es um eine verschwundene Jazzpianistin, deren Geschichte den Reporter Eric Teubner zu einem Buchprojekt animiert. Wenn er jedoch im Vorfeld geahnt hätte, was er mit seinen Recherchen auslöst…Mehr möchte ich von der Handlung gar nicht verraten – Inhaltsangaben wird es auch in diesem Jahr von mir (nach Möglichkeit) nicht geben *g*. Von Anfang an ist man bei diesem beeindruckenden Debütroman mittendrin; man lebt, atmet, trinkt, fiebert und weint mit sämtlichen Charakteren (egal ob Haupt- oder Nebencharakter) mit. Man gewinnt Freunde, verflucht Feinde, regt sich über klischeebehaftete Aktionen und Reaktionen auf. Manch ein Charakter agiert im Lauf der Geschichte ganz anders, als man es von der Sorte Mensch erwartet hätte und schwuppdiwupp kann der Leser nicht mehr von dem Buch ab.  Die Spannung bleibt das gesamte Buch über auf einem unglaublich hohen Niveau und flacht nie wirklich ab, da immer wieder neue unvorhergesehene Dinge passieren, die der Leser erst mal „verdauen“ muss. Die Auflösung um das Verschwinden von Janina präsentiert uns Bernd Richard Knospe erst auf der allerletzten Seite – starker Schachzug, den Leser so lange auf die Folter zu spannen :-). Über allem schwebt in diesem Roman die Liebe des Autors zur Musik; die eingestreuten Hinweise auf klassische Musik und Jazz lassen den geneigten und musikverrückten Leser mit der Zunge schnalzen und man bekommt Lust, sich die genannten Stücke (mal wieder) anzuhören. Alles in Allem ist „Blue Note Girl“ ein atmosphärisch dichter und spannender Roman und ich hoffe sehr auf weitere Bücher von Bernd Richard Knospe! Erstes Highlight 2017!!!

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  • „Blue Note Girl“ von Bernd Richard Knospe

    Blue Note Girl
    nancyhett

    nancyhett

    07. January 2017 um 10:03

    Ein spannender und facettenreicher Krimi vom deutschen Autor Bernd Richard Knospe, erschienen im November bei hey! Publishing. Klappentext: Die junge Sängerin Janina Nossak, aufstrebender Stern am Jazzhimmel, verschwindet plötzlich spurlos nach ihrem hoch umjubelten Konzert in Hamburg.15 Jahre später entdeckt der Journalist Eric Teubner einen entscheidenden Hinweis und macht es sich zur Aufgabe, ihr Verschwinden und ein mögliches Verbrechen aufzulösen. Fasziniert, fast besessen von der Sängerin und ihren düsteren Songtexten, beginnt er, den alten Fall neu aufzurollen.Während seiner Recherchen trifft er auf zwielichtige und störrische Zeitzeugen wie den Privatdetektiv Frank Jensen, der Eric unverhofft unterstützt. Er hatte damals erfolglos nach Janina gesucht. Aber auf den zweiten Blick wird klar, dass er tiefer in die damaligen Ereignisse verstrickt war, als er zunächst zugeben möchte. Teubner realisiert, dass Janina Nossak nicht nur eine hochbegabte Sängerin war, sondern dass sie weiterhin als Projektionsfläche für die Sehnsüchte und menschlichen Abgründe ihrer Umwelt dient.Immer tiefer taucht der Journalist in die unterschiedlichen Milieus Hamburgs ein, um die damaligen Zeugen noch einmal zu befragen und löst damit eine unvorhersehbare Kette von tragischen Ereignissen aus.Aus mehreren Perspektiven erzählt wird der mysteriöse Fall Janina Nossak genauso neu beleuchtet, wie seine Erzählenden. Meine Meinung:Ein toller Debütroman von Bernd Richard Knospe, der mich gleich von Anfang an fesselte. Der Schreibstil des Autors war flüssig und angenehm zu lesen. Ein großes Lob möchte ich dem Autor für die hervorsagende Individualität seiner Romanfiguren aussprechen, wirklich jeder einzelne Charakter war auf seine eigene Weise interessant und überzeugend. Auch die Handlung empfand ich als überaus spannend mit vielen Wendungen und Rätseln, die einen Krimi erst so richtig interessant machen. Ich kann diesen Krimi wirklich nur weiterempfehlen und freue mich schon auf weitere Bücher von Bernd Richard Knospe. Meine Fazit: Sehr lesenswert!

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  • Blue Note Girl

    Blue Note Girl
    BettinaForstinger

    BettinaForstinger

    06. January 2017 um 09:51

    Vielen Dank für das Buch und die Teilnahme an der LR!Ich muss gestehen Anfangs bevor ich das Buch begann war ich etwas skeptisch. Ich mag Musik sehr gerne also hören, das wars dann aber auch schon, ich habe keinen Tau von Musik, Noten, Melodien usw.Das war mein erster "musikalischer" Roman/ Krimi und der hat mich umgehauen. Es ist ein sehr sehr gelungener Depütroman der keine Wünsche offen lässt. Tolle Charaktere, eine sehr stimmige Geschichte die die Spannung von der ersten bis zu letzten Seite perfekt aufrecht erhält. Man fühlt während der gesamten Geschichte mit den den Protagonisten mit (und das sehr gekonnt).Tief berührt hat mich die Figur des pensionierten Polizisten.Die Nebenrolle der Saskia hat mich in den wenigen Zeilen so unglaublich wütend gemacht das ich ihr am liebsten eine geknallt hätte.Das ist wirklich großes Kino, den Leser mit seinen Figuren und der Geschichte die ihr Ende wirklich erst zum Schluss findet so zu berühren!UNBEDINGT LESEN!

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  • Fünf Sterne für diesen Debütroman

    Blue Note Girl
    YvonneKaeding

    YvonneKaeding

    06. December 2016 um 12:06

    Manchmal sieht man ein Bild, einen Film, eine Skulptur oder Installation und fragt sich, was wohl in dem Künstler vor sich ging? Eine Frage, die sich auch der Protagonist des Romans, Eric Teubner, stellt, wenn er die Musik von Janina Nossak hört. Die Sängerin verschwand spurlos nach ihrem ersten öffentlich Konzert, noch eine Frage, die den Journalisten umtreibt und dazu bewegt, ein Buch über sie zu schreiben. Im Zuge seiner Recherchen nimmt er Kontakt zu den Leuten auf, die damals in den Fall verwickelt waren und weckt damit die „schlafenden Hunde“ von einst, also die, die es überlebt haben. Drohungen flattern Eric Teubner ins Haus und nicht nur er gerät in die Schussllinie, sondern auch seine Freundin.Schnell muss er feststellen, dass diese Geschichte viel zu groß für ihn ist und so ist es nicht verwunderlich, dass "die Männer von einst" erneut den Lauf der Dinge bestimmen. Der Privatdedektiv Frank Jensen, heute schwer an Krebs erkrankt und der damalige Hauptkommissar der Soko, heute pensioniert, einsam und dem Alkohol verfallen. Zwei Männer, die schwer angeschlagen sind, nehmen den Fall wieder auf, besser, sie werden aufgenommen, denn was der Journalist losgetreten hat, lässt ihnen fast keine andere Wahl.Der Roman beginnt recht gemütlich, die Rückblenden führen den Leser sanft in die Geschehnisse ein, um dann mit einem Schlag Tempo aufzunehmen, was bis zum Ende aufrechterhalten wird. Aus einem Fall wird ein ganzes Knäul, die Ereignisse überschlagen sich, Eric Teubner weiß nicht mehr, wo ihm der Kopf steht und ähnlich erging es mir auch als Leser. Vergangenheit und Gegenwart entwickelten einen Lesesog, dem ich mich nur schwer entziehen konnte.Sprachlich ist der Roman klar und angenehm zu lesen, keine „Kunstsprache“ die sich selbst schön findet, B.R. Knospe erzählt dicht und spannend, aus mehreren Perspektiven ohne dabei die einzelnen Figuren aus den Augen zu verlieren. Ein sehr gelungener Debütroman, der mir sehr gefallen hat.

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