Bernd Ritschel , Tom Dauer Hütten

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Inhaltsangabe zu „Hütten“ von Bernd Ritschel

Jeder Wanderer in den Alpen freut sich schon zu Beginn einer Tour auf das Ziel: die Berghütte, wo er eine Brotzeit genießt und den Blick über die grandiose Landschaft schweifen lässt. In brillanten Fotografien und lebendigen Reportagen porträtieren Bernd Ritschel und Tom Dauer etwa 50 Hütten in Bayern, Österreich, Südtirol und der Schweiz. Der Bildband erzählt von dem Geschehen hinter den Kulissen: von der täglichen Arbeit der Wirte, die diese Hütten instandhalten und mit Leben füllen. Und auch von der Bauweise dieser Refugien, die manchmal urig-traditionell daherkommen, manchmal als moderner Neubau kühn über dem Abgrund thronen. Auf jeder Seite dieses Bildbandes spürt man unmittelbar, wie es sich anfühlt, in den Bergen unterwegs zu sein – und wie schön es sein kann, an einem dieser Sehnsuchtsorte über den Wolken in der Sonne zu sitzen.
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  • Von hochmodern bis gediegen alt – alle Hüttenformen sind dabei

    Hütten
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    18. May 2016 um 10:56

    Schon mit ihrem Buch „Wilde Alpen“, das sie 2015 veröffentlicht haben, haben Bernd Ritschel und Tom Dauer gerade auch jene Menschen begeistert, die aus gesundheitlichen oder anderen Gründen nicht mehr selbst per Fuß diese wunderbare Landschaft erkunden können, die sich über die Länder Deutschland, Österreich, Italien und die Schweiz erstreckt.Auch in diesem Buch haben es die Alpen den Autoren angetan, insbesondere eine wunderbare Auswahl ganz besonderer Hütten. Getrennt nach den vier Ländern werden jeweils die Anfahrt und der Aufstieg zu den Hütten beschrieben. Sensationelle Fotografien begeistern auch den Betrachter, der niemals in der Lage sein wird, dort hinauf zu steigen und den einzigartigen Blick in eine ganz besondere Natur zu genießen.Zu wechselnden Tages- und Jahreszeiten fotografiert kann man die Bilder dieses Buches immer wieder anschauen und vielleicht in Gedanken Pläne schmieden, wie und wann und mit wem man eine dieser Hütten einmal „ersteigt“ bzw. „erwandert“.Von hochmodern bis gediegen alt – alle Hüttenformen sind dabei.

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  • Intensive Eindrücke von „Sehnsuchtsorten“

    Hütten
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    27. April 2016 um 12:43

    Intensive Eindrücke von „Sehnsuchtsorten“Wie schon in „Wilde Alpen“ legt das Duo Bernd Ritschel und Tom Dauer auch mit diesem prächtigen Bildband die Natur dem Leser quasi „auf den Tisch“.Vielfach Großformatig, in Perspektive, Licht und Atmosphäre intensiv getroffen, sind es wiederum die Alpen, die in diesem Band die geographische Umgebung bilden.Und an wenigen Orten sonst ist es in dieser Nähe zur Natur möglich, ebendiese auf sich wirken zulassen, den Blick schweifen zu lassen, zur Ruhe und zur Verbindung mit der Natur zu kommen, als auf den vielfachen Hütten, die mitten in den Alpen solche Erlebnisse ermöglichen.Nicht selten in unwegsamen Gebiet, umgeben von schroffen Felsen, sattgründen Almen und all der weiteren Flora und Fauna der Alpen, die auf den Hütten unmittelbar erlebt werden können. Da, wo der Mensch Teil der Natur wird und sich wieder als solchen Teil begreift.Ob im tiefverschneiten Winter, im frühen, kontrastreichen Morgenlicht, ob mitten unter tiefblauem Himmel auf Almwiesen, jedes der Fotos im Buch gibt einen unverwechselbaren Eindruck von der Fülle und der beeindruckenden Majestät der Alpen.Ebenso im Blick auf die Hütten selbst, deren Vielfalt von fast hotelartigen Herbergen mitten im Berg (Siegerland Hütte) bis hin zum unscheinbaren, kleinen Container (Toffolon-Biwak) reichen. Wobei Ritschel auch die jeweiligen Eigenheiten der Hütten selbst (von außen vornehmlich) und deren je individuelle Lage in den Alpen ebenso hervorragend ins Bild zu rücken versteht, wie die Texte von Tom Dauer zwar eher knapp, aber sprachlich bildreich formuliert, das „Eigenleben“ der einzelnen Regionen und Hütten ins rechte Licht rückt.So ist es immer wieder am Leser, ein stückweit auch zu Staunen über jene „magischen Original-Plätze“, die sorgfältig ausgewählt im Bildband ihre „Magie“ durch die Bilder zum Betrachter sprechen lassen.Mit alten Hausbänken, Relikten aus alten Kletter-Zeiten, mit ihrem „Wetter“, das schnell umschlagen kann und ebenso bedrohliche Wolkenformationen an den Himmel bringt wie jene Szenen, die fast aus Heimatfilmen entsprungen sein könnten.Ein wunderbares, immer wieder neu zum Betrachten anregendes Werk, das Stimmungen hervorragend wiedergibt und ebenso beim Betrachter zu erzeugen versteht.

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