Bernd Ritschel On Location

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Inhaltsangabe zu „On Location“ von Bernd Ritschel

Sie erklimmen Vulkane auf Hawaii, übernachten auf dem Gipfel der Alpspitze. Sie reisen durch die Kalahari,klettern im Elbsandsteingebirge. Sie beobachten Tiere in der Arktis und im Regenwald – und immer fotografierensie. Jetzt verraten sie uns, wie. Fünf NATIONAL GEOGRAPHIC-Fotografen lüften ein ums andere gutgehütete Geheimnis zum Thema Fotografie – in allen Lebenslagen, unter oft irrwitzigen Bedingungen, individuellund authentisch. Aus dem aufwändigen Projekt, realisiert an 20 Locations von Kamtschatka bis zuden Seychellen, wurde ein prachtvoller Fotoband mit atemberaubenden Motiven und persönlichen Texten,die es in dieser Intensität noch nirgends zu lesen gab. Etwa Berg-Spezialist Bernd Ritschel, bei minus25 Grad auf der Zugspitze: „Ein wohl vertrautes Klicken und die Kamera ist über der Schnellkupplung fixiert.Mein Adrenalinpegel steigt. Im Laufe der nächsten zwei Stunden belichte ich 20 Rollfilme und zahlreiche Digitalbilder... In den Bergen stellt sich für mich immer wieder jenes „Gänsehaut-Gefühl“ ein, das mich fotografisch durchs Leben trägt.“ Eine Hommage an die Fotografie, faszinierend in der Zusammenstellung und genial bis ins Detail – als Inspiration, Bildband, Fotoratgeber oder einfach nur zum Staunen.

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  • "Allen gemeinsam ist die Begeisterung für die Wunder der Erde."

    On Location
    R_Manthey

    R_Manthey

    03. July 2015 um 09:56

    Dieser Satz stammt aus dem Vorwort zu diesem Bildband, das der Chefredakteur Chris Johns von National Geographic geschrieben hat. Damit hat er auf den Punkt gebracht, was die fünf Autoren vereint, obwohl sich ihre Herangehensweise und ihre Interessensgebiete durchaus unterscheiden. Bernd Ritschel ist ein begeisterter Alpinist. Wir haben hier die Gelegenheit, einige seiner Bilder aus den deutschen, den österreichischen und den Schweizer Alpen zu bewundern. Abgerundet wird sein Teil des Buches mit Fotografien einer Trekkingtour durch die peruanischen Anden. Wie auch später bei den vier anderen Fotografen erfährt der Leser im Text viel über die Entstehungsgeschichte der Bilder. Alle in diesem Band gezeigten Fotografien sind schön, manche einfach wunderbar. Man sieht ihnen die Schwierigkeiten nur selten an, unter den sie entstanden sind. Denn die Natur so zu fotografieren, wie sie hier gezeigt wird, bedeutet oft lange zu suchen, bis man die richtige Einstellung, den richtigen Betrachtungswinkel oder das richtige Licht gefunden hat, eben bis alles so passt, wie man es sich vorgestellt hat. Gabriela Staebler hat es Afrika angetan. Sie führt uns nach Kenia, Namibia, Botswana und Madagaskar. Ganz andere Temperaturen mag dagegen Norbert Rosing, den es gerne immer wieder ins Kalte zieht. Wir sehen hier Ausschnitte seiner Arbeiten in Norwegen und Kanada. Aber ihn treibt es auch in den Yellowstone Park und ins Sächsische Elbsandsteingebirge. Und dabei merkt man vielleicht, was diesem Band ein wenig fehlt. Denn wenn man die Gegend kennt oder auch nur die Bildbände, aus denen die hier gezeigten Fotos stammen oder für die sie eigentlich gemacht wurden, dann sieht man, dass die Stimmung oder der Zauber der entsprechenden Landschaften zwar kurz angedeutet werden, aber nicht so richtig entstehen wollen. Dafür geht hier alles zu schnell. Die Wechsel sind etwas abrupt, die Motive zu vielfältig. Nach Rosing lernen wir Carsten Peter kennen, der schon immer mal nach Kamtschatka wollte, aber nicht durfte, weil diese Gegend für westliche Fotografen gesperrt war. Peter liebt Vulkane, Säureseen, Tornados und tiefe Höhlen. Um dieses etwas seltsame Verlangen zu befriedigen, scheut er keine Gefahren. Wir hingegen können dafür seine wunderschönen Fotografien gefahrlos bewundern. Hans Strand beschließt mit seinen wesentlich ruhigeren Bildern das Buch. Ihn führt es nach Skandinavien, Patagonien und auf die Seychellen. Fazit. Ein sehr schöner Sammelband, der uns ganz unterschiedliche deutsche Naturfotografen vorstellt. Auf der einen Seite lernt man die verschiedenen Temperamente und Stile der fünf Autoren kennen und kann ihre wunderbaren Bilder betrachten. Auf der anderen Seite fehlt diesem Band gerade deshalb vielleicht etwas die Stimmung, die eigentlich von solchen Büchern ausgeht. Aber sie kann man sich ins Haus holen, wenn man die entsprechenden Originalbände ansieht.

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  • Rezension zu "On Location" von Bernd Ritschel

    On Location
    michael_lehmann-pape

    michael_lehmann-pape

    17. November 2011 um 14:30

    Naturfotografie Fünf Naturfotografen geben in diesem National Geographic Bildband einen profunden Einblick in Ihre Arbeit. In der Auswahl der Schwerpunkte der Autoren gelingt es dem Band dabei, sehr verschiedene Motive in sich zu vereinen, die, in allen Themenbereichen für sich schon genommen, interessante, zum Teil außergewöhnliche Bilder vorlegen. Schon der Einband des Bildbandes verweist in diesem Sinne mittels einer farbig markierten Weltkarte auf die weit verzweigten Orte der Aufnahmen. Von Kanada über die USA und Peru, Argentinien, und Chile (Patagonien) reicht die Bandbreite der amerikanischen Natur, die sich im Foto gebannt im Buch wiederfindet. Island, Russland, Schweden, die Schweiz und Norwegen schließen sich im europäischen und asiatischen Bereich an, bis schließlich die geographische Breite der Autoren bis hin nach Kenia, Namibia und Madagaskar reicht. Illustriert wird diese Weltkarte weiterhin durch die ersten Bilder im Buch, die kommentarlos Momentaufnahmen der verschiedenen Schwerpunkte der Autoren zeigen. Fünf Fotografen, fünf ganz andere Herangehensweisen und Schwerpunkte. Bernd Ritschel wendet sich den Bergen zu, von der zugspitze bis zu den Anden, Gabriele Staebler führt die afrikanische Natur näher vor Augen. Norbert Rosing rückt Eisbären, Polarfüchse und Bison in den Blick inmitten teils aufsehenerregender Natur, Carsten Peter zeigt Naturphänomene von tiefen Höhlen, hawaianischen Hotspots und wirbelnden Tornados, während Hans Strand die wilde und raue Natur von Feuer und Eis Islands oder das ungezähmte Patagonien einer fast paradiesischen Natur der Seychellen gegenüberstellt. Nicht nur fotografisches Geschick und eine ausgefeilte Technik sind offenkundig in diesem Bildband durch die Bank weg bei allen fünf Autoren zu bewundern, auch hintergründig wird der hohe Aufwand deutlich, denn besonders beeindruckende Gegenden dieser Welt für einen Fotografen allein schon an körperlicher Fitness bedeuten, denn an so manche Orte muss man erst einmal gelangen, um das Außergewöhnliche mittels der Kamera einfangen zu können. Die allen Autoren gemeine „Begeisterung für die Wunder der Erde“ ist jedem Bild abzuspüren, ebenso wie das Credo von Hans Strand, dass „Natur nie trivial“ ist. Der Bildband bietet nicht nur eine Ansicht des Schaffens der Autoren (die alleine schon beeindruckend und den Kauf des Bildbandes wert ist), sondern ebenso erläutern die Fotografen technische Details ihrer Art der Fotografie und persönliche Herangehensweisen, so dass der geneigte Leser auch Anregungen für die eigenen fotografischen Interessen findet. Ein sehr gelungener und mit vielen hervorragenden Fotos versehener Bildband, der die große Breite der Naturfotografie in der Arbeit der fünf Autoren wunderbar einfängt und darstellt.

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