Bernd Roßbach
Lebenslauf
Quelle: Verlag / vlb
Alle Bücher von Bernd Roßbach
Das Jesus-Experiment
Schattenwelten
Neue Rezensionen zu Bernd Roßbach
Das Cover ist in blau und grau Tönen gehalten. Nur der Titel sticht in roter Farbe hervor. Unten ist der Petersdom zu sehen. Der obere Teil wird von einer Dornenkrone dominiert, die im Hintergrund vom Titel abgebildet ist. Für mich passt das Cover sehr gut zum Buch. Es greift wichtige Elemente auf und im Verbindung mit dem Titel sieht man auf den ersten Blick in welche Richtung das Buch gehen könnte.
Ich bin nicht unbedingt ein gläubiger Mensch. Ich gehe in unregelmäßigen Abständen zur Kirche. Ich sehe die Bibel als ein schönes Märchenbuch. An allem hängt ein bisschen Wahrheit und ganz viel Dichtung. Aber irgendwie zieht es mich immer wieder in Kirchen. Egal an welchem Ort mein Mann und ich gerade Urlaub machen, in die Kirchen gehen wir auf jeden Fall. Ich mag die Ruhe, die in diesen Gebäuden herrscht. Aber nun zurück zum Buch.
Den Titel fand ich einfach interessant. Ich wollte wissen was sich dahinter verbirgt. Wie du oben im Inhalt lesen kannst geht es um einen Erinnerungswissenschaftler, der auf einen Nachfahren von Pontius Pilatus trifft. Und wie es in der heutigen Zeit üblich ist, muss es medial sehr groß aufbereitet werden. Das dies nicht nur auf Zustimmung trifft ist natürlich klar und so ist die Grundlage für einen Mystery- Thriller gelegt.
Ich habe den Anfang des Buches bei meinen Waldspaziergängen gelesen. Und habe von der wunderschönen Natur um mich rum kaum etwas mitbekommen. Fasziniert war ich von der Möglichkeit Erinnerungen sichtbar zu machen, die seit Generationen in meinem Gehirn verankert sein könnten. Dabei habe ich mich gefragt, welches Risiko geht man da ein. Lassen sich Erinnerungen dann auch verändern, entfernen oder hinzufügen?
Also ich möchte meine Erinnerungen, die ich bewusst noch abrufen kann nicht missen. Auch wenn nicht immer alles schön ist, so entwickelt man sich mit jedem Ereignis weiter.
Beim Lesen bin ich ganz und gar von der Geschichte gefesselt worden. Ein paar Mal musste ich schmunzeln, aber nur weil ich dir Orte selbst schon gesehen habe. Vor zwei Jahren war ich in Jerusalem. Ich war im Garten Gethsemane und stand an dem Felsen, auf dem Jesus gelegen haben soll. Dies nun aus den Erinnerungsaufnahmen mit den Augen von Pilatus zu sehen fand ich sehr spannend.
Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für Thriller Fans. Das Thema ist einfach faszinierend und die Spannung kommt nicht zu kurz. Bis zum Ende wusste ich nicht wer bzw. was hinter den Morden steckt.
Also willst du mal eine etwas andere Sicht auf die Auferstehung werfen oder auch nur das Gesicht von Jesus vor deinem inneren Auge sehen, dann lese das Buch und mache dir ein ganz eigenes Bild.
Vielen Dank an Bernd Roßbach für das Rezensionsexemplar.
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