Bernd Rossbach Collapse

(17)

Lovelybooks Bewertung

  • 18 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 15 Rezensionen
(6)
(7)
(4)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Collapse“ von Bernd Rossbach

Ein Experiment in einer streng geheimen Forschungseinrichtung in Texas gerät außer Kontrolle. Ein Schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Doch das ist erst der Anfang … Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen? Ein fesselnder Science-Thriller – ungewöhnliche Helden, überraschende Wendungen, Spannung pur!

Brillanter Beginn mit etwas holpriger Entwicklung

— DreamBell
DreamBell

Nicht schlecht und kurzweilig. Am Ende ein bisschen schnell

— gorgophol
gorgophol

Am Anfang zu viele Personen und Handlungen, denen ich nicht immer folgen konnte. Sehr interessantes Thema, auch heutzutage!

— trollchen
trollchen

Ein Weltrettungsroman der ganz anderen Art. Die Apokalypse scheint unaufhaltbar.... Spannung, Forschergeist und ein klein wenig Sciefi!

— kassandra1010
kassandra1010

Ein packender Wissenschafts-Thriller mit überzeugenden Protagonisten, einer gelungenen Storyline und viel Action.

— MrsLinton
MrsLinton

Spannender Wissenschaftsthriller mit gesellschaftlicher Relevanz!

— mabuerele
mabuerele

spannendes Thema, allerdings etwas langatmig geschrieben

— Engel1974
Engel1974

Dystopie mit hochbrisanter Thematik, unglaublich spannend, informativ und glaubwürdig in Szene gesetzt

— louella2209
louella2209

Thriller mit Tiefgang und Lerneffekt - großartig!

— Huschdegutzel
Huschdegutzel

Ein Thriller mit Potenzial.

— baronessa
baronessa

Stöbern in Krimi & Thriller

In tiefen Schluchten

Eine Lesereise nach Südfrankreich - schöner Roman, ohne Kriminalelemente.

minori

Finster ist die Nacht

Konnte mich leider trotz der spannenden Mördersuche nicht vollkommen überzeugen.

misery3103

Spectrum

auch wieder sehr spannend

CorneliaP

Geständnisse

Erschütternd, böse, dramatisch und spannend - Rache auf sehr diffizile Art.

krimielse

Die sieben Farben des Blutes

An vielen Stellen spannend. Nichts besonderes. Zum Ende hin langatmig. Ausgefallene Story. Kann man nebenbei lesen.

alinereads

Was wir getan haben

Ein Thriller um Verdrängung und Schuld. Spannung bis zur letzten Seite

brenda_wolf

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Guter Anfang der dann irgendwie im Sande verlief

    Collapse
    DreamBell

    DreamBell

    19. June 2017 um 16:37

    Ich habe selten ein Buch gelesen, das so verwirrend versucht, zwei verschiedene Handlungsstränge mit jeweils zwei bis drei Unterhandlungen, die nicht wirklich etwas miteinander zu tun haben, zu verknüpfen nur um den dritten vom Anfang zu vergessen. Das Buch habe ich mir geholt, da ich unglaublich auf Zombies stehe. Und auf schwarze Löcher. Ich mag sowas. Was ich nicht mag ist, wenn ich nach der Hälfte des Buches nicht mehr weiß wo ich bin - und das ist hier leider passiert. Die Handlung um die Zombiedroge ist genial. Die Handlung um das schwarze Loch? Super! Richtig gut erklärt, auch wissenschaftlich. Und diese beiden Handlungsstränge hätten absolut gereicht - aber dann plötzlich noch diese ganzen anderen Handlungsstränge, die dann mehr oder weniger zwanghaft zueinander geführt werden, das verwirrt nicht nur, es nahm mir irgendwann auch den Lesespaß und ich habe dann nur noch die beiden Handlungstränge verfolgt, die ich am Anfang interessant fand - denn der dritte interessante Handlungsstrang, den es am Anfang gab, der war irgendwann plötzlich weg und wurde nicht wieder aufgegriffen. Das Buch hat ziemlich gut angefangen und ich finde es schade, das es dann so vor sich hinsickerte.

    Mehr
  • Schade, aber mich hat es nicht fesseln können

    Collapse
    trollchen

    trollchen

    07. October 2015 um 16:02

    Collapse Herausgeber ist Bookspot Verlag (20. November 2014) und es hat 400 Seiten. Kurzinhalt: Ein Experiment in einer streng geheimen Forschungseinrichtung in Texas gerät außer Kontrolle. Ein Schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Doch das ist erst der Anfang … Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen? Ein fesselnder Science-Thriller – ungewöhnliche Helden, überraschende Wendungen, Spannung pur! Meine Meinung: Also, ich habe es wirklich versucht mit dem Buch, ich habe ihm 3 Chancen gegeben, aber dann habe ich doch nach ca. 200 Seiten es weggelegt. Das Buch hat gut angefangen und ich konnte auch am Anfang gut mithalten, aber dann kamen immer mehr Personen hinzu, gut, die Namen waren sehr exotisch, aber naja, aber ich konnte ise bald nicht mehr so richtig unterscheiden. Dann kamen immer mehr Fremdwörter hinzu, die als Laie überhaupt nicht verstand und die auch sehr wissenschaftlich erläutert wurden, meiner Meinung nach. Es ist zwar ein sehr spannendes und interessantes Thema, aber mich hat es wirklich nicht gepackt  und ehe ich mich dann weiter hindurchquäle, habe ich aufgegeben. Schade, es wäre bestimmt gut gewesen. Mein Fazit: Am Anfang zu viele Personen und Handlungen, denen ich nicht immer folgen konnte. Sehr interessantes Thema, was sich auch wunderbar zur heutigen Zeit eignen würde. Aber leider hat es mich nicht fesseln können, ich habe aufgegeben. Schade, aber ich ergebe trotzdem 3 Sterne.

    Mehr
  • Leserunde zu "Collapse" von Bernd Rossbach

    Collapse
    BerndRossbach

    BerndRossbach

    • 242
  • Zukunftsszenarien

    Collapse
    buecherwurm1310

    buecherwurm1310

    24. July 2015 um 08:23

    Ein Forscherteam versucht in einem Forschungszentrum in Dallas einen Urknall auszulösen. Es läuft anders als erwartet und ein schwarzes Loch droht die ganze Welt zu verschlingen. Eine Droge „Strange“, die das Bewusstsein erweitern soll, macht die Menschen aggressiv. Überhall herrscht Gewalt und Schrecken. Das wird von Magool ausgenutzt, er nutzt die Gewalt um seine Macht zu vergrößern. Professor Leighland versucht mit Hilfe des jungen Physikers Shuin Sparks die Bedrohung aufzuhalten. Das Buch Beschäftigt sich mit interessanten Themen, wie Urknall, Experimenten mit Viren usw. Die wissenschaftlichen Bestandteile sind gut verständlich, aber auch ausufernd beschrieben. Dies hat meinen Lesefluss doch arg gehemmt. Es ist kein Buch, dass man mal so eben nebenbei liest, man muss sich schon konzentrieren, um alles zu verstehen. Unterschiedliche Handlungsstränge verknüpfen sich im Laufe der Geschichte. Die Charaktere sind gut beschrieben. Aber es sind viele Figuren, die in dieser Geschichte mitspielen, so dass es nicht ganz leicht ist, sie alle auseinander zu halten. Am besten gefiel mir Shuin Sparks, vor allem weil er eine ganz besondere Rolle spielt. Die Szenarien wirken nicht unwahrscheinlich, so dass man die Bedrohung beklemmend fühlen kann. Die Geschichte ist komplex und spannend

    Mehr
  • Lass uns nur noch kurz die Welt retten!

    Collapse
    kassandra1010

    kassandra1010

    05. June 2015 um 17:17

    Während die Welt mit der Entwicklung eines Gegenmittels gegen die Superdroge Strange zu kämpfen hat, entsteht in einem Collider-Forschungslabor in Texas ein kleines schwarzes Loch. Dank gekonnter Industriespionage gelingt den Chinesen mit ihrem eigenen schwarzen Loch ein Vorsprung, der sich allerdings als finale Katastrophe herausstellt.   Es steht für die Erde alles auf dem Spiel und so müssen mehrere Missionen gleichzeitig laufen. Es gilt also bei den Russen ein Element zu stehen, den obersten Drogendealer Magool auszuschalten, ganz nebenbei soll noch der Abschluss einer Atomwaffe über Texas verhindert werden und nicht zu letzt hätten wir da noch ein Ufo, welches eine ganz klare Botschaft überbringt.   Wenn Sie auf Spannung, Forschergeist und ja auch ein klein wenig Science-Fiktion stehen und Ihnen Schrödingers Katze kein Fremdwort ist, dann sind Sie hier genau richtig!    

    Mehr
  • Spannend mit kleinen Längen

    Collapse
    Tomatenkind

    Tomatenkind

    24. May 2015 um 12:26

    Inhalt: "Ein Experiment in einer streng geheimen Forschungseinrichtung in Texas gerät außer Kontrolle. Ein schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Doch das ist erst der Anfang ... Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen?" Die Idee und das Thema des Buches finde ich sehr interessant und auch nicht schlecht umgesetzt. Allerdings wurden einige Aspekte zu ausführlich behandelt, sodass das Buch sich an einigen Stellen zieht. Andere Themen, über die man mehr hätte lesen wollen und über die sehr spannend geschrieben wurde, kamen dafür zu kurz. Den Anfang fand ich allerdings besonders gelungen und trotz der vielen Charaktere kam bei mir keine Verwirrung auf. Sehr schade fand ich die vielen Rechtschreibfehler. Diese werden zwar hoffentlich in den nächsten Auflagen behoben, aber mich haben sie doch im Lesefluss gestört. Es sind so viele, dass ich mich gefragt habe, ob da überhaupt nochmal jemand drüber gelesen hat. (Gerade wenn ein Name falsch geschrieben ist oder der Satz dadurch gar keine Sinn mehr ergibt, sollte der Fehler doch auffallen..) Das Ende war, meiner Meinung nach, etwas zu „einfach“ gemacht, aber trotzdem spannend. Ich will nicht spoilern, deshalb kann ich dazu leider nicht viel mehr schreiben. Man merkt allerdings, dass der Autor sehr viel und gut recherchiert hat. Selbst Leute, die sich nicht so für Physik interessieren oder einfach so kein Vorwissen haben, können die Dialoge der Wissenschaftler gut nachvollziehen. Mein Fazit: Auf jeden Fall lesenswert, aber man sollte warten, bis die Rechtschreibfehler korrigiert sind, denn die haben das Buch bei mir um den 4. Stern gebracht.

    Mehr
  • Thriller mit Tiefgang und Lerneffekt - großartig

    Collapse
    Huschdegutzel

    Huschdegutzel

    Ein Experiment in einer streng geheimen Forschungseinrichtung in Texas gerät außer Kontrolle. Ein Schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Doch das ist erst der Anfang … Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen? So besagt es die Kurzbeschreibung und die ist ein wenig irreführend.Hier wimmelt es mitnichten von menschenfressenden Zombies, und das schwarze Loch kommt nicht von außerhalb - beide Probleme sind von Menschenhand gemacht und billigend in Kauf genommen. Die "Zombies" hier haben keinen eigenen Willen mehr, sind schmerzunempfindlich und durch Drogen psychisch und physisch unter Kontrolle eines einzigen Mannes. Erschreckend realistisch - wenn man bedenkt, dass das Militär schon seit Jahrzehnten an genau so etwas forscht...! Auch das schwarze Loch kommt nicht von ungefähr, sondern entsteht in einer Forschungsstation in Dallas. Auch da braucht man nur zu CERN zu schauen - dort kollabieren die zwar sofort wieder .. aber wie lange kann es noch dauern, bis sie mal eins erschaffen, das genau dies eben nicht tut..?? Zugegebenermaßen stolperte ich hier bereits beim Vorwort - und fragte mich relativ entsetzt, ob ich diesem Buch überhaupt würde folgen können. In "Collapse" sind unglaublich viele physikalische Theorien genannt - und ich bin wirklich kein Genie auf diesem Gebiet. Autor Bernd Rossbach schaffte es allerdings, selbst mir diese Details aus der Physik verständlich zu machen - und nachvollziehbar. Dabei gleitet dieser Thriller zwischendurch mal in die Welt der Sciene Fiction ab und wird auch ein klein wenig fantastisch - allerdings erklärt der Autor das dann wieder auf eine Weise, die den Fortgang der Handlung vollkommen logisch erscheinen lässt. Wie auch immer er dieses Kunststück schafft - trotz allem "das kann´s doch aber nicht wirklich geben" kam in mir nie das Gefühl auf, als seien die Szenarien total aus der Luft gegriffen. Hier wird meisterhaft mit einem "Was wäre, wenn .." gespielt und Dinge wie Schrödingers Katze oder die 10-Dimensionen-Theorie erklärt, so dass ich als absoluter Laie des öfteren einfach nur dachte: warum eigentlich nicht...? Dabei liest sich das Buch wirklich flüssig ( dass ich zwischendrin immer noch Google bemüht habe, liegt nicht am Buch, sondern an meiner persönlichen Neugier, die hier einfach mit geweckt wurde - Collapse hatte also nebenbei bei mir auch noch einen erheblichen Lerneffekt ). Der Spannungsbogen steigert sich kontinuierlich und ich mochte diesen Thriller kaum noch aus der Hand legen. Absolute Leseempfehlung für jeden, der´s gern fiktiv mag - und einen leichten Schauder verspürt, wenn er drüber nachdenkt, ob es nicht vielleicht doch ..irgendwann...genau so weit kommen könnte!

    Mehr
    • 4
  • Rezension zu " Collapse "

    Collapse
    MrsLinton

    MrsLinton

    13. May 2015 um 10:28

    Nun hielt er einige Sekunden lang inne, berührt von dem Schauspiel, dessen Schönheit und majestätische Erhabenheit ihm bis zu diesem Augenblick verwehrt geblieben war.Ein Experiment in einer streng geheimen Forschungseinrichtung in Texas gerät außer Kontrolle. Ein Schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Doch das ist erst der Anfang … Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen? Der deutsche Autor Bernd Roßbach erzählt in zehn packenden Kapiteln auf 443 Seiten die Geschichte einer Forschungsstation in Dallas, bei der ein Experiment aus den Fugen gerät und die ganze Welt zu zerstören droht. Zur gleichen Zeit wird eine furchtbare Droge in den Umlauf gebracht, die die Menschheit der ganzen Welt in schmerzresistente, zerstörende "Hüllen" zu verwandeln droht. Gemeinsam mit einem kleinen Team werden gegen die Bedrohungen Lösungen erforscht und erkämpft und gesucht - stattdessen nimmt die Bedrohung noch zu... Der Einstieg in das Buch fällt sehr leicht und die befürchteten wissenschaftlichen Sequenzen wurden sehr anschaulich dargestellt mit einer gut verständlichen Sprache und guten bildlichen Beispielen. Vorwissen braucht man keins, man lernt sogar noch etwas und fängt in einigen Passagen schon an, eigene Theorien der Weltanschauung auszuarbeiten. Hat man doch mal einen Hänger / Verständnisschwierigkeiten, so gibt es hinten im Buch ein herausragendes Glossar, wo man sich nochmal zusätzlich informieren kann. Somit ist das Buch unter dem Aspekt "Wissenschaft" sehr zu empfehlen. Und die Wissenschaft ist ja nun wirklich nicht meins - ich war froh, als ich Physik mit ner schiefen 4 als Grundkurs auf dem Gymnasium abwählen konnte, Chemie hat es sogar noch eine Note schlechter geschafft (oder war es doch anders herum?)- doch ich behaupte jetzt einfach mal: Hätte ich einen Lehrer wie den Herrn Roßbach gehabt, hätte ich zumindest bei beiden Fächern eine 3 geschafft. Bei allem Verständnis jedoch empfand ich so zwischendurch die wissenschaftlichen Passagen arg in die Länge gezogen, manchmal wiederholend und einfach schleppend. Diese hätten meines Erachtens ruhig knackiger ausfallen können, wobei ich aber auch Verständnis dafür habe, dass der Autor die ganze Sache einfach korrekt vermitteln wollte. Man muss sich als Leser auch sehr auf das Buch konzentrieren, "mal so nebenbei" lesen ist wirklich nicht. Auch trotz hoher Konzentration musste ich zwischendurch Passagen immer mal wieder doppelt oder dreifach lesen, um alles zu verstehen und zu verinnerlichen. Es gibt in dem Buch einen Protagonisten, der die ganze Sympathie auf sich zieht - ein junger, selbstloser und risikoliebender Wissenschaftsabsolvent: Shuin Sparks. Von ihm hätte ich gerne mehr gelesen, da er wirklich Pepp und Charme in die Geschichte gebracht hat. Er ist in allen Aspekten überzeugend und kommt im Wesentlichen leicht zu kurz, wobei er zumindest die wichtigste Rolle der ganzen Geschichte zugeschrieben bekommt. Die Geschichte im Gesamten ist auch sehr überzeugend, auch wenn sie von einem fiktiven, apokalyptischen Zukunftsereignis handelt, welches ich hoffe, so in dieser Form nie eintreten wird. Aber sie hat Hand und Fuß, lässt keine Fragen offen, ist super recherchiert (und belegt) und enthält auch keine Widersprüchlichkeiten. Inhalt top, Protagonisten super, Sprache ist verständlich - dieses Buch enthält von mir eine absolute Leseempfehlung für all diejenigen, die gerne "so etwas" lesen: Apokalypse, Sci-Fi, Weltall usw. Da es für mich persönlich zwischendurch zu langatmig war, ziehe ich einen Bewertungsstern ab und vergebe vier von fünf Sternen.

    Mehr
  • Gut aber überladen

    Collapse
    Sabrinaslesetraeume

    Sabrinaslesetraeume

    10. May 2015 um 21:57

    Die Welt befindet sich im Umbruch, denn eine mysteriöse Droge verwandelt die Menschen in schmerzunempfindliche und aggressive Monster, die sich um ihren machthungrigen Anführer scharen, der wie ein Gott über die Welt regieren möchte. Aber dies ist nicht die einzige Gefahr, welche die Menschheit bedroht, denn in einem geheimen Forschungslabor in Dallas ist ein physikalisches Experiment in einem Teilchenbeschleuniger schief gelaufen und es ist ein schwarzes Loch entstanden, dass nun immer weiter wächst und die Welt zu verschlingen droht. Können Professor Leighland und der junge Phsysiker sowie Extremsportler Shuin Sparks die drohende Apokalypse abwenden oder ist das Ende der Menscheit gekommen? Insgesamt hat mir das Buch ganz gut gefallen, auch wenn ich sagen muss, dass man aus der gesamten Handlung mit Leichtigkeit auch zwei Bücher hätte machen können. Warum ich zu dieser Ansicht bekommen bin, wird im Verlauf der Rezension hoffentlich klar. Das Cover zeigt eine Flasche und eine Injektionsnadel mit einem blauen Stoff darin, welche wohl die mysteriöse Droge darstellen soll. Im Hintergrund sieht man die Ruinen einer völlig zerstörten Stadt, was schon eine sehr düstere Grundstimmung aufbauen soll. Jedoch verliert das ganze durch die relativ helle Farbgebung etwas an Wirkung. Das Cover passt eigentlich zum Buch, jedoch nur zu einem der beiden großen Handlungstränge. Zum Titel ist nicht viel zu sagen. Collapse, zu deutsch “Zusammenbruch”, was wie die Faust aufs Auge passt, denn in diesem Buch bricht das gesamte System zusammen und die Menschen kämpfen ums nackte Überleben. Wer nun die Protagonisten sind, ist schwer zu sagen, da es eine Vielzahl von Charakteren gab, aber die wichtigsten zwei sind meiner Meinung nach Professor Leighland und General Pruitt, der Oberbefehlshaber der amerikanischen Streitkräfte. Auch der junge Shuin Sparks hat einige wichtige, wenn nicht sogar den entscheidensten Moment in der Geschichte, spielt aber im Gesamtkontext keine allzugroße Rolle und wird eigentlich zum Ende hin erst wirklich wichtig. Aber nun zu den oben genannten Männern, die sich kaum voneinander Unterscheiden, denn beide sind für ihren Beruf geboren. Sie sind ehrgeizig, haben einen enormen Dickkopf und lassen sich von nichts und niemanden etwas sagen. Diese Eigenschaften machen es ihnen nicht leicht miteinander zu kommunizieren, denn bei einer enorm wichtigen Sache sind sie unterschiedlicher Meinung und deshalb gibt es kein Treffen in dem kein großer Disput ausgebrochen ist. Pruitt, obwohl er als skrupelloser und einkalter Taktiker dargestellt wurde, war mir von den Charakteren am sympathischsten, weil es er meiner Meinung nach am menschlichsten dargestellt worden ist. Er war ruhig, berechnet, wütend, resigniert, eiskalt, herrisch, arrogant und noch vieles mehr, denn er stand immer unter Strom, hatte eine gewaltige Verantwortung und große Lasten zu tragen. Außerdem ist er wirklich der Einzige der sich sowohl um die Probleme mit den Drogen als auch mit dem schwarzen Loch auseinander setzen musste. Und genau das ist eigentlich mein größter Kritikpunkt an der Sache. Das der Autor meiner Meinung nach zu viele Dinge auf einmal in sein Buch packen wollte. Hauptsächlich und damit auch zum Genre seines Buches passend war das Hauptthema die Sache mit dem schwarzen Loch und wie sie es aufhalten konnten. Es gab jede Menge physikalische Begriffe. Egal ob es sich dabei nur um Theorien oder die Funktionsweise eines Teilchenbeschleunigers handelte. Also sollten alle Menschen, die eine chronische Abneigung gegen Physik haben, das Buch mit Vorsicht genießen. Jedenfalls war der Handlungsstrang um die Drogen und den Anführer den “Infizierten” eher zweitrangig, was mich doch sehr gestört hat, denn ich hätte gerne mehr vom Antagonisten erfahren. Von seiner Vergangenheit, seiner Motivation, seinem enormen Hass aus das System. Dieser Handlungststrang wurde eher stiefmütterlich behandelt, obwohl man damit sicher eine famose und eigenständige Geschichte hätte Aufbauen können. So wurde sie teilweise nur reingequetscht um einen weiteren Handlungsstrang zu erzeugen. Allerdings kann ich den Autor auch verstehen, denn er wollte zeigen, dass die Forschung auch enorme Gefahren bringen kann. Leider wollte er zu viel auf einmal und so ist die Geschichte zwar ganz gut, aber eben nicht der absolute Knaller geworden, weil es für meinen Geschmack einfach zu überladen war. Der Stil war jedoch sehr gut gewählt und vor allem am Anfang konnte man enorm tief in die Geschichte eintauchen und die Zeit vergessen. Ebenso verhält es sich mit dem Spannungsbogen, der auf einem angenehmen Level gehalten wurde, sodass man immer weiterlesen wollte. Was allerdings erschreckend ist, ist die Tatsache, dass alles zwar nach Science Fiction klingt, aber im Bereich des möglichen liegt, denn schon bei der Eröffnung des neuesten Teilchenbeschleunigers im CERN gab es die Angst, dass schwarze Löcher entstehen könnten und das verschiedene Regierungen an leistungssteigernde Mittel für ihre Soldaten forschen ist auch kein gut behütetes Geheimnis mehr. Die Geschichte wirkt sicher utopisch, aber sie hat einen wahren Kern und wer weiß was in den Forschungseinrichtungen dieser Welt passiert ohne das wir es wissen. Für Leser, die sich  gerne mit wissenschaftlichen Themen befassen um die eine imposante Geschichte gestrickt wurde, kann ich das Buch empfehlen. Mir hat die Idee bzw. die Ideen in dem Buch sehr gut gefallen und wären die Handlungsstränge auf zwei Bücher aufgeteilt und dementsprechend detailliertes ausgearbeitet worden wären sie wahrscheinlich sehr, sehr gut geworden. Leider wurden sie in diesem Buch mit einander kombiniert und am Ende auch irgendwie verknüpft, was eben nur ein gutes, aber kein hervorragendes Buch ergeben hat. Deshalb gibt es von mir auch nur 3.5 von 5 Punkten.

    Mehr
  • Knapp an der Katastrophe vorbei

    Collapse
    mabuerele

    mabuerele

    10. May 2015 um 20:43

    „...Katastrophen geschehen nicht einfach, sie sind das Resultat einer Verkettung unglücklicher Umstände...“ Mit dem Zitat beginnt der Roman. Nach Lesen des Buches haben sich die Worte relativiert. Die Mehrzahl der unglücklichen Umstände sind menschengemacht. Wir schreiben das Jahr 2017. Jack Burton, Oberarzt eines Krankenhauses in Dallas, ist an den Grenzen seiner Kapazität angekommen. Der Ansturm von Kranken und Verletzten lässt nicht nach. Keiner weiß, was die Epidemie ausgelöst hat und wie sie in den Griff zu bekommen ist. Zur gleichen Zeit absolviert Shuin Sparks einen Sprung aus einem Spacegleiter auf die Erde. Er hatte das Auswahlverfahren gewonnen. Kurze Zeit später erhält Sparks eine Stelle im Collider in Dallas. Dort soll der Urknall simuliert werden. Doch das Experiment läuft aus dem Ruder. Es entsteht ein minimales Schwarzes Loch, was wider Erwarten stabil bleibt. Gleichzeitig gibt es Spionagevorwürfe, denn aus China werden gleiche Ergebnisse gemeldet. Der Autor hat einen fesselnden Roman geschrieben, in dem wissenschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen konsequent weitergedacht werden. Neben vielen anderen Handlungssträngen stehen zwei Ereignisse im Vordergrund. Das Militär ließ eine bewusstseinsverändernde Droge entwickeln. Doch ihr Einsatz sorgt für ungeahnte gesellschaftliche Nebenwirkungen. Im Wettbewerb um die neuesten Ergebnisse in der Physik werden im Collider Experimente simuliert, ohne die Folgen zu bedenken. Das Buch verfügt über einen hohen Spannungsbogen. Handlungsorte und die Anzahl der Personen weiten sich je nach Bedarf. Auf Grund von Vorkenntnissen haben mich insbesondere die physikalischen Zusammenhänge und ihre Deutung begeistert. Obwohl der Autor mit Fachbegriffen vorsichtig umgeht und viele Dinge populärwissenschaftlich nachvollziehbar erklärt, sind Kenntnisse der modernen Physik durchaus von Vorteil. Sie erhöhen das Lesevergnügen, weil sie das Mitdenken und Abstrahieren erleichtern. Der Autor hat aber nicht nur eine abwechslungsreiche und vielschichtige Geschichte geschrieben, er hat wichtige Fragen der Gegenwart angeschnitten. Immer wieder spielt die Verantwortung des Wissenschaftlers eine Rolle. Genau die wird von vielen der Protagonisten geleugnet. Muss wirklich alles ausprobiert werden, was möglich ist? Hinzu kommt, dass wichtige Entscheidungen in Amerika in der Hand des Militärs liegen. Das aber tritt zwar durch ihre Vertreter arrogant und bestimmend auf, hat aber weder von der Wirkung der Droge noch von den physikalischen Abläufen die geringste Ahnung. Dadurch sind Fehlentscheidungen vorprogrammiert. Gier, Machtstreben und Allmachtsphantasien sind im Augenblick der Katastrophe auch nicht gerade hilfreich. Eine weitere positive Seite ist der abwechslungsreiche Schreibstil des Autors. Nicht nur, dass er Wortwahl und Ton beim Militär und im Bereich der Wissenschaft punktgenau trifft, dass er einem 12jährigen Mädchen Worte in den Mund legt, die die Situation glasklar beschreiben und gestandenen Männer ihr Unvermögen vor Augen führt, auch manche Dialoge sollte man sich in Ruhe auf der Zunge zergehen lassen. Beispiele verbieten sich, weil ich dann Spoiler setzen müsste. Der Autor verfügt ebenfalls über die Fähigkeit, romantische Situationen mit passenden Metaphern wiederzugeben. An anderen Stellen finden sich schwarzer Humor und Sarkasmus pur. Selten habe ich in einem Thriller so unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten vorgefunden. Das Cover mit der zerbrechenden Welt im Hintergrund und dem Serum im Vordergrund passt zum Thema. Das Buch hat mir sehr gut gefallen. Es hat mich nicht nur ausgezeichnet unterhalten, sondern mein Mit – und Weiterdenken gefordert, aber auch auf die Gefahren, die unserer Welt drohen aufmerksam gemacht. Obwohl wenn die Physik den größeren Raum einnahm im geschehen einnahm, wurde auch andere wissenschaftliche Gebiete mit neuen Theorie gestreift. Wer Wissenschaftsthriller mag, wird eine Vielzahl von Ideen finden.

    Mehr
  • Collapse

    Collapse
    Engel1974

    Engel1974

    "Collapse" ist ein Science-Thriller mit einem sehr spannenden Thema. Inhalt: "Ein Experiment in einer streng geheimen Forschungseinrichtung in Texas gerät außer Kontrolle. Ein schwarzes Loch droht die Welt zu verschlingen. Eine bewusstseinserweiternde Droge macht aus normalen Menschen willenlose Zombies, die sich um einen machthungrigen Anführer scharen, der schon bald wie ein wahnsinniger Gott ganz New York beherrscht. Doch das ist erst der Anfang ... Wird es den Wissenschaftlern um Professor Leighland und dem jungen Physiker Shuin Sparks gelingen, die bevorstehende Apokalypse zu verhindern, oder ist das Ende der Menschheit gekommen?" Die Idee des Thrillers ist super, auch die wissenschaftlichen Aspekte sind sehr gut beschrieben und eingearbeitet worden, man merkt wieviel Recherche und Arbeit in diesem Buch steckt, allerdings konzentriert sich der Autor nicht auf das Wesentliche. Einzelne Kapitel sind hier doch sehr langartmig geschrieben. Ein sehr schönes, wissenswertes Nachwort und die Quellenangaben runden diesen Thriller ab. Fazit: spannendes Thema, allerdings etwas langartmig geschrieben

    Mehr
    • 2
  • Packender Katastrophenthriller mit intelligenter Aufmachung

    Collapse
    louella2209

    louella2209

    Die Welt steht vor dem Abgrund. In einem Collider in Dallas gerät ein Experiment außer Kontrolle und ein schwarzes Loch droht zu entstehen. Auch in einem Collider in China ist bei demselben Versuch, die Situation eskaliert. Allein die Russen scheinen das einzige effektive Hilfsmittel zu besitzen, um die bestehende Gefahr einzudämmen. Als wäre das nicht schon genug, tritt auch noch eine globale Epidemie durch die explodierende Ausbreitung sogenannter "Creeps" auf, Abhängige der bewusstseinsverändernden Droge "Strange". Diese Substanz überschwemmt fälschlicherweise den Markt und ist für die ganze Bevölkerung zugänglich. Die Wirkung ist verheerend. Die Abhängigen werden schmerzunempfindlich, aggressiv und stehen unter dem Einfluß des gemeingefährlichen Magool. Mit Hilfe der "Creeps" gelingt es ihm ganze Städte einzunehmen. Ein neues Zeitalter des Terrors beginnt. Die Menschen in Angst, die Regierung machtlos, das Gesundheitssystem kollabiert, die Börse crasht und eine Weltwirtschaftskrise kündigt sich an. Gelingt es den Wissenschaftlern und der Regierung noch rechtzeitig die Welt vor dem Untergang zu bewahren? Die Story hat sehr viele Protagonisten und Handlungsstränge, die aber alle ihre Daseinsberechtigung haben. Die wichtigsten Charaktere sind wohl Professor Leighland, der für die Forschung im Collider verantwortlich ist, aber alles daran setzt den Fehler wieder auszubügeln. Sein Schützling, der ehrgeizige Physiker Shuin Sparks spielt im Verlauf des Romans noch eine ganz besondere Rolle und wächst über sich hinaus. Die unangenehmen Zeitgenossen dürfen natürlich auch nicht fehlen. Da wären Magool, der größenwahnsinnige Führer seiner erschaffenen "Creeps"-Armee. Venathaer, ein skrupelloser Wissenschaftler, der für den Fortschritt über Leichen geht und Frease, der Sicherheitschef des Colliders, für den nur Macht und Geld zählen. Der Roman ist zudem gespickt mit interessanten wissenschaftlichen Fakten und auch die physikalischen Vorgänge werden vom Autor ausführlich erklärt, so das es auch einem Laien gelingt dem Ganzen zu folgen. Die Spannung leidet bei diesen Ausführungen zu keinem Zeitpunkt. Im Gegenteil, je komplexer die Handlung wird, umso mehr wird man von der Story gefesselt. Durch die realistische Darstellung des Autors, der für jedes noch so unglaubliche Ereignis eine plausible Erklärung parat hat, wird einem schnell klar, die erschreckenden Szenarien könnten in naher Zukunft genauso geschehen und die Forschung ist schon viel weiter als man denkt. Ein absolut lesenswerter und vor allem gut recherchierter Thriller, dessen Thematik einen nicht mehr loslässt und auch nach der letzten Seite viel Raum zum Nachdenken gibt. Selten hat mich die Handlung einer Dystopie noch im nachhinein so sehr beschäftigt, deswegen sind die 5 Sterne Pflicht.

    Mehr
    • 2
  • im Gestern der Zukunft

    Collapse
    tweedledee

    tweedledee

    28. April 2015 um 18:31

    Schauplatz USA, Dallas. Ein Team von Physikern um den renommierten Professor Leighland führt in einem unterirdischen Collidergelände Forschungen durch, dabei erzeugen sie ein Schwarzes Loch, das nicht wie erwartet kurze Zeit später zerfällt. Im Gegenteil, es dehnt sich aus und wird zur Bedrohung für die Umgebung. Zeitgleich kommt die gefährliche Droge Strange auf den Markt, die ihre Konsumenten entweder tötet oder zu einer extrem gefährlichen Veränderung des Bewusstseins führt. Die Creeps genannten Abhängigen werden aggressiv, es kommt zur Randale und die Polizei kann die Massen nicht mehr bändigen. Dazu kommt dass die Droge die Menschen gegenüber Schmerzen und Verletzungen unempfindlich macht, die Krankenhäuser sind mit der Versorgung der Verletzten überfordert. Genauso überfordert ist die Regierung, die richtigen Entscheidungen zu treffen. "Collapse" ist einer jener Thriller, der die volle Aufmerksamkeit seiner Leser fordert. Gespickt mit Wissen über Physik, Schwarze Löcher und Zeitblasen war ich konzentriert und habe ganz nebenbei noch einiges gelernt. Der wissenschaftliche Stoff ist so aufbereitet, dass auch Leser mit wenig Physikkenntnissen keine Verständnisprobleme habe, wenn auch die Vorstellung eines schwarzen Lochs meine Vorstellungskraft stark strapaziert. Aber egal, ich liebe Thriller die mich fordern! Die Wissenschaftler suchen verzweifelt nach einer Möglichkeit, das schwarze Loch in den Griff zu bekommen, irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen das Militär einzuweihen und dass die Befehlshaber nichts Gutes im Sinn haben, ist nicht verwunderlich. Zum Glück gibt es einen jungne Physiker, Shuin Sparks, der eine wichtige Mission erfüllt und zum Helden wird. Parallel gibt es einen Drahtzieher hinter den Creeps der seine eigenen Ziele verfolgt. Um von der Handlung nichts vorwegzunehmen verrate ich an der Stelle aber nicht mehr. Mehrere Handlungsstränge laufen parallel und führen zu ganz unterschiedlichen Schauplätzen. Ob Dallas, New York, oder Asien, spannend ist es zu jeder Zeit. Die schnellen Szenenwechsel sorgen neben der spannenden Handlung für zusätzlichen Drive. Hilfreich ist dass jeder neue Abschnitt mit dem aktuellen Schauplatz und der Uhrzeit versehen ist, so behält man den Überblick da sich manche Handlungen zeitlich überschneiden. Was mir besonders gefallen hat ist der bildhafte Schreibstil und die schnellen Szenenwechsel, ich hatte beim lesen das Gefühl dass die Handlung wie ein Actionfilm vor meinem inneren Auge abläuft. Fazit: Intelligenter und anspruchsvoller Wissenschaftsthriller mit SciFi Elementen. Super spannend, so dass die Spannung zum Ende hin kaum ertragbar ist. Kopfkino pur.

    Mehr
  • Ende gut, Alles gut!?

    Collapse
    Siko71

    Siko71

    Ich hatte das Glück an der Leserunde zu diesem Thriller teilzunehmen und muß sagen bzw. schreiben ich habe dazugelernt. In einer Forschungseinrichtung in Dallas gerät ein Experiment außer Kontrolle. Ein schwarzes Loch entsteht und droht die Welt zu verschlingen. Zur gleichen Zeit in China Hengshui besteht das gleiche Problem. Allerding sind hier die Auswirkungen gravierender. Weiter hält eine Droge "Strange" die Bewohner New Yorks in Aufruhr. Ihr Anführer ernnent sich zu den wahren einzigen Gott. Schaffen es die Behörden und Wissenschaftler die Welt vor diesen Gräultaten bzw. Untergang zu schützen? Für mich als absoluten Physikdeppen gehen neue Welten auf. Durch die hervorragenden Erklärungen vom Autor Bernd Roßbach im Buch und der Pdf-Präsentation bin ich auch wieder schlauer geworden. Durch den Thriller bekommt man das Gefühl, daß man doch die Wissenschaft hier und da hinterfragen sollte, ob alles gut ist was erforscht und experimentiert wird.

    Mehr
    • 2
  • an sich ein guter Thriller

    Collapse
    Manja82

    Manja82

    05. April 2015 um 15:10

    Kurzbeschreibung Ein Versuch im texanischen Super-Collider, dem geheimen Gelände für US-Grundlagenforschung, gerät außer Kontrolle. Fieberhaft versucht ein Team von Physikern die Stabilisierung eines Schwarzen Lochs zu verhindern, während zum selben Zeitpunkt die bewusstseinserweiternde Designerdroge Strange den Weltmarkt überschwemmt. Ursprünglich für den Einsatz in US-Krisengebieten entwickelt, gelangt Strange über den Schwarzmarkt als willkommenes Aufputschmittel an Studenten. Als die verheerenden Nebenwirkungen bekannt werden, ist es längst zu spät. Während die Gesellschaftssysteme zusammenbrechen, nimmt eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern den Kampf gegen den Untergang auf… (Quelle: Bookspot Verlag) Meine Meinung In einer Forschungseinrichtung in Dallas versucht Prof. Leighland den Urknall auszulösen. Doch das Experiment geht schief, es entsteht eine Anomalie, ein schwarzes Loch das stetig größer wird und alles zu vernichten droht. Nur in Russland gibt es ein Element, eine überschwere Masse, die dazu fähig wäre die Anomalie zu stoppen. Doch nicht nur die Wissenschaftler aus Dallas sind hinter diesem Element her … Zur gleichen Zeit gelangt die Droge Strange über den Schwarzmarkt in die Hände von Studenten. Die Leute werden immer aggressiver, auf den Straßen herrscht der Ausnahmezustand. Als die Nebenwirkungen bekannt werden nimmt eine kleine Gruppe von Wissenschaftlern den Kampf gegen den Untergang auf … Der Thriller „Collapse“ stammt vom Autor Bern Roßbach. Mir war der Autor bis zu diesem Buch unbekannt und ich war sehr gespannt darauf was mich hier wohl erwarten würde. Die Charaktere sind soweit ganz gut beschrieben. Es gibt so einige im Buch, so dass es mitunter sehr schwer ist sie auseinander zu halten und zu charakterisieren. Sehr vieles sind Wissenschaftler, wie Professor Leighland, der den Urknall auslösen wollte und so die Anomalie hervorruft, oder auch ein junger Physiker namens Shuin Sparks, der bei einer bestimmten Mission im Mittelpunkt steht. Neben den Menschen gibt es zudem noch Außerirdische und auch Zombies, wobei dies hier ein wenig übertrieben wirkt. Der Schreibstil des Autors ist soweit ganz gut zu lesen. Er beschreibt hier zum Teil sehr wissenschaftliche Dinge. Aber auch wenn man, so wie ich, sich nicht so mit diesen Dingen auskennt versteht man trotzdem was der Autor einem sagen will. Es ist alles gut erklärt und verständlich. Hier in diesem Thriller gibt es mehrere Handlungsstränge, mehrere Themen die Bernd Roßbach anspricht. Sie laufen nebeneinander her und werden letztlich vereint. Die Handlung an sich ist zunächst doch eher verwirrend. Zwischen den Geschehnissen wird sehr schnell hin- und her gewechselt, man hat Probleme alles auseinanderzuhalten. Das hat den Lesefluss leider doch ziemlich gestört und es wirkt auch oftmals zäh und langatmig. Mit der Zeit aber wird es besser und ungefähr ab der zweiten Hälfte des Buches wird das Geschehen richtig spannend und man möchte das Buch kaum aus der Hand legen. Es gibt interessante Wendungen und Entwicklungen, die der Handlung eine neue Richtung geben. Das erschreckende an diesem Thriller ist in meinen Augen aber, dass die Geschehnisse, vor allem die Sache mit der Droge, auch heutzutage passieren könnten. So wird die Handlung realitätsnah und authentisch. Das Ende ist soweit gut gelungen. Es hinterlässt keinerlei offene Fragen und man klappt das Buch als Leser dann doch zufrieden zu. Fazit Alles in Allem ist „Collapse“ von Bernd Roßbach ein an sich guter Thriller. Recht gut beschriebene, allerdings zu viele verschiedene Charaktere, ein gut lesbarer Stil des Autors und eine Handlung, die spannend ist und, nach schwierigem Start eine gute Entwicklung aufweist, haben mich hier am Ende doch gut unterhalten. Durchaus lesenswert!

    Mehr
  • weitere