Bernd Schroeder , Henrike Wilson Bodo

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Inhaltsangabe zu „Bodo“ von Bernd Schroeder

Bodo hieß auch schon mal Beppo. Das war, bevor Esther ihn aus dem Tierheim holte. Aber als kurzbeiniger und etwas kurzatmiger Mischlingsrüde hat man natürlich nichts zu sagen, wenn es um den eigenen Namen geht. Bodos Meinung zählt auch dann nicht, wenn er mit Esthers Vater joggen oder amerikanisches Diäthundefutter fressen soll. Und als dann auch noch ein Gewitter über ihn hereinbricht, ist selbst Bodos Geduld am Ende! Wie Esther und ihre Familie Bodo nach dessen spektakulärer Flucht wiederfinden und wie der Hund wieder zu seinem eigentlichen Namen kommt, das erzählt Bernd Schroeder in komischen, wunderbar lakonischen Szenen.

Ein nettes kleines Buch, welches zum Nachdenken anregt. Eine tolle Geschichte, die für mich leider nicht ansprechend umgesetzt wurde.

— Seitenglanz
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  • Ein nettes kleines Buch.

    Bodo

    Seitenglanz

    09. January 2018 um 10:00

    „BODO oder Die Kunst der Gelassenheit“ von Bernd Schroeder und Henrike Wilson ist ein Einzelband. Dieses süße Buch habe ich vor Kurzem von meiner Patentante geschenkt bekommen. Immer wieder musste ich zwischendurch beim Lesen an meine eigene Hündin „Lilly“ denken, welche wir am 02. Juli dieses Jahres bei uns aufgenommen haben. Was hat ein Hund, der nicht als Welpe in die Familie kommt, vorher schon erlebt? Dieses Geheimnis würde ich bei Lilly auch sehr gerne lüften. Wir wissen sie saß in einer Tötungsstation und hatte dort sechs eigene Welpen, doch damit endet es dann auch schon. Eines können wir allerdings mit Gewissheit sagen, Lilly ist uns jeden Tag aufs Neue dankbar und wir möchten diesen liebevollen, bezaubernden Hund nicht mehr missen! Die Sprache und Wortwahl ist teilweise durch die vielen verschachtelten Sätze sehr anstrengend und langwierig. Am Anfang habe ich damit gerechnet, dass dieses Buch in gewisser Weise lustig werden könnte, doch damit lag ich falsch. Es ist eher eine nachdenkliche Geschichte über einen kleinen Hund, dessen Leben nicht immer so gut verlaufen ist. Er aber jede Situation annimmt, sich nicht beklagt und in vielen Dingen das Positive sieht. Das Thema stimmte mich sehr nachdenklich. All die Hunde, die im Tierheim sitzen, aus welchen Gründen auch immer, und sich, wenn sie Glück haben, an neue Familien gewöhnen müssen, haben es meiner Meinung nach absolut nicht leicht. Das Buch handelt genau von so einem Fall. Bodo wird von einer älteren Dame, dessen Mann gerade verstorben ist, aufgenommen. Jeder kann sich denke ich vorstellen, wie gut es Bodo bei dieser Dame ging. Er war alles für sie. Doch diese Konstanze bricht durch den tot der alten Frau, Frau Pohl, weg und Bodo landet im Tierheim. Eine neue Situation, an die der kleine Hund sich erst einmal gewöhnen muss. Doch der kleine Schatz hat Glück und wird von der Familie Melzer aufgenommen … so ein Glück ist für ein Tier allerdings auch enormer Stress. Wieder kommt er in eine neue Umgebung, muss sich an neue Menschen gewöhnen und wohnt nun auch noch mit einem arroganten Kater zusammen. Bodo nimmt es mit Gelassenheit. Er nimmt seine neue Familie ohne Murren und Knurren an! Ein Thema, was zum Nachdenken anregt! Der Schreibstil von den beiden Autoren ist in Ordnung. Ich persönlich könnte mir allerdings nicht vorstellen ein längeres Buch von Ihnen zu lesen. Dafür fand ich es teilweise zu schwer und verschachtelt geschrieben. Die Protagonisten: Frau Pohl ist eine alte Dame, welche gerade ihren geliebten Mann verloren hat. Sie nimmt daher Beppo (Bodo) auf, damit sie nicht mehr so alleine ist. Der kleine Hund wird von ihr auf Händen getragen und verwöhnt. Jürgen wird im Tierheim die Bezugsperson für Beppo. So blöd, wie die Situation dort auch ist. Jürgen vertrauen die Hunde, da er so ein freundliches Gemüt hat.Esther das kleine Mädchen der Familie Melzer wird zu Bodos neuer Vertrauter. Bei ihr fühlt er sich wohl und geborgen.Anita und Paul sind die Eltern von Esther. Sie hätten Bodo niemals aus dem Tierheim geholt! Er war für die beiden sehr unscheinbar und einfach nur alt. Doch auch die beiden verlieben sich in den kleinen Vierbeiner.Mephisto ist der Kater der Familie Melzer. Er ist arrogant und zeigt Bodo, wer der Chef im Hause ist. Doch eines verbindet die beiden Tiere, die Angst vor dem Gewitter. Bei Gewitter kuscheln sich die beiden zusammen und hoffen, dass es bald vorbei ist.Harro, der Edle vom Berg, erzählt Bodo im Tierheim, dass er nur kurzfristig dort wäre und eigentlich in einem gut betuchten Haushalt wohnt. Seine Familie sei für zwei Monate verreist und würde ihn danach wieder abholen. Bodo spürt, dass diese Geschichte von vorne bis hinten nicht stimmt, doch er nimmt es so hin. Ihm tut der alte Hund Harro einfach nur leid. Fazit: Ein nettes kleines Buch, welches zum Nachdenken anregt. Eine wirklich tolle Geschichte, die für mich leider aber nicht ansprechend umgesetzt wurde. Zu schwere Sätze, zu wenig Tiefe! Daher gebe ich nur zwei Sterne. Einen für die wunderschönen Bilder im Buch und einen weil mir Beppo (Bodo) so leidtat. Mehr Buchrezensionen von mir, findet Ihr auf http://www.seitenglanz.com.

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  • Rezension zu "Bodo" von Henrike Wilson

    Bodo

    Kate

    08. May 2009 um 15:05

    Ein nettes Buch für zwischendurch, schnell gelesen.
    Die "Gedanken" von Bodo gut dargestellt und liebevoll ausgearbeitet, wer aber viel Tiefgang sucht ist mit diesem Buch nicht so gut bedient.

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