Bernd Schumacher Das Nibelungen-Komplott

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Inhaltsangabe zu „Das Nibelungen-Komplott“ von Bernd Schumacher

Der Anfang der Neunzigerjahre - die Zeit der deutschen Wiedervereinigung, die Zeit, in der der kalte Krieg zu Ende ging. Das Leben des pensionierten Rheinbacher Kriminalkommissars Walter Seibold ist nach dem Tode seiner Frau aus den Fugen geraten. In dieser Situation wird er von seinem alten Freund Alfred Winand um Hilfe gebeten. Winand bittet ihn, seine vermisste Enkelin zu finden. Widerwillig macht sich Seibold auf die Suche nach der jungen Frau, die möglicherweise von einem Rauschgift-Trip nach Amsterdam nicht wieder zurückgekehrt ist. Aber schon bald begreift er, dass hinter ihrem Verschwinden viel mehr steckt, als er zunächst erwartet hat. Völlig unverhofft stößt er auf die Spur eines lang gehüteten Geheimnisses, das mit dem berühmten Nibelungenlied und mit dem Untergang des Geschlechts der Burgunder zu tun hat. Als schließlich eine weitere Spur zu einem hochrangigen Offizier des Bonner Verteidigungsministeriums führt, der einem Mordanschlag zum Opfer fällt, ahnt Seibold, dass er in eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes geraten ist.

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  • Rezension zu "Das Nibelungen-Komplott" von Bernd Schumacher

    Das Nibelungen-Komplott

    connychaos

    25. July 2011 um 15:45

    Der Anfang der Neunzigerjahre - die Zeit der deutschen Wiedervereinigung, die Zeit, in der der kalte Krieg zu Ende ging. Das Leben des pensionierten Rheinbacher Kriminalkommissars Walter Seibold ist nach dem Tode seiner Frau aus den Fugen geraten. In dieser Situation wird er von seinem alten Freund Alfred Winand um Hilfe gebeten. Winand bittet ihn, seine vermisste Enkelin zu finden. Widerwillig macht sich Seibold auf die Suche nach der jungen Frau, die möglicherweise von einem Rauschgift-Trip nach Amsterdam nicht wieder zurückgekehrt ist. Aber schon bald begreift er, dass hinter ihrem Verschwinden viel mehr steckt, als er zunächst erwartet hat. Völlig unverhofft stößt er auf die Spur eines lang gehüteten Geheimnisses, das mit dem berühmten Nibelungenlied und mit dem Untergang des Geschlechts der Burgunder zu tun hat. Als schließlich eine weitere Spur zu einem hochrangigen Offizier des Bonner Verteidigungsministeriums führt, der einem Mordanschlag zum Opfer fällt, ahnt Seibold, dass er in eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes geraten ist. Die Eifel in den frühen Neunziger Jahren. Der pensionierte Kommissar Walter Seibold ist kürzlich Witwer geworden. Sein Leben ist sehr eintönig geworden. Doch als ein alter Freund ihn um Hilfe bei der Suche nach seiner verschwundenen Enkelin bittet, wird es wieder spannend. Eigentlich lässt vieles darauf schließen, dass das Mädchen wieder an der Nadel hängt und sich im Drogenrausch auf nach Amsterdam gemacht hat aber der Geschichtsprofessor, bei dem das Mädchen jobbt ist auch spurlos verschwunden. Kommissar Seibold ermittelt und stößt auf eine Vereinigung, die das Geschlecht der Burgunder wieder auferstehen lassen will. Zu Beginn des Krimis wird die Handlung des Nibelungenliedes in Kurzform dargestellt. Dadurch bekommt man einen Einblick in die Geschichte der Nibelungen und des sagenhaften Schatzes. Die weitere Geschichte ist sehr interessant erzählt, der Autor scheint gut recherchiert zu haben. Die Protagonisten sind sehr realistisch beschrieben und lassen einen gleich Sympathien bzw. Abneigungen ihnen gegenüber empfinden. Der Schreibstil lässt sich gut und flüssig lesen jedoch fehlt es mir hier etwas an Spannung und überraschenden Wendungen.

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  • Rezension zu "Das Nibelungen-Komplott" von Bernd Schumacher

    Das Nibelungen-Komplott

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    16. May 2011 um 09:01

    Klappentext: Der Anfang der Neunzigerjahre - die Zeit der deutschen Wiedervereinigung, die Zeit, in der der kalte Krieg zu Ende ging. Das Leben des pensionierten Rheinbacher Kriminalkommissars Walter Seibold ist nach dem Tode seiner Frau aus den Fugen geraten. In dieser Situation wird er von seinem alten Freund Alfred Winand um Hilfe gebeten. Winand bittet ihn, seine vermisste Enkelin zu finden. Widerwillig macht sich Seibold auf die Suche nach der jungen Frau, die möglicherweise von einem Rauschgift-Trip nach Amsterdam nicht wieder zurückgekehrt ist. Aber schon bald begreift er, dass hinter ihrem Verschwinden viel mehr steckt, als er zunächst erwartet hat. Völlig unverhofft stößt er auf die Spur eines lang gehüteten Geheimnisses, das mit dem berühmten Nibelungenlied und mit dem Untergang des Geschlechts der Burgunder zu tun hat. Als schließlich eine weitere Spur zu einem hochrangigen Offizier des Bonner Verteidigungsministeriums führt, der einem Mordanschlag zum Opfer fällt, ahnt Seibold, dass er in eine Verschwörung ungeahnten Ausmaßes geraten ist. Meine Meinung: Bernd Schumacher ist es gelungen, in seinem dritten Roman mit Komissar Seibold die Nibelungensage in einem Kriminalroman einzubinden, ohne diesen zu fantasievoll oder historisch erscheinen zu lassen. Gleich zu Beginn bekommt der Leser den Text des Nibelungenliedes zu lesen und erlebt im Prolog die römische Provinz Germania II, anno 436. So bekommt man ein leichtes Wissen über die Nibelungen, ihr Adelsgeschlecht und auch die Sage um den Nibelungenschatz. Doch spielt dieser Krimi nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch in unserem Zeitalter. Es gibt viele verschiedene Figuren in diesem Krimi, die eine wichtige Rolle spielen. Doch Kommissar Seibold der im Ruhestand ist, bleibt hier ganz klar der Protagonist. Er trauert um seine Frau, hat nur wenige Freunde und scheint nicht abgeneigt auf eigene Faust in und um Rheinbach herum, zu ermitteln. Er und sein Freund Alfred suchen nach Alfreds Enkelin Marion und stoßen dabei auf eine Spur, die irgendwie mit den Nibelungen zusammenhängt. Der Autor hat einen wirklich spannenden und lockeren Kriminalroman geschrieben, der voller Intrigen und Verschwörungen steckt. So fesselt er seine Leser, die nicht nur wertvolle Informationen über die Nibelungen erhalten, sondern auch einen spannenden und guten Kriminalfall geboten bekommen. Ein wenig störte mich jedoch, dass manche Figuren etwas blass wirkten und die Handlung etwas schnell abgeklärt wird, jedoch denke ich das gerade bei der geringen Seitenzahl von 205 Seiten, es nicht verwunderlich ist. Die Handlung spielt hauptsächlich 1993 in Rolle am Genfer See und in Rheinbach. So freute ich mich beim lesen, dass noch die gute alte DM mitspielt. Auch hier fiel mir positiv auf, dass der Leser aufgeklärt wird über Bedeutungen oder Vermutungen zu verschiedenen Ortsnamen. Ich hatte beim lesen das Gefühl, das der Autor wirklich gründlich recherchiert hat, bevor er sein Werk schrieb. Am Ende des Buches befindet sich nicht nur ein Nachwort, sondern auch eine Beschreibung des Nibelungenwanderweges. Kommissar Seibold spielte übrigens auch in den vorherigen Kriminalromanen mit, jedoch bin ich der Meinung, dass es nicht zwingend notwendig ist, diese vorher zu lesen, um in die Handlung rein zu finden. Auch das Cover ist genial gestaltet mit hervorstehender Schrift, die man befühlen kann. Fazit: Wieder ein guter und interessanter Kriminalroman aus dem KBV-Verlag. Spannend und interessant geschrieben, nicht nur für Liebhaber der Eifelkrimis.

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  • Rezension zu "Das Nibelungen-Komplott" von Bernd Schumacher

    Das Nibelungen-Komplott

    michael_lehmann-pape

    14. April 2011 um 15:47

    Mord, Verschwörung und königliches Geblüt Gunter, Hagen, der Nibelungenhort, allesamt Personen und Dinge, die nicht in ferner Vergangenheit vergraben liegen, sondern in diesem Buch fast in der Gegenwart (die Geschichte spielt in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts) nachgehen. Und das alles bei Rheinbach, in der Eifel (was übrigens, glaubt man dem Autor, historisch durchaus seine Richtigkeit nach neuesten Erkenntnissen haben könnte). Walter Seibold, aus den Vorgängerbüchern bereits bekannter Kommissar, ist im Ruhestand. Und gerade Witwer geworden. Dumpf liegen die Tage über ihm, da verschwindet die Nichte eines seiner Bekannten aus dem Nachbarort. Und mit ihr ein Professor der Geschichte, der im Gartenhaus jenes Bekannten Wohnung gefunden hatte. Mit Grund, den er ging in der Umgebung der Orte den Spuren des legendären Nibelungenhortes nach. Was der Professor fast gefunden hätte an heimlicher Lagerstätte des Schatzes, darum wissen Hagen, Gunter und der „burgundische Kronrat“ ganz genau. Denn die Nachfahren der alten Nibelungen haben Großes vor. Gerade jetzt. Der Professor stand im Weg. Und nun wird auch Seibold sich in den Weg stellen. Schritt für Schritt arbeitet er die Hintergründe des Verschwindens der Nichte und des Professors auf, ebenso klärt er den Mord an einem Bundeswehroffizier. Ereignisse, bei denen auch sein Nachfolger im Amt eine gewichtige Rolle spielen wird. Die modernen Nibelungen legt Schumacher getreu den legendenhaften Vorbildern an. Hagen, der harte, der alles über das Ziel der Bewahrung und Ausweitung der Burgundermacht stellt und Gunter, der schon zu Siegfrieds Zeiten eher weich, nachgiebig, auf Harmonie bedacht war und sein Begehren über seine Pflichten stellt (zumindest in Hagens Augen). Denn, wie damals mit Brünhilde, so droht auch jetzt eine junge Frau die Pläne zu stören. Aus zwei Perspektiven, jener der „Nibelungen“ und jener Seibolds erzählt Schumacher nun seine Verschwörungsgeschichte in ruhiger Art und Weise. Der Leser ist dabei dem Kommissar jeweils weit voraus, Überraschungen sind selten in diesem Buch. In Teilen ist dies leider zu gemächlich erzählt, ein wenig Spannung kommt ebenfalls nur an einigen Stellen des Buches auf. Ebenso ist die Grundidee relativ weit her geholt. Denn was die Nibelungen als „ihnen angemessen“ planen, findet beileibe keine historische Entsprechung im Machtanspruch und den Machtmöglichkeiten der Sagen-Vorbilder. Dennoch bietet das Buch durchaus eine unterhaltsame Lektüre, auch wenn es in Teilen bei der Aufklärung des Falles zu konstruiert zugeht und Seibold einiges an Intuitionen über die Hintergründe entwickelt, die weit hergeholt wirken. Das Ende des Buches kommt zudem ein wenig zu kurz, auch wenn es mit einer massiven Überraschung im letzten Satz endet. Die liebevolle und intensive Zeichnung der Figuren, allen voran des Kommissars in seiner Trauer und seiner persönlichen Art, sich seinen Fällen gründlich zu nähern, entschädigt hiefür ein wenig, ebenso die eingebrachte Mentalität und Atmosphäre der Landschaft der Voreifel. Alles in allem gut zu lesen, nicht sonderlich realistisch, von spannungsvollen Überraschungen frei, aber mit Wärme, fließendem Sprachstil und menschlich entfalteten Figuren geschrieben.

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