Bernd Schwibs

 3,7 Sterne bei 69 Bewertungen

Lebenslauf

Bernd Schwibs, geboren 1945, ist nach Stationen an der Fondation Maison des Sciences de l’Homme, beim Suhrkamp Verlag, bei den Zeitschriften Psyche und Westend jetzt freier Übersetzer.

Quelle: Verlag / vlb

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Neue Rezensionen zu Bernd Schwibs

Cover des Buches Monsieur Teste (ISBN: 9783518240090)
M

Rezension zu "Monsieur Teste" von Paul Valéry

Marc_Texter
Klein und sehr, sehr fein.

Ein zentraler Aspekt, den Barthes betonen würde, ist die Dekonstruktion der Erzählstruktur. Monsieur Teste operiert nicht mit einer kohärenten Handlung oder klaren Figurenkonstellationen. Stattdessen lässt Valéry eine Sprache sprechen, die sich selbst genügt und ihren eigenen Regeln folgt. Die Figur des Monsieur Teste ist weder ein Charakter im klassischen Sinne noch ein psychologisches Porträt. Vielmehr ist er eine Konstruktion, ein Gefäß für Gedanken, ein Symbol für das radikal autonome Denken. Ich würde dies als eine Form des Schreibens der Möglichkeit betrachten: Valéry schafft einen Raum, in dem das Denken selbst zur Handlung wird. Der "Plot" ist hier die Reflexion, die Auseinandersetzung mit dem Geist und dessen Potenzialen.

Cover des Buches Die Falle (ISBN: 9783518221747)
Margrit Schribers avatar

Rezension zu "Die Falle" von Emmanuel Bove

Margrit Schriber
Rezension zu "Die Falle" von Emmanuel Bove

Spannend geschrieben, erstaunlich exakt recherchiert, gut durchläuchtete Charaktere. Es zeigt, wie harmlos einige kleine Lügen beginnen und wie der Mensch sich damit immer tiefer darin verstricken kann und in die unbarmherzige Maschinerie von Verdacht und Schuld geraten kann.i

Cover des Buches Nadja (ISBN: 9783518223512)
Beagles avatar

Rezension zu "Nadja" von André Breton

Beagle
Rezension zu "Nadja" von André Breton

Eines der besten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Und eine ausgezeichnete Liebesgeschichte, vor allem eine - auch für diese Zeit 1926 - ziemlich unkonventionelle. Breton erzählt von einer jungen Frau, die er auf der Straße ansprechen "musste". Sie treffen sich trotz der Situation, dass der Schriftsteller verheiratet ist, immer wieder. Sie reden über Literatur, Nadja beginnt durch ihn zu malen, was durch die zahlreichen Abbildungen in diesem Buch auch sichtbar wird. Außerdem ist das Werk ein großartiger Einblick in das künstlerische Leben des damaligen Paris, das der 20er Jahre. Immer wieder gibt Breton Theaterstücke, Werke anderer Schriftsteller, Gemälde bekannter Maler und die Politische Situation wieder. Das ganze eingehüllt in einer sehr feinfühligen Sprache, immer wieder mit poetischen Anspielungen. Sehr schönes Buch.

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