Bernd Siggelkow , Martin P. Danz Ausgeträumt

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Inhaltsangabe zu „Ausgeträumt“ von Bernd Siggelkow

Mietkosten in den Großstädten explodieren, die Lebenshaltung wird teurer. Ein Job allein reicht nicht mehr zum Leben. Kinderarmut wächst von Jahr zu Jahr. Jedes fünfte Kind ist inzwischen betroffen. Und Alleinerziehende sind von Altersarmut bedroht. All dies hat Folgen. Der Staat ist an vielen Stellen längst überfordert, die entstehenden Probleme grundsätzlich und zukunftsweisend anzugehen. Bernd Siggelkow und Martin P. Danz sind überzeugt: Es braucht Menschen mit Herz, die vor Ort handeln. Es braucht Nähe zu den Kindern und Jugendlichen und keine Verwalter. Und es braucht Unternehmungen und Unternehmer, die sich für die Zukunft unseres Landes engagieren, weil sie wissen: Es ist auch ihre Zukunft. Martin P. Danz und Bernd Siggelkow machen Mut, Verantwortung zu übernehmen, sich persönlich mit Herz und Hand einzubringen, jeder an der Stelle, an der er steht. Ein längst überfälliges Buch zu einem Thema, das uns alle angeht.

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  • Leserunde zu "Das Prinzip des Terrors" von Tass Saada

    Das Prinzip des Terrors
    Arwen10

    Arwen10

    Dieses Buch dürfte interessant werden. Taysir "Tass" Saada , ist ein ehemaliger Sniper im Dienste von Jassir Arafat und kennt den islamischen Terrorismus von innen. Ein großes Dankeschön an den fontis Verlag für die Unterstützung der Leserunde ! Tass Saada Das Prinzip des Terrors Zum Inhalt: Die Medien berichten über die tragischen Vorfälle – die Bombenanschläge, die Massaker, die Selbstmordattentate. Die Nachrichtensprecher erklären ausführlich, wer dabei die Beteiligten sind: von der Hisbollah zur al-Quds-Einheit, vom IS zur Palästinensischen Autonomiebehörde. Doch was ist es, das hinter diesen Ereignissen steckt und eine Gräueltat nach der anderen produziert? Tass Saada gibt darauf Antworten, während er das Prinzip des Terrors erläutert und erklärt, was die Extremistengruppen im ganzen Nahen Osten motiviert und antreibt. Tass kennt als ehemaliger Muslim und Scharfschütze für Arafats Fatah dieses Prinzip nur zu gut. Er hat selbst danach gelebt. Doch im Alter von 42 Jahren hat er in seinem Leben eine völlig neue Richtung eingeschlagen. Tass beschreibt nicht nur die Motive und Ziele der islamischen Terroristen, er weist auch auf eine mögliche friedliche Lösung hin. Wir können Samen der Hoffnung pflanzen, die nicht nur den Nahen Osten, sondern auch die wegen der vielen Flüchtlinge immer internationaler werdenden Orte unserer Heimat verändern. Falls ihr eines der 5 Exemplare gewinnen wollt, bewerbt euch bis zum 26. September 2016, 24 Uhr hier im Thread mit einer Antwort auf die Frage: Warum möchtet ihr mitlesen  ? Wichtige Hinweise zu eurer Bewerbung: Ein Gewinn verpflichtet innerhalb von ca 4 Wochen nach Erhalt des Buches zum Austausch in der LR mit den anderen Teilnehmern über alle Leseabschnitte sowie zur Veröffentlichung einer Rezension, die möglichst breit gestreut werden soll.Bewerber mit privatem Profil , erwiesene Nichtleser , sowie jene ohne Rezensionen werden nicht berücksichtigt. Bitte beachtet, dass es sich hierbei um eine CHRISTLICHE LESERUNDE handelt, das Buch ist in einem christlichen Verlag erschienen und so spielen christliche Werte eine wichtige Rolle. Ich freue mich auf eure Bewerbungen. Wer mit einem eigenen Exemplar bei dieser Leserunde mitlesen möchte, ist natürlich herzlich willkommen. ACHTUNG : ES GIBT EIN NEUES BEWERBUNGSVERFAHREN VON LOVELYBOOKS. NUR WER SICH UNTER BEWERBUNG EINTRÄGT KANN NACHHER AUSGEWÄHLT WERDEN !!! BEI MIR FUNKTIONIERT DAS MIT DEN ADRESSEN NICHT: ICH BRAUCHE VON DAHER DIE ADRESSEN NACH DER AUSLOSUNG !! Bitte beachtet, dass wir Gewinne  nur einmal pro Haushalt vergeben und dass ich innerhalb von 3 Tagen eure Rückmeldung brauche, wenn ihr mitlesen möchtet.

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  • Leserunde zu "Ausgeträumt" von Bernd Siggelkow

    Ausgeträumt
    Arwen10

    Arwen10

    Im adeo Verlag /Gerth Medien ist folgendes hochinteressantes Sachbuch erschienen: Ausgeträumt -Die Lüge vom Sozialen Staat von Bernd Siggelkow/ Martin P.Danz Zum Inhalt: Mietkosten in den Großstädten explodieren, die Lebenshaltung wird teurer. Ein Job allein reicht nicht mehr zum Leben. Kinderarmut wächst von Jahr zu Jahr. Jedes fünfte Kind ist inzwischen betroffen. Und Alleinerziehende sind von Altersarmut bedroht. All dies hat Folgen. Der Staat ist an vielen Stellen längst überfordert, die entstehenden Probleme grundsätzlich und zukunftsweisend anzugehen. Bernd Siggelkow und Martin P. Danz sind überzeugt: Es braucht Menschen mit Herz, die vor Ort handeln. Es braucht Nähe zu den Kindern und Jugendlichen und keine Verwalter. Und es braucht Unternehmungen und Unternehmer, die sich für die Zukunft unseres Landes engagieren, weil sie wissen: Es ist auch ihre Zukunft. Martin P. Danz und Bernd Siggelkow machen Mut, Verantwortung zu übernehmen, sich persönlich mit Herz und Hand einzubringen, jeder an der Stelle, an der er steht. Ein längst überfälliges Buch zu einem Thema, das uns alle angeht. Zu den Autoren: Bernd Siggelkow ist gelernter Kaufmann. Nachdem er einige Zeit als Vertriebsbeauftrager im Außendienst tätig war, hat er eine theologische Ausbildung bei der Heilsarmee absolviert und einige Jahre als Jugendpastor gearbeitet. Im Jahr 1995 gründete er in Berlin-Hellersdorf das christliche Kinder- und Jugendwerk Die ARCHE. Seitdem entstanden noch mehrere Einrichtungen, z. B. in Berlin-Friedrichshain, in Hamburg und in München. Bernd Siggelkow ist verheiratet und Vater von sechs Kindern. Er erhielt für seine Arbeit den "Verdienstorden des Landes Berlin" und Die Arche selbst wurde mit der "Carl-von-Ossietzky-Medaille" durch die Internationale Liga für Menschenrechte gewürdigt. Martin P. Danz Unternehmer, Managementberater, Dozent für Unternehmensentwicklung und Vorsitzender im Beirat der Arche. Er ist verheiratet und Vater von drei Kindern. Unternehmensberatung und -entwicklung sind für ihn seit über 30 Jahren nicht nur Beruf sondern Berufung. auch das Engagement für soziale Institutionen gehört zu seinem Verständnis von Unternehmertum dazu. Der Verlag Gerth Medien stellt 2 Verlosungsexemplare zur Verfügung, an dieser Stelle ein großes Dankeschön an den Verlag für die Unterstützung der vielen Leserunden. Bitte bewerbt euch bis zum 07.Februar 24 Uhr hier im Thread und erzählt, warum ihr unbedingt mitlesen möchtet. Bitte beachtet, ich die Bücher selber verschicke. Deshalb müssen wir euch darum bitten, im Gewinnfall 2,00 Euro Portokosten zu überweisen. Bitte bewerbt euch nur, wenn ihr dazu bereit seid. Die Bücher werden erst nach der Überweisung des Geldes versendet. Wie immer sind zeitnahes Lesen, das Posten zu den Leseabschnitten und das abschließende Schreiben einer Rezension Voraussetzung. Bitte beachtet außerdem, dass es sich um eine christliche Leserunde handelt. Der Glaube an Gott spielt in diesem Buch eine Rolle. Ich freue mich sehr auf eure Bewerbungen. Wer ohne Verlosung mitlesen möchte, kann dies natürlich auch sehr gerne tun.

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  • Der unsoziale Staat

    Ausgeträumt
    SiCollier

    SiCollier

    14. May 2014 um 22:14

    Meine Meinung Es ist einige Tage her, daß ich dieses Buch ausgelesen habe, und noch immer ist die Rezi nicht fertig. Alleine das zeigt, daß ich mit dem Buch nicht so ganz glücklich geworden bin. Das beginnt damit, daß ich mir unter dem Titel etwas ganz anderes vorgestellt habe, als die Autoren dann boten. Ich dachte, es ginge um den Sozialstaat allgemein. Thema ist jedoch (nahezu) ausschließlich „Kinder und Sozialsystem“ mit besonderem Fokus auf den Dingen, mit denen die Autoren in der „Arche“, dem von Bernd Siggelkow begründeten Kinder- und Jugendhilfswerk, zu tun haben. Das ist sicherlich interessant und wichtig, nur war ich auf diese, teils enge, Fokussierung nicht gefaßt. Vieles, eigentlich das Meiste, was die Autoren schreiben und fordern, ist richtig. Und dennoch ist es nahezu hoffnungslos anzunehmen, daß irgend etwas davon verwirklicht würde. Da sind die Politik und „das System“ vor, wo gesunder Menschenverstand nicht gefragt sind. Wie sonst ist es zum Beispiel zu erklären, daß es juristisch einwandfrei ist, um einen Betrag von etwas 450 Euro einzutreiben im Gegenzug Kosten von rund 10.500 Euro zu verursachen (vgl. S. 227ff)?! Was mich auch etwas gestört hat, ist die Grundannahme, daß Frauen nach einer Geburt möglichst schnell wieder Teil des Wirtschaftsprozesses werden und arbeiten gehen sollen. Ich hatte das Gefühl, als ob hier die - heute weit verbreitete und akzeptierte - Einstellung „Der Mensch ist für die Wirtschaft da“ zugrunde gelegt wird. Sollte es nicht eigentlich genau andersherum sein? Sollte das nicht jedes Paar, jede Familie selbst entscheiden können? Das bringt mich schließlich zu meinem Hauptkritikpunkt am Buch: die Autoren fordern immer wieder ein Umdenken, kinder- und familienfreundliche Rahmenbedingungen und übersehen dabei, daß sich die meisten ihrer Forderungen nicht verwirklichen lassen, weil sie mit dem System nicht vereinbar sind. Denn um die Welt zu verwirklichen, die die Autoren wünschen, muß man in längeren Zeiträumen als ein oder zwei Legislaturperioden denken, muß man Entscheidungen treffen, sie sich in zehn, zwanzig oder gar mehr Jahren erst richtig auswirken und -zahlen, darf man nicht den Markt, den Wettbewerb, den Profit, die höchstmögliche Rentabilität zum Grundmaßstab machen, sondern muß den Menschen sehen und diesen zum Maßstab der Dinge machen, dem „die Wirtschaft“ zu dienen hat. Eine utopische Vorstellung, die wohl auch eine solche bleiben wird. So ist dies ein interessantes Buch mit guten Denkansätzen, etlichen sinnvollen Vorschlägen sowie vielen positiven Beispielen (meist aus der Arbeit der „Arche“), in dem die Autoren mehr als ein Mal den Finger in die offene Wunde legen. Aber nur, weil die Autoren etwas Richtiges fordern, wird sich die Welt - leider - nicht verändern. Dazu müßte wirklich ein „Ruck“ durch unsere Gesellschaft gehen, der auch vor grundlegenden Veränderungen nicht Halt macht. Kurzfassung Der (traurige) Nachweis, daß „unser“ Staat für viele Kinder eben nicht sozial ist mit vielen Vorschlägen und Beispielen, die Situation zu verbessern.

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  • Realistisch und sehr harten Beispielen

    Ausgeträumt
    trollchen

    trollchen

    17. March 2014 um 15:57

    Ausgeträumt Die Lüge vom sozialen Staat Ich durfte das Buch im Rahmen einer Leserunde lesen und danke dem Adeo Verlag für das Exemplar. Cover: Das Buch ist in einem schlichten schwarz, Hardcover und mit einem Schutzumschlag versehen. Der Schutzumschlag ist auch schwarz, dann kommt weiß Ausgeträumt und darunter rot Die Lüge vom sozialen Staat. Herausgeber ist Adeo; Auflage: 1., Aufl. (25. November 2013)und das Buch hat 235 Seiten. Kurzinhalt: Mietkosten in den Großstädten explodieren, die Lebenshaltung wird teurer. Ein Job allein reicht nicht mehr zum Leben. Kinderarmut wächst von Jahr zu Jahr. Jedes fünfte Kind ist inzwischen betroffen. Und Alleinerziehende sind von Altersarmut bedroht. All dies hat Folgen. Der Staat ist an vielen Stellen längst überfordert, die entstehenden Probleme grundsätzlich und zukunftsweisend anzugehen. Bernd Siggelkow und Martin P. Danz sind überzeugt: Es braucht Menschen mit Herz, die vor Ort handeln. Es braucht Nähe zu den Kindern und Jugendlichen und keine Verwalter. Und es braucht Unternehmungen und Unternehmer, die sich für die Zukunft unseres Landes engagieren, weil sie wissen: Es ist auch ihre Zukunft. Meine Meinung: Am Anfang ist ein Epilog, indem der Autor Bernd Siggelkow von einer besseren Welt träumt, dieser Traum hat nichts mit der knallharten Realität in der Arche gemein, wo es viel härter und brutaler zugeht. In dreizehn Kapiteln versucht der Autor gemeinsam mit Co-Autor Martin P. Danz die Arbeit der Arche dem Leser näher zu bringen. Denn dort ist die reale Welt unserer sozialen Gesellschaft zu finden, die Kinder, die sich nicht einmal ein warmes Essen leisten können und die von zuhause nur Schläge oder Nichtbeachtung bekommen. In vielen Beispielen wird dies sehr anschaulich und realistisch dargelegt. Die Arche, wo Siggelkow der Gründer ist, ist ein Vorbild für viele andere Einrichtungen. Das Buch ist ein Denkanstoß für die Menschen, ist aber auch ein sehr nachdenkliches Buch über unseren sozialen Staat. Angeprangert wird der Staat, unsere Gesellschaft, die immer noch viel zu oft wegschaut. Leider lesen die falschen Leute das Buch, es müsste Pflichtliteratur in den obersten Gesellschaftsschichten unseres angeblich so sozialen Staates. Mein Fazit: Ausgeträumt ist ein Buch, was mich als Leser erschütternd und nachdenklich zurück lässt. Leider fehlt noch das nötige Umdenken in unserer Gesellschaft, damit man etwas ändern könnte. Eigentlich sind die vielen Beispiele ein Armutszeugnis für eine Gesellschaft, die sich sozial schimpft und nichts dagegen tun kann.

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  • Mein Eindruck

    Ausgeträumt
    Ghostreader

    Ghostreader

    21. February 2014 um 13:05

    Als ich das Buch in die Hand nahm, wußte ich nicht, welcher brisanten Sprengstoff hier auf 13 Kapiteln verteilt war. Die beiden Autoren, der eine Gründer der Arche mit theologischer Ausbildung und der andere ein Unternehmer und Managementberater. Also eigentlich zwei verschiedene Welten, wenn man so will, doch der Inhalt belehrte mich eines besseren. "Ausgeträumt": "Die Lüge vom Sozialstaat" beschreibt auf vielfältige Weise die Kinderarmut in Deutschland und wie sie verschleiert, verdrängt und zerredet wird. Schon allein das Mitgliederverhältnis des Tierschutzbundes von 800.000 Mitgliedern und die des Kinderschutzbundes von 50.000 Mitgliedern sprechen eine klare Sprache. Zahlreiche Erlebnisse aus der "Arche" von verarmten Kindern und Familien verdeutlichen die Situation unseres sogenannten "Sozialstaates", und daß sie immer die Leidtragenden sind. Es wird in diesem Buch mit dem Staat, der Wirtschaft und der Gesellschaft hart ins Gericht gegangen und erläutert, wo die Mängel liegen. Allerdings zeigen sie auch umsetzbare Maßnahmen um diese Situation für die Kinder und letztlich auch unserer Gemeinschaft zu verbessern. Über Mikrokredite, die hier als solidares Investment gesehen werden, können Menschen, die eine Vision und einen Glauben haben, Gutes entstehen lassen. Es müssen neue Rahmenbedingungen geschafften werden, so die Autoren und nicht wie bisher der Beweis einer Kreditwürdigkeit. Eines wurde mir klar: Probleme kann man nicht mit der selben Denkweise lösen, wie sie entstanden sind.

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  • Die Zukunft der Kinder

    Ausgeträumt
    Arwen10

    Arwen10

    01. February 2014 um 08:46

    Dies ist nun das neuste Buch des Arche-Gründers Bernd Siggelkow in Zusammenarbeit mit Martin P. Danz. Eine schonungslose Analyse der gegenwärtigen Situation der Kinder und Familien hier in Deutschland. Explodierende Mietkosten, Anstieg der Lebenshaltungskosten , die Kinderarmut wächst. Oft reicht ein Job nicht mehr aus, um alle Kosten zu decken. Nach der Lektüre dieses Buches fragt man sich, wohin die Entwicklung geht ? Es sieht nicht gut aus mit unserer Zukunft. Abgesehen davon, dass mancher gar keine Kinder mehr möchte, weil es viel Mühe macht und viel kostet, ist manches heute kaum mehr bezahlbar. Dabei sind Kinder unsere Zukunft. Ohne Kinder gibt es niemanden mehr, der unsere Renten bezahlt. Jedoch klafft die Schere zwischen arm und reich immer mehr auseinander. Die Reichen vergessen, dass nicht jeder so viel Geld zur Verfügung hat. Das macht sich auch im normalen Leben immer mehr bemerkbar, wenn z,B. die Zahnärztin annimmt, dass man gerade mal Zweitausend Euro für Zähne als Alleinverdiener einer Familie hinblättern kann, weil man in Deutschland doch so gut verdient. Allgemein ist natürlich auch zu sagen, dass das Anspruchsdenken gerade in der jungen Generation heruntergeschraubt werden müsste. Sie mussten nicht die Jahre nach dem Krieg schwer arbeiten und stellen sich das Leben oft viel zu einfach vor. Toller Job, viel Geld und Freizeit, so soll es aussehen. Das ist natürlich vor allem in Familien gegeben, wo beide Elternteile arbeiten und noch alles möglich ist. Andere Familien sind von vorneherein zu Bescheidenheit gezwungen, weil gar nicht so viel da ist. Urlaub , Restaurantbesuche uä. sind da nicht möglich. Und da gibt es noch die Familien , die von Hartz 4 leben, deren Perspektiven keine sind. Ein Umdenken müsste vielerorts erfolgen, auch in der Politik. Es ist nur die Frage, ob die Verantwortlichen das möchten ? Solange es ihnen selbst gut geht. Mir hat das Buch gut gefallen, wenn man von gefallen überhaupt sprechen kann. Die Autoren bringen Beispiele aus dem Alltagsleben der Arche. Die Beispiele hätten gerne noch mehr sein dürfen, damit wirklich noch mehr deutlich wird, wie angespannt die Situation ist. Fazit: Eine interessante Analyse der gegenwärtigen Situation der Familien und Kinder in Deutschland.

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