Bernd Siggelkow Generation Wodka

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Inhaltsangabe zu „Generation Wodka“ von Bernd Siggelkow

Eltern, Mediziner, Pädagogen und Krankenkassen schlagen Alarm. Denn immer mehr Kinder und Jugendliche konsumieren regelmäßig harte Alkoholika, oft bis zur Bewusstlosigkeit. Eine Studie der DAK hat aufgedeckt, dass bereits zehn Prozent der Kinder unter zwölf Jahren jede Woche Alkohol trinken. „Trinken, erbrechen, weitertrinken bis zum Umfallen“ – das ist das Motto der Generation Wodka. Und es betrifft von Jahr zu Jahr mehr. Jedes Wochenende sind die Notaufnahmen der Kliniken voll von Kindern und Jugendlichen, die zu tief ins Glas geschaut haben. Wir können nicht länger zusehen, wie sich ein Teil unserer Kinder regelmäßig in den Rausch flüchtet. Es ist an der Zeit, dieser dramatischen Entwicklung Einhalt zu gebieten. Dafür stehen die drei Autoren des Buches, allen voran Bernd Siggelkow, der Gründer des Kinder- und Jugendhilfswerks „Die Arche“.

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  • Rezension zu "Generation Wodka" von Bernd Siggelkow

    Generation Wodka
    WinfriedStanzick

    WinfriedStanzick

    29. August 2011 um 16:00

    Dieses Buch will wachrütteln. Es will erreichen, dass die Gesellschaft, dass die Lehrer und Erzieher, das vor allen Dingen die Eltern, aber auch die Jugendämter und Politiker endlich hinschauen auf einen Missstand, der zum Himmel schreit, und der seit Jahren offensichtlich ist: „Wie sich unser Nachwuchs mit Alkohol die Zukunft vernebelt“ beschreiben die drei Autoren, von denen Bernd Siggelkow mit seinem Kinder- und Jugendwerk „Die Arche“ jahrelange praktische Erfahrung mit alkoholsüchtigen Jugendlichen hat, die hauptsächlich, aber nicht nur, aus sozial schwachen und zerrütteten Familien stammen. Auch durchaus gebildete und aus wohlhabenden Verhältnissen stammende Jugendliche geben sich jedes Wochenende vorzugsweise mit Wodka (der riecht nicht und macht keine Fahne, dafür aber schnell besoffen) die Kanne und trinken bis zur Bewusstlosigkeit. Es ist „ein Saufen, das kein Maß kennt“. Ein Phänomen, das sich in den letzten Jahren verschlimmert hat, unter den Augen der Gesellschaft, der Polizei, der Eltern und der Ämter, von denen niemand diesem Treiben Einhalt gebietet. Alle verharmlosen sie, fühlen sich hilflos und spielen die Sache herunter. Ich kenne verzweifelte Eltern, die alles unternahmen, um ihre Kinder aus der Wodkaszene herauszuholen, bei der Polizei und den Jugendämtern aber nur ein Achselzucken ernteten und das Gefühl haben, ihre Kinder hätten mehr Rechte als sie, die Eltern. Die dann aber sofort für alle von ihren Kindern im Vollrausch angerichteten Schäden aufkommen müssen. Diese unhaltbare Situation zerstört nicht nur das Leben und die Zukunft der saufenden Kinder, sondern sie zerstört ganze Familien, die unter dem Problem zusammenbrechen und oft auch irreversibel gestört werden in ihrem Zusammenhalt. Die in diesem Buch dokumentierten Beispiele sind alarmierend, sie können Eltern von noch kleineren Kindern Angst machen. Doch wenn sie ihren Kindern positive Beispiele im Umgang mit Alkohol geben, dann besteht wohl kaum eine Gefahr, dass diese dann irgendwann zur Generation Wodka zählen. Die Autoren sprechen von einem gesellschaftlichen Experiment der „Generation Wodka“. Es hat ohne unsere Zustimmung begonnen und schon viele Menschenleben zerstört. „Es wird von unserer Haltung dazu abhängen, ob es sich fortsetzen darf.“

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